Selbstgespräche

Selbstgespräche (2008), DE
Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 31.07.2008

admin edit edit group memberships sweep cache
6.2 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
72 Bewertungen
4 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von André Erkau, mit Maximilian Brückner und August Zirner

Sascha glaubt an seinen Durchbruch als Showmaster. Adrian träumt von der Frau, die ihn versteht. Marie hofft auf einen Job als Architektin. Ihre Wege hätten sich nie gekreuzt, säßen sie nicht zufällig in drei nebeneinander liegenden Telefonboxen eines Callcenters. Sascha, Adrian und Marie sind jung und brauchen das Geld. Mit fester Stimme und schönen Worten versprechen sie potenziellen Kunden eine Super-Flatrate zu sensationellen Konditionen. “Jeder neue Anruf ist eine neue Chance” heißt das Motto ihres Chefs Richard Harms. Sein Leben ist das Callcenter, seine Ehe ein Trümmerhaufen. Erst recht als die digitale Anzeigetafel im Büro installiert wird. Innerhalb von 4 Wochen müssen die Verkaufszahlen um 5% gesteigert werden, sonst droht der Abteilung die Schließung. Zahlen und Quoten treten an gegen große Träume und Hoffnungen.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Selbstgespräche

S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

Kommentar löschen
5.0Geht so

Alle labern, um sich selbst und ihre Anliegen so gut wie möglich zu verkaufen, und wer zwischendurch auch mal zuhört, hat schon verloren. Damit die Analogie klar wird, laufen die Lebensfäden seiner Protagonisten alle in einer Verkaufstelefon-Zentrale zusammen, die in unmissverständlich tristen Grautönen gefilmt ist. Blöd nur, dass in einem Film, in dem es vor allem ums Reden geht, die Dialoge immer ein bisschen hölzern bleiben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
5.5Geht so

Bei der Inszenierung muss Erkau noch lernen. Die wirkt zuweilen allzu konventionell und vorhersehbar, das können auch die durch die Bank überzeugenden Darsteller nicht immer wettmachen. Und dann bleibt es leider auch bei der liebevoll-melancholischen Abrechnung mit dem ungeliebten Studi-Job. Leistungsdruck, Kontrollwahn, Erzkapitalismus: All das wird angerissen, aber nicht satirisch ausgereizt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Im zumeist tristen Callcenter-Ambiente versammelt Regisseur André Erkau eine Clique verlorener Seelen vor seiner Kamera. Wie der Filmtitel es bereits andeutet, drehen sich seine Protagonisten darin meistens um sich selbst. Sie stecken fest in ihrem Leben und brauchen einen kleinen Schubs von außen, um zu erkennen, was sie wirklich wollen und können. Wenngleich sich Erkau bei der Beschreibung dieses steinigen Weges der Selbstfindung manchmal etwas verhaspelt, sollte man sich den Namen des Regisseurs schon einmal gut einprägen, ist ihm doch eine vor allem amüsante Dramödie über die kleinen und größeren Stolperfallen des Lebens- und Beziehungsalltags gelungen. So come in and find out.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentar — Film: Selbstgespräche

Kommentar schreiben
Sortierung

lucie

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ein sehr bekömmlicher Film für Bluthochdruckpatienten, denen wird es bis zum Schluß gut gehen. Dieser Film ist ohne jegliche Spannung und frei von der Fähigkeit den Zuschauer auch nur ein wenig aufzuregen. Ich war alleine in der Vorstellung und hatte nicht mal Jemanden zum Anpöbeln ;-(.
Die guten Darsteller haben mir aber zwischen den Zeilen schon etwas geboten, was um uns herrum vielfach geschieht. Daher ist es auch kaum spektakulär rüber gekommen. Wer kennt nich Menschen die viel erzählen ohne etwas zu sagen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch