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Inside Man

Inside Man (2006), US Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 23.03.2006


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7.2
Kritiker
70 Bewertungen
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7.7
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16958 Bewertungen
149 Kommentare
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von Spike Lee, mit Denzel Washington und Jodie Foster

Clive Owen bereitet Denzel Washington als Bankräuber und Inside man große Kopfschmerzen.

Der Kriminelle Dalton Russell (Clive Owen) plant den perfekten Bankraub und überfällt mit seinen Kumpanen eine Bank in New York City. Detective Keith Frazier (Denzel Washington) wird mit der Leitung der Geiselnahme beauftragt. Russell spielt auf Zeit, denn in Wahrheit ist der Überfall nur Tarnung seines eigentlichen Plans: er verschanzt sich im Inneren der Bank, um diese nach Einstellung der Ermittlungen mit seiner Beute unentdeckt verlassen zu können. Zielscheibe des Coups ist ein unregistriertes Schließfach, das dem Vorstandsvorsitzenden der Bank, Arthur Case (Christopher Plummer), gehört. Cases Vergangenheit birgt ein grausames Geheimnis, das er mit Hilfe der gesellschaftlich einflussreichen Anwältin Madeleine White (Jodie Foster) um jeden Preis vertuschen will.

Hintergrund & Infos zu Inside Man
Regisseur Spike Lee hat Inside Man in nur 39 Tagen im Kasten gehabt und dafür an Originalschauplätzen direkt im Finanzviertel unweit der Wall Street in Manhattan gedreht. Inside Man ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Lee und Hauptdarsteller Denzel Washington (z.B. Mo’ Better Blues & Malcolm X). Viele Szenen von Inside Man wurden spontan von Spike Lee hinzugefügt bzw. von den Darstellern improvisiert, wie z.B. die Verhörszene und die Szene im Coffee Shop. Washington brachte dabei Lee derart zum Lachen, dass beinahe die ganze Aufnahme ruiniert worden wäre.
Inside Man war ein internationaler Kinokassenschlager, der bei einem Budget von 45 Mio. US-Dollar weltweit knapp 185 Mio. einbrachte. Für seine Regiearbeit wurde Spike Lee, der als Mitbegründer des New Black Cinema gilt (u.a. mit Do the Right Thing & Jungle Fever), sowohl mit dem Black Movie als auch dem Black Reel Award ausgezeichnet. Aufgrund des großen Erfolgs von Inside Man war mehrere Jahre lang von eine Fortsetzung in Planung. 2011 gab Spike Lee allerdings bekannt, dass es Inside Man 2 trotz aller Bemühungen niemals geben wird. (JW)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (9) — Film: Inside Man

kltrg

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7.5Sehenswert

Ein Hollywood-Film ohne viel Tiefgang, dafür aber mit vielen Überraschungen.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Viele wollten es schon begehen, doch nur wenigen genialen Kriminellen ist es bisher gelungen: Das perfekte Verbrechen. Regisseur Spike Lee, der Liebling der afroamerikanischen Filmgemeinde, der bisher über eher politische Filme von sich reden machte, kommt nun mit genau diesem Thema: Der Geschichte eines Banküberfalls.

Dalton Russell (Clive Owen) spricht zu Beginn selbstbewusst davon, dass er den perfekten Bankraub geplant und durchgeführt hat. Nicht nur, weil er einfach das Geld wolle, sondern auch, weil er dazu in der Lage sei. Mit 3 Komplizen dringt er in die Bank ein. Alles ist bis ins letzte Detail geplant und während er mit der Polizei über Bedingungen für die Freilassung der Geiseln verhandelt, führen seine Komplizen weiter seinen Plan aus. Detective Keith Frazier (Denzel Washington) hat es im Gefühl, dass mehr hinter der ganzen Sache steckt als ein gewöhnlicher Banküberfall, als die Anwältin Madeleine White (Jodie Foster) auftaucht und mit Russell ihre eigenen Verhandlungen führt. Was Frazier nicht weiß: Der Bankdirektor (Christopher Plummer) hat sie engagiert, um seine Interessen zu schützen. Denn in einem Bankschließfach liegen neben blutigen Diamanten auch Dokumente, die beweisen, dass das Vermögen auf dem die Bank gründet, durch düstere Geschäfte mit den Nazis erlangt wurde.
Als die Geiselnehmer schließlich alle Geiseln in die gleichen Overalls kleiden und die Bank verlassen, hat die Polizei ernste Probleme, die Täter von den Opfern zu unterscheiden, zumal nach einer ersten Kontrolle nichts von dem Geld verschwunden zu sein scheint. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint….

