Verblendung

Män som hatar kvinnor (2009), DK/SE
Laufzeit 153 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 01.10.2009

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7.1 Kritiker
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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noch nicht bewertet

von Niels Arden Oplev, mit Michael Nyqvist und Noomi Rapace

Harriet Vanger verschwindet spurlos während eines Familientreffens. Jahrzehnte bleibt ihr Schicksal ungeklärt. Jahrzehnte, in denen Henrik Vanger zum Geburtstag stets das gleiche Geschenk erhält: eine gepresste Blüte hinter Glas. Vor ihrem Verschwinden hatte er es von seiner Lieblingsnichte bekommen. Doch auch danach wiederholt sich das Ritual – in unfehlbarer Regelmäßigkeit findet Henrik Vanger die Blüte in seiner Geburtstagspost, Absender unbekannt. Was nur ist damals mit Harriet geschehen? Mittlerweile 82 Jahre alt, lässt Henrik Vanger diese Frage keine Ruhe. Ein letztes Mal versucht er, doch noch eine Antwort zu finden, und kontaktiert den renommierten Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist. Gemeinsam mit der ebenso genialen wie kompromisslosen Hackerin Lisbeth Salander, von der er unerwartet Unterstützung erhält, stößt Blomkvist schnell auf erste Spuren. Schon bald tauchen die beiden immer tiefer in die Geschichte der einflussreichen Industriellenfamilie Vanger ein – und entdecken dabei Grausames, Erschreckendes, Unerträgliches.

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Kritiken (15) — Film: Verblendung

Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Ein Film ist ein Film und ein Buch ist ein Buch. Man sollte also bei der Bewertung des Films diesen einzeln betrachten. Das ist nicht einfach, erst recht nicht, wenn man das Buch gerade mal einen Tag vorher beendet hat. Und doch funktioniert „Verblendung“ als eigenständiges Werk, baut die Spannung langsam auf und lässt den Charakteren (so, wie sie im Film dargestellt sind…) ihren Raum. Abzüge muss es aber zum einen geben, weil es so viel mehr hätte sein können – und für das hingerotzte Ende.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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6.5Ganz gut

In "Verblendung", ein hypnotisierender und gar nicht recht begreifbarer Thriller, hat jeder so seine Geheimnisse. Der Film nimmt seine Spielzeit damit in Anspruch, ein Mysterium zu lüften nur um auf das nächste zu stoßen, und das alles mit einer kühlen, den Zuschauer zufriedenstellenden Wirkung.
[...]
Der Regisseur jedoch war sehr offen, die Drehbuchautoren Rasmus Heisterberg und Nikolay Arcel darum zu bitten, vieles aus der komplexen Handlung im Roman zu streichen, was das Buch zu solch einem Wälzer macht, und aus dem Film ein Kuddelmuddel gemacht hätte.
[...]
Was er beibehalten hat, und was den Film zu einem funktionierenden Streifen macht, ist das Wesen Lisbeths, Mikaels, und das große Geheimnis, das die beiden alsbald zusammenbringen wird.
[...]

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wahrerkrieger

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Nur so, ich stimme Bleepe Veep zu.

Manche "Kritiker" .... ach ich laß es lieber :P


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.5Herausragend

Gleich zu Beginn: "Verblendung" ist ein packender Thriller. Dazu kommt aber die seltene Eigenschaft einer Filmheldin, die an sich faszinierender als die Geschichte selbst ist. Diese ist ein 24jähriges Gothic-Mädchen namens Lisbeth Salander mit Piercings und Tattoos: dünn, klein, kämpferisch, gebrochen, eine geniale Hackerin. Sie raucht um ihr rasendes Herz zu beruhigen.

Lisbeth ist ein so fesselnder Charakter wie jede andere Figur in diesem Film auch, so wie ich mich zur Zeit daran erinnere. Sie wird von Noomi Rapace ohne irgendwelche Schwankungen gespielt, und findet zu ihren ganz eigenen emotionalen Bedürfnissen, die von der Natur der Dinge, denen sie im Film nachgeht, begründet werden: das Verschwinden eines Mädchens vor 40 Jahren. Als sich dieser Fall als eine über lange Zeit vertuschte Spur bizarrer Gewalt gegen Frauen entpuppt kommen bei ihr Erinnerungen an den in der Vergangenheit selbst erlebten Mißbrauch an ihr, und sogleich Rachegefühle hoch.
[...]

