Verblendung

Män som hatar kvinnor (2009), DK/SE
Laufzeit 153 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 01.10.2009

7.0 Kritiker
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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von Niels Arden Oplev, mit Noomi Rapace und Michael Nyqvist

Harriet Vanger verschwindet spurlos während eines Familientreffens. Jahrzehnte bleibt ihr Schicksal ungeklärt. Jahrzehnte, in denen Henrik Vanger zum Geburtstag stets das gleiche Geschenk erhält: eine gepresste Blüte hinter Glas. Vor ihrem Verschwinden hatte er es von seiner Lieblingsnichte bekommen. Doch auch danach wiederholt sich das Ritual – in unfehlbarer Regelmäßigkeit findet Henrik Vanger die Blüte in seiner Geburtstagspost, Absender unbekannt. Was nur ist damals mit Harriet geschehen? Mittlerweile 82 Jahre alt, lässt Henrik Vanger diese Frage keine Ruhe. Ein letztes Mal versucht er, doch noch eine Antwort zu finden, und kontaktiert den renommierten Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist. Gemeinsam mit der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth Salander, von der er unerwartet Unterstützung erhält, stößt Blomkvist schnell auf erste Spuren. Schon bald tauchen die beiden immer tiefer in die Geschichte der einflussreichen Industriellenfamilie Vanger ein – und entdecken dabei Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches.

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Kritiken (15) — Film: Verblendung

Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Ein Film ist ein Film und ein Buch ist ein Buch. Man sollte also bei der Bewertung des Films diesen einzeln betrachten. Das ist nicht einfach, erst recht nicht, wenn man das Buch gerade mal einen Tag vorher beendet hat. Und doch funktioniert „Verblendung“ als eigenständiges Werk, baut die Spannung langsam auf und lässt den Charakteren (so, wie sie im Film dargestellt sind…) ihren Raum. Abzüge muss es aber zum einen geben, weil es so viel mehr hätte sein können – und für das hingerotzte Ende.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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6.5Ganz gut

In "Verblendung", ein hypnotisierender und gar nicht recht begreifbarer Thriller, hat jeder so seine Geheimnisse. Der Film nimmt seine Spielzeit damit in Anspruch, ein Mysterium zu lüften nur um auf das nächste zu stoßen, und das alles mit einer kühlen, den Zuschauer zufriedenstellenden Wirkung.
[...]
Der Regisseur jedoch war sehr offen, die Drehbuchautoren Rasmus Heisterberg und Nikolay Arcel darum zu bitten, vieles aus der komplexen Handlung im Roman zu streichen, was das Buch zu solch einem Wälzer macht, und aus dem Film ein Kuddelmuddel gemacht hätte.
[...]
Was er beibehalten hat, und was den Film zu einem funktionierenden Streifen macht, ist das Wesen Lisbeths, Mikaels, und das große Geheimnis, das die beiden alsbald zusammenbringen wird.
[...]

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wahrerkrieger

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Nur so, ich stimme Bleepe Veep zu.

Manche "Kritiker" .... ach ich laß es lieber :P


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Gleich zu Beginn: "Verblendung" ist ein packender Thriller. Dazu kommt aber die seltene Eigenschaft einer Filmheldin, die an sich faszinierender als die Geschichte selbst ist. Diese ist ein 24jähriges Gothic-Mädchen namens Lisbeth Salander mit Piercings und Tattoos: dünn, klein, kämpferisch, gebrochen, eine geniale Hackerin. Sie raucht um ihr rasendes Herz zu beruhigen.

Lisbeth ist ein so fesselnder Charakter wie jede andere Figur in diesem Film auch, so wie ich mich zur Zeit daran erinnere. Sie wird von Noomi Rapace ohne irgendwelche Schwankungen gespielt, und findet zu ihren ganz eigenen emotionalen Bedürfnissen, die von der Natur der Dinge, denen sie im Film nachgeht, begründet werden: das Verschwinden eines Mädchens vor 40 Jahren. Als sich dieser Fall als eine über lange Zeit vertuschte Spur bizarrer Gewalt gegen Frauen entpuppt kommen bei ihr Erinnerungen an den in der Vergangenheit selbst erlebten Mißbrauch an ihr, und sogleich Rachegefühle hoch.
[...]

