Résiste - Aufstand der Praktikanten
Résiste - Aufstand der Praktikanten (2009), DE Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 12.11.2009
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von Jonas Grosch, mit Katharina Wackernagel und Hannes Wegener
Der angepasste Yuppie Till und die linksaktivistische Halbfranzösin Sydelia kämpfen jeweils für ihre Wertvorstellungen. Während Till gerade Chef seiner eigenen Praktikanten-beraterfirma geworden ist und damit eine lukrative Marktlücke entdeckt hat, kommt Sydelia langsam auf die Idee ihn mit revolutionären Mitteln aus der kapitalistischen Welt zu befreien. Der Kampf zwischen wahren Idealen und absoluter Liebe ist eröffnet. Als Gipfel der Bemühungen soll der erste deutschlandweite Praktikantengeneralstreik stehen.
Till (Hannes Wegener) ist seit Jahren Praktikant und wird wiederholt nicht in eine Festanstellung übernommen. Seinen Freunden Tamara (Fanny Staffa) und Toto (Steffen C. Jürgens) geht es ebenso. Auch die extra aus Frankreich angereiste Sydelia (Katharina Wackernagel) wird nicht für einen festen Job angestellt, sondern soll ein einjähriges Praktikum absolvieren. Eigentlich düstere Zukunftsaussichten.
Aber Till lässt sich nicht unterkriegen und macht aus der Not eine Tugend: Er gründet mit Tamara und Toto eine Praktikantenberaterfirma, um die Bedingungen der Praktikanten zu verbessern und dabei eine nicht unerhebliche Provision einzustreichen. Trotz der Skepsis von Tills Alt-68er-Eltern glaubt Sydelia, in seiner Idee etwas Gutes zu sehen und will bei ihm in der Firma einsteigen.
Sydelia packt das Übel an der Wurzel, kritisiert das System und will einen Aufstand der Praktikanten organisieren. Mit französisch revolutionärem Geist und viel Elan versucht sie Till auf ihre Seite zu kriegen und ihn von seinem Profit-Denken abzubringen. Er bleibt jedoch von Sydelias antiquiertem Bemühen, welches er nur zu gut von seinen kämpferischen Eltern kennt, unbeeindruckt. Für ihn ist klar: Es geht um Umsatz, nicht um Umsturz!
Die Wirtschaft versucht unterdessen mit Hilfe des Moguls Magnum (Devid Striesow) Tills gewinnbringende Firma zu übernehmen und schüchtert die Praktikantenriege rigoros ein. Als Sydelia und Till merken, dass sie nicht mit – aber auch nicht ohne einander können, haben sich bereits die Praktikanten um sie herum formiert und sind bereit für den Gegenschlag: ein Praktikanten-Generalstreik, der ganz Deutschland lahm legen soll.
Die einflussreichen Wirtschaftsbosse und die Politiker kontern jeweils auf die Ideen der Praktikantenschar. Mit der Einigung auf neue praktikanten-freundlichere Bedingungen zwischen der Bundeskanzlerin und Till weiß nun auch Sydelia, wie sie in Zukunft Revolutionen organisieren wird.
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- 1968er-Generation, Aufstand, Bundeskanzler, Franzose, Geschäftsidee, Gesellschaftskritik, Kapitalismus, Linke, Praktikant, Revolution, Streik, Unternehmen, Wirtschaft, Yuppie























Kritiken (1) — Film: Résiste - Aufstand der Praktikanten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenSo wie nicht jede Uni-Abschlussarbeit das Zeug dazu hat, als Buch zu erscheinen, so muss auch nicht jeder Abschlussfilm eines Filmhochschüler in die Kinos kommen. Bei „Résiste! – Aufstand der Praktikanten“ handelt es sich um ein solches Projekt und es ist als erste Fingerübung eines angehenden Regisseurs auch recht gelungen, nur echte Kinoqualität weist es zu selten auf.
