Der Mann, der zuviel wusste

The Man Who Knew Too Much (1956), US
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 11.10.1956

7.6 Kritiker
23 Bewertungen
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7.6 Community
790 Bewertungen
23 Kommentare
Der Mann, der zuviel wusste - Bild 3790015
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von Alfred Hitchcock, mit James Stewart und Doris Day

Der amerikanische Diplomat Ben McKenna und seine Frau Jo werden in Marokko Zeugen eines Mordes. Als sich Ben über das Opfder beugt, flüstert er ihm seine letzten Worte zu – ein geheimnis, das er nicht wissen darf. Kurze Zeit später ist schon der Sohn der beiden entführt worden, doch das Ehepaar setzt alles daran, ihn wieder zu finden. Die Reise führt nach London, wo auch ein Politiker auf der Abschußliste der Täter steht. Hitchcocks Remake eines eigenen Films aus dem Jahr 1934, damals spielte der Film in der Schweiz und statt des Sohnes wurde die Tochter entführt.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Mann, der zuviel wusste

alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Hitchcock wiederholt nach 1934 seinen eigenen Film 22 Jahre später mit üppiger Ausstattung und einem etwas brachial humorigen Culture Clash zwischen nüchternen Engländern und emotionsgeladenen Amis. Die Story könnte kaum banaler sein: Hitchcock nimmt mal wieder ein Unschuldslamm und lässt es im gefährlichen Dunkeln umhertappen - herausstechend und einfach nur göttlich choreographiert in diesem unterhaltsamen Thriller: die 12-minütige Stone Clouds Konzert-Sequenz in der Royal Albert Hall. Hier zieht Hitchcock alle Register seines technischen Könnens.

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Kommentare (22) — Film: Der Mann, der zuviel wusste

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morlock

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Bewertung6.5Ganz gut

Doris Day kann ich einfach nicht ab...

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DeDavid

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"You have a very nice little boy, madam. His safety will depend upon you, tonight."

Suspense at its best! Wiedermal gelingt es dem Altmeister, seine Kollaboration mit James Stewart Früchte tragen zu lassen. Ebenso unschlagbar waren die Beiden in " Rope" (1948, dt. Titel "Cocktail für eine Leiche"), "Rear Window" (1954, dt. Titel "Das Fenster zum Hof") und natürlich in "Vertigo" (1958). Besagte Filme zählen auch allesamt zu meinen Lieblingswerken Hitchcocks.
Die Szenerie in der Royal Albert Hall ist unbeschreiblich spannungserzeugend und fordert dem Rezipienten einiges an Geduld an.
Unterschätzt!

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Hitchcock-Klassiker, aber keines der ganz großen Meisterwerke. Mitte der 50er Jahre begann die fruchtbarste Schaffensphase der Regisseurs, die bis zu Beginn der 60er Jahre anhielt. Im Vergleich zu den anderen großen Werken jener Jahre fällt "Der Mann, der zu viel wusste" ein wenig ab. Es war das Remake seines gleichnamigen Films von 1934. Der Film ist für einen Hitchcock ungewöhnlich langatmig geraten, seltsam geschwätzig und er wirkt heute mehr als andere Filme von ihm leicht antiquiert. Nur der Hitchcock-typische Schluss entschädigt dafür. Schauspielerisch mag dies grundsolide sein, aber richtige Harmonie entsteht zwischen Stewart und Day nur selten. Das Drehbuch war zu Beginn der Dreharbeiten noch nicht fertig und es gab kurzfristige Änderungen der Entwürfe. Teilweise merkt man dies dem Film auch an, da die Story einige Plotlöcher besitzt. Dass von Doris Day gesungene Lied „Qué Será, Será“ wurde mit dem Oscar ausgezeichnet und ein Welthit. Hitchcock bettete es recht clever in die Handlung ein, so dass Day letztlich doch einwilligte, dieser "Kinderlied", das sie zunächst abgelehnt hatte, im Film zu singen. "Der Mann, der zu viel wusste" war einer von fünf Filmen, die für Jahre nicht verfügbar waren, weil Hitchcock die Rechte zurückkaufte, um sie seiner Tochter als Erbe zu hinterlassen.