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.0Herausragend

Feministische Vorkämpferin oder Bigotterie in schwarzem Leder? Es gibt eine interessante Auseinandersetzung über die weibliche Protagonistin, die im Mittelpunkt von "Verblendung" steht, die Verfilmung des international beliebten Romans, der erste der drei posthum nach dem Tode des Journalisten und Kriminalromanautors Stieg Larsson veröffentlichten Romane. Das Buch war für die Leinwand vorherbestimmt, da ja keine Sache die universelle Sprache des Geldes besser Spricht, als Serienmorde.

Larssons Buch trug ursprünglich den Titel "Männer, die Frauen hassen". [...]
In der Verfilmung spielen eine wunderbare schwedisch-isländische Schauspielerin namens Noomi Rapace als die "Hackerin", sowie Michael Nyqvist als Journalist die Hauptrollen. Beide spielen spitzenmäßig, sehr subtil und aufrichtig.
[...]
Die Figuren des Films können die Tiefe, in welche Menschen versinken können, um ihre Scheußlichkeiten zu befriedigen, gar nicht recht ergründen. Dennoch hängt ihr ganzes Unternehmen davon ab, in diesen Tiefen herumzuschlingern.
[...]
Die Hackerin in "Verblendung" ist ausgesprochen gut dargestellt.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.0Schwach

Das filmische Äquivalent zum langatmigen, klischeebeladenen und vorhersehbaren Ursprungsstoff; inklusive der sehr fragwürdigen und unreflektierten Legitimation von Selbstjustiz in jeglicher Art und Weise. Wird aufgrund der voyeuristischen Vergewaltigungsszenen und seiner kleinbürgerlichen Gewaltaffinität wohl als gewagte Weiterentwicklung des ZDF-Sonntagskrimis wahrgenommen und deshalb unter Heerscharen von Bestsellerlisten-Zombies sein Publikum finden. Eigentlich traurig.

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der cineast

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Wie fiese Herr Manski. ;P


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Kurzum: wer das Genre Thriller nicht unbedingt mit hanebüchener Action rund um entführte Flugzeuge oder Atombomben in Gangsterhänden verbindet, der findet mit „Verblendung“ einen Film, der zwar in seinen Tönen sehr ruhig, aber dennoch durchgehend spannend ist.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.0Herausragend

Obwohl mit 152 Minuten ziemlich lang geraten, fesselt Verblendung ohne spürbare Hänger von der ersten bis zur letzten Minute, hält sich (mit einigen vernachlässigbaren Ausnahmen) weitestgehend an die Buchvorlage und setzt die düstere Atmosphäre des Romans in kongeniale Bilder um.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Cluedo auf Schwedisch. War es der Nazi-Opa mit dem Jagdgewehr im Roten Salon? Die gut besetzte Bestseller-Verfilmung macht das beste aus der arg konstruierten Story, die in ihrem Hang zu Exzess durchais exploitationhafte Züge hat. Starke intensive Momente, die meist mit Lisbeth zu tun haben (allen vorran die einführende Nebenhandlung mit einem ekligen Amts-Vormund) stehen vielen gemütlich, gemächlichen Szenen gegenüber.

Die "Fremder ermittelt im Dorf"-Situation haben wir schon spannender umgesetzt gesehen und auch die Identität des Mörders lässt sich - mangels anderer Personen die ausführlicher vorgestellt werden - schon sehr zu Beginn erraten. Die eigentliche Motivation der handelnden Personen bleibt schwammig und wenig greifbar. Große Charakterstudien liegen dem Film nicht, der seine Figuren meist mit zwei-drei groben Pinselstrichen zeichnet und dem im Laufe der Handlung auch wenig hinzufügt.

