Ist das Leben nicht schön?

It's a Wonderful Life (1946), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 6, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 10.12.1947


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7.9
Kritiker
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7.2
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von Frank Capra, mit James Stewart und Donna Reed

George Bailey (James Stewart), der Leiter einer kleinen Bausparkasse, hat durch ein Missgeschick 8.000 Dollar verloren. Am Heiligabend entschließt er sich, Selbstmord zu begehen. Doch da greift sein Schutzengel Clarence (Henry Travers) in das Geschehen ein. Er zeigt ihm, was aus all den Menschen, denen Bailey geholfen hat, geworden wäre, wenn er nie gelebt hätte. Das gibt Bailey Mut weiterzuleben. Und schließlich findet sich auch ein überraschender Ausweg aus seiner Not.

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Kommentare (60) — Film: Ist das Leben nicht schön?


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mrfranky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film war damals ein Flop ????????
Der beste,schönste,emotionalste Weihnachtsfilm,der je gedreht wurde.
"Siehst du Papa,jedesmal wenn ein Glöckchen erklingt bekommt ein Engel seine Flügel"
(schnief)
...und jetzt alle: "auld lang syne"

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JohnDecker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jedes Jahr an Weihnachten wird dieser Film im Familienkreis angeschaut ... ich steh zwar mehr auf Actionfilme, aber einmal im Jahr geht auch dieser nostalgische Weihnachtsfilm ... es lebe die Familien-Tradition :)

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corinna.freiburg

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Bewertung10.0Herausragend

Der schönste Weihnachtskitsch, den die Amerikaner jemals produziert haben. Aber der Film ist nicht nur Kitsch allein, er ist auch eine wunderschöne Lebenshilfe, wenn es dir mal richtig dreckig geht, wenn du richtig tief in einer Krise, einer Depression oder was auch immer für einem schweren Lebenstief steckst und dir denkst: Ich bin unnütz, wozu bin ich eigentlich geboren? Es wäre doch besser, es hätte mich nie gegeben.
Dann wirf dieses kleine Schmuckstück in den Player und höre auf die Worte, die der alte Engel Clarence dir sagt: Unser Leben ist mit so vielen anderen verbunden... wenn eines davon fehlt, entsteht gleich eine riesige Lücke. Und dann denk darüber nach, an welchen Stellen du vielleicht schon einmal wichtig für ein Familienmitglied, einen Kollegen, einen guten Freund gewesen bist und dann stell dir vor, was geschehen wäre, wenn es dich an dieser Stelle nie gegeben hätte... denn es ist nicht zu einhundert Prozent sicher, daß die Natur für Ersatz gesorgt hat.
Behaupte also nie wieder Jemand, es würde allen besser nützen, wenn man nicht mehr da wäre... denn dem ist nicht so... und dem wird auch nie so sein.

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Maxsson

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Bewertung9.0Herausragend

Gott ist der Film schön! George Bailey ist wirklich der reichste Mann der Stadt. Die Botschaft des Films ist so berührend wie sonst fast nie. Wunderbarer Klassiker!

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Laserdance

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr schöner Film. Komisch das Ich diesen Klassiker gar nicht kannte. Dank moviepilot endeckt. :-)

Sicher ist der Film gegen ende kitschig ohne Ende. Aber der Film ist auch sehr liebenswert.

James Stewart spielt das wunderbar.

Würde auch die S/W Version vorschlagen. Das erhöht das Flair nochmal enorm gegen die doch recht Künstlich eingefärbte Farbfassung.

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swissroland

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ZDF zwischen dem 22 und 25.12 ca 22.00 Uhr. Seit ich denken kann ist das schon so grins Freu mich jedes Jahr drauf


benjiorangi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vielleicht der "schönste" Film der je gedreht wurde. George Bailey wächst einem so sehr ans Herz, dass gegen Ende vor Rührung die ein oder andere Träne verdrückt wird. Die Referenz für Feel-Good-Movies!

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner könnte ich mir einen Film zur Weihnachtszeit gar nicht vorstellen, Jimmy Stewart als liebenswerter Träumer in einem Film über Liebe, Zusammenhalt und das Gute im Menschen was sich zu Weihnachten zeigt.

