Thomas Crown ist nicht zu fassen
The Thomas Crown Affair (1968), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 18.10.1968
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20 Kommentare
Keine
von Norman Jewison, mit Steve McQueen und Faye Dunaway
Thomas Crown (Steve McQueen), Bankier aus Boston, hat alles was man sich so wünschen kann: Die schönsten Frauen, die teuersten Autos – kruz ein Luxusleben. Außerdem hat Thomas Crown einen Plan: Er heuert fünf Männer an, die in seinem Auftrag die Bank um einen ansehnlichen Betrag erleichtern. Das Besondere daran: Seine Kumpanen bekommen ihn nie zu Gesicht, und so ist er wirklich absolut anonym. Die Versicherungen verdächtigen ihn zwar schon, können ihm aber nichts nachweisen. Einer der Gründe hierfür ist der scheinbare Mangel an Motiv. Denn Geld hat der steinreiche Bankier genug. Daher wird Vicky Anderson (Faye Dunaway) auf ihn angesetzt, die ihn verfolgen und den Raub nachweisen soll. Doch dann verliebt sich Vicky in Thomas. Die Geschichte um Thomas Crown wurde 1999 als Die Thomas Crown Affäre mit Pierce Brosnan und Rene Russo in den Hauptrollen neu verfilmt.
Cast & Crew
- Genre
- Heist-Krimi, Romanze, Thriller
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Boston, Long Island, Strand, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Angriff, Auktion, Autodiebstahl, Autounfall, Bank, Banküberfall, Belohnung, Butler, Entführung, Erpressung, Fahrstuhl, Fusspetting, Golf, Gruppenarbeit, Hotel, Klassiker, Langeweile, Mann-Frau-Beziehung, Millionär, Oscargewinner, Plan, Polizei, Raubüberfall, Rauch, Rolls Royce, Sauna, Schach, Strand, Unternehmer, Verliebt in den Feind, Versicherung, Versicherungsagent, Versicherungsbetrug, Werbung, Wette, Überwachung
- Stimmung
- Romantisch, Spannend
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Kritiken (1) — Film: Thomas Crown ist nicht zu fassen
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenFHM-Werbung, National-Geographic-Cover, Kalenderbildentertainment inmitten der luxusversessenen Upper-Class – Norman Jewison definiert die künstliche Schönheit audiovisueller Sehenswürdigkeiten auf Bild- und Tonebene mit dem kultiviert-theatralischen Kameraauge europäischen Kinostils noch einmal ganz neu. Zweigeteilte, dreigeteilte, viergeteilte, fünfgeteilte, mehrgeteilte Screens zerschneiden das Bild kurz nach einem kontraststarken Farbmatsch-Vorspann des Meisters aller Vorspänne (Pablo Ferro) in Fetzen von Schritten, Blicken, Zeichen unter den bunt zusammengetrommelten Verschwörern auf ihrem Weg zum Überfall einer Bank überaus adrett. Danach die entzückenden Urlaubskartenmotive, ein kaum zu überblickendes Gezoome, unter den Klängen himmelhoch jauchzender Musik (Michel Lengrand), fertig zum Versenden: Steve McQueen spielt Polo (die am erstaunlichsten geschnittene Montage), und Golf, Steve McQueen fliegt durch den strahlend blauen Himmel, Steve McQueen fährt Geländeauto durch den strahlend…
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Kommentare (19) — Film: Thomas Crown ist nicht zu fassen
Rukus Fri, 22 Jun 2012 04:21:40 -0000
Kommentar löschenEines kann man dem Film wahrlich nicht absprechen, und das ist eine absolut gelungene Inszenierung. Hinzu kommt, dass die beiden Hauptdarsteller wirklich hervorragend harmonieren und diese mal mehr und mal weniger unterschwellige Erotik sehr gelungen ist. Irgendwie unerwartet, für die damalige Zeit.
Auf der anderen Seite bin ich ein klein wenig enttäuscht, wenn ich an die doch ziemlich merkwürdige Detektivarbeit denke, bei der ohne nennenswerte Ansätze fast sämtliche Details des Plans aufgelöst, geradezu aus dem Hut gezaubert werden.