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dae-su

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hitchcock's einziges Remake eines eigenen Films funktioniert auf den meisten Ebenen deutlich besser als das Original. Seine 56er Version hat den typischen Hitch-Humor, einen deutlichen und gut funktionierenden Spannungsbogen und starke Haupt- wie Nebendarsteller (obwohl ich doch sagen muss, dass mich die Day stellenweise genervt hat... und Lorre mir lieber war als sein Nachfolger). Die Albert Hall-Szene ist zurecht legendär und zeigt einmal mehr, wie Hitchocks Spleen, einen Film mehr oder weniger VOR dem Drehen Einstellung für Einstellung fertig geplant zu haben, sich auszahlt: Keine Kamerabewegung, keine Subjektive, kein Blick, keine Totale ist hier falsch gesetzt oder auch nur einen Frame zu lang oder zu kurz. Die Szene scheint perfekt arrangiert zu sein, die Spannung könnte nicht besser erzeugt werden.
Hitchcock's Langeweile beim Drehen selbst soll die Day zwar gestört und irritiert haben, sie resultiert aber einzig und allein aus der Tatsache, dass der Prozess des Filmens für ihn mehr eine nervige, zeitraubende Angelegenheit war, als der spannende Prozess der Entstehung eines neuen Werkes. Die Albert Hall-Szene zeigt eindrucksvoll, warum das so ist.

THE MAN WHO KNEW TOO MUCH ist - gerade im Vergleich mit seinem Original - der eindrucksvolle Beweis für Hitchcock's Können auf dem Höhepunkt seiner Schaffensphase. Spannendes, gutes Kino.

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ElMagico

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Bewertung6.5Ganz gut

Überraschend durchschnittliches Werk von Hitchcock. Der Film gibt während der ersten 90 Minuten so wenig preis, dass man teilweise fast das Interesse an der Story verliert. Die dunkle Spannung und Tiefe die Hitchcock sonst ausmachen, fehlen hier zu grossen Teilen. Nur die letzten 30 Minuten, inkl. der hier schon zurecht öfters positiv erwähnten Szene in der Royal Alber Hall, wissen dann vollends zu Überzeugen. Insgesamt empfand ich den Film aber als zu emotionslos, Charaktere und Story blieben mir über weite Strecken zu distanziert.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Trotz guter Story, ein ziemlich spannungsarmer Hitchcock!

Bonuspunkt für "Que sera sera" und einen Nostalgiepunkt für einige gelungene Kulissen.

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Jayme

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film überzeugt auf ganzer Linie!! James Steward wieder einmal in seiner Paraderolle als nichtsahnenden Ehemann der in dem Fall mitten in einen "Thriller" hineingerät. Mitunter mal wieder ein sehr guter Hitchcock- Film der von der ersten Minute an immer weiter Spannung aufbaut und letztlich es zu diesem bombastischen Finale kommt mit der genialen Doris Day!!

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Hitchcock sagte selbst über seine "The Man Who Knew Too Much"-Verfilmung von 1934, sie sei "the work of a talented amateur", während seine Hollywood-Produktion von 1956 "made by a professional" sei. Beide haben ihre Vorzüge und Mängel.

Diese hier hat James Stewart, und sogar eine verhältnismäßig gute Doris Day, ist recht aufwendig inszeniert (merklich größeres Budget), mit teils sehr spannenden Szenen, einem besonders denkwürdigen Showdown in der Royal Albert Hall, und Quelle des berühmten "Que Sera, Sera".

Im Vergleich zum Original vermisste man jedoch dessen Witz und Geschwindigkeit. Dieser Film zieht sich doch über einige Strecken und fühlte sich für mich eindeutig länger an als zwei Stunden.

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Sonse

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Du meinst den Showdown in der Royal Albert Hall? Ja. Im Remake ist sie noch beeindruckender.


alanger

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genau die meine ich.


