Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Star Trek IV: The Voyage Home, US 1986
- Genre
- Zeitreise, Space Opera, Slapstickkomödie, Science Fiction-Film, Hard SF
- Inhalt
Die Erde wird von einer außerirdischen Sonde bedroht, die seltsame Töne - wie Buckelwale - von sich gibt, und auf eine Antwort zu warten scheint. Dummerweise sind diese Säugetiere im der Zukunft ausgestorben. Also begeben sich Captain Kirk und seine Mannschaft kurzerhand per Zeitreise in die 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, um dort ein Paar der riesigen Meeresbewohner zu bergen...
- Cast
- William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, George Takei, Walter Koenig, Nichelle Nichols — Mehr
- Regisseure
- Leonard Nimoy
- Autoren
- Steve Meerson, Peter Krikes, Harve Bennett, Nicholas Meyer
- Laufzeit
- 119 Minuten
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Raumschiff, San Francisco
- Handlung
- Aquarium, Computer, Degradierung, Energieversorgung, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, Kopfverletzung, Krankenhaus, Kriegsschiff, Meeresbiologin, Missverständnis, Punk, Raumfahrt, Raumsonde, Rettung der Welt, Stadtpark, Tarnung, Walgesang, Wettlauf gegen die Zeit, Zeitreise, Zeitsprung
- Stimmung
- Aufregend, Entspannt, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Das Exil auf Vulkan
Die Handlung des Films schließt unmittelbar an den Vorgänger Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock an. Nach ihrem monatelangen Exil auf Vulkan und der mentalen Genesung von Spoc… — Mehr
Handlung
Das Exil auf Vulkan
Die Handlung des Films schließt unmittelbar an den Vorgänger Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock an. Nach ihrem monatelangen Exil auf Vulkan und der mentalen Genesung von Spock (Leonard Nimoy), beschließt die Enterprise-Crew, mit dem gekaperten klingonischen ca:5209 zur Erde zu fliegen. Dort erwartet sie eine Gerichtsverhandlung aufgrund ihrer Vergehen bei der Rettung von Spock.
Die unbekannte Sonde
Inzwischen nähert sich eine riesige Sonde der Erde. Sie sendet rätselhafte Signale aus, die bei Raumschiffen, die sich in ihrer Nähe befinden, zu einem totalen Energieausfall führen und auf der Erde die Ozeane verdampfen lassen. Es bildet sich eine dicke, den gesamten Planeten umhüllende Wolkenschicht, die das Leben auf der Erde bedroht. Der Föderationspräsident sendet eine letzte Warnbotschaft an alle Raumschiffe aus, sich der Erde nicht zu nähern.
Als Spock die Signale analysiert, erkennt er, dass sie nicht an die Menschen gerichtet sind. Es handelt sich bei ihnen um Walgesang. Da es aber schon seit zweihundert Jahren keine Wale mehr auf der Erde gibt, kann das Signal nicht beantwortet werden.
Der Zeitsprung
Captain James T. Kirk (William Shatner) beschließt, mit dem Raumschiff einen Zeitsprung in das späte 20. Jahrhundert zu wagen, um dort die Wale zu holen. Der Zeitsprung bringt sie in das San Francisco des Jahres 1986. Dort orten sie in einem großen Meerwasseraquarium die beiden Buckelwale George und Gracie. Während Kirk und Spock mehr oder weniger erfolgreich versuchen, das Walproblem zu lösen, bereitet der Rest der Crew das Raumschiff für die Rückfahrt vor. Montgomery “Scotty” Scott (James Doohan) und Dr. Leoard McCoy (DeForest Kelly) kümmern sich um einen Waltank; Hikaru Sulu ( George Takei), Uhura (Nichelle Nichols) und Pavel Chekov (Walter Koenig) statten dem atomaren Flugzeugträger Enterprise einen Besuch ab, um Energie zu besorgen, da der Antrieb des Raumschiffs beim Zeitsprung zerstört wurde.