Insgesamt muss ich sagen, hat mit das Remake mit Brosnan und Russo ein wenig besser gefallen. Den Diebstahl und vor allem das Katz und Maus Spiel fand ich doch ein ganzes Stück gelungener. Da war schlicht mehr Kreativität im Spiel. Dennoch kann ich das Original durchaus empfehlen.
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MrTrombone Sun, 29 Apr 2012 19:35:26 -0000
Kommentar löschenDie originale Thomas Crown Affair beginnt sehr vielversprechend mit einem äußerst spannenden Coup. Leider kann der Kern des Films, der Konflikt von McQueen und Dunaway, nicht mehr auf diesem Level mithalten. Zu kalt ist - bis auf ein sehr intimes Schachspiel - dieses Duell inszeniert. Er kann Sport, sie kann mit den Augen klimpern. Das reicht halt leider nicht, um 60 Minuten Spannung zu erzeugen.
Viele Punkte für den Score. Das Titellied ist ja mal der Hammer und zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet! (eine etwas zu schnelle Version hier: http://www.youtube.com/watch?v=WEhS9Y9HYjU)
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The Photograph Sun, 15 Apr 2012 10:04:07 -0000
Kommentar löschenDurchaus guter Film. Aber das Remake ist um Längen besser...
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Florian Albrecht Sun, 15 Apr 2012 10:05:58 -0000
Antwort löschennicht böse sein: du hast wohl die filme vertauscht?^^. egal. jedem das seine.
The Photograph Sun, 15 Apr 2012 19:20:50 -0000
Antwort löschenKein Problem. Wie schon gesagt: Jedem das Seine!
Mr. Pink Wed, 11 Apr 2012 14:26:12 -0000
Kommentar löschenSpannender Heist-Movie, der den Fokus nicht auf den Überfall an sich, sondern auf die Suche nach dem Drahtzieher, den titelgebenden Thomas Crown, sowie die Beziehung, die sich zwischen ihm und der Ermittlerin entwickelt, legt. Fantastische Musik, schöne Montage, die viel mit Splitscreen arbeitet, und den Streifen dadurch optisch sehr abwechslungsreich macht, und eine starke, einnehmende Atmosphäre. Faye Dunaway ist klasse, Steve McQueen sowieso.
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Le Samourai Mon, 09 Apr 2012 20:25:38 -0000
Kommentar löschenNetter 60s-Heist, der vielversprechend beginnt, aber in der letzten Stunde leider nicht mehr viel zu bieten hat. McQueen und Dunaway waren beide schon weitaus besser und so richtig zünden will der Funke zwischen den beiden irgendwie nicht. Glanzstücke des Filmes sind sein hervorragender Soundtrack und die tollen Opening Credits.
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Benjamin W. Mon, 09 Apr 2012 20:57:12 -0000
Antwort löschenStimmt schon, fand den aber noch viel schlimmer.
Markbln Mon, 09 Apr 2012 21:51:12 -0000
Antwort löschenWie bitte? Das Schachspiel ist heißer als die meisten Bumsszenen heutzutage. Und sorry, aber "Thomas Crown" ist kein "netter 60s-Heist"
Benjamin W. Mon, 09 Apr 2012 22:22:36 -0000
Antwort löschenRichtig, THOMAS CROWN ist ein ziemlich mieser Sixties-Heist.
Le Samourai Mon, 09 Apr 2012 22:55:13 -0000
Antwort löschenDoch, genau das ist er. Nett, mehr nicht. Die letzte Stunde sogar teilweise richtig dröge.
Da waren Franzosen zu der Zeit weitaus kreativer, was Heist-Movies betrifft.
McQueen und Dunaway bleiben meist blass, das Schachspiel ist ca. 5 Minuten zu lang.
hollygolightly1 Tue, 10 Apr 2012 14:28:41 -0000
Antwort löschenAlso guckst du wohl TV! :)
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Le Samourai Tue, 10 Apr 2012 16:59:46 -0000
Antwort löschenGaaaaaanz selten mal! :)
jeffcostello Sat, 21 Apr 2012 21:57:30 -0000
Antwort löschenalso da muss man le samourai recht geben, er trifft den nagel auf den kopf, negtter 60-ger heist, kann mit 4 im roten kreis,´frz. heist movie laaaaaaange nicht mithalten!!