Als netter TV-Krimi mit gemütlicher Spannung und nicht übermässig logischer Story ist der Film sehr unterhaltsam. Für den großen Kinokrimi fehlt es dann doch etwas an Originalität und wirklichem Nervenkitzel. Und irgendwie wäre es doch spannender gewesen, den großen Wirtschaftskrimi - der hier nur Beiwerk ist - oder Lisbeths Story ausführlicher zu schildern, als diesen klassischen Krimi mit Agatha Christie Anklängen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.5Ganz gut

Oplev verlässt sich auf den dramatischen Sog, der aus der Aufdeckung dieses "cold case" , einer Frauenmordserie, entsteht. Im Rahmen einer Bestseller-Adaption ist dieser Schwerpunkt verständlich, aber auch eine Spur zu sehr Auf-Nummer-sicher-Gehen. Die Tiefe des Zusammenwirkens der beiden unterschiedlichen Charaktere, die eine komplizierte Liaison eingehen, bildet die wahre Attraktion von Larssons Krimis. Im Film wird sie ein wenig unterspielt.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Bei aller vorgeblichen Ernsttuerei gibt sich VERBLENDUNG doch ganz der Kolportage hin. Genüsslich schwelgt die Kamera in den eisigen Schauwerten der Gothic-Landschaften, watet festen Schritts durch die trübsten Sexualsümpfe und delektiert sich an allerlei mörderischen Perversionen, die nur dank viel nordischem Understatement nicht ins Lächerliche kippen. Die twistreiche, in gediegenem Tempo abgespulte Krimiplotte hält auch über zweieinhalb Stunden gut bei der Stange, obwohl oder gerade weil sie sich völlig schamlos durch die Genregeschichte plündert.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Das ZDF hat mitproduziert, und so sieht VERBLENDUNG auch ein wenig nach dem handelsüblichen Sonntagskrimi aus Skandinavien aus: Durchaus kompetent und stimmungsvoll, aber ein bißchen bieder und in seinen Mißbrauchsszenen daher um so irritierender.

Wie die Bücher mehr als nur ein Thriller, aber doch nicht mehr als ein ordentlicher Film.

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Scipio

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Was bitte, ist an dem Thriller VERBLENDUNG bieder?


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Der ungemein packende, abgründige Film steht dem Buch in nichts nach, denn Oplev gelingt es, die über 700 Buchseiten zu straffen, ohne entscheidende Details zu unterschlagen. Sexuelle Gewalt, Nazi-Ideologien, düstere Familiengeheimnisse und Korruption, das sind die Themen eines sehr komplexen Films, der trotz seiner vielen Figuren und parallelen Handlungsstränge immer überschaubar bleibt und stark an den Nerven zerrt.

Besonders die Foto-Analysen entpuppen sich dabei als psychologisch aufregendes Puzzle. Doch nicht Blomkvist allein wird mit seinen Nachforschungen Licht ins Dunkel bringen. Unerwartet erhält er Hilfe von der Computerhackerin Lisbeth Salander, der es gelingt, einen verschlüsselten Code zu knacken. Noomi Rapace verkörpert diese Nonkonformistin umwerfend als wütende, unberechenbare Punk-Amazone, die – selbst schon vergewaltigt und psychiatrie-geschädigt – mit Perversen, Serienkillern und Psychopathen keine Gnade mehr hat.

Und vor solchen Fieslingen wimmelt es nur so in Buch und Film. Als Mitteleuropäer mag es einem zwar ein wenig übertrieben vorkommen, dass nahezu jeder zweite Mann ein solcher Unhold sein soll, aber Schweden hat tatsächlich die höchste Vergewaltigungsrate Europas. Das mag auch den Originaltitel „Männer, die Frauen hassen“ erklären. Die durch Rachegöttin Lisbeth hervorgebrachte unendliche Wut – sie gibt dem Film seinen gesellschaftskritischen Nährboden.

So ist „Verblendung“ Thriller und Sozialdrama in einem, beängstigend real, grausam, erschütternd und radikal. Ein wahrer Albtraum.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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7.5Sehenswert