„Inside Man“ verspricht mit seinem renommierten Regisseur, der Starbesetzung und dem Thema Banküberfall einen actionreichen Thriller. Wenn man auch schon Filme dieser Art gesehen hat, erwartet man doch viel. So ging es jedenfalls mir. Die Einleitung, in der der Protagonist selbstsicher von seinem perfiden Plan spricht, schraubt die Erwartung eher in Richtung eines „Ocean´s Eleven“. Doch der Film ist auf eine ganz andere Weise gestrickt. Nachdem Bankdirektor und Anwältin White eingeführt wurden, macht sich große Spannung breit, die dann aber über einigen Längen in der Erzählung und Schwächen in der Charakterzeichung verliert. Die ganze Zeit über wartet man auf den großen „Aha-Effekt“, der dann zwar am Schluß auch kommt, jedoch die Längen nicht rechtfertigt. Auch die teilweise anklingenden politischen Statements sind zu halbherzig, als das sie dem Film besonderes Gewicht geben würden. Fazit: Ein grundsolides Bankräuber-Psychogramm, der sich in seinen Längen zwischen politischen Statements und dem Thema des perfekten Bankraubs verliert und so leider nur ein Durchschnittsfilm geworden ist.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Inside Man" ist gutes Thriller-Kino. Für den Kinojunkie ist die Story zwar vielleicht ein wenig vorhersehbar, doch der Gelegenheitskinogänger wird mit großer Sicherheit fasziniert von diesem Plot sein. Story und Besetzung machen den Film auf jeden Fall sehenswert.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Spike Lee kommt ohne übermäßige Brutalität aus und ohne Sex - sein Film trägt allein durch die Figuren und die Geschichte, die keine Showeffekte und keine künstliche Dramatisierung braucht. Erstaunlich auch, wie Lee die üppigen Räumlichkeiten der New Yorker Bank in eine Freispielfläche verwandelt, so dass im Technikwagen der Ermittler im abgesperrten Bereich der Straße letztlich größere Enge zu herrschen scheint als drinnen, wo gefesselte Geiseln am Boden liegen - ein Spiegel der Machtverhältnisse zwischen den Akteuren.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.5Sehenswert

Ich steh' ja total auf solche Planspiel-Filme! Am liebsten sind mir ausgeklügelte Banküberfälle und Geiselnahmen! Klar verteilte Fronten. Das Ausspielen von minutiös geplanten Vorgängen. Taktieren. Bluffen. Belauern. Da kommt im besten Fall tolles Schauspiel-Kino mit Thriller-Anstrich zustande, wie z.B. im unterschätzten "Verhandlungssache" zwischen Kevin Spacey und Samuel Jackson...
Spike Lee hat in seinem "Coup" mit Jodie Foster, Clive Owen, Willam Dafoe und Denzel Washington einen mehr als gleichwertigen Cast zu bieten, erreicht allerdings nie die Intensität eines "Negotiator". "Inside Man" ist flott und ausgefuchst inszeniert, aber Mastermind Clive Owen ist als Bad Guy so dermaßen selbstkontrolliert und in jeder Szene überlegen in Szene gesetzt, dass nach wenigen Minuten keine Zweifel bleiben, wer am Ende als Gewinner vom Tisch geht - allerdings steht Owen das verdammt gut! Auch wenn der Junge die meiste Zeit vermummt agiert, jeder andere verblasst vor ihm. Da entschuldigt man auch die recht magere Schlusspointe und eine Regie, die zwar ausgesprochen effektiv ist, aber so stur ihr Programm abspielt, dass es dem Film mächtig auf die Spannungskurve schlägt...
Trotzdem...feines Filmchen! Prima Darsteller, gute Kamera, nette Ideen - ein sicheres Ding!