Markbln Fri, 30 Mar 2012 23:10:57 -0000
Kommentar löschenWie das zwischen Mr. Cool und Frau Dunaway geknistert hat, ist heute noch ein Fest.
Die Leute glauben ja, ein T-Shirt oder ein Smartphone wäre cool. Was das Wort wirklich bedeutet demonstriert Steve McQueen mit jedem Zentimeter seines Körpers und seinem Wesen.
Elegant gefilmt, präzise inszeniert, ein Hammerwerk.
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aberaber Sat, 10 Mar 2012 12:20:59 -0000
Kommentar löschenSehr unterkühlt inszeniert und gespielt. McQueen und Dunaway spielen hervorragend.
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RoosterCogburn Sun, 04 Dec 2011 11:55:11 -0000
Kommentar löschenDiese (Film) Woche habe ich mich dem coolen Steve McQueen gewidmet.
In meiner +++ STEVE McQUEEN FILMREIHE +++ hat „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ den Auftakt meines persönlichen 'Film-Festivals' gebildet, das immer unter einem Motto steht.
In dieser Gentleman-Gaunerei ist McQueen ein allein lebender, angesehener, reicher Geschäftsmann mit leicht arroganten, überheblichen Charakterzügen. Zugleich ist dieser smarte und erfolgreiche Thomas Crown, ein attraktiver und kluger Entwickler von Banküberfällen. Seine akribische und beinahe wissenschaftliche Vorgehensweise bei Planung und Ausführung ist außergewöhnlich. Faye Dunaway darf sich im Auftrag der Versicherung, die für den Schaden aufkommen muss, an Crown's Fersen heften.
"In meinem Film ist Stil der Inhalt" soll Jewison gesagt haben. So gesehen, das ist ihm gelungen. Selten setzte es ein Regisseur besser in Bildern um. Allerdings fällt auch so einiges bei der ungewöhnlichen Inszenierung auf. Zum einen die vier Splitscreen-Sequenzen, in denen Parallelhandlungen gleichzeitig gezeigt werden. Wenn man die Anfangssequenz mit zuzählt, während der Cast eingeblendet wird, sind es sogar fünf. Der Coup zu Beginn der Handlung, zeigt z.B.eine ganze Verkettung von Ereignissen die in kleine Fenstern zerlegt wird - jeder Handlungsstrang aus einer anderen Perspektive. (Anmerk.: Kann nicht nachvollziehen, wie hier jemand von 'häufig eingesetzten 'Splitscreenaufnahmen' schreiben kann. Oder das diese nerven. In jeder '24' Folge wird dieses Stilmittel in kürzerer Zeit öfters benutzt.) Dann, die erste gemeinsame Szene der beiden Hauptdarsteller. Die haben die beiden erst nach der Hälfte(!) der Spielzeit. Auffallend ist die äußerst zurücknehmende, kaum wahrnehmbare Musikuntermalung. In vielen Szenen ist der Score gar nicht vorhanden.
Neben dem, bis dato, längsten Filmkuss und einem erotischen Schachspiel mit einiger Phallus-Symbolik muss ich zugeben, dass das Gespann McQueen / Dunaway auch heute noch funktioniert (meine Fresse, was sah die Faye mit Mitte Zwanzig geil aus!). Nach all diesen Feststellungen gebe ich gern zu, das der über 40 Jahre alte Film mich noch immer begeistert.
Mein Fazit: Zeitloser Heist-Klassiker in vollendeter Filmästhetik, zwei gut aufgelegte Schauspieler in einem pikant-ironischen Spiel.