Ein Schnellschuss ist „Verblendung“ von Niels Arden Oplev glücklicherweise nicht geworden. Natürlich ist das umfangreiche Buch gekürzt und an einigen Stellen vereinfacht worden, von der Dichte und Atmosphäre der Vorlage ging trotzdem wenig verloren. Zudem wurde mit Noomi Rapace die ideale Darstellerin für Lisbeth Salander – die vielleicht interessanteste Figur der jüngeren Krimigeschichte - gefunden.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Dass die Themen des Romanautors hier auftauchen, erstaunt weniger als die ästhetische Umsetzung durch Regisseur Niels Arden Oplev. Von Prolog an fühlt man sich in eine amerikanische Serie des CSI-Genres versetzt, mit forensischer Detailverliebtheit werden dessen Manierismen kopiert. Jedes Beweisfoto erscheint im Schlaglicht der Nahaufnahme, jede Google-Recherche ist begleitet vom dunkel dräuenden Soundtrack. Larssons Buch mag die sozialdemokratische Variante eines Thrillers sein, die Verfilmung schielt mit halbem Auge nach Hollywood.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Wirft man einen Blick auf die Bestsellerliste oder auf die Bücherstapel in Buchhandlungen, kommt man an Stieg Larsson nicht vorbei. Die drei Krimithriller des schwedischen Autors, die zusammen die Millenniums-Trilogie bilden, verkaufen sich weltweit blendend. Bis zur Verfilmung war es da nur eine Frage der Zeit. Der erste Teil kommt nun mit einer Laufzeit von gut zweieinhalb Stunden in unsere Kinos. Und man merkt dem Mammutwerk trotz seiner Länge ein wenig die Mühe an, die es hat, der komplexen Handlung und all den Figuren des Buches im Film gerecht zu werden und genug Raum zu geben, ohne den Zuschauer zu überfordern.
Der macht hier Bekanntschaft mit dem Investigativ-Journalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), der die Hauptfigur aller drei Romane darstellt. Immer an seiner Seite zu finden ist die junge Computerspezialistin und Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Zusammen geben sie ein ungewöhnliches, aber in ihrer gemeinsamen Arbeit hocheffektives Gespann ab. Hier…

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Kommentare (187) — Film: Verblendung

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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem die (neue) Verblendung 2011 bei mir 3,5 Punkte bekam, wollte ich mir die ältere schwedische Version ansehen.

Story ist natürlich die selbe: Die Suche nach einer Vermissten entpuppt sich als eine Suche nach einem Mörder...

Was die Schweden besser gemacht haben:
- Man kann besser die Ermittlung nachvollziehen, die hier deutlich besser kommentiert wird und nebenbei spannender anzusehen ist.
- Besseres Feeling fürs Überraschen: hätte ich die Auflösung nicht gewußt, hätte ich den Mörder nicht erraten können.
- Charaktäre sind glaubwürdiger, ihre Gefühle authentischer, und sehen als Paar besser aus als Craig mit Mara, die optisch seine Tochter sein könnte.
- Die Entwicklung der Beziehung ist glaubwürdiger.
- Blomkvist ist hier sympatischer.
- Atmosphäre ist ruhiger und schöner, weniger unterweltenmäßig.

Dennoch muß ich auch zugeben, REIN OPTISCH ist die neuere Lisbeth freakiger, ungewöhnlicher, origineller und interessanter. Aber Noomi Rapace kann besser schauspielern, habe ich so den Verdacht.

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Tachitalili

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@Steve1306: Ich finde Craig unsympathisch/widerlich und ich finde auch, dass er auf alle Fälle Ü40, wenn nicht Ü45 aussieht. Und Rooney sieht wie U25 aus.
Da ist mir schon Nyqvist mit seiner Wampe und Rapace, die etwas älter als Rooney aussieht, lieber. Ist natürlich aber auch so ein subjektives Ding hier. Aber insgesamt finde ich den männlichen Part bei beiden Filmen nicht besonders glücklich besetzt, aber vllt muß es ja nach Buch so sein, keine Ahnung.


