Sex, Lügen und Video
Sex, Lies, and Videotape (1989), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Erotikfilm, Drama, Kinostart 02.11.1989
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
570 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Steven Soderbergh, mit James Spader und Andie MacDowell
Mit schwelender Sinnlichkeit und beißendem Humor wird der Zusammenhang zwischen den drei Titelthemen in Sex, Lügen und Video, der meistdiskutierten erotischen Komödie des Jahrzehntes, enthüllt. Für seine brillant zurückhaltende und zugleich verführerische Darstellung des Graham, eines lange verschollenen College-Freundes, der in die Stadt zurückkehrt und damit in das Leben des selbstbezogenen Frauenhelden John, seiner engelhaften Frau Ann und deren lebenslustiger Schwester Cynthia, wurde James Spader als bester Schauspieler beim Internationalen Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Nacheinander wird jeder von ihnen in das sehr “persönliche Projekt”, an dem Graham gerade arbeitet, hineingezogen, und die Beziehungen zwischen allen Vieren sind für immer verändert.
Cast & Crew
- Genre
- Aufklärungsfilm, Melodram, Sozialdrama, Drama, Erotikfilm
- Handlung
- Erotik, Interview, Kultfilm, Orgasmus, Sex, Sex mit Verhütung, Sexualität, Sexuelle Begierde, Sexuelle Obsession, Videokamera, Videokassette, Voyeur, Voyeurismus
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Was vom Tage übrigblieb
Secretary
Asphalt-Cowboy
Die Katze auf dem heißen Blechdach




















Kritiken (1) — Film: Sex, Lügen und Video
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Sex, Lies, and Videotape» ist im Gegensatz zu den späteren Filmen von Steven Soderbergh ein inhaltlich und formal eher gradlinig, fast schon bieder erzähltes Drama. Die Kraft bezieht der Film aus den überragenden Darstellern und dem straffen Drehbuch, in dem Soderbergh schonungslos die bürgerlichen Moralvorstellungen dekonstruiert.
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Kommentare (8) — Film: Sex, Lügen und Video
craax Mon, 19 Nov 2012 14:16:07 -0000
Kommentar löschenVideo-NoSex, Lügen und Soderbergh
Der Film hat ja einen gewissen Ruf als etwas Besonderes. Stimmt wohl. Wenn Sie mal eine ganz außergewöhnliche Ballung jener berühmt-berüchtigten Prüderie dieses Weltteils, den man die Vereinigten Staaten von Amerika nennt, erleben (oder versuchen einfühlen) zu wollen: immer ran. Vielleicht schielen Sie danach ein wenig, aber sonst ist keinerlei Neben- oder Nachwirkung zu befürchten; Sie werden vermutlich eh vorher wegnicken.
Also, es soll von Lebenslüge (und warum nicht gleich einer ganzen Gesellschaft) gehen, die entlarvt wird. Als therapeutischer Nieswurz dient hier der Sex, hu! (in diesem Huh steckt der ganze Film); Sex, oder vielmehr, die Diagnose seiner Anamnese - als Therapie dient Ehrlichkeit, mit der sich alle Lebenslüge auswürgen /reinwaschen läßt. Wie gesagt, so soll es gemeint sein; wenn es denn nicht doch etwas sehr langatmig sich hinziehen würde, bis endlich die befreite Kameralinse die Hände, und Aufnahmerichtung, von Gefilmter zum Gefilmten hin -, wechseln darf (und das einzig Tröstliche: immer a u f Andie McDowell, die ewig unnachgiebige eiserne Schnuckel-Jungfrau. Sie ist, wie täglich stets, der einzige erkennbare Groundhog-Grund für sowas weit und breit). - Ok, meine Äußerung ist )subjektiv )unbelegt und )naßforsch, und die Liebhaber des Films (finden sich ja offensichtlich ne Menge) mögen mir verzeihen; vermutlich nicht.
-Ich kann mir gar kein Publikum ausdenken, das dieser Film anvisiert – oder das etwas, irgendetwas, davon profitieren könnte – nicht mal spaßeshalber (für Erwachsene ist das Thema zu unreif ; für Kinder ist zuviel vom einzigen Erwachsenen-Anathem die Rede). Das ist alles so zäh grenzenlos öde, trocken, und daneben – und stimmt vorne und hinten nicht einmal ansatzweise. Was erzählen die uns da nur, auf Video?
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Kill_Diether Tue, 28 Jun 2011 16:49:07 -0000
Kommentar löschenFür einen Kinofilm im Jahre 1989 war schon der Titel eine Provokation. Den musste ich mir selbstverständlich ansehen. Nun, für mich hatte nach dem Kinobesuch, der Titel mehr Kraft als der Film selbst. Eine etwas eigensinnige, schräge, interessante Geschichte der ich gerne gefolgt bin. Heute würde ich einschlafen dabei.
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dompathug Mon, 31 Jan 2011 00:19:00 -0000
Kommentar löschenKurz gesagt, ich empfinde den Film als überbewertet. James Spader spielt grossartig und ich mag Soderbergh seinen Erfolg und natürlich seine Karriere gönnen, aber für mich ist schleierhaft, was an "Sex, Lies and Videotape" nun so grossartig sein soll. Durchschnittsbeziehungsdrama.
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strangelet Sat, 20 Jun 2009 13:34:09 -0000
Kommentar löschenEs ist offenbar unheimlich schwierig, aus bloßen menschlichen Beziehungen einen Spannungsbogen zu basteln, der den Durchschittsfilmkonsumenten bei der Stange halten kann. Deshalb gibt es wohl so viele bedeutungslose Beziehungskomödien und Liebesgeschichten, die "vor dem Hintergrund" von irgendwas anderem spielen, was ein ein bisschen interessanter ist. Die meisten Filme dagegen, die auf billige Lacher und Kostümorgien verzichten wollen, sind Dokumente des Scheiterns.
"Sex. Lügen und Video" ist ein virtuoses Beispiel dafür, wie es doch funktionieren kann. Leider kann ich gar nicht sagen, was genau den Unterschied denn nun ausmacht. Andererseits - wenn man das so einfach benennen könnte, würden ja wahrscheinlich ununterbrochen solche Filme gedreht werden.
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Pardus Sun, 30 Nov 2008 21:45:00 -0000
Kommentar löschenprickelnde erotik trifft auf die grausamkeit menschlicher lügen
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maslobojew Tue, 15 Jul 2008 11:10:28 -0000
Kommentar löschenDramaturgie und Inszenierung sind erstklassig. Eigentlich hat Soderbergh danach keinen so guten Film mehr gemacht.
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dAShEIKO Mon, 17 Mar 2008 10:40:14 -0000
Kommentar löschenSex, Lies and Videotapes ist einer dieser "kleinen" Filme mit einer großen ausstrahlung. Einfühlsam aber auch erotisch (San Giacomo beim masturbieren vor der Kamera, obwohl man sie nie sieht dabei) zeigt der Film die ganz alltäglichen Lügen, die man sich in zwischenmenschlichen Beziehungen antut. Ein großartiger Film.
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McAlloon Sun, 20 Jan 2008 21:47:19 -0000
Kommentar löschenMeiner Meinung nach mehr als okay. Der Schluss gehört für mich zu den schönsten Szenen die ich kenne.
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