[als nächstes auf dem Programm: „Flammendes Inferno“]
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Drogba11 Sun, 04 Dec 2011 14:11:06 -0000
Antwort löschenViel Spaß bei deinem Filmfestival mit dem coolsten Schauspieler überhaupt! Ich habe gestern erst Papillon gesehen und bin immer noch begeistert von Steve McQueen - war zwar nicht seine Paraderolle (geringerer Coolnessfaktor), aber sehr eindringlich gespielt. Flammendes Inferno gefällt mir in seiner Filmografie übrigens am besten, als wortkarger Feuerwehrmann weiß er sich gut gegen das Starensemble zu behaupten.
doctorgonzo Mon, 25 Jul 2011 14:50:26 -0000
Kommentar löschen"Pictures hanging in a hallway
And the fragment of this song
Half remembered names and faces
But to whom do they belong
When you knew that it was over
Were you suddenly aware
That the autumn leaves were turning
To the color of her hair
Like a circle in a spiral
Like a wheel within a wheel
Never ending or beginning,
On an ever spinning wheel
As the images unwind
Like the circles that you find
In the windmills of your mind"
In aller Gemütsruhe baut Norman Jewison hier McQueens Raubzug auf. Ein toughes Handlangercasting mit anschließender entspannter Anreise.
Aber plötzlich tritt der Regisseur aufs Gas wie der Hauptdarsteller im Verlauf des Films in seinem Buggy.
Der Überfall in seiner kalten Präzision ist einfach ein Meisterstück, ebenso die zwar häufig eingesetzten, aber stets gelungenen Splitscreen Aufnahmen, die der in ruhigen Bildern erzählten Geschichte die nötige Dynamik verleihen.
Hierbei stehen Jewison neben den guten technischen Spielereien und einem tollen Soundtrack/Score auch zwei absolut grandios auftrumpfende Hauptdarsteller zur Seite.
Das Duo McQueen/Dunaway macht aus einer guten, aber wenig denkwürdigen Geschichte einen denkwürdigen Film. Das Gegen- und Miteinander der beiden ist außergewöhnlich und dank der Atmosphäre zwischen diesen Akteuren gelingt es Jewison sogar, den Spagat zwischen klassischen Heist Movie und einer Liebesgeschichte hinzuzaubern, ohne dass der geneigte Zuschauer sich gleich den Jalapeno Dip in die Augen schmieren will, denn die Romanze entwickelt sich harmonisch und strotzt vor subtiler Sinnlichkeit, dazu wird sie eben von vollwertigen Charakteren rübergebracht und das kann man angesichts heutiger Genreverwurstungen mit Liebesingredenzien kaum hoch genug loben.
Angesichts der hier angelegten Messlatte bleibt auch Remington Steele und Rene Russo im Remake nichts anderes mehr übrig, als verlegen in die Kamera zu glotzen...
Da kriegt man sogar Lust, mal wieder Schach zu spielen...
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Punsha Mon, 11 Jul 2011 23:43:25 -0000
Kommentar löschenWenn mir 95 Minuten wie drei Stunden vorkamen, dann sagt das denke ich schon viel über den Film aus.
Eine damals noch annehmbare Handlung geht unter in einer langweiligen Inszenierung und absoluter Inhaltlosigkeit. Wenn mir einer erklären kann, warum der stinkreiche Geschäftsmann Thomas Crown Banken ausraubt, der möge bitte sprechen.
Unterforderte Stars spielen hierbei blasse, leblose Figuren, aus denen man im allgemeinen nicht schlau wird. Da können selbst die gekonnten Spielereien mit Kamera und Bild nichts ändern.
Wer wie ich kein besonderes Faible für alte Schinken hat, der kann getrost über diesen Film hinwegsehen und würde lediglich einen der ersten tölpelhaften Versuche verpassen, ein gutes Heist-Movie zu produzieren.
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Wumz Mon, 11 Jul 2011 23:51:22 -0000
Antwort löschenWarum er die Bank ausraubt? Weil er es kann. Und nun ja, er ist stink reich, ihm ist langweilig und er hat sonst nichts zutun.
Hab mich gut unterhalten gefühlt.
Punsha Tue, 12 Jul 2011 00:00:00 -0000
Antwort löschenHmm, ich schiebs jetzt einfach mal auf die Uhrzeit.