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.0Herausragend

Feministische Vorkämpferin oder Bigotterie in schwarzem Leder? Es gibt eine interessante Auseinandersetzung über die weibliche Protagonistin, die im Mittelpunkt von "Verblendung" steht, die Verfilmung des international beliebten Romans, der erste der drei posthum nach dem Tode des Journalisten und Kriminalromanautors Stieg Larsson veröffentlichten Romane. Das Buch war für die Leinwand vorherbestimmt, da ja keine Sache die universelle Sprache des Geldes besser Spricht, als Serienmorde.

Larssons Buch trug ursprünglich den Titel "Männer, die Frauen hassen". [...]
In der Verfilmung spielen eine wunderbare schwedisch-isländische Schauspielerin namens Noomi Rapace als die "Hackerin", sowie Michael Nyqvist als Journalist die Hauptrollen. Beide spielen spitzenmäßig, sehr subtil und aufrichtig.
[...]
Die Figuren des Films können die Tiefe, in welche Menschen versinken können, um ihre Scheußlichkeiten zu befriedigen, gar nicht recht ergründen. Dennoch hängt ihr ganzes Unternehmen davon ab, in diesen Tiefen herumzuschlingern.
[...]
Die Hackerin in "Verblendung" ist ausgesprochen gut dargestellt.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Das filmische Äquivalent zum langatmigen, klischeebeladenen und vorhersehbaren Ursprungsstoff; inklusive der sehr fragwürdigen und unreflektierten Legitimation von Selbstjustiz in jeglicher Art und Weise. Wird aufgrund der voyeuristischen Vergewaltigungsszenen und seiner kleinbürgerlichen Gewaltaffinität wohl als gewagte Weiterentwicklung des ZDF-Sonntagskrimis wahrgenommen und deshalb unter Heerscharen von Bestsellerlisten-Zombies sein Publikum finden. Eigentlich traurig.

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der cineast

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Wie fiese Herr Manski. ;P


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Kurzum: wer das Genre Thriller nicht unbedingt mit hanebüchener Action rund um entführte Flugzeuge oder Atombomben in Gangsterhänden verbindet, der findet mit „Verblendung“ einen Film, der zwar in seinen Tönen sehr ruhig, aber dennoch durchgehend spannend ist.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.0Herausragend

Obwohl mit 152 Minuten ziemlich lang geraten, fesselt Verblendung ohne spürbare Hänger von der ersten bis zur letzten Minute, hält sich (mit einigen vernachlässigbaren Ausnahmen) weitestgehend an die Buchvorlage und setzt die düstere Atmosphäre des Romans in kongeniale Bilder um.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Cluedo auf Schwedisch. War es der Nazi-Opa mit dem Jagdgewehr im Roten Salon? Die gut besetzte Bestseller-Verfilmung macht das beste aus der arg konstruierten Story, die in ihrem Hang zu Exzess durchais exploitationhafte Züge hat. Starke intensive Momente, die meist mit Lisbeth zu tun haben (allen vorran die einführende Nebenhandlung mit einem ekligen Amts-Vormund) stehen vielen gemütlich, gemächlichen Szenen gegenüber.

Die "Fremder ermittelt im Dorf"-Situation haben wir schon spannender umgesetzt gesehen und auch die Identität des Mörders lässt sich - mangels anderer Personen die ausführlicher vorgestellt werden - schon sehr zu Beginn erraten. Die eigentliche Motivation der handelnden Personen bleibt schwammig und wenig greifbar. Große Charakterstudien liegen dem Film nicht, der seine Figuren meist mit zwei-drei groben Pinselstrichen zeichnet und dem im Laufe der Handlung auch wenig hinzufügt.

