Prometheus, der lange Weg zum Ausverkauf
Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 08.08.2012, 08:50
Prometheus, der lange Weg zum Ausverkauf
© 20th Century Fox
Die letzten Minuten sind alles. Schneewittchengleich liegt Ellen Ripley (Sigourney Weaver) im gläsernen Weltraumsarg, zu sich gekommen, sanftmütig schlafend, das Kätzchen über sich wachend. Ein Bild, dem der letzte große Kampf gegen das, so hieß es einst vom deutschen Verleih, unheimliche Wesen aus einer fremden Welt vorausging. Fremd und unheimlich mag das Alien aus dem gleichnamigen Genremeisterwerk von Ridley Scott heute wohl kaum noch jemandem erscheinen: In drei Fortsetzungen kämpfte es gegen Soldaten, Häftlinge und Weltraumpiraten, und wurde vom Studiovater gar noch kollegial gegen ein hauseigenes Rastalockenungestüm angesetzt, in der auf Comics und Videospielen basierenden Crossover-Produktion Alien vs. Predator sowie deren Nachzügler, Aliens vs. Predator 2. Nach über 30 Jahren nun kehrt Ridley Scott mit Prometheus – Dunkle Zeichen zu seiner Kinoschöpfung zurück. Um die Vorgeschichte sollte es sich handeln, um ein Prequel zum allerersten Alien-Film, das uns erklärt, was bislang unerklärlich war.
Wäre uns dieser Film erspart geblieben, hätten sich dem Schlussbild der schlafenden Ripley, der magischen Überblende in die weite schwarze Stille des Weltalls, nie kommende Alien-Fortsetzungen angeschlossen? Die Infantilisierung des Monsters zumindest begann sieben Jahre später. In Aliens – Die Rückkehr tauschte James Cameron Viel- gegen Eindeutigkeit und erklärte die zuvor zum Sinnbild verdrängter Ängste, aggressiver Sexualität und männlicher Gewalt entwickelte Kreatur zum fortpflanzungsmunteren Insektenwesen, deren Königin mit aller Macht Staat und Brut zu verteidigen sucht. In einem, gemessen an der Klugheit des Vorgängers, irrsinnigen Finale gerinnt der vormals psychologisch um Rollenmuster kreisende sowie intim und klaustrophobisch inszenierte Schlusskampf zum beinahe pervertierten biotechnischen Schlammcatchen: Die in einen Ganzkörpergabelstapler geschlüpfte Ripley wehrt sich hier nicht länger gegen männliche Obrigkeit, sondern verteidigt in einem martialischen Duell entschlossen ihr Ziehkind Newt gegen eine überdimensionale Alien Queen, die ihrerseits Vergeltung für Dutzende vernichteter Eier übt. Aus dem durchsetzungsstarken Schneewittchen ist eine kämpferische Mutter geworden, die das nur noch auf äußere Bedrohung, ästhetische Gigantomanie und tricktechnische Präsenz reduzierte Alien-Geschöpf bezwingen muss. Der Anfang vom Ausverkauf.
In Alien³ von David Fincher, sechs Jahre nach dem zweiten Film veröffentlicht, hat sich das Monster dann schon so weit verselbständigt, dass es als Träger bestimmter Funktionen zeitweise gar an den Rand gedrängt wird. Wahllos kommt es aus Tunneln geschnellt und schnappt ganz im Dienste geistloser Suspense-Momente zu. Finchers Desinteresse am einstigen Sinngehalt der Kreatur führt immerhin soweit, dass es über weite Strecken kaum noch eine Rolle zu spielen und den eher auf soziologischen Horror konzentrierten Film beinahe zu stören scheint. Die Schwerpunktverlagerung kommt dem Alien dabei allerdings kaum zugute: Durch einen den Schrecken des Monsters nunmehr völlig ad absurdum führenden Einfall, Ripley zur Mutter einer Alien Queen umzudeuten, bereitet der Film bereits das schleimig-obszöne Familientreffen des vierten Teils vor, das dem Monster mit der Schöpfung eines Alien-Mensch-Hybriden endgültig jede mythische Bedrohung raubt.
Zum fortschreitenden Bedeutungsverlust des Ungeheuers trug Jean-Pierre Jeunet wesentlich bei: In Alien – Die Wiedergeburt betätigen die Kreaturen Druckknöpfe und schwimmen munter durch Wassertanks. Ripley tritt nun als Klon auf und legt sich stöhnend auf rostige Metallgitter, wenn sie die nahe Alien-Mutter zu riechen meint. Als Franzosenulk im Weltall gut umschrieben, führte der Film die nunmehr computergetricksten und von der Schattenhaftigkeit der originalen Entwürfe nach H.R. Giger weit entfernten Aliens zu ihrem vorzeitigen Leinwand-Ende. Da konnte es kaum mehr schockieren, als das Alien auch den letzten Weg der allumfassenden Verflachung beschreiten und gleich zweifach gegen den saudoofen Predator antreten musste. Das Monsterkräftemessen samt ungefragter Hintergrundmythologie (Pyramiden bauende Ungeheuer, alte Gottheiten, ein bereits Jahrtausende währender Zwist) stahl den Facehuggern und Chestburstern auch den letzten Rest Würde. Ein Popkulturalbtraum im gläsernen Schneewittchensarg, der angemessene Nährboden für Ridley Scotts kommende Jetzt-erst-recht-Verwurstung.
Prometheus nun ist insofern konsequent, als er Scotts Nichtverstehen seines eigenen Meisterwerks auf eine neue Ebene hievt. Schon 2003, als Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt in einer verschlimmbesserten Version erneut in die Kinos kam, gab es darauf einen ersten Hinweis: Um „langatmige“ Einstellungen verkürzt und eine schöne, aber unsinnige Alien-Nest-Szene (die Scott einst aus den richtigen Gründen herausnahm und dann aus den falschen wieder einsetzte) erweitert, sollte der Klassiker für die Generation ADHS in neuem Glanze erstrahlen. Und für diese, womöglich, scheint jetzt auch Prometheus gedacht. Die ultrastylishe Vorgeschichte, die ans Licht zerrt, was zuvor im Dunkeln lag. Die einem das einst Verborgene nun knallhart in die Fresse klatscht. Und um das „unbekannte Wesen“ und die „fremde Welt“ eine den eigenen Mythos zementierende Mär spinnt, der dem Original jede Faszination auszutreiben droht. Notfalls sogar mit ätzender gelber Säure.
Damit gelingt es Prometheus tatsächlich, die wenigen noch verbliebenen Fragen zu beantworten, die nie jemand gestellt hat. Und an denen selbst die ihrerseits den Alien-Mythos ausbuchstabierenden Sequels kein Interesse zeigten. Irgendwo zwischen Penis-Vagina-Mischwesen, Exoskelett und Space Jockey versucht Ridley Scott hilflos deutend seinem von vielen klugen Köpfen gemeinsam entworfenen Meisterwerk einen ganz eigenen Sinn zu stiften. Immer auf der Suche nach einer höheren Bedeutung, nach einer detaillierten Ergründung all dessen, was den ersten Alien-Film so unvergleichlich beunruhigend und faszinierend machte. Mutwillig und zeitweise über die Grenzen des Erträglichen hinaus trampelt er in einem grotesken, hochnotpeinlichen Akt pseudophilosophischer Überhöhung auf (s)einem Erbe herum, als sei ihm selbst noch der letzte Rest Vernunft abhanden gekommen. Und dann mündet eine über zwei Stunden großspurig aufgebaute Erwartungshaltung schließlich in der langbärtigsten Fragestellung der Science-Fiction-Kinogeschichte, ob denn wir Menschen nun göttlichen oder doch außerirdischen Ursprungs seien.
Gedanklich lege ich mich in einen gläsernen Sarg und hoffe inständig, nicht mehr zu erwachen. In Träumen hört dich niemand schreien. Farewell, my alien.
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Kommentare
über Prometheus, der lange Weg zum Ausverkauf
senistro.zoodiac Thu, 16 Aug 2012 06:33:39 -0000
Kommentar löschenich kann mich absolut mit diesen Artikel anfreunden, obwohl ich sagen, die Story und die Aliens waren einfach nur unlogisch.
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Flibbo Sun, 12 Aug 2012 02:02:39 -0000
Kommentar löschenSchade, dass ich Artikel oft erst dann entedecke, wenn kein Schwein mehr auf die Kommentare schaut. Ich versuch's trotzdem: Ich will jetzt endlich wissen, was genau Ridley Scott an seinem Film nicht verstanden hat.
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TheDrPepperPower Sun, 12 Aug 2012 14:29:24 -0000
Antwort löschen"Alien" hat vor allem durch seine klaustrophobische, bedrohliche Atmosphäre und abgedrehte Mutter-Thematik bestochen. Die anderen Teile der Reihe haben sich von einer inhaltlichen Essenz ziemlich weit entfernt und versuchen nur noch mit Action/Splatter/Sci-Fi-Optik zu punkten. Dies hat auch teilweise funktioniert (Camerons "Aliens"), nur reichen sie damit trotzdem nicht an das Original heran.
Mit "Prometheus" verhält es sich jetzt ähnlich. Ridley Scott hat den eigentlichen Kern von "Alien" vernachlässigt und eine andere Art von Sci-Fi gemacht. Zwar wird versucht, durch die merkwürdige Glaubensproblematik, eine ähnliche inhaltliche Tiefe in "Prometheus" zu erzeugen, aber dies scheitert fast gänzlich. Auch kommen der miese Plot und die unterirdischen Charaktere dazu. Die Magie aus "Alien" konnte einfach in keinem anderen Teil der Saga wieder eingefangen werden. Manchmal sind Ansätze zu verspüren, aber zu mehr hat es nie gereicht.