Nein, also ich hab mich wirklich lang nicht mehr so gelangweilt. Da waren für mich eine Menge unbedeutender Szenen dabei und ich hatte das Gefühl, dass auch noch ebendiese besonders ausgeschmückt wurden. Warum mir die Taten von Crown ein Rätsel waren? Weil sein ganzer Charakter viel zu schlecht rüber gebracht wurde.
Aber mir ist schon klar, dass ich jetzt mehr Feinde als Verbündete hab. Was solls, jeder hat einen anderen Geschmack. ;)
hoffman587 Tue, 12 Jul 2011 06:40:57 -0000
Antwort löschenIch find den Film gut:)
@Punsha: Was hälst du von dem Titelsong?
Punsha Tue, 12 Jul 2011 12:37:55 -0000
Antwort löschenPassend. Bei Bild und Ton hatte ich ja auch nichts zu meckern. ;)
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Punsha Tue, 12 Jul 2011 12:39:35 -0000
Antwort löschenMein Bewertungsmaßstab ist sowieso ein anderer...Ich vergebe grundsätzlich keine 10 ohne Prädikat "Lieblingsfilm". Das heißt, dass jede 9 für euch eine 10 ohne Lieblingsfilm ist...jede 8 eine 9 usw.
Telebaum Sun, 04 Mar 2012 08:14:03 -0000
Antwort löschendass dich der film gelangweilt hat, liegt einfach daran, dass du ihn nicht verstanden hast, es handelt sich nämlich keineswegs um einen heist sondern vielmehr um einen existentialistischen film, und deine frage, warum er das tut, berührt das zentrale thema des films: es geht um einen gelangweilten, traurigen, im grunde verzweifelten menschen, dem - weil er alles haben kann - nichts anderes bleibt, als irgendwie seine zeit tot zu schlagen und dafür kann der reiz, der nervenkitzel nicht groß genug sein. wenn man das natürlich nicht erkennt, obwohl die zeichnung des charakters mehr als deutlich ist, dann sieht man einen anderen film, etwa einen heist, und der ist naturgemäß langweilig.
derblonde Mon, 13 Jun 2011 17:00:36 -0000
Kommentar löschenDie vielen Split Screens nerven, aber der Film ist ein zeitloser Klassiker mit Mr. Cool. Für das Jahr 1968 sehr unmoralisch. Das macht den Reiz aus.
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JoeKramer Mon, 30 Aug 2010 12:14:17 -0000
Kommentar löschenIch bin ein großer Fan des Remakes und ein noch größerer von Steve McQueen. Aber ganz ehrlich, der Film ist heute viel zu langatmig, er kommt nicht in die Gänge. Schaut besser das Remake
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cannibal83 Wed, 24 Mar 2010 11:04:43 -0000
Kommentar löschenDas hätte vielleicht spannend werden können, wenn der "Gesichtslose" länger gesichtlos geblieben wäre. Tatsächlich ist "Thomas Crown ist nicht zu fassen" ein Film der sukzessive von Minute zu Minute schwächer wird, und schließlich so vorhersehbar und gähnend langweilig endet, das man sich fragt ob hier wirklich der Norman Jewison am Werk war der auch "In der Hitze der Nacht" gedreht hat.
Die Optik ist wirklich stylish, die Handlung wirkt aber unausgegoren und lahm. Wie oft haben sich Mann und Frau inzwischen in Filmen kennengelernt indem sie sich bei einer Auktion gegenseitig überbieten? Warum muss ich mir ein wortloses Schachspiel der Hauptprotagonisten ansehen? Wieso ist dieser Cast trotz der grossen Namen so austauschbar? Das sind so Dinge die mir bei diesem Streifen durch den Kopf gingen.
Faye Dunaway trampelt o-beinig von Szene zu Szene, hat dafür alle 2 Minuten neue Kleider und eine neue Frisur. So durchschnittlich wie Dunaway letztlich bleibt, hielt man es wohl für besser das sie zumindest optisch auffällt. Hat nicht funktioniert.