Als netter TV-Krimi mit gemütlicher Spannung und nicht übermässig logischer Story ist der Film sehr unterhaltsam. Für den großen Kinokrimi fehlt es dann doch etwas an Originalität und wirklichem Nervenkitzel. Und irgendwie wäre es doch spannender gewesen, den großen Wirtschaftskrimi - der hier nur Beiwerk ist - oder Lisbeths Story ausführlicher zu schildern, als diesen klassischen Krimi mit Agatha Christie Anklängen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.5Ganz gut

Oplev verlässt sich auf den dramatischen Sog, der aus der Aufdeckung dieses "cold case" , einer Frauenmordserie, entsteht. Im Rahmen einer Bestseller-Adaption ist dieser Schwerpunkt verständlich, aber auch eine Spur zu sehr Auf-Nummer-sicher-Gehen. Die Tiefe des Zusammenwirkens der beiden unterschiedlichen Charaktere, die eine komplizierte Liaison eingehen, bildet die wahre Attraktion von Larssons Krimis. Im Film wird sie ein wenig unterspielt.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Bei aller vorgeblichen Ernsttuerei gibt sich VERBLENDUNG doch ganz der Kolportage hin. Genüsslich schwelgt die Kamera in den eisigen Schauwerten der Gothic-Landschaften, watet festen Schritts durch die trübsten Sexualsümpfe und delektiert sich an allerlei mörderischen Perversionen, die nur dank viel nordischem Understatement nicht ins Lächerliche kippen. Die twistreiche, in gediegenem Tempo abgespulte Krimiplotte hält auch über zweieinhalb Stunden gut bei der Stange, obwohl oder gerade weil sie sich völlig schamlos durch die Genregeschichte plündert.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Das ZDF hat mitproduziert, und so sieht VERBLENDUNG auch ein wenig nach dem handelsüblichen Sonntagskrimi aus Skandinavien aus: Durchaus kompetent und stimmungsvoll, aber ein bißchen bieder und in seinen Mißbrauchsszenen daher um so irritierender.

Wie die Bücher mehr als nur ein Thriller, aber doch nicht mehr als ein ordentlicher Film.

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Scipio

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Was bitte, ist an dem Thriller VERBLENDUNG bieder?


Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Der ungemein packende, abgründige Film steht dem Buch in nichts nach, denn Oplev gelingt es, die über 700 Buchseiten zu straffen, ohne entscheidende Details zu unterschlagen. Sexuelle Gewalt, Nazi-Ideologien, düstere Familiengeheimnisse und Korruption, das sind die Themen eines sehr komplexen Films, der trotz seiner vielen Figuren und parallelen Handlungsstränge immer überschaubar bleibt und stark an den Nerven zerrt.

Besonders die Foto-Analysen entpuppen sich dabei als psychologisch aufregendes Puzzle. Doch nicht Blomkvist allein wird mit seinen Nachforschungen Licht ins Dunkel bringen. Unerwartet erhält er Hilfe von der Computerhackerin Lisbeth Salander, der es gelingt, einen verschlüsselten Code zu knacken. Noomi Rapace verkörpert diese Nonkonformistin umwerfend als wütende, unberechenbare Punk-Amazone, die – selbst schon vergewaltigt und psychiatrie-geschädigt – mit Perversen, Serienkillern und Psychopathen keine Gnade mehr hat.

Und vor solchen Fieslingen wimmelt es nur so in Buch und Film. Als Mitteleuropäer mag es einem zwar ein wenig übertrieben vorkommen, dass nahezu jeder zweite Mann ein solcher Unhold sein soll, aber Schweden hat tatsächlich die höchste Vergewaltigungsrate Europas. Das mag auch den Originaltitel „Männer, die Frauen hassen“ erklären. Die durch Rachegöttin Lisbeth hervorgebrachte unendliche Wut – sie gibt dem Film seinen gesellschaftskritischen Nährboden.

