Der Mann, der Liberty Valance erschoß
The Man Who Shot Liberty Valance (1962), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Kinostart 21.09.1962
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von John Ford, mit John Wayne und James Stewart
Der geachtete US-Senator Stoddard reist eigens aus der Hauptstadt an, um in einem kleinen Nest im Westen an der Beisetzung des ehemaligen Revolverhelden Tom Doniphon teilzunehmen. Was die beiden Männer verband, ist das nie gelüftete Geheimnis hinter einer großen Legende: Wer hat damals wirklich die kleine Pionierstadt Shinbone vom Terror des schießwütigen Desperados Liberty Valance befreit?
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Cast & Crew
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John Ford
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Vera Miles
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Lee Marvin
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Regie
Schauspieler
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John Qualen
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- Genre
- Western, Romanze, Drama
- Handlung
- Erschiessen, Geheimnis, Legende, Revolverheld, Senator
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Drehbuch
Filmdetails Der Mann, der Liberty Valance erschoß
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Kritiken (2) — Film: Der Mann, der Liberty Valance erschoß
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWenn man J. Steward's Vorstellung eines Juristen sieht, bekommt man aus heutiger Sicht zwar das Gruseln. Insgesamt aber ein interessanter und ungewöhnlicher Abgesang auf den ansonsten gerne glorifizierten Westen mit großem Cast. Wenn man heute solche Mammut-Steaks servieren würde, bekämen die Gäste vom blosen Ansehen schon einen Cholesterinschock.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin ungewöhnlicher Spätwestern, der den Heldenmythos in Frage stellt. Die ungewöhnliche Kombination James Steward / John Wayne, macht den Streifen nochmal sehenswerter.
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Kommentare (14) — Film: Der Mann, der Liberty Valance erschoß
Kommentar schreibenTeezy123 2011/12/28 19:29:50
Kommentar löschenEin Film, der in vielerlei Hinsicht sehr ungewöhnlich ist.
Die Story an sich sowohl deren Auflösung zeigen, dass auch Hollywood ganz anders kann, wenn sie wollen...
Und ich bin alles andere als ein John Wayne Fan, aber in diesem Film spielt er wirklich gigantisch.
Hinzu kommt dann noch Lee Marvin, der für mich eh zu den Besten gehört und diese Behauptung auch in diesem Film mehr als ausdrucksvoll unterstreicht.
James Stewart spielt dagegen eher "nur" routiniert, aber auch das ist natürlich immer noch weltklasse.
Ein Western, der mich wirklich begeistert hat, obwohl er schon arg angestaubt ist... aber das Drehbuch ist wirklich mehr als genial.
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Blonder 2011/10/18 17:06:19
Kommentar löschenIn den meisten Western gibt es auf der einen Seite den wackeren Held und auf der anderen die Banditen. Während die bösen Buben meist ins Gras beissen bekommt der Held auch noch das Mädchen. Aber nicht in diesem Meilenstein von John Ford, denn hier ist nicht alles schwarz und weiss, sondern es gibt auch noch Grautöne.
Es wird die Geschichte von einem jungen Anwalt erzählt, der in einer Stadt mit dem Gesetzbuch in der Hand gegen Banditen vorgehen will. Dann gibt es da noch einen waschechten Cowboy der die Meinung vertritt, dass die Ganoven nur das Gesetz des Coltes verstehen. Und zwischen den beiden tapferen Männern steht auch noch eine Frau, somit nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Ein zeitlos guter Western der das Mythos des mutigen Helden wie eine alte Steinfigur zerbröckeln läßt und somit mit dem Heldentum abrechnet. Übrigens John Wayne liefert hier eine seiner besten Leistungen ab.
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RoosterCogburn 2011/10/10 01:25:47
Kommentar löschenInteressant ist, wie hier die Legenden und Mythen des Western in Frage gestellt werden, die John Ford so oft besungen hat. Der Film ist fast 50 Jahre alt und er hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt - im Gegenteil. Die Geschichte, die er erzählt ist zeitlos und auf Lügen gegründete Karrieren gab es immer und wird es immer geben. Von diesem Aspekt her wird die Zeit den Film nie überholen können. Ein origineller Plot, eine vielschichtige Handlung, ein gelungener Aufbau mit einer Rahmenhandlung, ein gut durchdachtes Drehbuch, eine mitreißende Inszenierung und überzeugende Darsteller sorgen dafür, dass der Film noch immer sehenswert ist. Sehenswerter, bedeutender Spätwestern mit einem hervorragendem Cast.