Unsinnig zu erwähnen das McQueen eigentlich ein guter Schauspieler ist, das wissen die Meisten. Was er hier zeigt ist jedoch einfach nur blass. Er macht den Eindruck als hätte man ihn in diese "reicher Playboy"-Rolle mit Gewalt hineingedrückt. Wobei man sagen muss das die Figur auch nicht sehr tief angelegt ist. Viel mehr als das Thomas Crown reich ist und Banken überfällt erfährt man nicht. Spät im Film wird die Frage gestellt, weshalb Crown trotz seines Reichtums den Räuber spielt, die Antwort ist: "Es geht nicht um's Geld." Um was es geht, bekommt der Zuschauer jedoch nicht mitgeteilt. Und exakt so halbgar wie diese Antwort ist der komplette Film.
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Darbon Wed, 24 Mar 2010 01:14:59 -0000
Kommentar löschenDie Verpackung ist der neue Inhalt! Stylish, fad und studioverbogen: Außen ganz doll hui, innen altbacken und pfui. Da retten auch blitzsaubere Soldatengräber im Endbild nichts.
Als Modekatalog ist "The Thomas Crown Affair" schmuck. Kultpotential haben die Postkartenmotive (McQueen in Split-Screen beim Golf, beim Polo, beim Segelflug, beim Auto-über-Sandberge-Hoppen, beim am Strand rumpritschen), doch das Bankraub-Motiv eines ewig losprustenden Millionärs bleibt ungeklärt trotz seiner schlicht verlogenen Begründung: "Ich mach das alles wider das System". Klingt nach Sebergs Frage: "Was ist Kotzen?"
Die Ironie verpufft schnell im Spiel zweier schmucker Monetenjäger: McQueen lacht hysterisch gepresst aus der verkorksten Lunge [ihm bleiben da noch zwölf Jahre und heute wär' er 80 geworden!] und Faye Dunaway [heute eher zu finden bei awful plastic surgery] erstarrt zur lächelnden Maske, damit nix bröckelt oder verrutscht. Nur Michel Legrands Score rettet das alles - mit viel Tünch - zum Teil. Als überteuerter Siexiest-Kult okay und sicher auch ein zweimaliges Must-see, doch als Film bleibt's immer nur so kostbar wie billiger Tand.
Zur Story, die keine ist: La Dunaway stakst als Versicherungsagentin mit Buckel und ohne Hintern auf ihren dünnen Beinchen in verbürgt 29 - und gefühlten 39 - sehr unschmeichelhaften Kostümen, die sogar innerhalb der Dialoge wechseln wie ihre Perücken, durch ein Nichts an Handlung. Nur die falschen Wimpern hat sie selbst in der Sauna dabei. Mal sitzt ihr Timoschenkos Hefekranz im Nacken, dann - im nächsten Lifestyle-Schnitt - plättet ihr ein überdimensionaler Falschhaarturban aus honigblonder Zuckerwatte das hübsche Antlitz. Was von Dunaways schlimmen Posen einzig angenehm zurückbleibt ist eine malvefarbene Hutkrempe und der passende Lippenstift... doch wenn der Close aufmacht, sieht der Mauve-Chapeau an ihr auch nur aus wie diese Kompotthütchen auf der Lisbeth aus England. Von ihrer behaupteten Rolle bleibt nichts außer der zurückgehaltenen Hysterie auf dem Soldatenfriedhof. Ah, und diese Frau - soviel zur Handlung - findet ihren Zwilling im Geiste: einen Bankräuber, mit dem sie dann steif posieren darf.
Wenn mal zwischen dem ermüdenden Gespreize zweier Kleiderständer, die sich offensichtlich nicht leiden können*, eine Phrase fällt, ist sie - weil für den US-Markt gedacht - hohl. Der zuvor vorzügliche Jewison (immerhin der Macher von "In der Hitze der Nacht"!) versucht sich an der Nouvelle Vague und scheitert an Übernahme von Stil und der Totalverweigerung einer eigenen Geschichte: Jewison kopiert schlecht und beleidigt damit seine Vorbilder, denn er macht hier brav weiter auf Opas Kino.