So ist „Verblendung“ Thriller und Sozialdrama in einem, beängstigend real, grausam, erschütternd und radikal. Ein wahrer Albtraum.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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7.5Sehenswert

Ein Schnellschuss ist „Verblendung“ von Niels Arden Oplev glücklicherweise nicht geworden. Natürlich ist das umfangreiche Buch gekürzt und an einigen Stellen vereinfacht worden, von der Dichte und Atmosphäre der Vorlage ging trotzdem wenig verloren. Zudem wurde mit Noomi Rapace die ideale Darstellerin für Lisbeth Salander – die vielleicht interessanteste Figur der jüngeren Krimigeschichte - gefunden.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Dass die Themen des Romanautors hier auftauchen, erstaunt weniger als die ästhetische Umsetzung durch Regisseur Niels Arden Oplev. Von Prolog an fühlt man sich in eine amerikanische Serie des CSI-Genres versetzt, mit forensischer Detailverliebtheit werden dessen Manierismen kopiert. Jedes Beweisfoto erscheint im Schlaglicht der Nahaufnahme, jede Google-Recherche ist begleitet vom dunkel dräuenden Soundtrack. Larssons Buch mag die sozialdemokratische Variante eines Thrillers sein, die Verfilmung schielt mit halbem Auge nach Hollywood.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Wirft man einen Blick auf die Bestsellerliste oder auf die Bücherstapel in Buchhandlungen, kommt man an Stieg Larsson nicht vorbei. Die drei Krimithriller des schwedischen Autors, die zusammen die Millenniums-Trilogie bilden, verkaufen sich weltweit blendend. Bis zur Verfilmung war es da nur eine Frage der Zeit. Der erste Teil kommt nun mit einer Laufzeit von gut zweieinhalb Stunden in unsere Kinos. Und man merkt dem Mammutwerk trotz seiner Länge ein wenig die Mühe an, die es hat, der komplexen Handlung und all den Figuren des Buches im Film gerecht zu werden und genug Raum zu geben, ohne den Zuschauer zu überfordern.
Der macht hier Bekanntschaft mit dem Investigativ-Journalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), der die Hauptfigur aller drei Romane darstellt. Immer an seiner Seite zu finden ist die junge Computerspezialistin und Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Zusammen geben sie ein ungewöhnliches, aber in ihrer gemeinsamen Arbeit hocheffektives Gespann ab. Hier…

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Kommentare (196) — Film: Verblendung

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Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Ein super gut gemachter Krimi, der eine Reihe toller Schauspieler hier aneinandergereiht rübergebracht hat ... Spannung auf 200 Puls ... BAAAALD :D
Von Anfang an brachte der Film diese Spannung rüber und konnte sie wirklich bis zum Schluss komplett durchhalten ... keine langatmigen Erzählungen ...
immer wieder etwas *Neues* und *Aufschlussreiches* ... durchweg ...

So brachten die Schauspieler besonders zum Schluss eine sehr emotionale Wendung in mir persönlich hoch und dachte der Film wäre jetzt einfach zu Ende und kleckert jetzt mit einer schmalzigen Abrundung um dann endlich zum Ende zu kommen ...

Doch NEIN ... der Film überraschte noch mit 2 - 3 weiteren Spannungskicks und lässt mich darauf freuen wie die 2 weiteren Filme sein werden ...

Ein sehr guter Start in die Triologie
Nur wird er nicht zu meinen Lieblingsfilmen zählen, daher nur 9 Punkte
weil das gesamte Spannungsverhalten hält nur bei *Erstenmal* schauen !!!

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balaban

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Bewertung7.5Sehenswert

Also den ersten Teil der fande ich wirklich gelungen. Ein spannender Thriller mit tollen Charakteren. Besonders gelungen finde ich ist die dichte Atmosphäre leider hat der Film aber auch so seine Hänger. Es fehlt ihr etwas an Tempo weswegen die Spannungskurve immer mal wieder abreist.
Für den ersten Teil gilt auch das die Story keine riesigen Logikfehler hat wie in den Genre leider üblich. Es wird auch keine künstliche Spannung erzeugt weil die Figuren dumm wie Brot sind, das ist sehr lobenswert. Einzige Ausnahme ist hier der Leumund Lisbeth.

