Fringe - Grenzfälle des FBI

Fringe
Mysterythriller, Science Fiction-Serie, Drama 2008 - 2013

Fringe

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7.3Sehenswert 2372 Bewertungen
von 10

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FBI Special Agent Olivia Dunham ermittelt im Auftrag einer geheimen Sonderkommission. Gemeinsam mit Dr. Walter Bishop und seinem Sohn Peter Bishop versucht sie, hinter besonders mysteriöse Fälle zu kommen, die die Dimensionen des menschlichen Denkens sprengen … und wirklich: Es gibt eine andere Dimension.

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Handlung von Fringe
Das FBI beobachtet die Entwicklung, das seltsame und unerklärliche Phänomene auf der ganzen Welt zunehmen. Das FBI bezeichnet Fälle, die unter diese Rubrik fallen, als Das Schema. FBI-Special-Agent Olivia Dunham (Anna Torv) ist für derartige Dinge zuständig unter federführender Leitung von Phillip Broyles (Lance Reddick) und dem Heimatschutzministerium. Für ihre Arbeit holt sie sich den genialen wie etwas verrückten Wissenschaftler Walter Bishop (John Noble) an Bord, der über Jahre in der geschlossenen Abteilung einer Nervenheilanstalt saß. Mit dabei ist auch sein äußerst intelligenter Sohn Peter Bishop (Joshua Jackson).

Bei ihren mysteriösen Fallen tauchen immer wieder Verbindungen zur weltweit agierenden Forschungsfirma Massive Dynamic auf, die durch Nina Sharp (Blair Brown) vertreten wird. Der Inhaber von Massive Dynamic ist William Bell (Leonard Nimoy), der in jungen Jahren mit Walter Bishop gemeinsam an verschiedenen Experimenten laborierte. In den Fällen, die die drei Spezialisten bearbeiten, geht es um Bioterrorismus, mit der die Organisation ZFT (kurz für Zerstörung durch Fortschritte der Technologie) und der Agent sowie Freund von Olivia Dunham in Verbindung gebracht wird. Im Verlauf der Serie spielen auch Parallel-Dimension und übernatürliche Wesen eine wichtige Rolle.

Hauptcharaktere von Fringe
Die FBI-Agent Olivia Dunham (Anna Torv) geht den Dingen auf den Grund, gerät mehr und mehr auch persönlich in die Fälle. Dass ihr Freund und Partner Agent Scott in die mysteriösen Dinge verwickelt ist, führt sie an Grenzen, ebenso wie zahlreiche neue Technologie, die ihr bei der Ermittlung begegnen.

Dr. Walter Bishop (John Noble) ist einer der brillantesten Wissenschaftler seiner Zeit, aber ein Unfall führte dazu, dass er in die Nervenklinik kam. Nach 17 Jahren holt ihn das FBI heraus, weil er ihnen bei der Ermittlung von mysteriösen Phänomen helfen soll. Eine seiner Bedingungen für die Teilnahme an den Ermittlungen war, dass sein Sohn Peter ebenfalls vom FBI engagiert wird. Bei der Untersuchung der einzelnen Fälle stösst er mit dem Team immer wieder auf die Ergebnisse seiner Arbeit, die er gemeinsam mit seinem Laborpartner William Bell schon vor Jahren angedacht hatte und die manchmal moralisch fragwürdig sind. Seine Erinnerung ist dabei ziemlich löchrig.

Peter Bishop (Joshua Jackson) hat sich von seinem Vater entfremdet, ist aber genau wie er ein Genie, nur ohne Studien-Abschluß. Er brach das College ab, schlug sich so durch. Das FBI engagierte ihn, um den Kontakt mit seinem Vater wieder herzustellen und dessen Exzentrik etwas zu mildern.

Astrid Farnsworth (Jasika Nicole) hat beim FBI den Rang eines Federal Agent und assistiert Agent Dunham. Die meiste Zeit verbringt sie in Walters Labor an der Harvard University und hilft ihm bei seinen Experimenten.

Homeland Security Agent Phillip Broyles (Lance Reddick) leitet die Ermittlungen der US-Regierung, die das Schema betreffen. Dabei macht er sich die Mächtigen zum Feind, welche verhindern möchten, dass ans Tageslicht kommt, was sich hinter den mysteriösen Phänomenen verbirgt.

Hintergründe von Fringe
Fringe – Grenzfälle des FBI startete in den USA am 9. September 2008 auf Fox und spielt hauptsächlich in Boston, Massachusetts. Serienstart in Deutschland war am Montag, 16. März 2009 auf ProSieben. Nach dem Erfolg der Serie Lost wollte der Schöpfer von Fringe seine Serie kreieren, deren Handlungsbögen einfacher zu verfolgen sind. Während bei Lost eine verpasste Episode das ende des Verständnisses bedeuten kann, soll der Zuschauer bei Fringe leichter zurück in die Handlung der Serien finden.