Falkenfluegel Wed, 15 Aug 2012 15:32:55 -0000
Antwort löschenIch halte Alien immer noch für einen Meilenstein, für einen absolut Wegweisenden Film. Dennoch halte ich ihn von vielen für absolut überbewertet. Von Magie zu sprechen ist eh schon wieder völlig unfair. Wie zum Teufel soll man im Jahre 2012 eine Zukunftsvision drehen, die sich genau so anfühlt wie eine Zukunftsvision aus den Siebzigern? Das ist schlicht unmöglich und ich behaupte, wer mit so einem Anspruch ins Kino geht um Prometheus zu sehen, der will enttäuscht werden. Der will sehen, wie der neuartige Schrott gegen den alten König zu staub verfällt. Und dann sieht man selbstverständlich auch was man sehen will. Alien ist genial, aber anspruchsvoller als Prometheus ist er auch nicht.
Discostu Fri, 10 Aug 2012 23:39:42 -0000
Kommentar löschenEck doch mal damit an, einen generell schlecht bewerteten Film zu loben! Verrisse schreiben kann doch jeder.
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guilecourier Fri, 10 Aug 2012 09:22:22 -0000
Kommentar löschen...weil Alien 2 und 3 ja auch so schlechte filme waren...
Ich habe das an anderer Stelle schonmal gefragt und tue das hier wieder:
Warum dürfen Tölpel wie der, die zwar keinen Plan von Filmen haben, dafür aber richtig schön blöd daher labern können, hier Kolumnen verfassen??
Der Titel der LoLumne sagt ja alles: Mr. Vincent Vega eckt an. Da nimmt sich irgend so ein gescheiterter Pholosophie- oder Bildästethikstudent einen ganz unterschwellig coolen Namen aus der Filmgeschichte her (auf der Liste standen sicher noch Mr. Pink und Dirk Diggler) und wettert einfach mal was Zeug hält über die Blockbuster her, die mit großer Erwartung in den Startlöchern stehen.
Dieses Prinzip stammt übrigens aus den Staaten und der wohl bekannteste Vertreter ist jener Herr hier: http://cityarts.info/author/armond-white/
Solche Trolle sprießen aus dem Boden und bauen ihren Erfolg nicht auf der eigentlichen Tätigkeit eines Kritikers, sondern lediglich auf dem Erzeugen von ultra-kontroversen Negativkritiken und dem Ausschlachten von Logiklöchern bzw. Unzulänglichkeiten (was sie ja auch offen bekennen).
Aber was nützt das Sich-Beschweren denn? Ganz genau: Nix.
Typen wie der schreiben munter weiter und wir als Community können nichts dagegen ausrichten. Im Gegenteil: Je mehr von uns hier negatives Feedback geben, desto eher bestätigen wir solche Leute. Denn dann erst haben sie den Treffer versenkt, wenn ihr bild- und filmphilosophisches Palaver kontrovers diskutiert wird.
Ich habe Prometheus noch nicht gesehen und vielleicht wird der Film ja auch scheiße und Alien 4 war echt nur Franzosen-Ulk (an der Stelle musste ich mal kurz schmunzeln) und ich habe auch nichts dagegen, wenn Filme konstruktiv kritisiert werden. Aber Trolle wie Vega, die einen Shitstorm los lassen und das dann als Kritik bezeichnen, gehören auf den Sondermüllplanet Arcadia, denn da hört sie niemand schreien (außer vielleicht Kurt Russel).
Farewell, my little Troll.
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Kwyjibo Fri, 10 Aug 2012 14:18:19 -0000
Antwort löschenWann hat man Ahnung von Filmen?
Wo sagt er, dass "Alien" 2 und 3 schlechte Filme sind?
Der Troll bist eher du.
guilecourier Fri, 10 Aug 2012 20:56:30 -0000
Antwort löschenaber darum gehts ja eigentlich gar nicht!
TheDrPepperPower Sun, 12 Aug 2012 14:19:38 -0000
Antwort löschenAlso ich weiß ja nicht. Ich kann deinen Frust einerseits schon verstehen, aber anderseits bin ich hier einfach auf Vegas Seite, auch wenn er ansonsten nicht gerade meinen Filmgeschmack hat. Das Original "Alien" ist einfach der mit Abstand beste Film der Reihe. Ich finde, dass man das als allgemeiner Filmfreund anerkennen sollte. Über Teil 2 kann man gut streiten, aber der ist halt einfach "nur" Actioner (auch wenn er darin hervorragend ist) und kein filmisches Meisterwerk wie der erste. Teil 3 ist meiner Meinung wirklich absoluter Mist und legt nur den ersten Teil nochmal in schlecht neu auf. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum manche Leute an dem Film noch irgendwas finden. Könnte ich vielleicht höchstens, wenn man das Original nicht kennt. Teil 4 habe ich nie gesehen, denke aber mal, dass der wohl noch mieser ist.
Vielleicht liegt's auch daran, dass ich Philosophiestudent bin, aber ich habe nicht das Gefühl, dass Vega's Artikel nur auf Teufel komm raus kontrovers sein will. Hätte ich hier eine Kolumne geschrieben, hätte ich das auf ziemlich ähnliche Weise getan, nur dass ich die individuelle Stärke und Eigenheit von Camerons "Alines" betont hätte. "Prometheus" ist in Bezug auf "Alien" unglaublich schwach, aber als Film an sich noch akzeptabel. Ich verstehe irgendwie nicht, wie man das leugnen sollte.
Falkenfluegel Wed, 15 Aug 2012 15:41:17 -0000
Antwort löschen"Ich finde, dass man das als allgemeiner Filmfreund anerkennen sollte." "Ich verstehe irgendwie nicht, wie man das leugnen sollte."
Holy motherfucking shit! Hätte ich das zuerst gelesen, hätte ich mir meinen Kommentar oben sicher sparen können. Wie kann man als Philosophiestudent so eine Aussage treffen? Erde an DrPepperPower: Es soll Menschen geben die haben ne andere Meinung und die können sie auch begründen. Es gibt nämlich so etwas wie subjektive Wahrnehmungen.
TheDrPepperPower Wed, 15 Aug 2012 16:49:57 -0000
Antwort löschenAch komm, verstehst du wirklich nicht, wie ich das meine? Natürlich kann man behaupten, das ein Film wie bspw. "Sieben" völliger Mist ist und "Avatar" der beste Film aller Zeiten. Ist auch eine Meinung. Ist aber gleichzeitig auch absoluter Bullshit. Jemand, der sowas behauptet, ist für mich kein Filmfreund. Wenn man jede noch so hirnrissige Meinung als absoult gleichwertig betrachtet, ist es unmöglich irgendeine Form von Diskussion zu führen. Und wenn jemand z.B. behauptet, dass "Alien 3" ein besserer Film ist als "Alien", dann werde ich diese Person nicht als einen Filmfreund bezeichnen, der das Medium Film versteht, Geschmack hin oder her.
Und wenn jemand leugnet, dass "Prometheus" platte Charaktere hat, dann hat dieser Mensch keine Ahnung von Filmen. Sowas hat nichts mehr mit Geschmack zu tun, sondern ist einfach nur dumm. Man mag "Prometheus" (ähnlich wie "Aliens") in Bezug auf andere Aspekte gut finden, aber eben nicht im gleichen SInne wie "Alien. Das wollte ich eigentlich nur sagen. Bei mir ist das z.B. so mit "Matrix Reloaded". Im Vergleich zu "The Matrix" ist der Film grottiger Schund, aber als schlichter Actioner finde ich ihn großartig.
Es gibt außerdem eine Menge Filme, die mir überhaupt nicht gefallen, deren Qualitäten für andere ich aber erkenne ("Lost in Translation", "Melancholia", "Fear Loathing in Las Vegas", "Dead Man"...). Es ist aber etwas anderes, offensichtliche Mängel an einem Film zu leugnen. Ich bin der letzte, der sich gegen eine Meinungsvielfalt aussprechen würde, aber dennoch muss sich eine Diskussion in gewissen Grenzen bewegen, die die schiere Logik oder der gesunde Menschenverstand setzen. Eine begründete Meinung begrüße ich immer, auch wenn sie von der meinen abweicht, aber realitätsferne oder absurde Behauptungen nicht. Ich hoffe du verstehst, wie ich das meine. Es ist schwieirg, meine diesbezügliche Ansicht schriftlich genau darzustellen, ohne dabei irgendwie arrogant zu wirken. Glaube mir, ich bin offener Mensch, auch wenn es hier für dich vielleicht nicht so geklungen hat.
Falkenfluegel Wed, 15 Aug 2012 19:01:29 -0000
Antwort löschenIch wüsste jetzt ganz ehrlich nicht was an den Charakteren in Prometheus platter ist als bei Alien.
morlock Sat, 18 Aug 2012 11:25:27 -0000
Antwort löschenAlien hat das B-Movie-Genre zu nie da gewesener und bis heute unerreichter künstlerischer Qualität gebracht.
Niemand zwingt einen, den Film zu mögen, aber das kann man leicht ganz objektiv feststellen und den meisten Hobby-Filmkennern sollte das eigentlich klar sein.
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 16:44:58 -0000
Antwort löschen@Falkenflugel, die Charaktäre in ALIEN bewegten sich alle in ihrer Darstellung als Trucker im All, also ganz normale arbeitente Menschen wie du und ich, die unvorbereitet mit den Horror konfrontiert werden, für den sie gar nix können, da sie sich an die fraglichen Anweisunge ihres Auftraggebers halten (das heute immernoch ein aktuelles Thema ist). Sie agieren recht glaubwürdig und nachvollziehbar, mit den Mitteln und den Wissen das sie haben und bis zum 2. Drittel des Filmes weiß man (insofern man den Inhalt des Filmes nicht kennt) nicht wer überleben und sterben wird, so wirkt der gesammte Plotverlauf recht natürlich.