Glamypunk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alfred Hitchcock, Doris Day und James Stewart? Das muss ja amüsant sein. Ist es auch.
Ein kapitales Logikloch wie das, dass die Hauptdarstellerin nicht den Premierminister erkennt und die Schnulze Que sera, Sera, obwohl sehr wirkungsvoll eingesetzt, sind mit im Package. Allerdings ist dieser Film auch "nur" amüsant über weite Strecken. Das Prickeln kommt erst kurz vor Ende mit der Orchesterszene und den weiteren Minuten auf.

Sicher nicht einer der ganz großen Hitchcockfilme. Ein netter Familienabend in Breitwandcolor, mehr nicht. Aber was will man mehr? Einen unvergesslichen Familienabend? Da empfiehlt der Kenner "Der unsichtbare Dritte".

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Das war nun mein letzter Hitchcock mit James Stewart. Es begann mit dem Mann, der zu wenig wusste über die Frau, die er liebte, und endete mit dem "Mann der zuviel wusste".
Der Film beginnt in einem exotischen Setting. Ungewohnt ist das Familienbild, was Hitchcock entwirft. Auf den ersten Blick wirkt Familie McKenna wie das Abziehbild der perfekten, intakten, amerikanischen Klein-Familie. Allerdings nur auf den ersten Blick. Es liegt vielleicht an der Erwartungshaltung, die man Doris Day entgegenbringt, aber die singende Hupfdohle aus den prüden RomComs mit Rock Hudson scheint hier verschwunden. Zuerst habe ich sie garnicht erkannt. Day liefert eine bravoröse Vorstellung ab. Selbst schwierige dramatische Szenen meistert sie scheinbar problemlos. Dagegen fällt Jimmy Stewart etwas ab. Seine Figur ist wieder so ein impotenter Hitchcock-Held, der wie immer am falschen Ort zur falschen Zeit ist und ständig zu spät kommt, wenn es was zu retten gibt. Und wer hilft ihm da, wie schon bei "Das Fenster zum Hof", raus? Na wer wohl, der weibliche Counterpart. Keine Ahnung wie manche hier meinen Doris Day verkörpere ein dummes Blondchen, kreiert aus den derbsten Frauen-Klischees. Da habe ich wohl einen anderen Film gesehen.
Die Bösen kommen vielleicht ein wenig zu schwach rüber. Bedrohlich sind sie selten. Besonders Brenda de Banzie möchte man doch lieber umarmen als verhaften.
Am Ende gibts "Que sera", wo Doris Day als Mutter und Schauspielerin für das Leben ihres Kindes singt. Ergreifend und zum Mitpfeifen schön!

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Kubrick_obscura

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Ich weiß zwar nicht woher du diese Information nimmst, dass ich alles, was keinen "großen Namen" hat, verheize (Brian de Palma ist mehr als ein großer Name). Außerdem taucht das Wort "Logik" nicht einmal in meinem "Schwarzer Engel"-Comment auf. Ich liebe "Vertigo" einfach zu sehr als das ich "Schwarze Engel" mögen könnte. Ich mag Story-Recycling sehr ungern.
Und was jetzt so schlimm daran sein soll, dass ich mir in letzter Zeit Filme von Hitchcock angucke, verstehe ich auch nicht. Du musst sie ja auch mal irgendwann gesehen haben.
Ne, ne, nur weil ich den Film mag, im Gegensatz zu dir, musst du dich nicht gleich genötigt gesehen, mir meine Ernsthaftigkeit abzusprechen.
Du willst ein Beispiel für einen schlechten Hitchcock? "Verdacht" mit Cary Grant und Joan Fontaine! Auf den hatte ich mich richtig gefreut und dennoch war er lahm und anstrengend. Nur das letzte Drittel war spannend. Da hatte mich Hitch enttäuscht.

PS: Die Bewertungsskala interpretiert jeder anders.


Glamypunk

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Also mit dem Frauenbild zu argumentieren, ist sehr schwierig. Da kann man ja fast jeden Film in der Luft zerfetzen, speziell solche bis in die späten 60er Jahre hinein.


medee

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist beachtlich, wie es Hitchcock schafft, die eher dürftige Handlung mit Musik im wahrsten Sinne des Wortes zu überspielen. Die spannensten Momente des Filmes sind die, an denen die Musik den Lauf der Bilder gänzlich zu bestimmen scheint. Das sind dann auch die wirklich großen Momente dieses Films. Leider stellen jene Momente den großen Rest des Films in den Schatten. Trotzdem: Hitchcock holt aus diesem Plot heraus, was herauszuholen ist und beweist technisches Können auf gewohnt hohem Niveau.