Der Titel Fringe leitet sich aus dem englischen Ausdruck Fringe-Science ab, der so viel wie Grenzwissenschaft bedeutet, welche die Schnittstelle aus Naturwissenschaften und Übersinnlichen zum Gegenstand hat. Dabei handelt es sich meistens um ungewöhnliche Ideen mit einer pseudowissenschaftlichen Basis.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
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Kommentare

über Fringe - Grenzfälle des FBI

Mirabilis

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5.5Geht so

Schade, ich hatte so viel mehr erwartet. Für mich scheitert die Serie an den Charakteren, und zwar 1. in Form ihrer Darsteller, die sich nacheinander in ihrem Mangel an Charisma übertreffen und 2. durch die Rollen selbst, die mit ihren vielen Plattheiten in der Konzipierung negativ auffallen. Das fängt schon mit der weiblichen Hauptfigur an. Diese ist mit ihrem ständig unbeholfenen bis weinerlichen Gesicht zum Einschlafen farblos. Man erfährt, dass sie sich ebenso jämmerlich durch ihren Beruf schlägt, wie sie aus der Wäsche schaut. Wie sie den mit ihrem nicht vorhandenen Durchsetzungsvermögen überhaupt bekommen haben soll, ist mir schleierhaft. Niemand lässt sie ausreden, niemand - das ist einfach eine Regel in dieser Serie. Nicht einmal Menschen, die NICHT ihre Vorgesetzten sind. Vermutlich nicht einmal die Kassiererin im Supermarkt. Man kann es aber irgendwie auch verstehen. Denn während es eigentlich schon ihr Job wäre herauszufinden, warum Menschen auf unerklärliche Weise nacheinander wegsterben, jammert sie sich noch, weil der Chef sie am Telefon nicht gegrüßt hat. Letzterer ist mir persönlich durch seinen Mangel an Konsistenz aufgefallen. Gerade noch ein fieses Arschloch, ist er plötzlich ganz Feuer und Flamme für "Agent Zuckerguss", ohne dass der Zuschauer darauf durch ein erzähltechnisches Element vorbereitet wird. Da war wohl einfach die Zeit knapp, und man kann ja schlecht auf die Szenen verzichten, in denen die Bishops eingeführt werden. Bishop Senior als Running Gag des verrückten alten Wissenschaftlers ist dabei leider nur mäßig interessant (außer vielleicht, dass er in späteren Folgen einem Mann Eisennägel in den Frontallappen bohrt, um damit die Sehrinde zu beeinflussen - das fand ich zumindest "interessant". Neurophysiologie ist wohl sein schwaches Fach gewesen). Bishop Junior (der streng geheime Informationen des FBI ohnehin selbst herleiten könnte, weil - und jetzt kommt sie, die Begründung des Jahrhunderts - er ja einen IQ von 190 hat, und deshalb auch genausogut mit einbezogen werden kann~!) finde ich als dessen ständigen Kommentator und (Witze-)Erklärer für die dummen Zuschauer nervig und unnötig. Senior: "Mir ist eingefallen, wo ich mein Auto geparkt hab." - Junior: "Soso, dir ist also eingefallen, wo du VOR 17 JAHREN dein Auto abgestellt hast?" - Senior: "Ja, hier drin ist es. Das Passwort ist 314159" - Junior: "Aha! Die ersten sechs Ziffern von Pi!" - Zuschauer: "Wow, der Mann muss wirklich einen IQ von 190 haben!" Da kann selbst die Kuh Jeanne, die als Versuchstier in Bishops Labor wohnt und so niedlich mitschaut, wenn ferngesehen wird, die Schose nicht mehr rausreißen. Als Nachfolge für Das Verschwundene Zimmer, Warehouse 13 oder 5ive Days to Midnight ist die Serie also nicht sonderlich gut geeignet. Es gibt 5,5 Mitleidspunkte, weil ich das Genre an sich mag und die Serie vielleicht irgendwann doch noch schauen werde, wenn ich verzweifelt bin.

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Sylar81

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8.0Ausgezeichnet

seher guter start, gutes mittelfeld, schlechtes ende

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Morulias

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6.0Ganz gut

Ein halbes Akte-X - Remake - nur leider erreichen die Charaktere nicht ganz den Charme des ungleichen Paares sondern macht einen eher standartisierteren Eindruck. Die Qualität der Folgen schwankt zwischen Perlen und langatmigeren Fillern, welche die zusätzliche Sendezeit leider nicht immer nutzen um den Charakteren zu mehr Tiefe oder Menschlichkeit zu verhelfen. Die Inhalte und Ideen sind insgesamt nicht wirklich neu, ebenso wie die Grundlage oder die Art wie man es dem Zuschauer präsentiert. Auch die Wendepunkte kommen eher gemächlich und meist vorhersehbar.

Die Serie ist aber jetzt auch nicht richtig schlecht. Man kann es sich anschauen - zu einem must-see reicht es aber leider nicht.

