David Fincher dreht Neuverfilmung von VerblendungBearbeiten

Veröffentlicht am 15.03.2010, 10:21

David Fincher dreht auf: Neuverfilmung von Verblendung, Heavy Metal und ein Biopic von Bobby Fischer. Viel Arbeit steht dem Regisseur bevor.

David Fincher dirigiert alles um ihn herum. David Fincher dirigiert alles um ihn herum. © fincherfanatic.blogspot.com

Für viele Film-Fans ist er ein Genie. David Fincher verbindet Emotionen, Spannung und Lebensweisheiten in seinen Filmen. 2010 wird ein arbeitsreiches Jahr für den 48-Jährigen Regisseur. Vor kurzem hat er die Regiearbeiten zu the-social-network-2 mit Justin Timberlake abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte der Facebook-Erfinder. Jetzt soll er drei verschiedene Filme zu Kassenschlagern machen.

Eine amerikanische Adaption von Verblendung, die Neuverfilmung von Heavy Metal und Columbia Pictures Pawn Sacrifice stehen an. Viel Arbeit kommt auf den Starregisseur zu, der mit Fight Club einen der besten Filme aller Zeiten drehte.

Bei uns ist Verblendung bereits letztes Jahr in die Kinos gekommen. US-Kinogänger mussten sich mit einer abgespeckten Version mit englischen Untertiteln begnügen. Dementsprechend unerfolgreich war der Film. David Fincher hat das Potantial erkannt und Sony die Rechte bereits gekauft. 15 Millionen verkaufte Exemplaren des Buches weltweit sprechen eine deutliche Sprache. Das Ermittlerduo Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander untersucht auf unkonventionelle Art einen verjährten Vermisstenfall. Im Laufe der Millenium-Trilogie kommen sie einem unglaublichen Staatsbetrug auf die Schliche. David Fincher wünscht sich Carey Mulligan als exzentrische Lisbeth Salander. In der europäischen Version spielt Noomi Rapace die Rolle der Ermittlerin.

Die Neuverfilmung von Verblendung ist interessant. Die europäische Version war ein kommerzieller Erfolg, wurde allerdings von den Kritikern nur mittelmäßig bewertet. Die Geschichte hat noch viel Potential und David Fincher hat die Fähigkeiten, dieses auszuschöpfen. Die Story ist ähnlich düster und verschachtelt wie sein Vorzeige-Thriller Sieben. Wenn er dieses Niveau erreicht, könnten Kino-Rekorde ins Wanken geraten.

Für die Neuauflage von Heavy Metal ist David Fincher Schirmherr. Jetzt konnte er sowohl James Cameron (Avatar – Aufbruch nach Pandora) als auch Zack Snyder (300) zu einer Beteiligung am Projekt überzeugen. Eine Episode des Science Fiction-Films dreht David Fincher selbst. Außerdem steht das Bobby Fischer-Biopic Pawn Sacrifice auf seinem Plan. Die amerikanische Legende ist ein ehemaliger Schauspieler und Schachweltmeister. David Fincher verfilmt das tragische Leben des “Wahnsinnigen”.


Jizzel (Fabian Guzzo)

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feininger75

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Bobby Fischer als ein "eigentlich langweiliges Terrain" zu bezeichnen ist dann doch recht gewagt: Immerhin hat der in seiner Vita Schlagworte wie folgende stehen: legendäres Schachgenie, Wahnsinniger, Antisemit, Amerikaner der Amerika hasst und sich positiv über die Anschläge von 9/11 im japanischen Radio äußert, Reisender zwischen Bosnien, Japan und Island, dazwischen verhaftet und verklagt... Eine zerissene, tragische, abscheuliche Lebensgeschichte von Fincher verfilmt? Hört sich für mich gar nicht so langweilig an.

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Jizzel

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Du hast absolut Recht. Ich werde es ändern. Danke;-)

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duffy

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Ändert nichts an der Tatsache, daß ich die amerikanisierung der Millenium Trilogie für ausgemachten Dünnpfiff halte. Da kann sonstwer kommen vor und hinter der Kamera.

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Evie

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Naja Verblendung war wirklich ein super Film kann man nichts dazu sagen, doch gab es hier auch noch ettlioche Verbesserungen. Und den 2. Film haben sie echt in den Wind geschossen einfach nur lächerlich und nicht wirklich nah am Buch so wie Verblendung. Und ich finde es zwar toll das Fincher sich endlich wieder dem Thriller widmet, doch ein Remake ist nicht das richtige, solche Regisseure sollte lieber ihre eigenen Idee verwirklichen anstatt irgendrtwas verbessern zu wollen, siehe Planet der Affen...


duffy

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Mal abgesehen davon das ich Burtons Planet der Affen nicht so schlecht finde wie er immer gemacht wird und ich auch Verdammnis recht gelungen fande, hast du natürlich Recht. ;)


alanger

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"ehemaliger Schauspieler und Schachweltmeister." selbstdarsteller ja, aber schauspieler?