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Andy Dufresne 2011/07/16 16:49:52
Kommentar löschenMit der beste Western den ich je gesehen habe...
Das waren noch Zeiten,als eine Kameraeinstellung 5 Minuten Film füllen konnte,in Ruhe,ohne einen einzigen Schnitt.Ohne Hektik und Wackelkamera,ohne CGI und Bluescreen,sogar ohne Farbe...
Und siehe da:Man brauchte und braucht auch heute noch eben Genanntes überhaupt nicht (im Gegenteil),wenn man Klasse Schauspieler,ein dichtes,vielsagendes und tiefgehendes Drehbuch und die sichere Hand eines Großregisseurs vom Schlage John Fords hat.
Wenn diese Klasse Schauspieler sich aus James Stewart als eigentlichem Antihelden ,John Wayne ,der mal richtig zeigen konnte was er draufhatte,nämlich einen sehr ambivalenten,gebrochenen und trotzdem starken Mann zu spielen und einem grandiosen Lee Marvin als durchtriebenem,durch und durch bösem und gemeinem Liberty Valance,zusammensetzen kann nichts schief gehen.
Ford,der ja mit Edelwesten in denen edle Helden Edles tun bekannt wurde,demontiert hier dieses Edle,lässt ganze Biographien,ja ein ganzes Land auf einer Lüge basieren.Das macht er aber nicht mit dem Holzhammer,im Gegenteil,er tut dies ganz filigran,ganz beiläufig,fast unmerklich.Nur wahre Könner kriegen so etwas hin.
Der Film hat demnächst 50 Jahre auf dem Buckel und er hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt,auch hier : Im Gegenteil.
Die Geschichte die er erzählt (und von der ich hier nichts erwähne,man kann bei "Liberty Valance" nur schwerlich etwas dazu sagen ohne zu spoilern ) ist zeitlos und auf Lügen gegründete Karrieren gab es immer und wird es immer geben (da kann der gute Karl-Theodor ein Lied von singen...) ,von diesem Aspekt her wird die Zeit den Film nie überholen können.
Ich bin mir ziemlich sicher das kaum einer (der jüngeren,hier aktiven Generation) den Film gesehen hat.Das sollte sich ändern,Liberty Valance ist ein Klassiker den man mindestens einmal gesehen haben sollte und der ganz sicher die wenigsten entäuschen würde...
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cyranorick 2011/07/19 10:06:42
Antwort löschenWen wundert´s.. ich hab ihn gesehen.. bin ja nu auch schon steinalt *lach*
Und ja, es IST einer der besten Western, eindeutig!
Andy Dufresne 2011/07/19 11:24:21
Antwort löschenNa dann sind wir beide alt und einer Meinung...Gibt Schlimmeres:)
Filmkenner77 2010/09/29 09:32:59
Kommentar löschenSchöner Westernklassiker mit Topstars. Aber so richtig spannend war er leider nicht.
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cannibal83 2010/07/13 15:35:59
Kommentar löschenAmerika im Wandel mit Jimmy Stewart, John Wayne und Lee Marvin. Die Kombination aus klasse Darstellern und der ungewöhnlichen Herangehensweise machen "Der Mann der Liberty Valance erschoß" zur Pflicht für Western-Fans.
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Mr.65 2010/08/03 15:23:11
Antwort löschenGanz deiner Meinung.Allein das Dreieck aus John Wayne,James Stewart+Lee Marvin lohnt das Anschauen.Einer meiner Lieblingswestern.
kronenhummer 2010/07/12 22:14:47
Kommentar löschenUngewöhnlicher, insbesondere zu Beginn sehr dunkler, düsterer Western, der aber durchaus zu überzeugen weiß.