In Prometheus dagegen sind alles egoistische Arschlöcher, die zwar als Wissenschaftler dargestellt werden, sich aber nie in diesem Rahmen bewegen, irrsinnige und irrrationale Handlungen der Protagonisten führen zum dem gezwungen Plotverlauf, außerdem kann man sich mit den oberflächligen Figuren nie wirklich identifizieren, denn sobalt man kurz davor, wird es durch eine dämliche Situation des Charakters zerstört. ZB. die harte Fr. Vickers die zuerst in einem kühlen und kräftigen Monolog (der zu ihrer dargestellten Figur passt) sich gegen ein Nümmerchen mit Kapitän ausspricht, dann aufeinmal in typischer Blondchenmanier für einen absolut flachen Spruch doch die Beine breit macht. Oder der Herr Biologe, der bei einer TOTEN Leiche einer unbekannten Spezies Angst kriegt, aber bei einer fauchenten Schlange neugierig wie ein Kleinkind ist.
Wo alle Charakäre als Wissenschafftler versagen und nichtmal Ansatzweise ihrer Rolle gerecht werden, ist die Figur der Frau Shawn sogar überqualifiziert, sie wird zwar als Archeologin vorgestellt, aber ist nun auch Biologin, Genetikerin, Ärztin und ein Lara Croft Verschnitt, die mit einem frisch zugetackerten Bauch (in dem vor Kurzem ein Gewehrkolben gerammt wurde) munter über Abgründe hüpft, so dass selbst ihr Freund von Anfang an in ihrem Schatten steht. All dies macht im Grunde alle Figuren rech unglaubwürdig.
Rainhard Fri, 11 Jan 2013 18:08:07 -0000
Antwort löschen@guilecourier: Du hast So Recht!...triffst damit genau(vielleicht nur anders formuliert) das was ich zu diesem "Kritiker" hier denke! Danke;-)
blackholebird Thu, 09 Aug 2012 10:20:22 -0000
Kommentar löschenvielleicht gehörst du ja eher der adhs-generation an, vincent, wenn du nicht in der lage bist, den größeren plot hinter prometheus zu sehen und zu entdecken. irgendwie schaut ihr den film unfassbar oberflächlich an, ohne all die referenzen an prometheus auch nur näher zu betrachten. dein problem ist, dass das hier ein philosophischer (und nein, nicht "pseudo",das wort kann man sich getrost sparen, wenn man davon keine ahnung hat) film ist und kein einfacher horrorschocker... der witz ist, dass er auf beiden ebenen unfassbar gut funktioniert, das hat so noch kein film in den letzten jahren hinbekommen, und schon gar kein scifi film...
der film ist maßlos unterschätzt
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spacyfreak Fri, 10 Aug 2012 20:17:59 -0000
Antwort löschenNaja, Kritik hat auch viel mit einer subjektiven Sichtweise zu tun, grade bei Kunst.
Klar kann man alles was in Prometheus so passiert mit etwas gutem Willen "erklären", dafür gibts in diversen Fan-Foren hunderte von Threads die jedes Detail aus dem Film analysieren, offene Plotfragen beantworten usw.
Doch das ist doch grade bei sehr vielen Zuschauern das Problem mit Prometheus - man MÖCHTE nicht unbedingt noch Tage und Wochen nach dem Kinobesuch sich in irgendwelchen Hochglanz-Buch-zum-Film Büchern zusätzliche Infos einholen um den FILM ZU VERSTEHEN oder von Fans spekulative Antworten einsammeln um auf einen AHA-Effekt zu hoffen. Das ist völlig unnötig und eine nervige Strategie.
Es ist natürlich immer gut irgendwas offen zu lassen damit das Hirn des Cineasten noch bissl was zu tun hat, doch hier ist einfach ZU VIEL offen, und man fühlte sich einfach zu oft gelangweilt oder wunderte sich über doofe Handlungsstränge.
Alien im Vergleich war viel simpler gestrickt - und dennoch genial.
Prometheus ist "clean designt". Sogar der Schmutz scheint designt worden zu sein. Die Umgebung in der Nostromo war gebraucht, benutzt, schmutzig, verlebt - AUTHENTISCH. Die Crew war sympathisch, das Alltagsleben an Bord war nachvollziehbar - AUTHENTISCH. In Prometheus WIRKTE vieles zu gestellt, die "Charaktere" zu oberflächlich beleuchtet und langweilig, ihr Ableben beliebig und unbedeutend.
Zu viele Szenen bei denen man sich an den Kopf greifen möchte.
Weyland, ein eiskalter Egomane, nimmt 2 Archeologen mit, "weil sie Gläubig sind" und vertraut ihnen die wissenschaftliche Leitung an, bei einem 3 Trill. $ Projekt. Aha.
Und doch ist da noch eine andere "Chefin", die aber von keinem respektiert wird, und die nichtmal von Weyland selbst autorisiert wurde. Was ist das für ein Gehampel? Was wäre passiert wenn Vickers (Theron) garnicht in Prometheus mitgespielt hätte? Hätte dies IRGENDEINEN Unterschied gemacht? Nö - wäre völlig wurst.
Der nervige Liebes-Kleinkrieg im Bermuda-Dreieck Weyland-Vickers-David war auch ziemlich überflüssig.
Der Sandsturm - der scheint nur reingemacht worden zu sein weil man aktuell ganz toll Sandstürme digital hinkriegt, und man in 3D Sandkörner und so Kram durch die Luft flattern lassen kann? Ansonsten völlig belangloses Detail.
Der GEOLOGE verläuft sich in der Höhle, die anderen "Nicht-Geologen" kommen aber ohne Probleme raus. Aha.
Am Ende kommt ein Vieh aus dem Konstrukteur. Das "Ur-Alien"?
Aber die kannten doch schon die Aliens - es gibt ja eine Skulptur von ihnen (Wandbild) im "Tempel". Und die Nostrome in Alien1 fand ja auch ein uraltes Raumschiff mit versteinertem / fossilem Konstrukteur an Bord - dann kann da ja nicht das "Ur-Alien" bzw. das erste seiner Art gewesen sein. Doch was sollte die Szene dann für einen Sinn haben?
Ich glaube die Studios wurden gezwungen, ein Alien wenn auch für paar Sekunden einzubauen, also machte man es am Schluss, was aber zur Handlung 0 beiträgt.
Ach ich könnte noch stundenlang weiter aufzählen, doch das ist alles so langweilig. Hoffen wir der 2te Teil wird besser!
Delonghi Sun, 16 Sep 2012 11:49:03 -0000
Antwort löschenKlasse Kommentar! Ich steh eigentlich überhaupt nicht auf ellenlange philosophischen Kommis, aber Deiner ist extrem treffend und nicht so ein Pseudo-Scheiss!
denratten Thu, 09 Aug 2012 08:09:43 -0000
Kommentar löschenGeneration ADHS! > sehr gut
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MissingNo Thu, 09 Aug 2012 00:10:07 -0000
Kommentar löschenSchlag dir mal so ätzend verallgemeinernde Sprüche wie "Generation ADHS" ganz schnell wieder aus dem Kopf.
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guilecourier Fri, 10 Aug 2012 08:49:17 -0000
Antwort löschenwir sind in unserer gesellschaft gerade dabei, frauen- und fremdenfeindliche und stereotype ausdrücke aus unserer sprache zu verbannen, da braucht man es sich von so einem pseudofilmkritiker nicht gefallen zu lassen, dass er mit möchtegern coolen wortkreationen kranke menschen verunglimpft!
Tobe Berg Wed, 08 Aug 2012 23:53:59 -0000
Kommentar löschenIch mach grad im Kopf meine eigene Kolumne auf: "Mr. Vincent Vega eckt an, interessiert mich nen Schiss!" Das letze mal diesen pseudokrampfhaften-ich-reg-mich-über-jeden-neuen-Film-auf Kram gelesen! Kritik ist ja gut, aber Kritik nur aufgrund der Tatsache hier kontrovers zu wirken macht mich müde!
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blackholebird Wed, 08 Aug 2012 22:10:23 -0000
Kommentar löschenich hab mich gefragt, woher du zu glauben scheinst, was scott mit dem alien meinte? hast du da nicht ein bisschen zuviel hineininterpretiert?
für mich funktioniert prometheus ganz hervorragend.
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Bob Loblaw Thu, 09 Aug 2012 12:40:48 -0000
Antwort löschenVielleicht interpretiert Du ja auch zuviel in Prometheus hinein !?
:D
P.S. Mir gefallen übrigens deine Interpretationen zu Prometheus, aber Vincent Vegas Text ist auch nicht schlecht... ;)
blackholebird Thu, 09 Aug 2012 12:47:19 -0000
Antwort löschenbei prometheus sind die sachlagen doch klar ausgelegt. allein der titel lässt nur einen eingeschränkten raum für interpretation...
Bob Loblaw Thu, 09 Aug 2012 13:39:40 -0000
Antwort löschenJa schon.
S P O I L E R
Aber Du behauptest ja z.B., dass Jesus ein Konstrukteur war. Natürlich gibt es da Deutungen im Internet und ich glaube sogar ein Gespräch mit Scott...
Trotzdem lässt sich der Film an dieser Stelle auf keinen Fall eindeutig interpretieren. Da sind die Sachlagen halt nicht klar ! Vor 2000 Jahren gab es eben nicht nur Jesus !!
Andererseits sind die Behauptungen von Vincent Vegas ja auch nicht aus der Luft gegriffen, sondern es gab vorher ja schon einige Texte/Analysen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
... Also ich meine halt nur, wenn Du Prometheus magst und interpretierst, solltest Du Vincent Vega das halt auch zugestehen.
P.S.