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Ich kann ihn wirklich sehr empfehlen. Denzel Washington spielt seine Rolle ebenso gut wie Clive Owen, Jodie Foster spielt mit Sharon Stone nicht nur alterstechnisch in einer Liga und die Story bietet einige Überraschungen und fesselt einen schon sehr. Hätte ich nicht so viel gefährliches Halbwissen über den Film mitbekommen, wäre es eine glatte Eins geworden.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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6.0Ganz gut

Eigentlich ist das Ergebnis nicht mehr ein konventioneller, mit kleineren Raffinessen und pointierten Dialogen über seine Starpower vermarktbarer Thriller geworden. Dem Drehbuch entlockt Lee nur selten eine spürbar eigene Note, und wenn er das tut, wirkt es fast noch wie ein etwas holpriges unbeholfenes Zwischen-Statement, das als Alibi herhalten muß.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Dieser Thriller hat Tiefgang, und am Ende ist nicht nur alles anders, als es schien, auch im Gewand des Genrefilms und in wunderbarem Stil setzt Spike Lee noch seine Desillusionierung des amerikanischen Traums fort, und bietet scharfe Kritik an Rassismus und sozialen Verhältnissen. [...] Spannend, dabei immer wieder auch sehr witzig, voll scharfer Dialoge, ist Spike Lee ein glänzender Film gelungen, in dem trotz einer Menge Action kein bisschen Blut fließt - auch mal angenehm unkonventionell -, voll rätselhaftem, verhaltenen Thrill, lässig, rhythmisch, cool und schön.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Dieser Coup ist anders. Denn der "Inside Man" alias Dalton Russell (Clive Owen) glaubt an den perfekten Bankraub. Haben viele Filmkriminelle vor ihm auch. Und lagen falsch. Warum ausgerechnet er recht behalten soll? Weil er es kann. Verkündet jedenfalls der Prolog. In Wahrheit ist es Arthouse-Regisseur Spike Lee, der diese Handlungsabläufe geplant und in die Tat umgesetzt hat. Und er glaubt ganz offensichtlich auch an etwas: den perfekten Thriller.

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Kommentare (140) — Film: Inside Man


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ElsaWaltz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter Film, erinnert mich irgendwie etwas an Inception.

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Inside Man vermag es die Neugierde des Zuschauers aufrecht zu erhalten, da sehr lange unklar ist, wie die Bankräuber aus der Bank entkommen sind. Die ganze Handlung ist sehr spannend dargestellt und der Film wird zu keiner Zeit langweilig. Die Starbesetzung verdient diese Bezeichnung zurecht. Clive Owen, Denzel Washington und Jodie Foster spielten ihre Rollen hervorragend. Alles in allem ein wirklich guter Thriller.

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edik.knaub

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bankraub der anderen Art,bleibt bis zur letzten Sekunde spannend.

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supersizefilms

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Bewertung6.5Ganz gut

Typischer "gute Intelligenzbestie trifft auf böse Intelligenzbestie"-Thriller mit leider wenig Überraschendem.
Ein guter Denzel Washington gleicht die unnötige Jodie Foster aus.
Clive Owen weder gut noch schlecht (irgendwie etwas "zu coole Rolle").
Dafür Chiwetel Ejiofor als einzig wirklich gelungener Typ.
Viel Platzeinnehmendes und ein Gesamtkonzept was sich vielleicht sogar eher als Kurzfilm besser ergeben hätte, untermalt von teilweise unpassend weil komisch platzierter Musik lassen ein Werk entstehen, was an vielen Stellen nochmal hätte überarbeitet werden sollen.
.....
Ich fühl mich gerade Wall-E-Lonely mäßig, da ich wohl als Einziger dieses S.Lee Werk nicht sooo toll fand dafür sein Oldboy Remake schon recht gut..^^

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FrEAk0

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Da bist du nicht alleine. Ich kann mich mit dem Film irgendwie auch nicht anfreunden.


ginko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

schöner heist-movie. das genre wird hier zwar nicht unbedingt neu erfunden oder auf höhere ebenen geführt, aber trotzdem ist es ein solider film.

wenn man nicht gerade einen hyper-intelligenten, mega-spannenden thriller erwartet, bei dem es einem mit den ganzen super durchdachten und unvorhersehbaren wendungen die schuhe auszieht, kann man durch den film sehr gut unterhalten werden.