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alanger

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wieder was gelernt. war mir neu.


alanger

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könntest du mal netterweise die quelle angeben. ich find nix über ihn als schauspieler.


Narrisch

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Mir hat die europäische version von verblendung gut gefallen. ich kann allerdings auch verstehen warum fincher das potential erkennt und eine amerikanische version machen will. das niemand einen schwedischen thriller mit untertiteln sehen will ist logisch, da stellt sich die frage warum nicht gleich auf englisch produziert wurde....

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chriskaps

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Weil 8 Millionen Zuschauer in Europa auch eine ziemlich fette Ausbeute ist.


Jizzel

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Du meinst 298.444.215 Millionen US-Bürger sind kein ausreichendes Publikum?


stephmag

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Wieso nicht direkt auf Englisch??? Weil Schweden nicht in den USA liegt und die Amerikaner die Ausrede mit den Untertiteln schon immer verwenden, um jeden Film noch mal neu zu drehen, um ja nichts vom Rest der Welt mitzubekommen.
Und deshalb verhunzen sie dann perfekte Originale (Nachtwache, Abre los ojos . . .).

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stephmag

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@Narrisch Das ist wohl wahr . . . Wenn die Bücher in meiner Wahrnehmung eine Schwäche haben, dann dass sie zu stark auf dieses allgemeine Internationale abheben (es interessiert mich z.B. nicht ständig, welches Macbook die jeweiligen Protagonisten haben). So gesehen schreien sie sogar nach einer "internationalen" Verfilmung ( . . . zurückruder :) ) Sehr skandinavisch sind sie bis auf die Temperaturgrade tatsächlich nicht.


nurleben

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Synchros generell abzulehen finde ich eher ziemlich dumm, vor allem wenn es dazu führt, dass alle nichtenglischen Filme remakeverhunzt werden ...


Slevin Kalebra

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Mann kann mich ja borniert nennen. Aber ich würde mir die Fincher Version liebend gerne ansehen und die beiden bisher existierenden Filme habe ich bis jetzt ignoriert und werde es auch weiter tun. Nicht das ich europaischem Kino im allgemeinen nichts abgewinnen kann. Aber 1. ich verehre Fincher und 2. konnte ich schon diesen aufdringlichen Trailer von Verblendung nicht leiden, in dem 500 mal der Titel genannt wird. Carey Mulligen fänd ich in Ordnung. Aber ich habe andere Besetzungsgerüchte gehört, dir mir mehr zu gesagt haben. Unter anderem wären Natalie Portman, Kristen Stewart und Ellen Page an der Rolle interesiert. Mikael Blomkvist soll von George Clonney gespielt werden. Wie gesagt alles nur Gerüchte.

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alanger

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der kinotrailer zum dritten teil mit der kerzel-stimme ist eine einzige zumutung. und dieses dämlich verblödete "heyichmussjacoolseinweilsooopunky"-outfit der hauptdarstellerin ist an lächerlichkeit nicht zu überbieten.
aber ich mag ja schon die aufgeblähten, humorfreien und mit haufenweise völlig unnützen ballast vollgestopften literarischen vorlagen nicht (hab aber nur ca. 60 % des ersten bandes in mich reinquälen können).


duffy

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Dann kannst du natürlich auch nicht wissen das ihr Outfit im Buch durchaus erwähnung findet. ;)


nurleben

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Die Amis ziehen es also nicht in Betracht, fremdsprachige Filme einfach zu synchronisieren? Wieso eigentlich? Bei den Ghibli-Filmen haben sies doch auch hingekriegt ...
???

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Rob-Fan89

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Muss das echt sein? Endlich mal Filme ohne großartigen Hollywood Sülz und nun das? Die Amis können es einfach nicht ertragen Filme aus anderen Ländern zu sehen, denn der Ami ist stolz ein Ami zu sein und alles was wo anders her kommt ist Mist. Daher werden die Filme dort auch nicht synchronisiert. Mit hat die Trilogie super gefallen und wenn ich dann noch höre das Daniel Craig Mikael Blomqvist ist das für mich eh schon gelaufen. Das Remake wird mit der eig Geschichte wahrscheinlich eh nichts mehr zu tun haben und die ganze Geschichte wird noch mit einer kräftigen Portion hollywood Sülz gewürzt. Guten Appettit, aber ohne mich^^

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Pigmalion

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"Tout ce qui ne past naturel n' est imparfait"
Diese Binse Napoleons Eingedenk lehne ich dieses artfremde Experiment Finchers ab. Wir muten den Yanks auch keine Neuvefilmung von "Der Patriot" unter der Regie von
Uwe Boll mit Erol Sander als Hauptprotagonisten zu. Es mag durchaus stimmen das die Romanvorlage wenig skandinavisch erschien und einen Hang zum Modernismus aufwies, aber von sinnfreien Quatsch a la "Panic Room" war sie doch weit entfernt. "Verblendung" wäre eher ein angemessener Titel für das Making Off des vorprogrammierten Flopps, "Verdrängung" oder "Verblödung" erscheint jedoch ebenso passend.

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