Prometheus hätte mir eben besser gefallen, wenn z.B. so etwas wie das Jesus Thema ein bisschen deutlicher eingearbeitet worden wäre... dafür hätte man auf ein paar Action/Horror Szenen verzichten können.
blackholebird Thu, 09 Aug 2012 13:48:33 -0000
Antwort löschenSpoiler: Zumindest die Jesus-Referenz ist aber schon eindeutig. Selbst wenn Jesus kein Konstrukteur war, die Frage der Abkehr bleibt, das müsste für jeden unmissverständlich klar sein, gerade, weil Religion die ganze Zeit über ein zentrales Element der Handlung ist. Ich widerspreche Vincent deshalb, weil es bei Alien viel weniger Referenzen und Deutungshinweise gibt, die sich aber durch Prometheus auf einmal sinnvoll ergänzen (die Ganze Geschichte mit dem Leben gebähren und dekunstruieren), das macht so noch einen beeindruckenden Sinn. Aber sich dem gar nicht erst anzunehmen finde ich schade. Gern darf er der Meinung sein,dass das beleuchten des Ursprungs nicht gelungen ist, ich für meinen Teil sehe hier aber diesen grumpigen alten Opa, der an seiner früheren Interpretation auch heute noch festhält...
Bob Loblaw Thu, 09 Aug 2012 15:57:55 -0000
Antwort löschenHmm... Das ist tatsächlich sehr spannend was Du da (und auch in den anderen Kommentaren) schreibst.
Durch Vincents Artikel und die Diskussionen hier fange ich tatsächlich nochmal an über Prometheus nachzudenken und auch darüber, warum er mir nicht gefallen hat und warum ich Alien (vor allem die erste Stunde) so grossartig fand.
Ich glaube, dass die Leute Filme halt auf unterschiedliche Art wahrnehmen und ihnen unterschiedliche Dinge wichtig sind.
Ich glaube bei mir wirken Filme sehr stark durch Assoziation, also dadurch, dass ich im Film etwas sehe, was dann unterbewusst etwas auslöst. Bei Alien zum Beispiel direkt der Anfang, wenn die Leute aus ihrem Hyperschlaf erwachen und aus diesen Kapseln aussteigen und alles ist weiss und läuft ein bisschen wie in Zeitlupe. Das ist irgendwie wie eine Geburt... aber keine Ahnung wie ich das deuten soll. Trotzdem ganz grosses Kino.
Bei Prometheus finde ich die ersten 10 Minuten ähnlich stark... Der weisse Riese, der sich opfert und auflöst... Wahnsinn... und alles ohne Text/Sprache.
Und Alien funktioniert über den ganzen Film auf diese Weise... Auch dadurch,dass der ganze Ablauf des Filmes so grossartig durchkomponiert ist... Und auch die ganzen Deutungen z.B. http://www.nrw.co.uk/scifi/essays/ess_05.htm passen irgendwie von ihrer Richtung her. Nicht dass ich das jetzt unterschreiben würde, aber es passt zu dem, was ich beim anschauen von Alien empfunden habe.
Und irgendwie passt mir da auch, was Vincent Vega sagt.
Prometheus funktioniert auf diese Weise leider nach einer Weile nicht mehr so gut. Das Problem ist, das ich hier zu viel denken muss... Da wird gesagt, dass der Tote Ingenieur 2000 Jahre alt ist... Dann muss man sich zusammenreimen, dass die Ingenieure vor 2000 Jahren die Menschheit ausrotten wollten... Dann muss man überlegen, was denn vor 2000 Jahren war... Jesus usw... usw... usw....
Und für Leute wie mich, die lieber assoziieren als zu denken macht der Film halt nicht so viel Spass...
Leuten die beim Filme schauen gerne denken, gefällt Prometheus wahrscheinlich besser.
Deshalb sind hier auch die Wertungen so unterschiedlich... und vielleicht ist beides gerechtfertigt.
blackholebird Thu, 09 Aug 2012 17:28:49 -0000
Antwort löschenOk, das verstehe ich. Wobei ich mich auch als sehr assoziativ verstehe und der Film macht das eigtl ziemlich gut. Man ist die ganze Zeit auf Entdeckungsreise und das ist eine Stärke des Films. Es gibt hier auf einmal keine Deus Ex Machina (hehe), der alles erklärt oder magisch rumreisst. Hier bleibt man im Grunde an den Erfahrungen der Crew gebunden und genauso fühlt man sich. Ich hab aber jetzt oft gehört, dass für viele das pacing nicht stimmig ist, aus irgend einem Grund kann ich das nicht bestätigen. Ich bin audiovisuell und inhaltlich die ganze Zeit mitgerissen worden, die Landschaftsaufnahmen haben mich nach dem Woher suchen lassen und in diese Richtung steuerte ich den ganzen Film über und das hat echt gut funktioniert... Da hab ich Glück gehabt, denn das,was du beschreibst, ist mir bei Batman (TDKR) passiert und ich kann den frenetischen Jubel um diesen Film leider nicht teilen, obowhl ich großer Fan von Nolans anderen Werken bin.
jacker Fri, 12 Oct 2012 12:05:14 -0000
Antwort löschenNach 2 Monaten noch mal eine Antworterinnerung zu diesem Thread bekommen und beim Scrollen auf eure Unterhaltung gestoßen!
@ blackholebird: Äußerst interessante Ansichten, die irgendwie so manches materialisieren was ich nach "Prometheus" als nicht greifbares Gefühl in mir hatte!
Gantu Wed, 08 Aug 2012 21:32:09 -0000
Kommentar löschenMeine Güte, manchmal würde auch ein einfaches - "Ich finde die Serie ist Schrot aber der erste war cool" reichen.
Warum müssen es denn immer bis zum geht nicht mehr verschachtelte Romane sein?
Ich finde es zum einem schade das ein so einseitiger Blick auf die Serie geworfen wird - die zumindest für mich sehr gut als Grusel/Science-Fiction/Action Kombination funktioniert und ein wenig vermessen sogar dem Regisseur die Deutungshoheit über seinen Film abzusprechen.
Na ja es muss wohl immer das hoch intellektuelle und deutungsschwangere sein - guck doch einfach noch mal Melancholia.
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pistolero Wed, 08 Aug 2012 20:43:45 -0000
Kommentar löschener hat penis und vagina in einem neologismus verwendet. wie gewitzt.
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DerStiffmeister Wed, 08 Aug 2012 18:34:12 -0000
Kommentar löschenKein Verweis auf Batman. Gefällt mir. :)
Aber dafür eckt bei diesem Text auch irgendwie so gar nichts an.
Alles was ich hier über Prometheus lese spiegelt im Großen und Ganzen die bisherigen Kommentare und Meinungen wieder.
Dass Ridley Scott seinen eigenen Film nicht versteht ist auch nur pseudoprovokantes Blabla, aber schon wieder so wenig ernst zu nehmen, dass selbst das nicht aneckt.
Selbst ich stimme absolut allem zu, was hier über die Alien Nachfolger steht.
Finde aber Prometheus als eigenständigen Start einer Reihe (im Alien Universum) absolut gelungen.
Warum so viele Leute meinen den "tieferen Sinn" des Films zu oberflächlich finden zu müssen versteh ich irgendwie auch nicht. Vielleicht will er ja einfach nur so sehr darauf eingehen wie er es tut.
Manche vermissen hier etwas, nur weil sie meinen zu wissen, dass es hätte da sein sollen.
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dAJaro Wed, 08 Aug 2012 16:46:54 -0000
Kommentar löschenErstmal den blödesten Satz vorweg: Warum schreib ich hier überhaupt einen Kommentar, eigentlich will ich diese Kolumne gar nicht erst lesen (Respekt, dass du mich trotzdem dazu rumgekriegt hast, Vega).
Manchmal hab ich das Gefühl, dass einige User auf dieser Plattform zu sehr mit dem "was könnte" eines Films beschäftigt sind, als mit dem "was". Ich selbst finde das "wie" spannender als das "was" und das "was könnte", stehe mit dieser Anmerkung hier also quasi im Glashaus.
Dennoch wäre es schön, wenn die direkte Filmkritik auf den "was"- und "wie"-Ebenen bleiben könnte und nicht hauptsächlich auf die Interpretationsebene verschoben wird. Zumindest bei diesem Thema, das die Intention des Schaffers selbst kritisiert. Die kennt am ehesten noch Ridley Scott am Besten.
Außerdem kann jeder, dessen Interpretation des Inhalts des ersten Alien-Films mit jedem weiteren Pre- oder Sequel weiter auseinanderfällt, beruhigt aufatmen, da sich kein Film durch einen späteren inhaltlich oder formell verschlechtert. Egal wie sinnentstellend Fortsetzungen wie Aliens, 2010, Terminator 3, The Phantom Menace usw. sind oder sein mögen. Ihre Vorgänger bleiben in sich geschlossen gut - oder auch nicht, alles eine Frage der Interpretation, right!?
Negative Meinungsmache vor dem offiziellen deutschen Kinostart eines Films ist jedenfalls unterste Kanone, gerade bei einem Film der dem Zuschauer einen gewissen Interpretationsspielraum geradezu aufdrängt (Hab ich mir so sagen lassen, ich hab ihn noch nicht gesehen).
Gib der Community noch eine Woche um sich selbst ein Bild zu machen, ob Ridley Scott seine eigene Schöpfung weiter entmystifiziert hat oder ob alles bloß eine Frage der Interpretation ist.
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spacyfreak Wed, 08 Aug 2012 13:16:03 -0000
Kommentar löschenHabe Prometheus schon im Mai auf englisch gesehen, konnte es nicht erwarten, die Rückkehr Ridley Scotts zum Sci-Fi Genre zu erleben.
Und dann das...
Dabei hätte Prometheus SO GUT werden können!
Paar sehenswerte Glanzlichter gibts schon, beispielsweise Michael Fassbender als Android ist faszinierend, Naomi Rapace schlägt sich ganz wacker und gibt alles.
Das Drehbuch hat gehörige Schwächen.