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Klar der Inhalt ist nicht wirklich das Maß aller Dinge aber darum geht es bei diesem Film auch nicht. Es geht ihm nicht wirklich um das WAS sondern um das WIE. Hitchcock war einer der wenigen die das wussten, und auch Meisterhaft Umsetzten.
Dank dieser Einstellung würde auch aus "The Man who knew to Much" eine Spannender Thriller der zwar nicht zu Hitch's besten gehört aber leider trotzdem oft übersehen wird.

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LivingDead

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassischer Hitchcock, der zwar nicht zu seinen wirklich ganz großen Filmen gezählt werden kann, aber durch seinen behutsamen Storyaufbau und einigen genialen Sequenzen glänzen kann. Paradebeispiel ist die oft kopierte Kultszene rund um Bernard Herrmanns Auftritt in der Royal Albert Hall. In meinen Augen ist das immer noch eine verdammt gerissene Huldigung an Herrmanns Können. Hitchcock zeigt hier bewusst, wie Musik im Film funktioniert, und setzt die Musik als zentrales Element des Suspense ein. Nicht nur unterschwellig im Hintergrund, sondern als Haupt- und Angelpunkt von der die Spannung ausgeht.

Ansonsten glänzen eine emotional aufspielende Doris Day und ein wandlungsfähiger, von mir immer wieder gerne gesehener James Stewart, der hier die volle Bandbreite seines Könnens aufzeigen durfte.
Insgesamt ein witziger, dramatischer, und vor allem unterhaltsamer Thriller.

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notsch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Anfang mutet schon ein wenig zäh an, so richtig spannend wird der Film erst in London nach ner guten halben Stunde.
Dieses zur Kenntnis genommen ist aber auch etwas anderes völlig klar: die Szene in der Royal Albert Hall ist wirklich mit das Beste was je auf Zelluloid gebannt worden ist und insofern würde das allein schon den Film sehenswert machen. Aber auch der Rest kann sich wirklich sehen lassen...die Spannungskurve des Films steigt in der zweiten Hälfte rasant an und auch nach der Royal Albert Hall Szene verliert der Film bis zum Schluss kaum an Tempo.

Das Ende ist wie so oft bei älteren Filmen sehr kurz und trocken, aber naja, so war das früher halt...absolut sehenswert.

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cannibal83

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Bewertung9.0Herausragend

Spannend und absolut großartig bebildert! Eben genau so wie man es vom Meister größtenteils gewohnt ist. Aber auch schade das der Film, bei Vielen, im Meer von guten Hitchcock-Werken untergeht.

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Tobias

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Bewertung5.5Geht so

Nicht gerade der meisterlichste aller Hitchcock-Filme. Doris Day nervt, die Geschichte berührt und so entwickelt sich auch die Spannung eher mäßig.

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davidpm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannend! Und dass der Film gesellschaftlich nicht zeitgemäß ist, das kann man ihm ja nun wirklich nicht vorwerfen, wie sollte er das sein? Außerdem bringt das eine Menge ungewollt witziger Szenen mit sich, wo gleichzeitig der gewollte Humor des Films nicht funktioniert, weil eben nicht zeitgemäß. Also, einfach ansehen ohne nachzudenken, macht Spaß!

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patcharisma

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Bewertung3.5Schwach

Bei allem Wohlwollen, der Film ist einfach hoffnungslos antiquiert und strotzt vor Längen & grotesker (auch für damalge Verhältnisse) Unlogik. Sogar mich als einigermassen USA- & Hollywood-Freundlicher sträubt es mächtig ob diesem American Cliché der intakten properen Family mit verdooften Blondfrau (der doofsten, aber von allen in AH's Filmen) & Erb-Sohn der Sonne aber die Haare bergauf! Frau friss Pille, aber sing schnell mal dieses Lied: Was ist denn grad der Refrain & Hauptmessage dieses Songs, der da viel zu lang lief (nach 3 Minuten wird er sogar für den englischen Adel nervig) & daher alle damals kauften? (Doris Day machte sonst eigentlich wundervollen Swing, geklaut ist das Konzept zwar von Peggy Lee, aber das ist jetzt egal): "Will I be pretty, will I be rich?" Und eben: "Que sera, sera..." (= "irgendwie passiert es eh & falls Du nicht meine Tochter bist, dann ists mir halt egal, weil ich's nicht ändern kann & will...")

