Oh Boy

Oh Boy (2012), DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 01.11.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.6
Kritiker
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
Community
3852 Bewertungen
187 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jan Ole Gerster, mit Tom Schilling und Inga Birkenfeld

Oh Boy zeigt uns 24 Stunden im Leben eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt: Berlin. Der Film handelt von der Sehnsucht, am Leben teilzunehmen.

Eigentlich will Niko (Tom Schilling) nur einen Kaffe trinken, aber nicht daheim. Es zieht ihn hinaus in die große Stadt Berlin und er begibt sich auf eine Odyssee, die ihn vor allem mit sich selbst konfrontiert. Er geht stramm auf die 30 zu und hat bereits vor einiger Zeit sein Jura-Studium abgebrochen. Er lässt sich durch die Straßen der Hauptstadt treiben, lebt in den Tag hinein und beschäftigt sich unfreiwillig mehr mit den alltäglichen Problemen anderer Menschen als mit seinen eigenen. Niko wird dabei selbst fast unbemerkt zum Außenseiter, doch dann wird er mit der Realität und seiner eigenen Passivität konfrontiert: Mit seiner Freundin ist Schluss, sein Vater (Ulrich Noethen) verweigert die weitere finanzielle Unterstützung und ein Verkehrs-Psychologe stellt Niko die Diagnose ‘emotional unausgeglichen’, nachdem Niko durch Trunkenheit am Steuer seinen Führerschein abgeben musste. Die Reise führt ihn zu seinem depressiven Nachbarn (Justus von Dohnányi), ans Theater zu seiner alten Klassenkameradin Julika (Friederike Kempter), an ein Filmset und schließlich in eine Kneipe, wo er auf den schwer betrunkenen Friedrich (Michael Gwisdek) trifft. Doch was er eigentlich sucht, bekommt er nicht. Wenn es doch nur irgendwo in der Stadt noch einen normalen Kaffee geben würde!

Hintergrund & Infos zu Oh Boy
Der komplett in Schwarzweiß gedrehte Film Oh Boy feierte 2012 beim Filmfestival von Karlovy Vary Weltpremiere. Jan Ole Gerster, der Regisseur und Drehbuchautor von Oh Boy!, gewann 2012 im Rahmen des Filmfests München den Förderpreis Neues Deutsches Kino für das beste Drehbuch. Jan Ole Gerster assistierte bei Good Bye, Lenin! dem Regisseur Wolfgang Becker und liefert mit Oh Boy sein Regiedebüt, das unter anderem von Schiwago Film und der Chromosom Filmproduktion produziert wurde.

Oh Boy zählte 2013 zu den großen Abräumern beim Deutschen Filmpreis und gewann unter anderem die Goldene Lola. Insgesamt wurde Jan Ole Gersters Debütfilm mit sechs Lolas ausgezeichnet. In den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Tom Schilling), Bester Nebendarsteller (Michael Gwisdek), Bestes Drehbuch (Jan Ole Gerster) und Beste Filmmusik (The Major Minors, Cherilyn MacNeil) konnte sich der deutsche Schwarzweiß-Film durchsetzen. (AP)

  • 1_jbcbib95
  • 1_7pyr0ifb
  • Oh Boy
  • Oh Boy
  • Oh Boy

Mehr Bilder (16) und Videos (10) zu Oh Boy


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Oh Boy
Genre
Drama, Komödie, Tragikomödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Berlin, Berlin Mitte, Berlin-Ost, Kreuzberg, Prenzlauer Berg
Handlung
Berliner, Faulpelz, Jurist, Kaffee, Kneipe, Pech, Pechvogel, Pleite, Schauspieler, Scheitern, Sehnsucht, Student, Studentenleben, Theater, U-Bahn
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Witzig
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
Arte, Chromosom Filmproduktion, Hessischer Rundfunk, Schiwago Film GmbH

Kritiken (21) & Kommentare (178) zu Oh Boy