Der Film hat eine gewisse "Hektik", vermutlich musste auf Anordnung nachträglich "geschnitten" werden sodass sich alles zu schnell und hektisch "entwickelt".
Die Handlung bzw. wie sich die "Charaktere" verhalten lässt einen zu oft die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wenig authentisch, eher erbärmlich. Beispielsweise eine Szene in der ein gefundener Engineer-Kopf auf dem Schiff im Labor untersucht wird - selten so gelacht. Stümperhaft, unausgereift, trial-and-error Wissenschaft par excellence.
Das dämlichste an Prometheus sind die unzähligen offenen Fragen, die der Film ohne Not generiert. Dinge passieren- keiner weiss warum, und keiner weiss was die Geschehnisse mit dem Rest der Handlung zu tun haben.
Irgendwie pseudo-philosophisch, doch das ganze ist dermaßen gespickt mit "Andeutungen" und "Metaphern" dass das eher nervig denn "intelligent" empfunden wird.
Das ist sehr ärgerlich und führt zu einem unbefriedigenden Eindruck und einem "fahlen Nachgeschmack", wenn nicht gar zu Frustration. Man kann nun vortrefflich über "Erwartungen" diskutieren die nicht erfüllt werden - doch auch wer ohne Erwartungen in den Film geht dürfte enttäuscht werden. Der Film scheint so designt worden zu sein dass man bewusst enttäuschte Kinogänger produzieren will mit der Lieblosigkeit der dramaturgischen Umsetzung . Da hilft auch die schöne Optik wenig, die tatsächlich ganz toll gelungen ist.
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DerStiffmeister Thu, 09 Aug 2012 09:53:31 -0000
Antwort löschen"Der Film scheint so designt worden zu sein dass man bewusst enttäuschte Kinogänger produzieren will mit der Lieblosigkeit der dramaturgischen Umsetzung ."
Genau. So wird es gewesen sein...
C_C Wed, 08 Aug 2012 13:04:33 -0000
Kommentar löschenbei mir eckst du damit nicht an, Vega, denn ich kann das alles nachvollziehen, sehe sehr viel davon ähnlich, wenn ich auch diesen Mystik- und Sex-Quatsch, wenngleich wohl durch Giger eventuell so gedacht, für Blödsinn halte und ganz sicher nicht für 'rettenswert' für/in der Story. Dennoch habe ich grade den Teil 4 sehr genossen und finde ihn immernoch shocking pur. Dafür muß man aber eine andere Denkweise zu Grunde legen. Nix Mystik, Gott oder Ausserirdische. Sondern die sinnlose Grausamkeit biologisch-unfreien, zufälligen Seins.
So.
AVP war zwar albern, aber dennoch unterhaltend.
Prometheus muß ich erst noch sehen.
Aber der Satz ist einfach geil:
"Prometheus nun ist insofern konsequent, als er Scotts Nichtverstehen seines eigenen Meisterwerks auf eine neue Ebene hievt."
Wie oft ist sowas schon passiert... manchmal muß man glauben, daß echte Meisterwerke eben doch unintentionally passieren... irgendwie peinlich, ist es nicht?
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spacyfreak Wed, 08 Aug 2012 13:21:18 -0000
Antwort löschenSelbst der 4te Teil der Aliens Reihe war plausibler und spannender als Prometheus. AvP war auch besser - an so einen Film geht man auch mit ganz anderen Erwartungen heran, und diese wurden für mich in AvP erfüllt. Prometheus ist weder Fisch noch Fleisch - er will wohl hauptsächlich ein intellektuelles Meisterwerk sein, garniert mit ein bisschen Horror, der aber irgendwie nicht passen möchte und gestellt wirkt. Ein Actionfilm ist es auch nicht, dafür gibts zu wenig bis keine Action.
Alles in allem eine Horde leidenschaftsloser Söldner-Wissenschaftler die sich auf einem fremden Planeten langweilen und sich blöder anstellen als die Polizei erlaubt, und der Zuschauer muss sich den Käse auch noch anschauen den die Protagonisten da fabrizieren.
Und als hätte man den Produzenten eine Pistole an den Kopf gehalten um sie zum Einbau eines alienartigen Wesens zu zwingen kommt für paar Sekunden sogar sowas vor - passt aber garnicht und hat mit dem Rest der Story auch nichts zu tun. Erbärmlich.
jacker Thu, 09 Aug 2012 06:17:31 -0000
Antwort löschen"Prometheus ist weder Fisch noch Fleisch - er will wohl hauptsächlich ein intellektuelles Meisterwerk sein"
Nein, nein und noch mal nein!
"Prometheus" will hauptsächlich ausladendes und bildgewaltiges Weltraum-Popcorn-Kino bieten und mit Sicherheit nicht intellektuell sein!
Aber da sieht man ganz gut wie Zerrisse auf unterstellten Intentionen der Film-Macher gestützt werden, die mit der realen Intention absolut nichts zu tun haben!
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 17:21:49 -0000
Antwort löschenUnd wie der Film intellektuell sein will, nicht nur, dass der Film den Weg der menschlichen Existenz erzählen und für Bares verkaufen will, nein er wurde sogar so beworben, auch von seinem eigenen Regisseur. Nur ist der Film nie das geworden was er sein will und das ist das Traurige daran!
RoosterCogburn Wed, 08 Aug 2012 12:44:35 -0000
Kommentar löschenIrgendwie habe ich damit gerechnet, aufgrund des Beginns von "Alien", das der Sci-Fi-Trip eher "Auf den Spuren des Space Jockey" heißen könnte. Aber das Scott das gleich als Aufhänger für eine Trilogie benutzt, ist mir noch nicht schlüssig.
Das soll mich aber auch nicht von einem Kinobesuch abhalten ^^
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nilswachter Wed, 08 Aug 2012 11:01:22 -0000
Kommentar löschenSehr schöner Text Vega. Ich bin gespannt auf den Film, weil mir die Bilder der Trailer doch sehr zugesagt haben. Allerdings schraube ich meine Erwartungen gehörig runter. Alien war wirklich ein Meisterwerk und hatte eine mythische Kraft. Ich hoffe sie geht nicht verloren nach diesem Film. Die Schlusspointe, welche du hier verrätst (Spoilerwarnung?) ist wirklich eine unglaublich langbärtige Fragestellung und stimmt mich so sehr stutzig. Ich werde vermutlich lachend im Kinosaal sitzen und mich über abstruse Theorien amüsieren :D
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A-Wax Wed, 08 Aug 2012 10:53:30 -0000
Kommentar löschenMal wieder nett geschrieben, allerdings finde ich es schon sehr anmaßend, dass man selber die Deutungshoheit über die Intensionen eines Regisseurs bei DESSEN Filmen beansprucht.
Was Ridley Scott aus welchen Gründen bei seinen Filmen verfolgt, wird er wohl selber am besten wissen.
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nilswachter Wed, 08 Aug 2012 11:03:24 -0000
Antwort löschenGeb dir Recht, A-Wax. Allerdings dürfte auch das Studio im Nacken von Scott gesessen haben. Es wurde bereits ein Directors Cut angekündigt. Scott sagt zwar, dass die Kinofassung seine Fassung sei, aber so richtig nimm ich ihm das nicht ab.
A-Wax Wed, 08 Aug 2012 11:28:11 -0000
Antwort löschenDas Regisseure (leider) immer wieder faule Kompromisse beim Schnitt ihrer Filme eingehen (müssen), ist leider bittere Realität. Allerdings ist Mr. Scott dafür verantwortlich ob er das mitmacht oder nicht.
Natürlich können wir Zuschauer uns über das Endprodukt eine Meinung bilden (sonst wären wir schließlich nicht hier), allerdings finde ich es schon sehr gewagt über die "wahren" Beweggründe von Regisseure und Produzenten zu spekulieren und ihnen dann, was noch viel schlimmer ist, vorzuwerfen, dass sie IHREN eigenen Film bzw. den Vor-Vor-Vorgänger zerstört haben bzw. das tun würden.
nilswachter Wed, 08 Aug 2012 11:31:04 -0000
Antwort löschenDas ist der Sinn von Vegas Kolumne. Die eigenen Ansichten als Wahrheit preiszugeben und damit anzuecken. Ich finds auch nervig, aber interessant sind seine Texte häufig schon und er ist ein wahrer virtuose im Umgang mit der Sprache.
A-Wax Wed, 08 Aug 2012 11:50:38 -0000
Antwort löschenBeim Virtuosen gehe ich noch halbwegs mit. Das aber seine Kolumne dafür dienen soll verdienten Regisseuren ans Bein zu pissen und ihre Intensionen (fehl) zu deuten kann ich nicht sehen. Das man beliebte Filme oder ähnliches kritisch bewertet und damit aneckt, das ist gut und wichtig. Genau das kann er auch recht gut.
Allerdings verrennt er sich meines Erachtens desöfteren mal und überhöht seine eigene Meinung weit über Gebühr!
FranklinFlyer Wed, 08 Aug 2012 10:39:23 -0000
Kommentar löschenMensch der Vega. Voll angeeckt! Vega Riiioot!
Bald folgt die Anklage wegen Rowdytum und Verletzung religiöser Gefühle.
Die Überschrift dieser Artikelreihe versaut den Komsum derselben.
Denn ich erwarte da was anderes als eine persönliche Kritik eines Unterground Postillen Schreibers, der an der langweiligen Weisheit leidet, Filme besser zu verstehen als ihre Macher.
Nein, ich bin kein Scott/Alien/etc Fanboy.
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Joeyjoejoe17 Wed, 08 Aug 2012 10:30:09 -0000
Kommentar löschenUnd erneut frage ich mich, wo hier das Anecken bleibt...
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BigDi Wed, 08 Aug 2012 14:22:12 -0000
Antwort löschenIn der nächsten Folge von "Mr. Vega eckt an": Warum "Sucker Punch" voll der Scheiß ist oder weil der Film halt einfach noch nicht genug gebasht wurde.