James Stewart in der Rolle des mitfühlenden, sensiblen Menschenfreundes, so liebe ich den Mann.
Vielleicht ein klischeehafter Streifen wenn man George zwei Stunden zusieht, wie er versucht alles zum Guten zu richten, seine große Liebe findet, zu Gunsten seines Bruders aufhören muss seinen Kindheitsträumen nachzugehen und aus Pflichtbewusstsein gegenüber seinen Mitmenschen den verhassten Bürojob seines Vaters übernimmt, damit die Stadt vor dem fiesen Großgrundbesitzer Potter gerettet wird.
Vielleicht klischeehaft aber zu Weihnachten genau das richtige, ein Lobgesang auf Zusammenhalt, auf Solidarität gegenüber Schwächeren
(eine DER Szenen):

http://vimeo.com/37034368

Gegen einen solchen Film wurde von einer paranoiden amerikanischen Gesellschaft gehetzt!
Antikapitalistisch und Kommunistenfreundlich, Vorwürfe gegen einen Film von Frank Capra der über irgendwelchen politischen Statements stand, der mit diesem Werk nichts macht außer zu mehr Menschlichkeit aufzurufen!

"Denk immer daran: Ein Mann, der Freunde hat, ist nie ein Versager!"

Ein wunderbares, kraftvolles Märchen zu Weihnachten!

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Narrisch

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1,5 Punkte zu wenig!


The Freewheelin Fonda

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Der Film ist großartig Narrisch aber für "Herausragend" war der mir doch etwas zu langgezogen aber 8,5 ist schon EXTREMST gut. Ab 8,5 ist ein Streifen schon ein Meisterwerk für mich :)


jeffcostello

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Bewertung7.5Sehenswert

Aus der beschaulichen Welt der Kleinstadt "Bedford Falls" heraus, zaubert Frank Capra in "Ist das Leben nicht schön?" ein Märchen, das von den Engeln persönlich erzählt wird, das Märchen des aufrichtigen und gütigen George Bailey , der durch ein schreckliches Missgeschick ausgerechnet an Weihnachten seinen Lebensmut verliert und dem dann nur noch ein Engel zu Helfen vermag.
Um Bailey von der Verzweiflungstat abhalten zu können, studiert der Engel die wichtigsten Stationen seines Lebens, all die Male in denen er Menschen vor Verzweiflung und Ruin rettete, all die Male in denen er seine Träume und Hoffnungen hinter das Wohl anderer gestellt hat, doch dadurch fühlt sich Bailey klein und unbedeutend, wurde zu einem unzufriedenen Menschen, der blind geworden ist, für all das Glück das ihn umgibt.
Gekonnt führt Capra Bailey und auch den Zuschauer durch alle emotionalen Höhen und Tiefen von Baileys leben, der sich im ständigen Kampf gegen den städtischen Kapitalisten und für den "kleinen" Arbeiter befindet, oft wunderschön, manchmal düster und traurig, jedoch nie deprimierend.
In einer beinahe surrealen Albtraumsequenz verdeutlicht der Engel Bailey und auch dem Zuschauer den Wert und die Bedeutung eines jeden Lebens, so klein und unbedeutend es auch scheinen mag und wenn Bailey am Ende im Freudentaumel, voller Lebensfreude durch die Stadt rennt, kann man sich dieser hoffnungsvollen Poesie nicht mehr enziehen.
So unwirklich und märchenhaft dieser Film auch sein mag, gerade Heute, wenn die Weltwirtschaft durch Gier gnadenlos zusammenbricht, sollten so manche sich diesen Film wieder zu Herzen nehmen.

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philip.montasser

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und ob das Leben schön ist – nach diesem Film besonders!
________________________________________

2013 und endlich habe ich dieses unvergleichliche Meisterwerk auch gesehen. Und ich sage euch, Freunde, der Film ist noch viel besser als gedacht. Seht ihn euch an. Jeder von euch. ASAP. Das ist der Stoff, aus dem Träume gemacht sind!

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NewSTARs

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, der an Sympathie und Herz kein Stück verloren hat! Wundervoller Weihnachtsfilm !!!