Die Folgetitel kann diesen Anspruch aber nicht mehr so ganz hallten. Es kommen leider Logikfehler hinzu, wie man sie nur ach so gut aus diesem Genre kennt.
Einige Charaktere beginnen sich unglaubwürdig zu verhallten. bei einigen Charakteren verpasst es der Film auch ihnen genug tiefe zu geben, hier sei vor allem der Bruder von Lisbeth genannt. Seine Motive werden nicht beleuchtet. Es werden Handlungsstränge aufgemacht die nicht zu ende gebracht werden (Frauenhändlerring).

Auch wen es ein paar gute Männer gibt, ist das Männerbild der reihe doch sehr Negativ geprägt. Der eine ist ein Pädophiler, der andere ein Vergewaltiger, der andere schlägt die Frau und ist bereit seine Tochter um zu bringen und ein Religiöser Frauenhasser ist auch dabei ach und fast hätte ich vergessen das es in Schweden nur so von Nazis zu wimmeln scheint. Hinzu kommt das der 2te Teil dann ein Finish hat das total unglaubwürdig ist und hier selbst reihen wie Stirb Langsam alt aus sehen lässt.
Der dritte Teil hat aber zumindest genug Tempo drinn so das es nicht wie im 1 und 2 zu rissen in der Spannung kommt.

Die 7,5 sind für diesen Film. Teil 2 habe ich mit 5 und den 3 mit 6,5 bewertet.

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Moe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich machte den umgekehrten Weg. Ich sah erst das Remake von David Fincher und dann erst diese Version. Es hat sich halt so ergeben. Und es zwängt sich ja dann auch stückweit ein Vergleich auf:
Die Fincher-Version ist nunmal spektakulärer. Brutaler. Düsterer.
Im Nachhinein hat diese mir eben etwas mehr gefallen.
Hier, die skandinavische Version ist ruhiger und auch insgesamt heller. Doch obwohl ich in ziemlich kurzer Zeit zweimal die gleiche Handlung gesehen habe, muss ich sagen, dass ich mich dennoch gut unterhalten fühlte. Rapace und Nyqvist spielen ihre Rollen sehr gut und stehen damit ihren amerikanischen Kollegen Mara und Craig auf gleicher Höhe.

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U-Turn

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein feministischer Film.

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C_C

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was bittä!?


U-Turn

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Ja es ist ein feministischer Film. Wenn du nicht weisst was Feminismus ist, schlags bei wikipedia nach :)


Uwe B.B.B.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noomi Rapace liefert eine Vorstellung, nach der ein Remake schon arg vermessen ist.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

besser wie der erste, hoffentlich komen noch die anderen bände

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CoOLik

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boah wie du nervst !


Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter schwedischer Thriller! Spannend, düster und brutal. Die zwei Hauptrollen haben einen sehr guten Tiefgang. Vor allem Noomi Rapace spielt einfach Geil! Sicher ist die Buchvorlage spannender, aber es macht Lust auf mehr Millenium!

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DeZeiter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die gesammte Serie sind großartige Crime-Thriller, mit einer beeindruckend dichten düsteren Atmosphäre, die eine unglaubliche Spannung aufbaut. Dazu kommt eine Bestseller-Story und ein ausgezeichneter Cast, angeführt von der herausragenden Noomi Rapace. Die Millenium-Trilogie ist ein Must-Have.

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Hauserfritz

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Bewertung7.5Sehenswert

"Verblendung" hat mich grösstenteils überzeugt. Schauplätze, Darsteller, Dialoge und Kameraführung sind genau so wie ich es mag. Es war sehr berauschend, wiedereinmal ein nicht-amerikanischer Film zu sehen.
Was mich wirklich störte war die Laufzeit von 150 Minuten. Ich verstehe einfach nicht, warum man Filme künstlich lang machen muss. Je länger ein Film ist, desto schwieriger wird es für den Film durchgehend zu unterhalten. Und genau das hat er nicht geschafft. Insbesondere in der ersten Stunde musste ich mich zusammenreissen, nicht noch irgendwas nebenbei zu machen sondern mich auf den Film zu konzentrieren.