Im Mittelpunkt des Films stehen die beiden Hochschulabsolventen Till (Hannes Wegener) und die Halbfranzösin Sydelia (Katharina Wackernagel), die als Kinder einmal befreundet waren, sich dann jedoch aus den Augen verloren haben. Während Till als aufopferungswilliger Praktikant immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht hat, lässt es Sydelia gar nicht erst so weit kommen: Als ihr bei einem linken Nachrichtenmagazin statt der ausgeschriebenen Redakteursstelle nur ein Praktikum angeboten wird, rauscht sie wutentbrannt aus dem Büro der Chefredakteurin. Und hat ab sofort nur noch ein Ziel – die Organisation eines bundesweiten…
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Kommentare (7) — Film: Résiste - Aufstand der Praktikanten
uncut123 Tue, 17 Jul 2012 16:36:09 -0000
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Rukus Tue, 30 Aug 2011 03:59:42 -0000
Kommentar löschenIch hatte ja gehofft, dass das Thema der "Generation Praktikum" ähnlich gut umgesetzt wurde, wie der Medienmüll in Free Rainer, aber da wurde ich dann doch enttäuscht. Das Thema ist sehr gut, die Grundidee des Widerstands ebenfalls. Leider hat der Film eine entscheidende Schwäche - es wird vieles zu sehr durch den Kakao gezogen und büßt so massiv an seriöser Ausstrahlung ein. Die Probleme der Praktikanten treten zu sehr hinter dem Katz und Maus Spiel der beiden Hauptdarsteller in den Hintergrund. Es geht weniger um den Kampf gegen das Problem als den Kampf zwischen den beiden. Zudem nervt die permanente und übertriebene Darstellung des "linken Revoluzertums" auf Dauer einfach nur noch. Der weiße "Teufel" mit seinem Ninja waren nur noch lächerlich.
Angesichts der Wichtigkeit der Thematik bleibt zu hoffen, dass sich jemand mal ernsthaft und effektiv mit dem Problem der "Generation Praktikum" auseinander setzt. Humor und Pointierung in allen Ehren. Darf gerne auch bei derartigen Themen eingesetzt werden, aber bitte in Maßen und nicht für billige Lacher, die die Message stören.
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MartinAusBerlin Sat, 27 Aug 2011 16:03:38 -0000
Kommentar löschenLeider echt ärgerlich, dass aus so einem wichtigen Thema nicht mehr gemacht wurde. Hätte mir da mehr was in Richtung "Free Rainer" gewünscht. Das ist alles zu platt oder überzogen. Die Wirtschaft wird durch einen schmierigen Kerl in weißem Anzug verkörpert, zum Büro kommt man nur durch eine Rutsche, usw. Hallo? Wieso kann man da nicht ernsthaft an das Thema ran gehen?
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FutureInstitute Sun, 03 Jan 2010 00:06:54 -0000
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Thekla Fri, 04 Dec 2009 10:03:54 -0000
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Staufen Wed, 04 Nov 2009 21:53:46 -0000
Kommentar löschenGerade im Kino gesehen!
+ Gute Filmmusik von den Busters
+ Die Iddee
- Umsetzung
- Zu "lahm" fürs Kino(Als TV-Produktion währs super gewesen)
- Die Romanze passt nicht zur Story wirkt noch gewalt mitreingepresst
Fazit
Warten bis es im TV läuft da den film im Kino anzusehen zu schade ist.
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KugelSchreiBär Tue, 03 Nov 2009 10:29:33 -0000
Kommentar löschen'Résiste' ist keinen Kinobesuch wert. Viel zu zahm verliert sich die nette Grundidee in dämlichen Platitüden.Gags zünden nicht, die Dialoge sitzen nicht, parodistische Überzeichnung vermischt sich mit gähnend langweiligen Klischees, das unausweichliche Happy-End nervt und die politische Botschaft ist zu hohl um sie ernst zu nehmen.Durch diesen Film wächst mein Zweifel, ob unsere Generation zum Aufstand fähig ist ...
Fazit: 'Die fetten Jahre sind vorbei' für Arme.
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