Steve1306

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Hab den neuen jetzt gesehen und fand ihn spitze, weil er düsterer, spannender und viel näher am Buch ist. Fincher versteht sein Handwerk einfach. Was Daniel Craig betrifft, darüber kann man streiten. Auf der einen Seite kaufe ich ihm die Journalistenrolle schon ab, auf der anderen war die Szene, in der er verletzt wird, in Anbetracht seiner Bond-Rolle ziemlich witzig. Rooney Mara hat mir sehr gut gefallen, aber welche Lisbeth nun besser ist, kann man eh nicht objektiv beurteilen, da stimme ich dir zu.
Dass die Ermittlungen im Schwedenfilm genauer dokumentiert sind, stimmt, aber das nehme ich jetzt mal hin, dafür musste ich beim Fincher-Film keinen Kotzeimer für eventuelle Nyqvist-Szenen bereithalten :)


Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

Wo Oplev Worte braucht, findet Fincher Bilder und wo Fincher die Vergangenheit in den Fokus rückt, da bleibt Oplev im Hier und Jetzt. Das schwedische "Verblendung" ist redseliger als die Hollywood-Version und spürbar länger. Ein innovationsarmer Kinokrimi mit einem schrecklichen deutschen Titel, wohlgemerkt. Der schwedische Titel lautet nämlich "Männer, die Frauen hassen".

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Teil 1 der grandiosen Millenium-Trilogie.

Spannend und actionreich. Eine geniale Noomi Rapace als Lisbeth Salander, die für ihr Freiheit gegen ihren Vormund kämpft und zusammen mit Mikael Blomkvist einen Frauenmörder jagt. Ganz großes Kino.

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Trimalchio

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Vergleich zu der Verfilmung von David Fincher stinkt die Version von Oplev ja schon etwas ab. Das liegt aber nicht mal so sehr an den anderen Schauspielern. Obwohl man auch erkennen muss, dass Craig, Mara und Skars Sondern daran, dass die Charaktere so platt wie möglich gezeichnet worden sind. Ich konnte mich beim besten Willen nicht in Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist hineinversetzen. Das gelingt bei Fincher wunderbar, bei Oplev einfach nicht. Nicht nach dem ersten Kennenlernen und auch nicht nach der Zusammenkunft. Was den Film dann doch rettet, das ist die Story. Die ist deutlich mehr auf den Krimi fokusiert, wird relativ ruhig erzählt, wirkt insgesamt sehr rund. Szenenbild, Kamera sind ganz gut, bieten aber keine wirklichen Highlights. Genauso wie der Soundtrack, der kann ebenfalls kaum Akzente setzen. Noch dazu sind einige Längen vorhanden, da die Director's Cut Variante sehr mickrig ausgestattet ist, kann ich nicht beurteilen wie sich das mit der Kinofassung verhält.

Wenn man die Neuverfilmung nicht kennt, kann man sich das Original ansehen und Spaß dran haben. Wenn man sie aber kennt, dann wird man sich doch an einigen Stellen etwas langweilen. Interesse am Stoff sollte man allerdings besitzen.

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Trimalchio

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Nein. Wenn der Film grandios ist, dann kann ich ihn auch schauen, wenn ich die Story schon im Vorraus kenne. Hier wird sie nur leider etwas behäbig präsentiert, was mir nicht gefallen hat.


White_Tip

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OK :) Dann eben nicht. War nur mein Eindruck den ich so allgemein hatte.


White_Tip

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Bewertung9.5Herausragend

Sorry TV Spielfilm, aber die Schweden machen den besseren Larsson.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung7.0Sehenswert

Zweitsichtung im Director's Cut, nach Sichtung der Fincher'schen Version.
Schweden Vs. Hollywood

Empfand ich die Kinofassung noch als sehr guten und spannenden Thriller, verkommt die erweiterte Fassung zu einem zähen Kaugummi. Die Story ist zwar sehr detailreich, gut und interessant, aber die Erzählweise ist richtig behäbig und unnötig langatmig. Die Atmosphäre ist nicht vorhanden. Die Schauspieler wirken größtenteils sehr statisch und amateurhaft. Die Charaktereinführungen sind schwach und zu kurz, gehen dabei nicht in die Tiefe, die ich mir wünschte. Das alles sorgt dafür, dass die ersten zwei Stunden leider einfach so vor sich hinplätschern und kaum Spannung erzeugen können.
Das alles vermag Fincher packender, flotter, atmosphärischer und überzeugender zu inszenieren. Ganz klarer Punkt für die neue Verfilmung.
Das einzig wirklich großartige, ist die orchestrale Musik, die klingt einfach super gut und verhindert ein Wegnicken während der ersten zwei Drittel.
Im Hollywood-Film ist die Musik zwar anders (elektronisch), passt aber ebenso gut in das Gesamtbild des Streifens, unentschieden.

