David Fincher

Beteiligt an 26 Filmen (als Regisseur/in, Schauspieler/in, Visual Effects, Produzent/in, Ausführende/r Produzent/in und Drehbuchautor/in) und 3 Serien
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Poster zu David Fincher
Geburtstag: 28. August 1962
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 1508

David Fincher (* 28. August 1962 in Denver, Colorado) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Sei Markenzeichen sind aufwendige Kamerafahrten und andere visuell beeindruckende Sequenzen.

David Leo Fincher, Regisseur von Sieben, Fight Club und The Social Network wurde am 28. August 1962 in Denver, Colorado geboren und wuchs in Marin County, Kalifornien auf. Schon mit 8 Jahren begann er, mit einer 8mm Kamera seine ersten Filme zu drehen, inspiriert insbesondere durch den Klassiker Butch Cassidy und Sundance Kid – Zwei Banditen (1969).
Anstatt eine Filmhochschule zu besuchen, fing David Fincher im Alter von 18 Jahren an, verschiedene Assistenztätigkeiten bei Korty Films zu verrichten, bevor er schließlich für ein paar Jahre bei Industrial Light and Magic arbeitete.

1984 verließ David Fincher ILM um einen Werbespot für die American Cancer Society zu drehen. Der Clip, der einen rauchenden Fötus zeigt, machte ihn in Los Angeles schnell bekannt, und er bekam die Gelegenheit, den Dokumentarfilm The Beat of the Live Drum (1985) zu drehen. David Fincher trat schließlich der Produktionsfirma Propaganda Films bei, wo er zahlreiche Musikvideos produzierte. Er arbeitete dabei mit einer Vielzahl renommierter Künstler zusammen, u.a. Madonna, Michael Jackson, Nine Inch Nails und Paula Abdul.

Alien 3

Nachdem er in vielen Werbe- und Musikvideos Erfahrungen gesammelt hatte, übernahm David Fincher für sein Spielfilmdebüt schließlich die Regie von Alien³ (1992). Er kam recht spät an Bord dieses Films, dessen Produktion von Anfang bis Ende von schwierigen Umständen begleitet war. Ohne definitives Skript und mit zahlreichen Eingriffen seitens der Produzenten wurde David Finchers Regiedebüt zu einer nach eigener Aussage äußerst frustrierenden Erfahrung. Obwohl der Film in den USA als Flop gewertet wurde, spielte Alien 3 weltweit doch immerhin 160 Millionen Dollar ein.

Sieben und The Game

Nach dem frustrierenden Alien 3 überlegte David Fincher bereits, dem Filmemachen den Rücken zu kehren, entschied sich 1995 jedoch dazu, Andrew Kevin Walkers Drehbuch Sieben zu verfilmen. Die düstere Geschichte um zwei Ermittler (Morgan Freeman und Brad Pitt), die einem Serienkiller auf der Spur sind, der seine Opfer nach den den sieben Todsünden auswählt um an ihnen ein Exempel zu statuieren, wurde ein großer Erfolg, beim Publikum wie bei der Kritik. Auch hier versuchte das Studio das schockierende Finale abzuändern, aber zusammen mit Brad Pitt konnte sich David Fincher, anders als bei Alien 3, durchsetzen und behielt in Sieben den Final Cut.
1997 erschien The Game, in dem David Fincher seine Hauptfigur Nicholas Van Orton (Michael Douglas) in ein undurchschaubares Rollenspiel verwickelt, das ihm dessen Bruder (Sean Penn) zum Geburtstag geschenkt hat.

Fight Club, Panic Room

Mit Fight Club hat David Fincher 1999 seinen bis dato wohl kontroversesten Film veröffentlicht. Fight Club, der auf dem gleichnamigen Buch von Chuck Palahniuk beruht und bestens besetzt ist, spaltete nicht nur die Kritik, sondern war auch an der Kinokasse wenig erfolgreich. Doch nach und nach änderten viele Kritiker ihre Meinung und schon bald tauchte der Film in zahlreichen Bestenlisten auf. Inzwischen gehört Fight Club zu den wichtigsten Filmen der Neunziger Jahre.
Im Vergleich zu Fight Club realisierte David Fincher mit Panic Room 2002 einen doch eher gewöhnlichen Mainstream-Thriller, in dem sich eine alleinerziehende Mutter (Jodie Foster) und ihre Tochter (Kristen Stewart) in einem „Panikraum“ vor Einbrechern verstecken, ohne jedoch zu wissen, dass sich die gesuchte Beute genau darin befindet.

Zodiac und Der seltsame Fall des Benjamin Button

Mit Zodiac – Die Spur des Killers wendete sich David Fincher 2007 einmal mehr der Serienkiller-Thematik zu und verarbeitete diese in einem obsessiven und komplexen Film, der in den höchsten Tönen gelobt wurde, jedoch wenig Resonanz beim Publikum fand. Es ist der erste Spielfilm, den David Fincher nahezu komplett mit Digitalkameras drehte.
Mit Der seltsame Fall des Benjamin Button verfilmte David Fincher schließlich die gleichnamige Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald. Die eigenwillige Geschichte um einen Mann (Brad Pitt), der rückwärts altert, brachte ihm 2009 seine erste Oscar-Nominierung ein. Der Film war für 12 weitere Oscars nominiert, erhielt die begehrte Trophäe aber nur in drei Kategorien (Bestes Szenenbild, Bestes Make-Up, Beste visuelle Effekte).

The Social Network

2010 kam David Finchers lange erwarteter Film The Social Network in die Kinos, der auf Ben Mezrichs Buch „Milliardär per Zufall“ beruht. Der Film porträtiert die Gründung des größten und einflussreichsten sozialen Netzwerks im Internet: Facebook. Der Film brachte David Fincher zwar nicht den Oscar für die Beste Regie, gewann aber in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt und Beste Filmmusik™

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