der cast ist toll, das drehbuch ist ok, und durch einige vorblenden wird der film schön abgerundet, ohne dass der zuschauer dabei wirklich zum denken gefordert wird.

eben nicht gerade ein sehr anspruchsvoller oder cleverer film, sondern ehr hirn-aus-film-ab mainstream kino.

daran, dass sich der regisseur spike lee meiner meinung nach ein ganzes stück zu weit aus dem fenster lehnt, wenn er tarantino mit seiner leidigen n-wort debatte kritisiert, ändert der film aber nichts.
aber das ist wohl ansichtssache, so wie die ganze debatte an sich.

auch die turban-szene wirkt in diesem speziellen kontext arg bemüht. und das ist noch geschmeichelt.

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Martin Oberndorf

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn ich immer wieder sage, dass ich mir im Fernsehen keine Filme ansehe bzw. nur, wenn keine Werbeunterbrechung stattfindet, habe ich mich vor ein paar Tagen kurzfristig entschlossen, meinen ehemaligen Sandkastenkumpel RTLII einen Besuch abzustatten, auch wenn wir uns über die Jahre stark auseinandergelebt haben.
Immerhin besuchten diesmal auch Jodie Foster, Clive Owen und Denzel Washington den guten alten TV-Sender und da wollt ich mich auch mal in die Runde setzen.
Und damit geht es um "Inside Man".
...
Das Washington-Double-Feature wollte ich mir nicht entgehen lassen. Eigentlich hätte mich nur der zweite Film interessiert, denn von diesem hier hab ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört. Aber die Besetzung sagte mir: "Riskier mal einen Blick. Du kaufst ihn dir ja nicht gleich. Wobei du ohnehin schon viel Dreck hättest."

Der Film selbst ist erstmal nichts allzu außergewöhnliches. Es ist ein Geiseldrama, in dem sämtliche sich in einer Bank befindlichen Leute von einer Bande (u.A. ein zumeist maskierter Clive Owen) gefangen genommen werden. Ein Detective (Washington) versucht nun, die Leute rauszubekommen und die Bande zu schnappen.
Wie für das Thrillergenre üblich wird auch relativ rasch klar, dass viel mehr hinter dem Überfall steckt als reine Geldgier, und dann ist da ja noch diese Anwältin (Jodie Foster) - für welche Seite arbeitet sie?

So haben wir viele Grundlagen für einen spannenden Thriller.
Und das ist der Film auch, denn Langeweile kommt nie auf und man fiebert immer mit, da man schon bald hinter all die Geheimnisse und Rätsel kommen will.
Hierbei gelingt es dem Film auch, alles am Ende zusammenzufügen und die Spannung aufrecht zu erhalten, er erfindet das Rad allerdings auch nicht neu. Dem Film, der seine Atmosphäre auf eine ähnliche Art und Weise erzeugt wie der mit selber weiblicher Hauptrolle besetzte Hochspannungsthriller "Panic Room", gelingt es nicht so richtig, sich ins Gedächtnis einprägende Szenen vorzuweisen.
Dennoch ist dem Film keinesfalls vorzuwerfen, er wäre vorhersehbar oder langweilig.

Seinen wahren Triumph schafft der Film allerdings vor Allem durch seine Besetzung.
Denzel Washington als nicht immer einfach zu durchschauender Detective ist ebenso brillant wie die stets professionell und abgeklärt wirkende Jodie Foster. Hierbei schaffen sie es, aus ihren Szenen das bestmöglichste herauszuholen und dem Film so den nötigen Wiedererkennungswert zu geben.
Hier schaffen sie es slebst, den ehrenwerten Willem Dafoe, der sich durch seine exzellenten Performances in "Platoon" und vor Allem in "Der blutige Pfad Gottes" - die wohl größte Leistung, die jemals unausgezeichnet blieb - zu meinen Lieblingsschauspielern etabliert hat, vollkommen in den Schatten zu stellen, wenngleich gesagt sei, dass er hier lediglich eine Nebenrolle zum Besten gibt.
Auch Clive Owen gibt hier sein Bestes, allerdings wird auch er vom lockeren Cop und der taffen Anwältin überschattet. Zumindest in meinen Augen.