BigDi Wed, 08 Aug 2012 14:23:15 -0000
Antwort löschenWobei ich sagen muss: Muss ja nicht immer totales "Anecken" sein. Eine Diskussiongrundlage oder ein Anstoß müssen ja nicht abartigst kontrovers sein, um zu wirken.
Joeyjoejoe17 Wed, 08 Aug 2012 14:25:50 -0000
Antwort löschendas ist klar. Ich wollte nur damit andeuten, dass ich dem Vega so ziemlich zustimme. Nur dass ich mehr Kritik an Teil zwei und weniger am vierten (herrliche Trashgranate) üben würde.
NiRaF Wed, 08 Aug 2012 16:52:04 -0000
Antwort löschenDanke! Endlich ist mal noch jemand der Meinung, dass Teil 2 mehr Kritik verdient hat als Teil 4. Der 2. Teil hat das komplette Prinzip des Alien über den Haufen geworfen und man hätte echt mehr draus machen können, als eine Ballerorgie, wo zig Aliens über den Haufen gemäht werden. Zum Zeitpunkt des 4. Teils war die Geschichte des Alien eh schon von allen möglichen Seiten beleuchtet, da war Alien mit einer Prise Trash gar nicht verkehrt, mal abgesehen davon, dass ich den auch abgesehen vom Trash-faktor gar nicht schlecht finde.
jacker Thu, 09 Aug 2012 06:19:28 -0000
Antwort löschenUnd ich dachte ich bin absolut der einzige Mensch der Alien 4 abfeiert :D
Der Film ist doch großartig!
NiRaF Wed, 08 Aug 2012 10:26:26 -0000
Kommentar löschenJunge, vielleicht schreibst du deine Artikel erst, wenn auch die Mehrheit der Leser überhaupt die Chance hatte, den Film zu sehen!
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DonChris Wed, 08 Aug 2012 16:11:22 -0000
Antwort löschenDas ist der Fluch der Aktualität - oberste Priorität im Journalismus sollte nun mal der Anspruch auf Aktualität und Relevanz sein. Also wirf es dem "Jungen" nicht alt zu sehr vor, dass er auf einer Filmplattform über aktuelle Kinofilme schreibt. Schreibt er zu spät reden alle von einem alten Hut. Allerdings - Ohne Vorwarnung so sehr auf das Ende einzugehen ist wirklich ein wenig rücksichtslos den gegenüber, die sich den Film noch ansehen wollen.
NiRaF Wed, 08 Aug 2012 16:46:01 -0000
Antwort löschenAktualität ist ja erwünscht, aber für mich wäre es auch noch aktuell, am Abend des Anlauftages zu schreiben, also morgen. Das mit dem "Junge" konnte ich mir dann auch nicht mehr verkneifen, da der Typ mich sowieso schon ein bisschen anätzt, und jetzt nimmt er mir auch noch fast das Ende des für mich meist erwarteten Films des Jahres vorweg. Da du sagst, dass er auf das Ende eingeht, bin ich froh, den Artikel nicht gelesen zu haben XD
acryl Wed, 08 Aug 2012 19:30:33 -0000
Antwort löschenDa liest ja noch jemand die Kommentare VOR dem eigentlichen Artikel von Mr. Vega XD
David_Lynch Wed, 08 Aug 2012 09:54:23 -0000
Kommentar löschenMan sollte Scott aber zu Gute halten, dass er immer klar und deutlich sagt, welches denn nun SEINE Vision ist. Er hat ja schon oft gesagt, dass die "Director's Cut"-Versionen von Blade Runner und Alien nicht seine Wunschfassungen sind und er die erneute Kinoauswertung von Alien für sinnlos hielt.
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Kurono Wed, 08 Aug 2012 10:24:45 -0000
Antwort löschenNein, nein. Der Blade Runner DC ist die Wunschversion von Scott. Er musste damals für die Kinofassung ein paar Änderungen vornehmen, wie Harrisons Voice-over oder das Ende, mit denen er aber nie wirklich einverstanden war.
Amlor Wed, 08 Aug 2012 12:34:41 -0000
Antwort löschenAfair ist der DC NICHT die Wunschversion von Scott, sondern der Final-Cut... der DC wurde laut Scott (Quelle: Wikipedia bzw [1]) sehr schnell und hastig umgesetzt und entsprach nicht seinen Vorstellungen.
[1] W. Kolb: Reconstructing the Director’s Cut in: Kerman, S. 294–302; Sammon, S. 330–368
Kurono Wed, 08 Aug 2012 15:33:35 -0000
Antwort löschenIch habe den Final-Cut einfach unter den Begriff Directors Cut mit eingeschlossen.
Ich habe David_Lynchs kommentar nämlich so verstanden, dass Scott bei Blade Runner und Alien die Kinofassung vorziehen würde.
Kann natürlich sein das er meint, dass Ridley Scott den Final-Cut den DC vorziehen würde. Dann habe ich es missverstanden.
Amlor Wed, 08 Aug 2012 15:41:22 -0000
Antwort löschenHmmm weiß jetzt nicht genau, wie es mit FC zur Kinofassung steht... muss aber gestehen, dass ich bei Bladrunnder den DC vorziehe und die Unterschiede von der Kinofassung zum FC nicht wirklich benennen könnte... bei Alien weiß ich gar nicht, ob ich da einen 'DC' geguckt habe... bei Aliens hingegen, muss es die Extenden-, Long-, Premium-Version sein *g* aber ich habe da eh nie die Leute verstanden, die die 4 Alienfilme (jetzt ja 5... oder 7) miteinander verglichen haben... und das es einen Bunch of Comics, Rollenspiele und Bücher gibt, die sehr viel erzählen... aber nunja - lohnt ja kaum, drüber zu reden ;)
BigDi Wed, 08 Aug 2012 09:42:07 -0000
Kommentar löschen"Generation ADHS" gefällt.
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deevaudee Wed, 08 Aug 2012 09:39:40 -0000
Kommentar löschen(Penis-Vagina-Mischwesen) hat mir ja gefallen. Also sind das eigentlich alles nur Sexmonster??
Nee nee nee nee. Das die Alien Spezies auch viele verschiedene Arten besitzt, wurde gezeigt. In Teil 1 wars eine simple Drohne. Im 2. Teil kam wie oben erwähnt die Königin, Drohnen und Warrior hinzu. In Teil 3 wars weil aus dem Hund entsprungen, ein Runner. Im 4. Teil konzentrierte man sich aber wieder auf die Ursprünglichen und gängigste Form, den Drohnen. Und weil von den 70er Jahren bis Heute gut und gerne mal 30 Jahre parken, hat sich selbstredend der Look verändert. Ich mein heute sitzen wir vor Flachbildschirmen mit 3D Effekten, während vor 25 Jahren Bildschirmgeräte 15 Zoll hatten, übersättigte Bunttöne, oder nur flackerten und dick wie ein Kühlschrank waren.
Das in den 70er Jahren die Zukunftsvorstellung eine andere als die heutige war, und während man damals diese typischen gelb/orange grossen Tastenkulissen blinkten, gibts Heute Computeranimierte Hightechscreens die sich als Hologram aufbauen. In dem Punkt find ich es schon das es eine Farce ist. Denn das war schon in den ersten Star Wars Episoden nicht stimmig zu den alten drei Teilen. Das in der Vorgeschichte in diesen Setdetails ein Fortschritt erkennbar ist, und man die eigentlichen Originale zu Rate zieht, man dann darauf schliessen könnte, in der Zukunft entwickeln wir uns Rückwärts. Insofern würde ich den einzigsten Negativaspekt ankreiden können.
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dAShEIKO Wed, 08 Aug 2012 09:27:44 -0000
Kommentar löschenStimmt irgendwie alle, und doch hat mich der Film (positiv) beeindruckt. Keine Frage - die anfänglich dichte Athmosphäre verliert sich leider nach 30-40 Minuten. Aber ich werde mit Prometheus noch einige Male an(tun)schauen.
Grundsätzlich hätte diese Kritik schon 1986 veröffentlicht werden sollen, als Cameron das Ding in seinem Actionfilm mitspielen ließ. Der hat ja BEKANNTLICH!!! schon seinen eigenen Mythos mit terminator2 im Kugelhagel vernischtet.
Wenn man nun aber mal so tut, als hätte es Alien nicht gegeben, sind die Beiden genannten Se-/Prequels immer noch ordentliche Filme.
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morlock Wed, 08 Aug 2012 09:52:11 -0000
Antwort löschenBlödsinn.
T2 ist geniales, bis heute unerreichtes Actionkino und Aliens eine wenig subtile, aber einfallsreiche und spannende Fortsetzung.
dAShEIKO Wed, 08 Aug 2012 14:09:41 -0000
Antwort löschenEs gibt nur einen Terminator. Das andere sind sehr gelungene Arnold-Schwarzenegger-Marketing-Kampagnen.
Ach Vinvent, jetzt sag doch auch mal was ^^
apov1s Wed, 08 Aug 2012 09:10:42 -0000
Kommentar löschenDiese ganze Artikelreihe ist mir einfach zu plakativ und deswegen kaum ernstzunehmen.
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dAShEIKO Wed, 08 Aug 2012 09:30:46 -0000
Antwort löschenIch denke doch, dass Vicent Vegas Serie von Hasstiraden plakativ sein sollen. Wie Statler & Waldorf bei den Muppets.
mellowtree Wed, 08 Aug 2012 08:23:09 -0000
Kommentar löschensehr schöner artrikel. absolut nachvollziehbar, obwohl man vielleicht nicht immer in der stimmung ist so harsche kritik zu üben.
prometheus als das werk eines gealterten aber nicht wirklich gereiften sondern unreflektierten perfektionisten und kontroll-freaks?
vielleicht ist ridley scott's anteil an dem meisterwerk 'alien' von jeher überschätzt worden?
vielleicht hat er die entscheidende dimension dieses films - nämlich die psychologische - weder selbst zu verantworten noch begriffen?