Fazit: Wäre der Film 40 Minuten kürzer gewesen, wäre durchaus ne 9-er Wertung drin gelegen. Sehenswert ist er aber allemal!

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

"Verblendung" reiht sich in die Krimi-Hall-Of-Fame ein.

Anders als die Fortsetzungen ist "Verblendung" einzig und alleine ein spannender Krimi mit tollen Charakteren und vielen guten Wendungen. Die zweienhalb Stunden sind prall gefüllt mit Spannung und Action. Was mich etwas abgeschreckt hat, war die Tatsache das es sich um eine schwedische TV-Produktion handelte. Von der Inszenierung her kommt jedoch auch nichts zu kurz, was dafür sorgt, dass Fincher sich warm anziehen muss...
Das eigentliche Highlight des Films habe ich aber noch gar nicht erwähnt... Es ist Noomi Rapace, die mit ihrer Performance allesamt in den Schatten stellt.

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swissroland

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ich könnt jetzt noch mal lol texten habe aber gerade keine zeit


cacavas61

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Rooney Mara in der Fincher Version fand ich aber auch sehr stark !


chaospiro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

das original ist 1000 mal besser, und den Rest spare ich mir .... Was jetzt läuft ist ohne Worte und ich schaue ihn mir auch nicht an ...

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DerDude_

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Bewertung9.0Herausragend

"Jeder hat Geheimnisse"

Eigentlich wollte ich mir ja Finchers Version geben. Doch es sollte nicht sein. Ungefähr um 7 Uhr stand ich vor dem Kino und wartete eine gefühlte Stunde auf Einlass ins Kino (da ich wie immer viel zu früh dran war) . Als es dann endlich soweit war duffte ich mir vom Kassirer anhören "Sorry ,war ein Programmfehler. Sie können wieder heimgehen". Argh ,gott war das ärgerlich. Auf dem Heimweg hielt ich an enem Elektrogeschäft um mich nach den Filmen "Half Nelson" und "Ghost World" umzusehen (beide ganz oben auf meiner Merkliste) und mich vor der fiesen Kälte zu schützen. Doch auch hier wurde ich nicht fündig. Doch beim rausgehen entdecke ich die schwedische Version von "Verblendung" und letztendlich entscheide ich mich zuzuschlagen.
Zuhause angekommen dürfte es 10 Uhr gewesen sein (wie man beim Filme suchen die Zeit vergessen kann) . Leicht müde starte ich den Film und hoffe der extremen Laufzeit standzuhalten.
So ärgerlich der bisherige Abend war ,umso erfreulicher wurde er.
"Verblendung" ist ein herrvorgend gefilmter ,atmosphärisch dunkler Thriller mit vielen menschlichen Abgründen ,bei dem die Laufzeit wie im Flug vergeht.
So ist der Film recht ruhig inszeniert und lässt seinen Figuren Raum zur entfaltung. Dennch ist er nie langweilig und immer unterhaltsam. Und ich glaube seit "Komm und sieh" habe ich mir bei keinem Film die Hand öfter auf den Mund gedrückt ,denn einige Szenen sind wirklich stark an der Grenze des Ertragbaren. Dazu kommt eine Anzahl von hochiteressanten Figuren wie Lisbeth Salander ,welche fast Roboterhaft anmutet und in allen Punkten mysteriös aber immer bedrohlich wirkt. Die fantastische Darstellung von Noomi Rapace setzt der Figur die Krone auf ,sodass ich mir eine andere Besetzung für die Rolle gar nicht vorzustellen kann.
Dazu kommt noch eine Anzahl von interessanten Wendungen und Plottwists die das ganze abrundet.
Somit bleibt zu sagen das "Verblendung" diesen Abend ins Gute gekehrt hat und in allen Punkten ein grandioser Thriller ist. Jetzt kann mich Finchers Version eigentlich nur enttäuschen :(

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Tytus

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zu Finchers kann ich noch nicht viel sagen, wird zwar geschaut aber hat keine hohe Priorität XD
Die zwei anderen teile laufen bestimmt wieder im TV, ansehen kann man sich die aber leider fast schon enttäuschend im Vergleich zum ersten.


cacavas61

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Ich fand Rooney Mara als Lisbeth in der Fincher Version sehr stark !