Somit ist "Inside Man" einer der besseren Thriller der letzten Jahre - und kann zumindest den kürzlich gesehenen "Enttarnt" bei weitem übertrumpfen - und ist auf jeden Fall keine Zeitverschwendung.
Dies wäre allerdings ohne die großartige Besetzung wohl kaum möglich gewesen.

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Deathpool

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Schaue kein Fernsehen aber dein Kommentar gefällt mir.
Sollte ich mir mal vormerken


Martin Oberndorf

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Danke.
Man sollte keinen Überfilm erwarten.
Genau genommen hab ich mir so gut wie gar nichts erwartet.
Hab mich weder über den Film erkundigt noch irgendwas von ihm gehört. Bin dann halt positiv überrascht worden.


jedi37

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Bewertung7.5Sehenswert

Vorsicht Spoiler:

Ein toll gemachtes Stück Bankraub-Thriller mit einer Top-Besetzung bis in die Nebenrollen.
(Stark: Jodie Foster) Der perfekte Bankraub, bei dem nichts gestohlen wird?
Der zwiespältige Cop kann nach dem Ende des Pseudo-Raubs nicht so recht daran glauben und geht der Sache nach und nach auf den Grund.
Das Spiel zwischen Denzel Washington und Clive Owen und der Wechsel der Sympathie für die Figuren ist Top. Der Twist ist, wenn man ganz genau aufpasst super Vorbereitet.
Das Ende wirkt etwas gedehnt, aber man braucht die Zeit um alles zu verstehen.

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emotionfreak

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Grundidee finde ich recht gut, wenn auch nicht so clever, wie sie sein sollte. ACHTUNG SPOILER Wenn man ehrlich ist und genauer drüber nachdenkt, wird doch klar, dass die überraschenden Wendungen soooo toll eigentlich gar nicht sind. Der Bankdirektor hatte in der Bank etwas in seinem Schließfach, was nicht an die Öffentlichkeit soll und da waren die Räuber hinterher. Also soooo einfallsreich nun - finde ich- ja eigentlich nicht, außerdem war es ja ziemlich schnell klar, dass er Dreck am Stecken hat, und dass es darum geht. Außerdem gefiel mir die Art und Weise des Detectivs nicht, ich denke aber, dass das eine rein subjektive Sache ist, anderen mag vermutlich gerade das gefallen. Dennoch kein schlechter Film, zumindest am Anfang will man unbedingt wissen, was eigentlich abgeht. Ausserdem gefiel mir Jodie Fosters Rolle gut.

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Copacabanasun

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Bewertung10.0Herausragend

Schauspieler, Kamera, Story und die Atmosphäre überzeugen von Anfang bis Ende! Spike Lee erschafft eine mitreißenden Film, der mit klasse Wendungen aufwartet! Kritik hab ich keine! ;)

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marvel_master

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Echt gut gemachter Film. Sehr spannend. Von Anfang bis Ende. Man will permant weitergucken und sehen wie es ausgeht. Auch das Ende überrascht einen. Dazu Schauspieler von Klasse am Start.

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Massinho

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Story kennt man irgendwie, der Film keine unbedingt überraschende Wendung, alles bleibt vorhersehbar.. Nichtsdestotrotz 2 starke Hauptdarsteller.

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timwenig

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser film ähnelt einem mäßig produzierten grunge-album, welches durch flair und klasse besticht.

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Harvey Specter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartig! Denzel Washington vs. Clive Owen. Beides smarte Typen die für die eigene Seite kämpfen und doch gegenseitg Respekt zeigt. Die Story find ich super, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wird. Ein Film mit Grips und abenteuerlichem Ende.

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Filmegucker84

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Jeb...


doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spuk von draußen... oder drinnen.

Seit Thomas Crown hat es wohl nicht mehr einen so cool aufgemachten und durchdachten Bankraub gegeben. Nichts gegen die Vollgas Banküberfälle aus dem unverglichlichen "Heat" oder dem trotz Swayze sehr coolen "Gefährliche Brandung", aber hier hat man nicht nur ein Mitfiebermoment sondern auch auf zynische Weise eine Menge Spaß an der Sache.