Schach soll gespielt werden von blonder Katzmaus und ebenso blonder Mauskatz. Regieanweisung für zwei scheintot anmutende Sixities-Ikonen: Schmollen unter Tonnen von Puder (Dunaway) oder unter der erfüllten Zurückhaltung gepresster Lachanfälle (McQueen), die dann leider den ganzen Film durchziehen; fades Geplänkel als Vorspiel für einen langen Kuss zwischen zwei eiskalten Lurchen. Der umjubelte dramaturgische Höhepunkt ist ein Speichelfaden zwischen gespreizten Lippen.
Zeitlos schön ist die Musik, die all das Nichts - Budget von vier Millionen doch dabei Talent für vier Sous - zur Popkultur erhebt: Michel Legrands "Windmills of your mind" zieht sich unvergesslich als Thema durch den gesamten Modekatalog und er variiert zudem die Themen von Etienne & Bill und von Solange aus seinem "Rochefort"-Film, wenn Tommy aus einem Mülleimer die Geldsäcke holt.
Schmucke Bilder zu Legrands Musik kann man enttäuscht anschauen und an ein Remake mit irgendwann kompatiblem Drehbuch denken (dann aber bitte nicht mit Russo und Brosnan auf der Gehaltsliste).
*die sogenannte Knutschszene.
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Ekki Thu, 22 Oct 2009 07:53:44 -0000
Kommentar löschenElegant, zeitlos - perfekt inszeniert.
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Darbon Wed, 24 Mar 2010 23:44:01 -0000
Antwort löschenElegant, ja. Zeitlos in gelackter Eleganz und mit Legrands Score viel versprechend, ja.
Aber von zwei It-Ikonen und austauschbaren Gesichtsvermiertern [Golf-Spieler und Autofahrer McQueen und Gesichts-OP-Berühmtheit Dunaway] miserabelst gespielt und zudem sehr flach und und vor allem durchweg spannungslos inszeniert.
Credo: Stil ist der neue Inhalt!
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Ekki Thu, 25 Mar 2010 07:12:34 -0000
Antwort löschenRichtig, so ein bescheuertes Wort ('Gesichtsvermieter') hat es - auch im zweiten Anlauf - nicht verdient, korrekt geschrieben zu werden.
In allen anderen Punkten kann ich Dir (erwartungsgemäß...) nicht zustimmen.
Darbon Thu, 25 Mar 2010 21:00:27 -0000
Antwort löschen@Ekki ??? Habe dir doch zugestimmt. Nimmst du "elegant" und "zeitlos" jetzt zurück? (Soll nur ein Scherz sein) ;-)
Das Wort "Gesichtsvermieter" soll auch weniger Beleidigung der Akteure sein, die ja in anderen Werken durchaus zu brillieren wissen, sondern mehr die völlige Konturlosigkeit ihrer quasi nicht vorhandenen Rollen in Jewisons Film passend beschreiben. Denn mehr haben die beiden hier wirklich nicht zu leisten (siehe Kommentare von Darbon und cannibal83).
Gibt es eine Szene im Film, in dem die beiden über diese Bezeichnung hinauswachsen?
Mawazh Sun, 18 Oct 2009 21:04:52 -0000
Kommentar löschenEin sehr unterhaltsamer Film mit zwei guten Hauptdarstellern (McQueen und Dunaway) und einer flotten Handlung.
Die Schach-Szene gehört zu einer meiner Lieblingsfilmszenen überhaupt.
Thomas Crown ist absolut empfehlenswert für einen lockeren Filmeabend.
Um das Remake mit Pierce Brosnan werde ich einen ganz weiten Bogen machen.
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PrettyPenny Sun, 04 Jan 2009 19:33:40 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film (vor allem die Lachanfälle von Mr. McQueen sind herrlich), toll gespielt von Faye Dunaway und Steve McQueen. Ein süßes Katz-und-Maus-Spiel!
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christy Tue, 28 Aug 2007 04:39:38 -0000
Kommentar löschenFaye Dunaway too!
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Alecprime Sat, 06 Jan 2007 18:24:18 -0000
Kommentar löschenMcQueen rules.
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