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Neddie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ist das Leben nicht schön; ein wunderbarer Film nicht?"
"Ehrlich gesagt, finde ich, dass er ziemlicher Mist ist. Ich versteh ihn nicht, mit George Baily ist die Stadt sterbenslangweilig, ohne ihn gibt es Nachtclubs und Casinos, viel besser als alles. Ich wünschte er wäre niemals geboren." :D
Arthur Spooner, KoQ
Ich fand ihn sehr gelungen. Kaum zu glauben, dass er zu seiner Zeit ein Flop war.
Ich finds lustig, dass die Story noch viele Male von Serien und anderen Filmen aufgegriffen wurde. Von 'Eine schrecklich nette Familie' gibt es ja auch eine Parodie zu dem Film :D

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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Jajajaja. Der Film hat seine Längen aber wem am Ende nicht ein wenig warm ums Herz wird sollte nie wieder einen Film sehen dürfen.

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Velly

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Ich freu mich schon darauf, ihn morgen zum ersten Mal (ja, wirklich zum ERSTEN MAL ^__^) anzuschauen. :-D


VisitorQ

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ich habe ihn gestern auch das erste mal gesehen. Und war voll toll! ♥


Brentano

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Bewertung5.0Geht so

Ein unglaublich zynischer Pro-Ameriko "white race" bürgerlicher lifestyle auf Kosten des anderen und des gesamten Biotops gelobender - aka: "wir schlachten und verheizen den Planeten in nur einer Generation komplett - Hysterie,.." eindimensionale Haltung und strukturell angebetete Gewalt verHERRlichender, imperialistischer, Gold & Mammon als Rettung, Endziel und Leistung "Preis"-ender, Pseudo- Gutmenschentum verklärender, brutal positivistischer, - reiner Kleinbürger "ach ich wäre auch gerne elitär" Schwachsinns Film!

Sniff Sniff!

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Brentano

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Soll das neosurrealistischer, post moderner Existenzialismus sein, hohle und entleerte metaphern, sinnzusamenhanglose Hermeneutik einer verklingenden, abgefläckerten Protuberanz?
restlos zu lebloser, leicht flackernder Schlacke erstarrt, wie das deutsche cinema?


Brentano

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aber trotzdem: netter Versuch!


Dadanada

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Pünktlich zur Weihnachtszeit widme ich mich in meinem zweiten Kommentar einmal diesen Film, denn ... "It's a Wonderful Life" ist der - weltweit und zeitübergreifend gesehen - wohl beliebteste Weihnachtsfilm überhaupt. Deshalb setze ich die Handlung mal als halbwegs bekannt voraus.

Wir haben mit Frank Capra einen der größen Regisseure des 20. Jahrhunderts, der wie kaum ein zweiter in Hollywood Drama und Komödie miteinander verbunden konnte. Wir haben mit James Stewart den Hollywood-Schauspieler, der über 30 Jahre Filmklassiker am laufenden Band gedreht hat; dazu in weiteren Rollen Oscarpreisträger wie Donna Reed, Lionel Barrymore und Thomas Mitchell. Extra für den Film wurde ein eigenes Bedford Falls errichtet und ein eigener Kunstschnee entwickelt anstelle der damals üblichen weißgefärbten Cornflakes (die dann den Schnee darstellen sollten) ...

Eigentlich waren das beste Voraussetzungen, doch der Film wurde im Kino ein Flop, galt in vielen Kreisen als Kommunisten-Propganda und für viele Jahre von der breiten Öffentlichkeit ignoriert. Erst nachdem man in den 70ern vom Filmstudio vergessen hatte, die Rechte des Filmes zu verlängern, wurde der Film - da er ja nun kostenlos war - durch zahlreiche amerikanische Fernsehsender ausgestrahlt - in der Häufigkeit vergleichbar mit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" - und wurde so zum Klassiker.

Wie für einen typischen Weihnachtsfilm üblich gibt es natürlich auch hier eine Schicht Sentimentalität vermischt mit einer Prise Kitsch für den Zuschauer. Da bildet auch dieser Film keine Ausnahme, vielleicht ist er sogar so sentimental, dass in unserer heutigen, leider immer zynischeren Welt so ein Film gar nicht mehr möglich wäre - es sei denn, man will von allen Seiten schlechte Kritiken bekommen. Da es aber Weihnachten ist, kann einem die ganze Sentimentalität des Filmes egal sein und den Zynismus mal steckenlassen, denn ... es ist Weihnachten --- und da sollte nun mal das Gute siegen, es besinnlich sein und es darf auch mal auf die Tränendüse gedrückt werden.