Dafür dreht der Film in der letzten Stunde auf und kann wieder für mehr Spannung sorgen, vermag es, teilweise eine stimmige Atmosphäre aufzubauen und die Schauspieler wissen auch endlich zu überzeugen.
Was man aber im Vergleich dazu in der Version aus Übersee bekommt, ist düsterer, spannender, psychotischer, einfach rundum besser. Punkt für die USA.
Das Ende nach der Konfrontation mit dem Bösewicht ist erfreulich kurz gehalten, beinhaltet aber genauso viel Inhalt wie im neuen Film von Fincher, hier geht ein kleiner einsamer Pluspunkt auf die Seite des schwedischen Films.

Für Leute, die beide Filme noch nicht gesehen haben, folgen nun einige SPOILER (weiter gehts im nächsten großen Absatz), denn ich möchte auf inhaltliche Dinge eingehen, die ich als störend empfand.

Zu allererst: Blomkvist bekommt zu Beginn eine dreimonatige Haftstrafe aufgebrummt, ist dann aber noch ein knappes halbes Jahr (geschätzte Dauer der erzählten Zeit) auf freiem Fuß, um am Ende sechs Monate im Bau zu sein?!
In der Vergewaltigungsszene, als er ihr die Füße fesseln will, lehnt er sich ganz locker auf ihre Oberschenkel/Knie und bindet ihre Versen seelenruhig ans Bett, sie strampelt kaum. Das wirkte auf mich, als ob Lisbeth das wollte - in meinen Augen klarer Schwachpunkt in der Inszenierung.
Und zu guter letzt die Folterszene am Ende. Als Lisbeth Martin niederschlägt, sagt sie ihm, er solle verschwinden. Daraufhin befreit sie Michael von seinen Fesseln, und startet eine Verfolgungsjagd auf Martin. WTF?! Wieso hat sie ihn nicht einfach im Keller festgehalten? Warum wollte sie eine Verfolgungsjagd erzwingen?! Das mag im Buch (habs noch nicht gelesen) vielleicht in ihren Gedanken erklärt worden sein, aber im Film fehlt für diese irrationale Handlung einfach eine stimmige Begründung. Das war schade.

Um mich endgültig unbeliebt zu machen, übe ich auch Kritik an Noomis Verkörperung der Lisbeth. Sie wirkt nicht nur anfangs emotionslos, kalt, clever und abgebrüht (was ja den Charakter ausmacht), nein, sie ist total statisch, ausdruckslos in Mimik und Blick, und wirkt lange Zeit fehl am Platz. Gegen Ende kann Noomi dann zeigen, was sie wirklich kann, denn dann weiß auch sie stellenweise zu überzeugen.
Hier muss man einfach sagen, dass in der Neuverfilmung die Rooney Mara das viel besser hinbekommen hat, auch wenn deren Charakter grundlegend anders interpretiert worden ist.
Ebenso ist Nyquist als Michael Blomkvist über lange Strecken hin unscheinbar und ebenso ausdruckslos. Die Figur ist in der Hollywood-Fassung auch deutlich besser und facettenreicher dargestellt.

Um nicht den Film nicht in der Luft zu zerreißen (was auch unfair wäre) auch ein paar positive Worte: Trotz (oder wegen?) der ganzen negativen Kritikpunkte behält sich der Film einen eigenen sympathischen Charme und kann (wie schon erwähnt) durch eine zwar schwach erzählte, aber durchweg interessante, intelligente und detailreiche Handlung überzeugen.

Alles in allem muss ich meine vorige Wertung, welche ich für die Kinofassung vergab (8.5) stark herabsetzen, da ich den Film diesmal nicht schlaftrunken geschaut habe, und die (voreilige) Neuverfilmung des Buches von David Fincher in allen Belangen besser ist und mehr zu fesseln weiß. Trotzdem verbleibt ein zwar langatmiger, aber cleverer Thrillerkrimi, der allemal "sehenswert" ist.

