Three and Out
Three and Out (2008), Laufzeit 95 Minuten, Komödie
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mit Mackenzie Crook und Imelda Staunton
Einem U-Bahnfahrer wird, nachdem in kurzer Zeit bereits zwei Menschen auf den Gleisen während seiner Arbeit umgekommen sind, von seinen Kollegen erzählt, wenn er drei in einem Monat überfährt, ist er raus. Er müsse den Job nicht mehr machen und bekäme das Gehalt von zehn Jahren als Abfindung. Jetzt macht er sich auf die Suche nach einem freiwilligen Opfer…
Cast & Crew
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Mackenzie Crook
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Callow
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Imelda Staunton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rosemary Cassidy
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Gemma Arterton
Schauspieler
- Genre
- Tragikomödie, Schwarze Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- England, London
- Handlung
- Abkommen, Dysfunktionale Familie, Einsamkeit, Familie, Geld, Getrennte Familie, Kannibale, Kannibalismus, Kollege, Liebe, Londoner U-Bahn, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Suizid, Urban Legend
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Traurig, Witzig
- Mitmachen
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Filmdetails Three and Out
Trailer zum Film Three and Out
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Kommentare
Kommentar schreibenSonse 2010/06/10 23:57:35
Kommentar löschenNeulich im Zug von Nürnberg nach Ingolstadt, auf der Ausweichstrecke über Treuchtlingen, habe ich diesen Gesprächsfetzen nach Diktat unter dem Titel "Bayerische Freundlichkeit bringt es auf den Punkt" sofort zu Papier gebracht, erschien er mir doch irgendwie notierenswert.
Nachdem eine Durchsage das Nutzen einer alternativen Strecke und die damit verbundene Verspätung aufgrund von 'Personenschaden am Gleis' verkündete, zückten fast alle Bahnkunden wie bei Verspätungen üblich ihr Mobiltelefon, um ihren Standort und ihre Verzögerung durchzufunken, als hinge von ihrer pünktlichen Ankunft die Zukunft der Menschheit ab. So auch der junge Mann mir gegenüber, dessen Anruf ich mangels eigener Telefontätigkeit, einhergehend mit relativer Mobilfunkverachtung, sowie aufgrund seiner Lautstärke mitzuverfolgen gezwungen war. Folgendes, das ich hier leidlich versucht habe zu transkribieren, schrie er in breitestem Dialekt in das Gerät:
"Fuchzig Minuten Verspätung, woil si so a Aaarrrschloch vorn Zug g'schmissa hat. […] Jo, scho wieder. I versteh di Loit net, solle se sich halt im Keller uffhänge..."
Vor allem die bayerische Intonation verlieh dem Ganzen einen bitteren Charme, der dem folgenden Film leider fast völlig abgeht, obwohl er ihn zu gerne hätte...
Nix da. Zwei Punkte und fertig. Mehr kann ich "Three and Out" einfach nicht geben.
Mackenzie Crook (den Kermode mal lapidar als "the mark of the Black Death when it comes to movies" nannte) gibt hier einen U-Bahnfahrer, der innerhalb kurzer Zeit zwei Menschen während seiner Arbeit in der Londoner Tube überfahren hat. Seine Kollegen erzählen ihm, wenn er drei in einem Monat "schaffe", ist er raus: Three and out. Denn dann würde er den Job nicht mehr machen können und bekäme das Gehalt von zehn Jahren als Abfindung. Daraufhin macht er sich auf die Suche nach einem freiwilligen Opfer und glaubt dies in Colm Meaney gefunden zu haben...
Es soll eine schwarze Komödie sein, ein Genre, dass man in Großbritannien eigentlich ganz vorbildlich drauf hat, doch Gershfields Film gehört sicher zu den lausigsten UK-Komödien der letzten Jahre. Da helfen auch die sonst so verlässlichen Darsteller Meaney und Staunton nicht. Die Tagline offenbart wohin die Reise geht: "A comedy about how far you would go to change your life."
Natürlich lernt Crook sein vermeintliches Opfer näher kennen, freundet sich über ein Wochenende mit ihm an, trifft dessen Familie und fängt auch gleich noch was mit der Tochter (Gemma Arterton) an. Da will er ihn plötzlich gar nicht mehr überfahren, aber Meaney bestäht darauf, sie hätten einen Deal... Hilarity ensues - Not.
Was für ein Schrott! Um möglichst noch "provokanter" unwitzig zu sein, haben sie sogar noch einen "Kannibale von Rotenburg"-Charakter mit direkter Bezugnahme, der von Crook verspeist werden möchte, ins Drehbuch gezimmert.
Wenige amüsante Szenen mag es gegeben haben, aber "Three and Out" funktioniert einfach nicht, egal wie ich den Film drehe und wende.
Da setze ich mich lieber nochmals in einen ICE Richtung Ingolstadt.
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spanky 2010/06/11 09:01:38
Antwort löschenHammer-Einleitung!! Ich brech ab!
phoenix409 2010/06/11 10:51:54
Antwort löschenoh man... so nen Todesfall während der Zugfahrt hab ich vor ein paar Monaten auch erlebt. Blöd war nur, dass das betreffende junge Mädel sich einfach nur sturzbetrunken zum schlafen auf die Gleise gelegt hat. War ja auch schon spät. Da fällt mir doch echt nix mehr ein.