ChloeJP

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Bewertung10.0Herausragend

"Verblendung" ist für mich ein spannender, gut gelungener Film und ich muss sagen, das ich ihn mir immer wieder gerne ansehe. Noomi Rapace und Michael Nyquvist als Lisbeth und Mikael gefallen mir außerordentlich gut, und die Handlung ist gut nachvollziehbar und man weiß von Anfang an nicht, wen man verdächtigen soll. Denn: Wie im Buch ist Martin hier am Anfang noch derjenige, der von der Vanger-Sippschaft neben Henrik am normalsten rüberkommt. Die Wahl des Schauspielers für Martin Vanger war gut ausgewählt, und auch ansonsten ist der Cast sehr überzeugend. Rein erzähltechnisch ist "Verblendung" gut gelungen, man kann Lisbeths hacken wunderbar nachvollziehen, und die Bilder der schwedischen Landschaft sind auch gut ausgewählt.
Ich finde es gut, das dieser Film nicht so viel Action hat, weil im Buch von Stieg Larsson auch nicht sonderlich viel "Action" rüberkommt. Auch finde ich es gut, dass der Film nicht all zu "Düster" ist, denn Stieg Larsson hat auch nicht sehr düster geschrieben. Es war ein Thriller, und kein Horrorfilm. Die schwedische Version ist meiner Ansicht nach deutlich besser als die amerikanische, auch Darstellertechnisch, denn Mikael Blomkvist entspricht im Buch so gar nicht einem Muskelproll wie Daniel Craiq.

Sorry Fincher, aber Oplev hat seine Sache tausendmal besser gemacht!

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Trimalchio

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Vor allem darstellertechnisch stinkt die schwedische Version klar gegen die amerikanische ab. Allein das Aussehen Lisbeths stimmt hier überhaupt nicht. Und Daniel Craig ist auch kein Muskelproll.


Kinogandalf

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Bewertung6.0Ganz gut

die neuverfilmung ist besser, düsterer

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Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich gehöre zu denen die erst die US-Version geguckt haben (die mir sehr gut gefallen hat.) daraufhin wollte ich zum Vergleich mal diese Version sehen. Der Film wirkt natürlich anders wenn man weiss wie es "endet" wobei hier die Auflösung doch ein wenig anders ist als in der Us-Version. Zum angucken lohnen sich beide, es ist wohl Geschmackssache welche einem mehr zusagt.

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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem die (neue) Verblendung 2011 bei mir 3,5 Punkte bekam, wollte ich mir die ältere schwedische Version ansehen.

Story ist natürlich die selbe: Die Suche nach einer Vermissten entpuppt sich als eine Suche nach einem Mörder...

Was die Schweden besser gemacht haben:
- Man kann besser die Ermittlung nachvollziehen, die hier deutlich besser kommentiert wird und nebenbei spannender anzusehen ist.
- Besseres Feeling fürs Überraschen: hätte ich die Auflösung nicht gewußt, hätte ich den Mörder nicht erraten können.
- Charaktäre sind glaubwürdiger, ihre Gefühle authentischer, und sehen als Paar besser aus als Craig mit Mara, die optisch seine Tochter sein könnte.
- Die Entwicklung der Beziehung ist glaubwürdiger.
- Blomkvist ist hier sympatischer.
- Atmosphäre ist ruhiger und schöner, weniger unterweltenmäßig.

Dennoch muß ich auch zugeben, REIN OPTISCH ist die neuere Lisbeth freakiger, ungewöhnlicher, origineller und interessanter. Aber Noomi Rapace kann besser schauspielern, habe ich so den Verdacht.