Sehr speziell, wie dieser Western die Zeit des Wilden Westens aufgreift. Der Wilde Westen wird hier mal von ganz anderen Seiten gezeigt und ist dabei doch ein in weiten Teilen sehr gelungenes und stimmungsvolles Machwerk, welches den klassischen Westernheldenepos mal ganz anders betrachtet. Mitunter wirkt diese Betrachtungsweise jedoch auch wieder zu euphorisch und patriotisch.
Natürlich fehlen auch die klassischen Westernduelle nicht. Die kritische Betrachtungsweise und die Diskussion anderer, gewaltfreier Lösungswege sind jedoch erfrischend, auch wenn am Ende doch wieder die Gewalt als Lösung dienen muss, denn es geht ja um den Mann, der Liberty Valance erschoss. In diesem Fall war die gewaltsame Lösung aber vielleicht tatsächlich die beste Option.
Und John Wayne ist einfach eine verdammt coole Sau und der Schluss des Films wirklich stark.
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willy50 2009/11/24 06:25:46
Kommentar löschenSchöner altmodischer Western. Viele Szenen über den normalen Alltag, wie alles im Restaurant. Halbmeter lange Steaks. Herrlich. Gemütlich. Extrapunkt für Lee Marvin.
Und Lee Van Cleef und Woody Strode laufen sich schon mal warm für ihre grandiosen Italo-Western.
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HotelSixActual 2009/05/18 21:50:01
Kommentar löschenIch bin echt kein Westernfreund, aber der war gut!
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Trevedas 2009/03/17 18:27:06
Kommentar löschenEs ist schon erstaunlich und sehenswert noch dazu, dass ausgerechnet John Ford hier den Abgesang auf die klassischen Revolverhelden und den legendären Wilden Westen inszeniert und auch den Heldenmythos in Frage stellt, wo er sich doch selbst in seinen Frühwerken stets an dem typischen Bild des Wilden Westens orientierte und einen legendären Revolverheld nach dem anderen schuf. Sicherlich ein Western, den man gesehen haben sollte. Ist zwar nicht der große Wurf, denn dafür ist zB. die Liebesgeschichte zu lang geraten aber John Wayne & James Stewart gemeinsam vor der Kamera zu sehen hat schon was. Und Lee Marvin gibt es als Bonus dazu. Ist doch wunderbar.
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8martin 2009/03/06 17:37:08
Kommentar löschenEs ist nicht nur die ungewöhnliche Erzählweise – Rückblende als eigentliche Handlung - und nicht das Staraufgebot aus der Glanzzeit Hollywoods, (Wayne, Stewart, Miles und Lee Marvin) was diesen Western so wertvoll macht. Auch die überraschende Beantwortung der Frage, die der Titel stellt, trägt mit dazu bei. Aber vor allem besitzt dieser Film noch eine anrührende, menschliche Komponente, die weit über die eines Western hinausgeht. Man bekommt ein Gefühl für das Vergehen von Zeit, von Rückschau und Einsichten.
Gleichzeitig wird die Frage erörtert, ob Faustrecht mit dem Revolver oder das Gesetz letztendlich das Sagen haben. Es ist sogar Platz für Anflüge von Antirassismus. Dabei wird mit leisem Humor die Mythen- und Legendenbildung ironisiert. Und man gewinnt einen Einblick in die demokratischen Anfänge der USA. Obwohl es schon fast fünfzig Jahre her ist, dass John Ford diesen Film gedreht hat, er gehört zu den besten Western aller Zeiten.
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derblonde 2008/03/28 20:48:57
Kommentar löschenGilt als spätes Meisterwerk von John Ford. Und wie alle seiner Filme eher eine gute Einschlafhilfe.
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Super8951 2010/08/10 13:18:47
Antwort löschenJohn Ford hat auch niemanden gebeten den Film zu verstehen.
dAShEIKO 2008/02/01 17:04:07
Kommentar löschenEiner der Spannensten und interessantesten Western der Wayne-Ära. Auch das Aufeinandertraffen von John Wayne UND James Steward ist ein seltenes Schauspiel.
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Zuri 2008/01/19 20:04:16
Kommentar löschenDer Mann, der Liberty Valance erschoß ... war doch der Duke und nicht der Tellerwäscher!
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