Hilfe aus dem 20. Jahrhundert
Währenddessen gelingt es Kirk und Spock, die Meeresbiologin des Aquariums, Dr. Gillian Taylor (Catherine Hicks), von ihren Plänen zu überzeugen. Nach anfänglichen Zögern, da sie beide für verrückt hält, beschließt sie, ihnen zu helfen. Nachdem auch der Rest der Crew erfolgreich seine Aufgaben gelöst hat, scheint alles bereit für den Rückflug. Da müssen sie erfahren, dass man beide Wale ohne Gillians Wissen in die Freiheit entlassen hat, da Gracie hochschwanger ist.
In letzter Sekunde gelingt es der Crew, beide Wale aufzuspüren und sie vor einem Walfänger zu retten. Sie springen zurück in das 23. Jahrhundert und lassen die Wale frei. Diese antworten der Sonde prompt, die daraufhin den Orbit verlässt. Die Enterprise-Crew hat die Erde wieder einmal gerettet.
Die Gerichtsverhandlung
In der nachfolgenden Gerichtsverhandlung gegen die Crew, wird diese aufgrund ihrer Verdienste von allen Anklagepunkten frei gesprochen. Nur Kirk wird, wegen Gehorsamsverweigerung gegenüber einem vorgesetzten Offizier, vom Admiral zum Captain degradiert. Dies gibt ihm nun wieder die Möglichkeit ein Raumschiff zu kommandieren, das man ihm auch gleich mitliefert: die neue USS Enterprise-A.
Weiterführende Informationen
- Die Rassen des Star Trek Universums
- Orte und Planeten im Star Trek Universums
- Raumschiffe im Star Trek Universums
Weitere Informationen im Internet
- Die offizielle Star Trek Seite
- Der Trailer zum Film
Quellen
- Star Trek: The Voyage Home auf Startrek.com
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.0
Der Film Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart wurde von 21 Kritikern bewertet.
THE VOYAGE HOME hat ein unterstützenswertes Anliegen und einen grundsympathischen Humor, der allerdings nur im Zusammenspiel von Shatner und Nimoy - unter sich und mit ihrer Umgebung - die rechte Würze hat. Drumherum wird es mitunter wieder etwas allzu zahm und ältlich. Dennoch: Ein Vergnügen.
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Bei Star Trek geht es mir ähnlich wie es mir bei Akte X erging: Möglichst viel wiederholen, bevor der neue Teil im Kino kommt. Und so stand gestern Star Trek 4 auf dem Programm, neben “Der erste Kontakt” einer der besten der ganzen Reihe. Er bildete nach “Der Zorn des Kahn” und “Auf der Suche nach Mr. Spock” den Abschluss der Genesis-Geschichte, und das war meiner Meinung nach auch gut so. Irgendwann konnte ich das ganze Gelaber über Genesis einfach nicht mehr hören, und Spocks Wiederauferstehung passte meiner Meinung nach auch nicht wirklich - aber mit “The Voyage Home” haben die Verantwortlichen wieder alles gegeben.
Teil Vier hat eigentlich alles, was ich an Star Trek gut finde: Witz, den Charme der etwas naiven Herangehensweise und eine Geschichte. All das konnte Teil 1 irgendwie nicht bieten (die Effekte-Orgie ging mir nach einiger Zeit so dermaßen auf den Keks, weil sie ständig wiederholt wurden und das, was aus der Story gemacht wurde, war fürn … — Mehr
Bei Star Trek geht es mir ähnlich wie es mir bei Akte X erging: Möglichst viel wiederholen, bevor der neue Teil im Kino kommt. Und so stand gestern Star Trek 4 auf dem Programm, neben “Der erste Kontakt” einer der besten der ganzen Reihe. Er bildete nach “Der Zorn des Kahn” und “Auf der Suche nach Mr. Spock” den Abschluss der Genesis-Geschichte, und das war meiner Meinung nach auch gut so. Irgendwann konnte ich das ganze Gelaber über Genesis einfach nicht mehr hören, und Spocks Wiederauferstehung passte meiner Meinung nach auch nicht wirklich - aber mit “The Voyage Home” haben die Verantwortlichen wieder alles gegeben.