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Tachitalili

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@Steve1306: Ich finde Craig unsympathisch/widerlich und ich finde auch, dass er auf alle Fälle Ü40, wenn nicht Ü45 aussieht. Und Rooney sieht wie U25 aus.
Da ist mir schon Nyqvist mit seiner Wampe und Rapace, die etwas älter als Rooney aussieht, lieber. Ist natürlich aber auch so ein subjektives Ding hier. Aber insgesamt finde ich den männlichen Part bei beiden Filmen nicht besonders glücklich besetzt, aber vllt muß es ja nach Buch so sein, keine Ahnung.


Steve1306

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Hab den neuen jetzt gesehen und fand ihn spitze, weil er düsterer, spannender und viel näher am Buch ist. Fincher versteht sein Handwerk einfach. Was Daniel Craig betrifft, darüber kann man streiten. Auf der einen Seite kaufe ich ihm die Journalistenrolle schon ab, auf der anderen war die Szene, in der er verletzt wird, in Anbetracht seiner Bond-Rolle ziemlich witzig. Rooney Mara hat mir sehr gut gefallen, aber welche Lisbeth nun besser ist, kann man eh nicht objektiv beurteilen, da stimme ich dir zu.
Dass die Ermittlungen im Schwedenfilm genauer dokumentiert sind, stimmt, aber das nehme ich jetzt mal hin, dafür musste ich beim Fincher-Film keinen Kotzeimer für eventuelle Nyqvist-Szenen bereithalten :)


Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

Wo Oplev Worte braucht, findet Fincher Bilder und wo Fincher die Vergangenheit in den Fokus rückt, da bleibt Oplev im Hier und Jetzt. Das schwedische "Verblendung" ist redseliger als die Hollywood-Version und spürbar länger. Ein innovationsarmer Kinokrimi mit einem schrecklichen deutschen Titel, wohlgemerkt. Der schwedische Titel lautet nämlich "Männer, die Frauen hassen".

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Teil 1 der grandiosen Millenium-Trilogie.

Spannend und actionreich. Eine geniale Noomi Rapace als Lisbeth Salander, die für ihr Freiheit gegen ihren Vormund kämpft und zusammen mit Mikael Blomkvist einen Frauenmörder jagt. Ganz großes Kino.

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Trimalchio

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Vergleich zu der Verfilmung von David Fincher stinkt die Version von Oplev ja schon etwas ab. Das liegt aber nicht mal so sehr an den anderen Schauspielern. Obwohl man auch erkennen muss, dass Craig, Mara und Skars Sondern daran, dass die Charaktere so platt wie möglich gezeichnet worden sind. Ich konnte mich beim besten Willen nicht in Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist hineinversetzen. Das gelingt bei Fincher wunderbar, bei Oplev einfach nicht. Nicht nach dem ersten Kennenlernen und auch nicht nach der Zusammenkunft. Was den Film dann doch rettet, das ist die Story. Die ist deutlich mehr auf den Krimi fokusiert, wird relativ ruhig erzählt, wirkt insgesamt sehr rund. Szenenbild, Kamera sind ganz gut, bieten aber keine wirklichen Highlights. Genauso wie der Soundtrack, der kann ebenfalls kaum Akzente setzen. Noch dazu sind einige Längen vorhanden, da die Director's Cut Variante sehr mickrig ausgestattet ist, kann ich nicht beurteilen wie sich das mit der Kinofassung verhält.

Wenn man die Neuverfilmung nicht kennt, kann man sich das Original ansehen und Spaß dran haben. Wenn man sie aber kennt, dann wird man sich doch an einigen Stellen etwas langweilen. Interesse am Stoff sollte man allerdings besitzen.

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Trimalchio

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Nein. Wenn der Film grandios ist, dann kann ich ihn auch schauen, wenn ich die Story schon im Vorraus kenne. Hier wird sie nur leider etwas behäbig präsentiert, was mir nicht gefallen hat.


White_Tip

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OK :) Dann eben nicht. War nur mein Eindruck den ich so allgemein hatte.


White_Tip

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Bewertung9.5Herausragend

Sorry TV Spielfilm, aber die Schweden machen den besseren Larsson.

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