Und nun, ihr Schwedenjünger, steinigt mich *Arme ausstreck*

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FilmFreeza

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das mein ich ja, mir hat craig viel besser gefallen als nyqvist, konnte mit dem nicht viel anfangen ^^


Joeyjoejoe17

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Craig war ja auch ausdrucksstärker und nicht so monoton in seinem Schauspiel


dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gestern habe ich mich dazu entschieden, die Original-Version von "Verblendung" dem Remake vorzuziehen. Das schwedische Kino, welches sich insbesondere durch erstklassige und düstere Thriller auszeichnet, genießt bei mir hohes Ansehen. Nicht zuletzt vor allem wegen den sehr guten "Wallander" Verfilmungen der Henning Mankell Romane. Diese habe ich auch immer vor den Filmen gelesen. Da mein Vater ein begeisterter Mankell-Fan ist, hatte ich immer unbegrenzt Zugang zu dem "Wallander" Material.

Auch "Verblendung" ist vom Stil her ähnlich beschaffen. Typisch skandinavisch und vor allem typisch schwedisch, nimmt hier niemand ein Blatt vor den Mund. Alles wirkt sehr realistisch und ungefiltert. Alle Charaktere wirken äußerst glaubwürdig und wurden überaus ernsthaft gespielt und umgesetzt. Wie man es von dem schwedischen Kino gewöhnt ist, wird absolut kein Wert auf überzeichnete Technologie und Science-Fiction gelegt. So bedient sich Mikael Blomkvist ganz gewöhnlicher Mittel, wie z.B. dem Standard-Bildbearbeitungsprogramm seines MAC. Auch hier findet man keine "Matrix" ähnlichen Geräusche oder dämliches Rumgepiepse, während ein Bild geöffnet und zurecht geschnitten wird. Es gibt auch keine Supersatelliten a lá "Der Staatsfeind Nr. 1" die quasi um die Ecke gucken können und jede Pore auf dem Gesicht von einem Typen auf einem Bild mit 16 bittiger Farbtiefe sichtbar machen können. Nein, alles ist logisch inszeniert und bedarf somit während des Guckens keiner innerlichen Nachfrage.

Die Story rund um die Opfergesetze im 3. Buch Mose wurde recht mehrschichtig und verschachtelt inszeniert - Somit ist ein ständig konstanter Spannungsbogen gewährleistet. Langeweile kommt trotz der Überlänge eigentlich nie auf. Ich habe die 146 Minütige Kinofassung gesehen und muss im Nachhinein sagen, dass diese Fassung auf jeden Fall angemessen ist. Der Extended Cut mit 178 Minuten könnte eventuell schon zu lang sein, da die Dialoge jetzt schon sehr komplex und vielfältig waren. Weniger ist manchmal mehr.

Und auch wenn Noomi Rapace garantiert keine Schönheit ist, so ist die Kameraführung sehr angenehm. In 1080p Blu-Ray Qualität konnten die Bilder mich wirklich überzeugen. Alles sieht einfach super detalliert aus und verleiht der Atmosphäre zusätzliche Tiefe.

In der Gesamtbetrachtung bietet einem Niels Arden Oplev mit dem ersten Film der "Millennium" Trilogie einen konstanten, tiefsinnigen und überaus spannenden Thriller, welcher dank der umfassenden Story mehr als nur einen Nachgeschmack hinterlässt.

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Jayme

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Bewertung9.0Herausragend

Extrem gut gemachter Thriller aller Hitchcock der seine Spannung bis zum Ende ständig ansteigen lässt. Meines Erachtens war eine Neuverfilmung völlig unnötig, aber so sind eben die Amis.

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snowfl4ke

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei "Verblendung" handelt es sich um eine solide Buchverfilmung. Solide, da der Film nie das volle Potenzial von Stieg Larssons großartiger Vorlage ausschöpft.
Die Veränderungen die am Plot vorgenommen wurden, wirken nicht immer zu 100% durchdacht und schlüssig.
Noomi Rapace gibt zweifelsfrei eine sehr gute Darstellung von Lisbeth Salander ab, allerdings hätte ich persönlich sie mir an manchen Stellen gerne noch emotionsloser/verschlossener/undurchschaubarer gewünscht.
Der Charakter des Mikael Blomkvist wurde meiner Meinung nach zu platt gezeichnet, was allerdings nicht an Mikael Nyqvists Schauspiel sondern wahrscheinlich eher an Oplevs Interpretation der Figur liegt.
Im Großen und Ganzen ein sehenswerter Film, dessen Romanvorlage allerdings noch viel, viel mehr hergeben würde.