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Mr Vincent Vega Wed, 08 Aug 2012 08:43:26 -0000
Antwort löschenIch glaube tatsächlich, dass Alien und, nebenbei bemerkt, auch Blade Runner im besonderen Maße Resultate künstlerischer Kollaborationen sind (wie natürlich alle Filme, aber wir neigen ja zum auteuristischen Denken). Dan O'Bannon, H.R. Giger und Jerry Goldsmith haben entscheidenden Anteil an der Größe des Films, und wie man heute weiß, war Scott versucht, deren Arbeit z.T. drastisch einzuschränken. Im Film hat er Goldsmiths Konzept-Score beispielsweise nachträglich sinnentstellend platziert und gekürzt, gefolgt vom späteren "Legend"-Desaster. Dass Scott nach Blade Runner nie wieder auch nur ein annähernd so großer Film gelingen wollte, liegt m.E. durchaus daran, dass er sich sukzessive zum, von der Filmkritik vereitelten, Auteur aufschwang, unter dessen Übermaß an Freiheit dann auch die Kooperationsfähigkeit litt. Scott wurde in dem Moment uninteressant, in dem er sich nichts mehr zu sagen lassen schien. Und das war zur Zeit von Alien noch anders.
oschi Wed, 08 Aug 2012 08:12:51 -0000
Kommentar löschenWieso meinen alle in Alien 1 einen Kampf der Geschlechter zu sehen? Meinetwegen beinhaltet das Alien-Design phallusartige Symbole und die Zeugungsfreude des Aliens lässt sich mit männlicher, aggressiver Sexualität vergleichen, aber in erster Linie soll Alien doch einfach nur guter SciFi-Horror sein.
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mellowtree Wed, 08 Aug 2012 08:28:46 -0000
Antwort löschen"in erster Linie soll Alien doch einfach nur guter SciFi-Horror sein"
sehe ich genauso. aber die wirkung erschließt sich immer nur aus der psychologie. grade der horror des unbekannten ist ein solches phänomen ...
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 08:47:59 -0000
Antwort löschenich finde diesen Schwachsinn, ich muss es leider so nennen, auch absolut absurd! Wer in Alien einen Kampf der Geschlechter hineininterpretiert, ist einfach absolut verrückt. PUNKT!
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 09:58:23 -0000
Antwort löschenDas mit dem Kampf der Geschlechter verstehe ich zwar auch nicht so richtig, aber "einfach nur guter SciFi-Horror" ist doch ein bisschen untertrieben.
Immerhin wird hier ein Mann(!!) vergewaltigt, wird schwanger und bringt dann ein "Kind" auf die Welt... Der Bordcomputer heisst "Mutter"... usw.... Das ist schon mehr, als "nur ein guter SciFi-Horror"
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 10:09:14 -0000
Antwort löschenIn welcher Szene wird in Alien ein Mann vergewaltigt?? WTF? die Sache mit dem Facehugger als Sexuellen Act zu sehen, erfordert schon viel Fanatsie.
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 10:19:51 -0000
Antwort löschenAus dem Internet:
"Alien scriptwriter Dan O'Bannon argues that it also functions as a metaphorical dramatisation of the male fear of penetration. He says that the oral invasion of Hurt's character was 'payback' for all those horror films in which sexually vulnerable women were terrorised by rampaging male monsters"
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 10:24:11 -0000
Antwort löschen"he argues" sagt in meinen Augen schon alles. Es gibt einfach Dinge, die einfach nicht interpretiert werden müssen/sollen/können/DÜRFEN!
Es gibt ja auch leute die Gerne eine schwarzes Viereck auch Leinwand sehen und daraus Trauer und Wut und Liebe oder Ähnliches ableiten. Da erinnere ich mich zu gerne an Deutschstunden und Interpretation von Werken, wo sich mir nur noch die Fußnägel kräuseln!
Prometheus, ja dieser Film lässt ein viel Raum für Interpretationen, aber in Alien den Kampf der Geschlechter interpretieren zu wollen ist einfach absurd.
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 10:46:49 -0000
Antwort löschenfundierte Meinung, ebenso zu bewerten wie der Artikel oben!
oschi Wed, 08 Aug 2012 10:49:27 -0000
Antwort löschen@mellowtree: Da gebe ich dir recht
@ rubelzar: nicht unbedingt schwachsinnig, nur wird der erste Alienteil zu sehr auf seine sexuelle Symbolik beschränkt, was für mich nur einen kleinen Teil dieses Films ausmacht und mMn lediglich dazu dient, den Zuschauer zu verstören
@Bob Loblaw: Sicherlich lässt sich im aggressiven Fortpflanzungsverhalten des Aliens einiges hineininterpretieren, aber ich denke in erster Linie sollte dies eher schocken, als auf unterdrückte Sexualität hinweisen. Es war sicherlich nicht die Intention Scotts einen Film über den Geschlechterkampf im Weltraum zu drehen, dagegen spricht schon der Umstand, dass ursprünglich Paul Newman die Rolle Ripleys spielen sollte. Was "Mutter" anbelangt, glaube ich, soll der Name nur verdeutlichen, dass die Crewmitglieder sich bereitwillig auf die Aussagen des Computers verlassen, ohne ihn zu hinterfragen, ihm also wie einer Mutter vertrauen.
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 10:56:53 -0000
Antwort löschenzudem sie einfach mal herausgehoben, dass das Wesen "Alien" bis zum zweiten Teil der Reihe Geschlechtslos ist! Vielleicht mit viel Fantasie und einer ordentlichen Portion schmutziger Gedanken eine Mann-Frau Kampf installieren, aber ich bleibe dabei! Diese Deutung ist absolut schwachsinnig und führt an der Intention des Filmes vorbei.
Nur weil der Film es Geschaft hat eine weibliche Protagonistin im Action Genre zu etabllieren ist Scott nicht Alice Schwarzer.
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 11:20:41 -0000
Antwort löschen@oschi
Natürlich war die Hauptintention, zu schocken... Aber die Schockelemente durch Verknüfung mit sexuellen Ängsten zu erwirken ist schon etwas besonderes. Und ich denke, dass vor allem durch den Einfluss von Giger (aber auch andere Umstände) mehr dabei herausgekommen ist, als Scott ursprünglich geplant hat.
Hier noch ein schöner Essay, den ich gefunden habe:
http://www.nrw.co.uk/scifi/essays/ess_05.htm
eipi Wed, 08 Aug 2012 12:13:52 -0000
Antwort löschenMan lese hier nach: http://www.cracked.com/article_18932_alien-film-franchise-based-entirely-rape.html Sehr amüsant und nachvollziehbar :) Zwar kein bloßer Geschlechterkampf aber schon tiefsinniger als ein einfacher Science-Fiction-Slasher, wofür schon Gigers Design sorgt, dessen restliche Arbeiten komplett durchsexualisiert sind.
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 12:51:46 -0000
Antwort löschen@bob und @eipi
der erste Text isu ausgemacht Blödsinn und der zweite ich wenigstens witzig.
Fakt ist: ich kann auf einen Teller kacken, drei Kerzen rauftun und alles in einer Vitrine ausstellen. Retrospektiv wird sicherlich jemand einen Schokokuchen interpretieren, der die Degeneration der Menschen durch Süßigkeiten darstellt und nennt das ganze "Kompostierung des Menschen".
Die Wahrheit: Ich wollte ich einfach auf einen Teller kacken.
Solange Scott sich nicht selber vor die Kamera stellt und sagt: Ich wollte die Geburt in verschiedenen Weisen zeigen! Ich wollte einen Geschlechterkampf inszenieren! Ich wollte insbesondere den männlichen Zuschauern den Schrecken über die Sexuallisierung des Filmes vermittlen.
Ist ja alles nett und schön, was da so in der Welt interpretiert wird, hat aber in meinen Augen die Aussagekraft meines besagten künstlerisch "wertvollen" Tellers.
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 15:48:33 -0000
Antwort löschenEs ist doch vollkommen egal was Scott sagt oder will.
Es zählt nur sein Film...
Und bei dem liegen für mich die sexuellen Assoziationen auf der Hand. Warum es diese gibt, ist natürlich frei zur Interpretation.
Leedaiger Wed, 08 Aug 2012 18:40:34 -0000
Antwort löschenAuch nachdem ich http://www.cracked.com/article_18932_alien-film-franchise-based-entirely-rape.html gelesen habe kann ich immer noch kein Unwohl sein verspüren. Ich habe ehrlich gesagt bis jetzt nichts von dem angesprochenen im Film so bemerkt wie es hier und in dem Artikel gedeutet wird.
Wenn es wirklich die Intention der Filmemacher war mir als Mann einen Vergewaltigungs Alptraum nach dem anderen zu bescheren (den ich leider nicht mitbekommen habe) warum ist dem Wesen dann auch schon im ersten Film ziemlich egal ob er Männer oder Frauen im weiteren Verlauf für seine Befruchtungen mitnimmt?
Ich errinere mich an mindestens ein weiteres weibliches Crewmitglied neben Ripley. Wurde die vom Alien irgendwie anders behandelt? Vielleicht einfach nur getötet anstatt als Brutkasten missbraucht zu werden?
Wenn man dann die Sexgeschichte auf den zweiten Teil überträgt wirds ja noch verrückter. Da warens ja nicht nur Männer und Frauen die "vergewaltigt" wurden sondern auch reichlich Kinder.
Sollte es etwa Geistliche der Katholischen Kirche unter den Aliens geben geben?
Ich werde die Filme wohl nie wieder gucken können ohne Alpträume zu bekommen. Danke Herr Vega.