Teil Vier hat eigentlich alles, was ich an Star Trek gut finde: Witz, den Charme der etwas naiven Herangehensweise und eine Geschichte. All das konnte Teil 1 irgendwie nicht bieten (die Effekte-Orgie ging mir nach einiger Zeit so dermaßen auf den Keks, weil sie ständig wiederholt wurden und das, was aus der Story gemacht wurde, war fürn Ar… [5/10 Punkten]) und wurde mit Teil 2 und 3 gesteigert, bis es schließlich in Teil vier ihren Höhepunkt fand. Die Interaktion der Crew mit der ihr fremden Vergangenheit ist wirklich komisch, hervorzuheben ist dabei die Szene, in der Chekov (= ein Russe) einen amerikanischen Polizisten nach den “atomgetriebenen Kriegsschiffen” fragt, oder wo McCoy im Vorbeigehen eine Frau von ihrem Nierenleiden befreit…
“Dialyse? Mein Gott, dass ist ja finsterstes Mittelalter!”
Natürlich ist nicht alles perfekt an diesem Film. Die Selbstverständlichkeit einer Zeitreise hat mich doch etwas verwundert, die Gutgläubigkeit mancher Menschen auf der Erde war etwas unrealistisch, und die Statisten in diesem Film (wie in vielen älteren Filmen) haben bestimmt auch nie einen Oscar gewonnen. Ganz zu schweigen von der Umwelt-Botschaft, die nach der Holzhammer-Methode überbracht wird, so dass auch jeder kapiert: “Umweltschutz ist super. Buckelwale retten später mal die Erde vor einer bösartigen Sonde”. Aber an das Umwelt-Thema hat man sich ja schon durch Genesis gewöhnt.
Aber alles in allem kann man mit diesem Film Spaß haben. “Trekkies” wohl mehr als der normale Kinogänger, aber auch diese können ihn und seinen Humor verstehen.
BTW: Was mir noch aufgefallen ist: Die beiden besten Star Trek Filme (dieser hier und “Der erste Kontakt”) beschäftigen sich mit Walen - und wenn es im letztgenannten nur Picard ist, der Moby Dick zitiert. Und später zitiert bekommt. Von der nervigsten Nebendarstellerin im ganzen Star Trek Universum, aber das ist eine andere Geschichte.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-star-trek-iv-zuruck-in-die-gegenwart/
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Kommentare — Sehenswert 7.0
Der Film Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart wurde von 1613 Mitgliedern bewertet.
peterpit 2010/03/08 17:32:15
Seifenoper Talente meiner Meinung nach. Mich interessierte wie sie es umgesetzt haben, die Enterprise-Crew auf die 80´er loszulassen. Naja, es gab ein paar halbgelungene Versuche witzig zu sein. Aber die Geschichte mit den Walen... naaajaaa... Und wer mal mit einem Wal in San Fracisco tauchen möchte: Kein Problem! Einfach reinspringen! Ihr bekommt nur eine Verwarnung der dortigen Fremdenführerin... ?:/
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xtheunknown 2009/07/02 12:09:16
was mich am meisten gestört hat war wie bedenkenlos hier in die vergangenheit eingegriffen wurde. so wurde sogar ohne eine erklärung eine person aus der vergangenheit in die zukunft geholt. grundsätzlich finde ich das ok, aber das hätte man kurz erklären sollen.
die öko story war akzeptabel, wenn auch mit recht wenig biss. der grösste unterhaltungswert des films war der humor. die dramaturgie blieb dabei leider auf der strecke.
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Pengoblin 2009/05/07 20:01:39
Der für mich drittbeste der zehn Kinofilme (beim aktuellen Prequel überlege ich noch), weil er die bis dahin bei weitem beste Story bietet und mit einigen der absoluten Sternstunden des Star Trek-Humors aufwartet. Eines der besten mir bekannten B-Movies.
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Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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