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Renunciation

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein beeindruckender Film,der viel Atmosphäre und Thrill hatte.
Meiner Meinung nach muss es keine Hollywood-Verfilmung davon geben~

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filmfreak23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verblendung(Schweden) gewinnt ganz knapp das Duell gegen Verblendung(Amerika) dank Noomi Rapace.

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pxl

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Bewertung3.0Schwach

stink langweilig

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Glücksritter

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Bewertung7.0Sehenswert

'Verblendung' kommt die erste halbe Stunde leider nur vereinzelt über Tatort Niveau hinaus, ein 08/15 Krimi wie es tausende davon gibt. Doch im weiteren Verlauf vermag der Streifen sehr wohl zu fesseln und wirkt durch die gut konstruierte Story überhaupt nicht mehr wie das sonst so nüchterne, melanchonisch kalte Krimikino, er fasziniert vielmehr, was wohl auch der interessanten Charakterzeichnung zu verdanken ist. Vorallem Lisbeth wird großartig durch die Schwedin Noomi Rapace verkörpert, die zu Beginn einen eher abweisenden und verschlossenen Eindruck macht. Man schließt sie im Laufe des Films immer mehr ins Herz, da man mehr über ihr tragisches Schicksal und ihre Vergangenheit erfährt. Insgesamt ist 'Verblendung' trotz einiger Längen und arg detaillierten Vergewaltigungsszenen doch sehr sehenswertes skandinavisches Kino.

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xlkmx

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Bewertung5.5Geht so

Hat mich wenig berührt. Manche der "kranken" Szenen fand ich eher langweilig, obwohl ich normalerweise nichts gegen solche inneren Konflikte bei Charakteren habe. Die Arbeit hinter dem Werk war aber dennoch erkennbar und am Ende wollte man doch wissen, wer's war.

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gwessel87

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Bewertung6.5Ganz gut

etwas konstruiert, überladen und mit gewissen längen, ansonsten solide Krimiunterhaltung.....

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Birdcage

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr spannender Film! Der Zuschauer kann nicht anders als mitfiebern und miträtseln.

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Explosioninthesky

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie ist die ganze Thematik mit der Vergewaltigung insgesamt etwas zu überzogen. Hatte den Eindruck, jeder 2. Mann im Film sei ein Verbrecher.

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Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach dem mehr als schlechtem TV- Programm der letzten paar Feiertage, bekam ich mit Verblendung eine Menge vom ZDF zurück. Endlich mal wieder eine spannende Geschichte, die alle möglichen Facetten mitbringt. Dabei wirkt es nicht überladen, eine Menge Spannung, tolle Schauspieler, keine Langeweile. Stieg Larson hatte ich ja schon mal gehört, jedoch keine Bücher oder Filme gesehen. Kurzum, hätte mir jemand gesagt, das er Kriminalromane in der Machart von Thomas Harris schreibt, ich hätte bestimmt das ein oder andere schon längst gelesen. Aber was bislang nicht war kann ja noch werden.

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Grohacke

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Entwicklung aus dem Derrick-haften Gesellschaftskrimi zum Trieb- und Serientäter-Thriller ist nicht übel. Lisbeth auch nicht. Aber erstens hätte man aus dem Streifen so manche Szene auch raus lassen können und zweitens nerven dann die letzten 10-15 Minuten allseitige mehr oder minder befriedigende Aufklärung von einfach allem ganz ordentlich. Auf 90-100 Minuten eingedampft hätte das richtig gut sein können...

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kahaujiko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wenns um krimiverfilmungen geht, vertraue ich halt zurecht mehr auf die europäer, seit dem neuen jahrtausend haben die amis da ziemlich viel effekthascherischen mist produziert wie csi usw - meine meinung!
bin jedenfalls vom film absolut begeistert

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