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JohnBishop

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9.5Herausragend

Fringe ist meine Einstiegs-Droge gewesen, weshalb ich einfach nicht anders kann, als hier so viele Punkte zu geben. Die Serie bewegt sich für mich in einem Raum von 9.0-10.0 Punkten. Es gibt so vieles was man an Fringe lieben oder auch hassen kann, ich liebe jedes dieser Dinge. Die Komplexität kann schnell überfordern, die damit verbundene Story auch, wenn man allerdings alle Episoden in der richtigen Reihenfolge guckt, erschließt sich einem eigentlich alles oder man vergisst die Fragen, die nicht beantwortet werden. Dieses Vergessen, brauch man aber auch bei Fringe, denn es werden nicht mal annähernd alle Fragen geklärt, was aber auch zu dieser Serie dazu gehört.
Letztendlich lässt sich sagen, wenn man ein komplexes Universum, mit Paralleluniversen, Grenzwissenschaften, Teleportation und Zeitreisen sehen möchte, empfehle ich Fringe, wenn man nichts von komplexen Zusammenhängen und all den anderen Dingen mag, sollte man sich das ganze am besten nicht angucken, allerdings empfehle ich jedem der noch uneins ist, ob ihm diese Dinge gefallen, sich mal die erste und evtl. dann auch zweite Staffel anzugucken, denn in der ersten wird es erst langsam komplexer.
Diese Serie steht unter dem Motto: Jede Episode eine Antwort und 10 neue Fragen.

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minate

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Wenn die Handlung es doch mal schafft richtig spannend zu werden, machen Olivias überproportional große, lächerlich auffällig in Szene gesetzte Schlauchbootlippen und ihr sinnlos dramatischer Blick in die Leere alles zunichte.

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Prometheus

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9.0Herausragend

Ich liebe Anna Torv, bzw. Olivia. Was für eine Frau! Überhaupt sind mir alle Figuren sympatisch, der trottelige Walter ist zum knuddeln.

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cronic

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9.0Herausragend

Fringe gerade fertig gesehen. 5te Season war anders als erwartet, aber nicht minder genial. Das Bemerkenswerte bei dieser Serie ist, das man auf die ganzen Mysterien und unerklärbaren Dinge am Ende eine nachvollziehbare Antwort bekommt. Es wird natürlich nicht jede einzelne Frage beantwortet, trotzdem hat Fringe einigen Sci Fi Serien das voraus. Selten ist mir ein Cast so sehr an Herz gewachsen, die perfekte Besetzung. Zudem mit 5 Seasons weder gestreckt, noch abgesetzt

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FlintPaper

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6.0Ganz gut

Akte X Clone? Sci-Fi Opus? Mystery-Serie sowie Thriller über Parallelwelten und alternative Egos? Leider nein, im Herzen eher eine nette gemeinte, aufgrund der lahmen Hauptfiguren aber nur mäßig interessante Lovestory. Die Sci-Fi-Spielereien sorgen nur für exotischere Rahmenbedingungen und letzten Endes dafür, dass die Metapher von der endlosen Liebe über Zeiten und Welten hinaus zur kitschigen Realität wird. Zumindest innerhalb der fiktiven Welt von Fringe. Eine Sci-Fi-Schnulze quasi. Zum Glück gibt es ja noch Walter Bishop und seine schräge Vater-Sohn-Beziehung, die ganzen LSD-Sequenzen, eine überraschende Monty-Python-Hommage und viele nette Anspielungen im Detail. Außerdem auch der schönste Ersatz für die "Where's Wally"-Bücher: In jeder Episode gibt es mindestens einen grauen Mann mit Hut im Hintergrund oder sonst irgendeinen verrückten Story-Hinweis für die Rätselbegabten zu sichten.

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cronic

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9.0Herausragend

Bin bei der 4ten Season allerdings hänge ich da schon länger, kam was dazwischen. Mache die bald mal zu Ende

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michael.bergmann.944

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8.5Ausgezeichnet

(Achtung Spoiler)
Ich fand die Serie bis zum ende der vierten Staffel hervorragend. Gute Geschichten, spannende Storys und immer gut durchdacht. Nervig fand ich die zwischenelemente der vierten Staffel in der schon in die Zukunft gesprungen wird und Etta, die Tochter der beiden Darsteller zeigt. Das war die einzige Folge die ich absolut unpassend fand den in der Folge zuvor passierte etwas gravierendes wo der Zuschauer schon mit Sehnsucht auf die folgende Sendung wartete und dann kam dieser Sprung. Nervig.
Die fünfte und Finale Staffel wurde auch bei mir mit dem dritten mal gucken nicht besser. Sie plätschert (so meine Meinung) nur vor sich hin. Die Story war nicht durchdacht. Hier merkt man eben, dass nach Staffel 4 bereits Schluss sein sollte und J.J. sich doch noch was aus den Fingern saugen musste. Das Konzept ging auch nicht wirklich auf denn Staffel 5 beinhaltet nur 13 Folgen welches wohl dann den Zuschauerzahlen zurück zu führen ist. Diese sanken ins Bodenlose.
Unterm Strich, wäre nach Staffel 4 wirklich Schluss gewesen, so hätte ich volle Punktzahl gegeben. Durch Staffel 5 muss ich dann doch Abzüge machen

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Genre
Mysterythriller, Science Fiction-Serie, Drama
Zeit
2000er Jahre, Gegenwart