Apropos zynisch: ist es zynisch, wenn man darauf hinweist, dass sich der Regisseur Spike Lee so massiv über Tarantinos bösen Rassismus in "Django Unchained" beschwerte und dessen Figurenzeichnung hier auch Raum für unnötige Rassismusvorwürfe bietet.
- der ursprüngliche Mandant von Jodie Foster - ein Araber, der bestimmt Dreck am Stecken hat
- der Bankdirektor - ein europäischer Einwanderer mit (Achtung Spoiler!!) Falten im Lebenslauf
- der brave, schwarze Bulle

und so weiter. Ach ja, da sind italienisch- und irischstämmige Bullen dabei... wie niederträchtig.

Also bleiben wir alle mit dem Rassismuskram mal am mittleren Fenster.
Die politischen Implikationen, die Lee hervorkramen möchte, bleiben auch eher im ersten Gang stecken. Nicht zuletzt deshalb, weil man sie einfach nicht braucht. Denn bei allem Stuss, den er so von sich gibt, zieht der streitbare Regisseur hier eine tolle Geschichte auf, die auch noch von guten bis sehr guten Darstellern getragen wird. Owen finde ich ohnehin genial, aber auch Washington und Ejiofor verkörpern ihre Parts stark.
Dafoe und Plummer kommen ein wenig zu kurz, spielen aber auch gekonnt ihre Routine aus.
Jodie Foster überrascht mich dagegen dann doch tatsächlich ein wenig. Tough, unnervig und sogar ein bisschen sexy. Wäre ihr Äußeres nicht nahezu unverwechselbar, ich hätte mehrfach in die Credits schauen müssen, um sicherzugehen, dass es wirklich Jodie Foster ist.

Ein wirklich cooler Bruch, der mit zahlreichen Feinheiten glänzt, den albanischen Diktator Enver Hoxha zu Wort kommen lässt und ein sehr gelungenes Mit- und Gegeneinander von Cops, Geiseln und Gangstern präsentiert.

Ein Heist mal ein bisschen anders.
Da hätte es die politischen Implikationen gar nicht mal gebraucht. Aber in Sachen politisches Statement ist man bei Spike Lee ja schon froh, wenn nicht alle Italiener Pizzabäcker, alle Juden Geldverleiher, alle Iren betrunken und alle Schwarzen die letzten Helden der Erde sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: einer meiner liebsten Banküberfälle überhaupt. Hätte ich von Spike Lee nie erwartet und habe mich deshalb lange um diesen Film gedrückt. Aber besser spät als nie.

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lord_arai

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Bewertung6.5Ganz gut

Meiner Meinung nach nicht so clever und überraschend wie der Film gerne wäre. Die Dialoge zwischen Clive Owen und Denzel Washington gefallen mir sehr gut, der Auftritt von Jodie Foster jedoch eher nicht. Ihr Charakter wirkt auf mich unfertig und daher unnötig.
Fazit: Kann man sich ansehen, aber auch nur einmal.

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Chucky89

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film hat mich richtig von Anfang bis Ende gefesselt, hat eine sehr gut durchdachte Story, sehr spannend und am Ende ein sehr überraschender Schluss, klasse Film.

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BBmarius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Um einer meiner Lieblingsfilme zu sein, muss er nicht nur alle meine Kriterien erfüllen, sondern er muss auch ein Feeling in mir wecken.
Wollt ihr mein Feeling bei diesem Film wissen ?
Ich glaub ihr wollt nicht wissen, wie gerne ich jetzt eine Bank ausrauben würde ;)

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Clubgeist

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bedenklich? oder doch Kommentar gefällt mir? Ein Hauch von beidem. :D


ThomasWzS

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geistreich, Spannend ... meint moviepilot!

Dem stimme ich voll zu, klasse Story, super cast, spitzen soundtrack ... dieser indische Ohrwurm am Anfang und Ende ... wie krieg ich den bloss wieder raus?
Spike Lee at its best ... achja und natürllich "Big Willy und die Zwillinge" ... Brüll ))
"Kommst Du? ....die Handschellen werden kalt." Schlappmichlach, den sehe ich noch öfter!

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

kann man sich schon mal anschauen

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Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

Bunnyfaktor.de: 5

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