Gut das ich das Errinerungsvermögen eines Goldfischs habe und das alles bald wieder vergessen habe.
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 18:56:01 -0000
Antwort löschen@Leedaiger
Nach der "Geburt" des Aliens durch Kane ist der Film ja auch mehr oder weniger zu Ende... (Bis auf Szene mit dem den Androiden !)
Das konnte niemand mehr toppen.
Im Prinzip schwächelt die Alien Franachise ja schon ab der 2. Hälfte des ersten Filmes und nicht erst ab Aliens von Cameron.
Deshalb funktionieren ab da (wie DU auch selbst merkst ) die Deutungen nicht mehr so gut.
rubelzar Wed, 08 Aug 2012 20:30:38 -0000
Antwort löschen@ Bob Lablaw
Genau da liegt nämlich der Fehler. Fälschlicherweise meinen viele Leute Kunst nach ihrer Fasson deuten zu können. Dies ist aber faktisch FALSCH! Der Künstler verfolgt mit seinem Werk eine bestimmte Intention und manchmal ist diese verdammt banal. Leider ist es zur Mode geworden jeden kleinen Scheiß zu zerreden.
Wenn ich ein Werk gestalte, welches Liebe vermitteln soll, und einer mir hinterher deuten will, dass er da drin eher Hass sieht, würde ich ihm sagen, dass er die Fresse halten soll und sich mit was anderem beschäftigen.
Daher ist es nicht egal was Scott sagen will, denn er als schaffender Künstler hat nun mal die Deutungshoheit über seinen Film. Was der Künstler sagt ist nun mal unumstößlich richtig. Da drüber darf es auch keine zwei Meinungen geben.
Wie Leedaiger schon sagt, sind die sexuellen Anspielungen einfach nicht haltbar, nicht mal in ersten Teil in sich schlüssig. Dann mit halbgaren Ausreden zu kommen, wie z.B. "aber die erste Hälfte ist sexuell aufgeladen" ist in meinen Augen so leid es mir tut, einfach unnötig und aufgrund der Deutungshoheit des Künstlers letztlich auch einfach FALSCH.
Bob Loblaw Wed, 08 Aug 2012 21:32:04 -0000
Antwort löschenAber Dan O'Bannon z.B. sagt das doch zum Beispiel "it also functions as a metaphorical dramatisation of the male fear of penetration"...
Und von Ridley Scott hab ich jetzt nichts dazu gefunden.
D.H. wir wissen gar nicht wie Herr Scott zu der Sache steht. Oder hast Du eine Aussage von ihm, dass es in Alien keine sexuellen Untertöne gibt.
Und das wichtigste Statement von Scott ist nun mal sein Film.
Und wie gesagt, für mich ist der ziemlich Eindeutig... und für einige andere Leute halt auch. (engl. Wikipedia, oder den Artikel, den ich gezeigt habe) Ich dachte halt das wäre alles klar...
Naja... Heute hab ich halt überraschend gelernt, dass viele Leute das nicht so sehen... Hmm... Da weiss ich ja auch nicht, was ich noch weiter tun kann :(
Ich will ja hier nicht nerven...
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 17:06:35 -0000
Antwort löschenDas sexuelle Untertöne in dem Film gewollt sind, liegt doch auf der Hand und allein das Giger für das Creaturedesign und seine Werke verwendet wurden ist Beweis dafür, selbst Scott wusste, worum es sich bei Giger's Kunst handelt, oder warum hätten sie sonst eine spinnenähnliche Kreatur mit knöchrigen Fingern, langen Fingernägeln und einer Vagina unterseite verwendet, die gerate einen Mann oral befruchtet, anders als die Figur der Ripley, war von Anfang an ein Mann geplant und haben es auch beibehalten, also muss ja eine Intetion dahinter liegen.
Außerdem muss auch gesagt werden, dass Scott nur der Regisseur und somit nur ein Teil des Ganzen ist, also sein eigener Regiegrund eher sekundär ist, genaus spielt das Drehbuch, der Plot und dessen Verlauf und das Design eine Rolle bei Suggestion eines Filmes, egal ob direkt oder im Subtext.
Dan O'Bannon hat in seinem Drehbuch den sexuellen Unteron gewollt, mit Giger wurde es visuell dargestellt und Scott hat die Abläufe gedreht, das ist keine Interpretation, sondern eine Tatsache!
rubelzar Thu, 11 Oct 2012 17:21:56 -0000
Antwort löschenich denke ich habe meine Meinung klar dargestellt. in meinen Augen ist es eine Interpretation und dazu eine schwachsinnige.
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 17:35:46 -0000
Antwort löschenTja subjektive Wahnnehmung steht nicht über Tatsachen, denn Dan O'Bannon hatte Kanes Charakter von Anfang als oral vergawaltigte Figur mit beabsichtigter Schwangerschafft geplant. Und O'Bannon hat auch Giger für das Designt angagiert, weil ihm dessen Kunst gefiel und zu seiner Geschichte passte, selbst Herr Scott war mit Giger's Designs für den Film zu frieden.
Du darfst natürlich deine Meinung haben, aber ob du es Schwachsinnig findest oder nicht, täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass Scott, egal welche Intentionen er für den Filme hatte, Dan O'Bannon's Geschichte verfilmte (und nicht seine eigene) und das Letzterer mit seinen Produzenten auch regalmäßig am Set auftauchte um zu verhindern, dass Ridley zu sehr abtrifftet.
rubelzar Thu, 11 Oct 2012 17:38:47 -0000
Antwort löschengibt es für diese Thesen auch eindeutige Quellen?
rubelzar Thu, 11 Oct 2012 17:41:41 -0000
Antwort löschenbzw. klar ist Scott nur ein Teil des ganzen, aber als Regusseur hat er nun mal SEINE Vision des Drehbuches verfilmt.
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 17:47:43 -0000
Antwort löschenLes mal das Buch Giger's ALIEN, dort schildert Giger wie in einem Tagebuch, den gesamt ablauf und Zweck seiner Designs, von O'Bannons Grundgedanke, über einige kleinen Änderungen (vorallem auf Finanziellen Gründen) bis hin zu fertigen Verwendung. Ebenfalls findet man auch genügend Hintergrundinfos im Netz, wenn man auch danach sucht.
Darkclaw Thu, 11 Oct 2012 17:50:07 -0000
Antwort löschenGenaus deswegen kam ja auch O'Bannon immerwieder ans Set, um Scott auf SEINEN Weg zu halten (wird ebenfalls in Giger's ALIEN erwähnt)!
gunslinger Wed, 08 Aug 2012 07:36:32 -0000
Kommentar löschen:D jaja der Herr Vega :D Wenn der keinen Thessaurus benutzen könnte ;) Immer wieder erfrischend. Ich hoffe nur niemand lässt sich wirklich von Herrn "Artikulations-Pessimist" beeinflussen
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gunslinger Thu, 09 Aug 2012 05:20:16 -0000
Antwort löschenDanke für die wertvolle Verbesserung Herr Tomalak ;)
Ines Walk Wed, 08 Aug 2012 07:32:14 -0000
Kommentar löschenFür mich ist das ALIEN-Franchise (außer die Dinger mit den Predators) das stringenteste Franchise der Filmgeschichte. Die Konzepte der vier ALIEN-Filme sind sehr verschieden ... und doch zeigt sich in allen Filmen eine Entwicklung. Der Weg geht von der absolut negativen Gegenüberstellung der Arten (das ES im ersten Teil) über eine Beobachtungsphase (das SIE im zweiten Teil) hin zu einem Miteinander (das WIR in Teil 3 & 4). Auch PROMETHEUS passt hervorragend in diese Logik.
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C_C Wed, 08 Aug 2012 13:06:19 -0000
Antwort löschenauch eine interesante Sicht. Wenn ich auch RipleysVerrat an ihrer Tochter in AIV bis heute nicht verarbeiten konnte. Das hat mich damals tief getroffen, irgendwie...
Hitmanski Wed, 08 Aug 2012 07:21:46 -0000
Kommentar löschenDie ständige Vereinfachung und Uminterpretation des ersten Films zeichnete sich zwar in der Tat bereits bei Cameron ab, hat aufgrund der ganz unterschiedlichen Herangehendweisen letztlich zwar ein inhomogenes aber immerhin auch ziemlich einzigartiges Franchise hervorgebracht. Die AvP-Filme haben dann leider sogar verpasst, ihre sinnfreie Existenz konsequent zum Happening-Erlebnis zu vertrashen (was sich ja bspw. bei FREDDY VS JASON angeboten hätte). PROMETHEUS - verdrängt. Zum Glück. Lieber nochmal das Original-ALIEN.
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Hypocrisy Wed, 08 Aug 2012 07:07:58 -0000
Kommentar löschenSchöner Artikel! Aber Prometheus wird dennoch geschaut! :>
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Weiterführendes zum Artikel ?
Als Mr. Vincent Vega polemisiert sich Rajko Burchardt seit Jahren durch die virtuelle Filmlandschaft, immer auf der Suche nach dem kleinstmöglichen Konsens. Denn “interessant ist lediglich Übertreibung und das Pathos – alles andere ist langweilig, leider.” (Christian Kracht). Wenn er nicht gerade auf Moviepilot aneckt, bloggt Rajko für die 5 Filmfreunde und sammelt Filmkritiken auf From Beyond.






Schluchz, Jammer, Heul !!!! Da macht doch der böse Ridley Scott einfach einen neuen Film, weshalb Mr. Vega jetzt nicht mehr weiß ob er Alien als Gesamtwerk cool finden darf.
So eine Schande aber auch.
Jeder der aufgezählten Filme hat seine Daseinsberechtigung - je nach Geschmack - und schmälert in keinster Weise die Wirkung des Erstlingswerks. Ich gönne jedem seine Meinung - aber so ein Rumgeheule werd ich mir kein zweites Mal geben.
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