Gleichzeitig ist der Film nämlich extrem realistisch und intelligent wie kein anderer Weihnachtsfilm: nehmen wir nur einmal die Darstellung des geizigen Mr. Potters, eine Art Scrooge ohne Bekehrung, grandios dargestellt von Oscarpreisträger Lionel Barrymore (Großonkel von Drew Barrymore; ganz nebenbei). So wie bei Mr. Potter geht es auch heute noch in Teilen (oder allen Teilen???) der Finanzwelt zu - nur das es keinen George Bailey gibt, der sich dagegenstellt. Damals hatte Capras Film tatsächlich eine politische Botschaft, es war eine Lobeshymne auf Roosevelts New Deal. Oder auch die vielen, typisch kleinstädtlerischen Facetten und Nuancen, aufgefangen in zahllosen intressanten Nebenfiguren und Schauplätzen. Und George Bailey ist keineswegs der strahlende Held, wie man sich ohne Ansicht des Filmes denken könnte - einmal kann ihn Mr. Potter fast in sein Netz einwickeln, indem er George mit der Erfüllung seiner großen, heimlichen Wünsche nach Ruhm und Geld anlockt. Wie in allen seiner Filme wirkt James Stewart dabei ungemein realistisch auf den Zuschauer.

Wegen Geldproblemen will sich George von der Brücke stürzen. Ein Engel gewährt ihjm die Sicht, was ohne ihn aus seiner Stadt geworden wäre ... eine Frage die so intressant ist, dass sie unzähligen amerikanischen Serien als Vorlage diente und mich selbst auch schon beim Ansehen des Filmes zum Nachdenken gebracht hat. Bei Georges Verschwinden verwandelt sich die schöne Kleinstadt in eine heruntergekommene Spielhölle ... man sieht wie viel ein einzelner Mensch mit seinem Leben ausmachen kann.

Am Ende des Filmes geben die Menschen George in seiner Not zurück, was er ihnen in all den Jahren mit seiner Building & Loan gegeben hat - Mitmenschlichkeit. Dazu das Volksliedes "Auld Lang Syne" (welches in so etwa jedem zweiten US-Film vorkommt) und Georges Tochter im Schlussatz: „Und jedes Mal, wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel“.

Wie wunderschön sentimental, wie wunderschön kitschig!

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corinna.freiburg

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...und jedesmal, wenn George in Martini's Bar sitzt und unter Tränen anfängt zu einem Gott zubeten, von dem er nicht weiß, ob es ihn gibt und ob er an ihn glauben soll, möchte ich ihn ganz fest in den Arm nehmen und vor der Welt da draußen beschützen. So verletzlich und berührend war Jimmy Stewart wohl nie... ganz großes Kino und ganz großer Schauspieler!


chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

ein geiler James Stewart und einige seltsame Schnitte...

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HimmelHoch

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Bewertung9.0Herausragend

Mein 100. Kommentar. Den wollte ich gerne für einen besonderen Film schreiben. Da kam es grade passend, dass ich heute (tatsächlich zum aller ersten Mal!) "Ist das Leben nicht schön?" eingeschoben habe. Die Antwort ist einfach. Ja, ist es. Besonders, während der 125 Minuten Spielzeit.

Draußen ist es grau, nass und kalt. Auf dem Sofa ist es warm, der Tee dampft und die Mami hat ihre Jüngste mit den besten Zimtsternen der Welt bedacht. Also der Griff in die Arthouse-Collection. James Stewart selber sagt: "Von allen 80 Filmen, die ich gedreht habe, ist dieser mir der liebste", steht da.

"Every time a bell rings, an angel gets its wings."