Sogar England wird zur 2.Welt erklärt, denn dieses verkorkste, monarchengläubige Folks mit ihrer industrialized-traumatisierten, verkatholisierten Unterschicht kann sich anscheinend nicht mal die tägliche Cast ihrer einzigen Salvation die sie übrig haben, sprich ihren täglichen Priester der Ambrose Chapel-Kirche merken. So viel Naivität hätte sich AH für seine amerikanischen Freunde aber nicht getraut, denn er selbst flüchtete vor der dieser "Mentalität" ja in den American Dream.

Warum sehen das unsere SuperCineasten auf MoviePilot eigentlich nicht? Alles nur im Ansatz nach Pro-Amerikanischem riechenden verleiht sie meistens zu ausufernden politisch-korrekten Hasstiraden-Höhenflügen und sie lassen nichts aus, das auch ergiebig anzuprangern & bös zu schimpfen. Etwa wegen dem Namen Hitchcock selbst, der sie in Ehrfurcht erstarren lässt? Ich persönlich denke wohl, Hitchcock war nur ein Bohemian Snob mit einem grandiosen Europa-& Sexual-Komplex & villeicht würde ein Buch von Tippi Hedren ("Alfred Dearest" oder so im Sinne von Joan Crawford's Tochter) den Mythos mal gehörig hinterfragen, wie das heute grad z.B mit "yokogamen Friedensengel" John Lennon dank seiner gerade erschienenen Biografie passiert. Ich bewundere Hitchcock ja auch, aber sein Werk und seine Seele wird mir zu wenig kritisch hinterfragt. Dieser Film ist einfach sein schlechtester.

Weiter in der hanebüchenden Dramaturgie: Gut ist eigentlich auch noch, wenn man Gäste hat, die zwischendurch mal etwas pennen & von einem 1zu1-Drama so gar nichts mitbekommen. Gäste sind anständig aber doof. Wenigstens ist die Orchesterszene noch dramaturgisch bemerkenswert (mit Bernard Herrmann* als Dirigent notabene) - wenigstens bis Frau Day dann als letztes so richtig losbrüllt & so den Premier rettet, dem Film fast ein banales Ende setzt & die Szene so spannungsdramaturgisch begräbt (Frauen konnten ja nichts anderes als schreien, glaubte Blondinenhengst Hitchcock jedenfalls... Oder ist das etwa noch ein symbolträchtig vorgetäuschter Orgasmus?) - sonst ist eigentlich nur dicken Staub davon geblieben: HUST!

Fazit: Dieser Film ist ein unhinterfragter No-Go, ein Dokument mit allen hassenswerten, gesellschaftlich erdenklichen und noch verromantisierten Widrigkeiten einer Zeit, die wir nicht mehr zurückwünschen, mit Ausnahme der Fashion hier, dem ganzen Midnight-Lace-Zeugs einem einem Drink irgendwann dann im Atomic Café.

*Bernard Herrmann war Hitchcocks Haus-Soundtrack-Lieferant, er lieferte z.B. die visionäre Musik zu "Psycho" Sein grösstes Werk war jedoch seine letze und oscar-nominierte Soundtrack-Arbeit zu "Schwarzer Engel (1976) für BrianDePalma.

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Darbon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Kannst du das Lied pfeifen? Dann pfeife es so laut du nur kannst" Brenda de Banzie ist die vielleicht anrührendste Entführerin der Filmgeschichte.

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neumann2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gehört nicht zu den Hitchcock-Filmen, die genannt werden, wenn man von den Klassikern spricht. Zu Unrecht. Er gehört für mich zu den besten, die er gemacht hat.

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