Also rein mit dem guten Stück. Und oh mein Gott, ist das Leben nicht schön? Der unverschämt gut aussehende James Stewart spielt unter Anweisung von Frank Capra den Gut-Menschen George Bailey. George Bailey denkt immer zuerst an die anderen. Immer. Ganz selbstverständlich. Er ist höflich, zuvorkommend, lustig, charmant, selbstlos. Alles, was ihn zu dem Menschen macht, den man sich als Nachbarn wünscht. Oder als Freund. Aber immer an andere denken, macht das Leben schwer. Es läuft nicht ganz optimal für ihn, aber das ist okay. Mama und dem Bruder geht es ja gut. Er hätte gerne ein anderes Leben, träumt von großen Dingen, kann die aber nicht verwirklichen. Aber das ist okay. Seine Frau und Kinder sind versorgt. Seine Bank wirft eigentlich nicht genug ab, aber das ist okay. Der Wirt aus dem Pup um die Ecke und die Witwe, die zwei Straßen weiter wohnen die brauchen ja auch Geld. Da steckt man doch gerne zurück.

"Strange, isn't it? Each man's life touches so many other lives. When he isn't around he leaves an awful hole, doesn't he?"

Und dann passiert der Fehler. Und alles wird zu viel. George will sich das Leben nehmen. Da taucht sein Schutzengel Clemence auf. Endlich sieht George, der nicht viele Dinge von materiellem Wert hat, wie reich er wirklich ist. Und endlich wird alles gut.

"Remember, George: no man is a failure who has friends."
__________________
Voller naiver Warmherzigkeit bekommen wir eine wundervolle Geschichte über Träume, Herzensgüte und Wunder. Es sind halt doch die kleinen Dinge im Leben, die wirklich wichtig sind.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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HimmelHoch

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Ach, wir verstehen uns!


Ben Kenobi

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Auf jeden Fall! :)


Lichtlady

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ohne diesen Film ist einfach nicht wirklich Weihnachten. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

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vega_vincent

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Bei diesem Film muss sogar der toughe Vince die eine oder andere Träne der Rührung herunterschlucken.


Lichtlady

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Ich kann den Film wirklich jedem nur empfehlen. Er ist einfach wunderbar. Aber bitte, seht euch nicht als erstes die neue-bunte-bluray-Version an, auch wenn diese nett ist. Seht ihn euch als Original an. James Stewart ist es alleine schon wert.


gerakini

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist Weihnachten, eine Geschichte, die zum Fest passt. Und die letzten 20 Minutn kullern die Tränen.

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ria.anders

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

War und ist Mein Lieblingsfilm zu Weihnachtszeit. Wieviel man für seine Freunde,Familie gibt ,macht, und sich vergißt. Bis man nichtmehr kann. Ja, da wen s keine Schutzengel Gäbe- Wären viel verloren . Ja, es gibt Sie , Dieser Film, zeigt es Wunderschön. Bitte Last Ihn immer auch mal um 20.15 Uhr sehn. Er ist der beste

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gerakini

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Dieses Jahr nur auf Pay-TV? Das darf doch nicht wahr sein.


Dadanada

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Ein wahrer Skandal!!! Was wird wohl stattdessen gesendet ... möchte's lieber nicht wissen ...


MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Macht das Cover noch den Eindruck eines überbordenden Weihnachtsktischfilms, entpuppt sich „Ist das Leben nicht schön?“ sehr schnell als biographische Studie über Ideale, Träume und Hoffnungen im Leben, die sich mit der Realität messen lassen müssen. Ein hervorragend erzählter, klassischer Feel-Good-Movie mit einer simplen Botschaft, die aber umso mitreißender um sich greift, auch wegen dem intensiven Schauspiel von James Stewart.
Sicher mag das Ende in einer nie enden wollenden Bekundung der Freude am Leben, dem Wert der Freundschaft, sowie der oberflächlichen Bedeutung von Geld münden, und beinahe kippt die ganze Atmosphäre ins Kitschige, Unerträgliche über. Doch die Einsicht Bailys und die darauffolgende überschwängliche Lebenslust werden nicht zum reinen Selbstzweck, und selbst wenn wird der Zuschauer doch von dem Sturm der Freude mitgerissen.
Ein ergreifendes Märchen, mit toller Besetzung, sowie musikalischer Untermalung, das auch noch heutzutage funktioniert.

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