Malcolm mittendrin

Malcolm in the Middle
Satire, Komödie, Sitcom 2000 - 2006

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7.1Sehenswert 4902 Bewertungen
von 10

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Malcolm ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Wären da nicht die vielen Streiche, die er und seine Brüder Dewey, Reese und Francis ihren Eltern spielen. Malcolms Leben selbst macht eine Wendung, als bei ihm ein überdurchschnittlicher IQ festgestellt wird.

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Handlung von Malcolm Mittendrin

Malcolms Familie gehört der US-amerikanischen Mittelschicht an. Er, seine Eltern Lois und Hal und seine drei Brüder Reese, Dewey und Francis leben in einem amerikanischen Vorort mit dem Namen Newcastle. Der älteste Sohn der Familie, Francis, wurde gerade eben an eine Militärschule geschickt. Währenddessen wird bei Malcolm ein überdurchschnittlicher IQ festgestellt, sodass er an seiner Highschool in eine Klasse für Hochbegabte versetzt wird. Malcolm hasst es in dieser Klasse, da er und seine Mitschüler von den anderen gemobbt werden. Zu Hause vertreiben er und seine Brüder sich die Zeit damit, sich gegenseitig Streiche zu spielen oder ihre Mutter Lois in den Wahnsinn zu treiben.

Hauptcharaktere von Malcolm Mittendrin

Malcolm (Frankie Muniz) ist der Namensgeber der Serie. Er ist der drittälteste Sohn von Lois und Hal. Er ist ein Genie und wird deshalb zu Beginn der Serie in eine Klasse für Hochbegabte versetzt. Sein bester Freund ist Stevie (Craig Lamar Traylor). Stevie sitzt im Rollstuhl und hat ein Atemproblem, weshalb er nur mit vielen Atemspausen sprechen kann.

Lois (Jane Kaczmarek) ist Malcolms Mutter. Sie ist extrem herrisch und dickköpfig. Die komplette Serie über versucht sie, ihre vier Kinder im Zaum zu halten, was ihr schwer fällt. Von ihren Kindern wird sie als kontrollsüchtig und als Tyrannin angesehen.

Hal (Bryan Cranston) ist Malcolms Vater. Hal ist immer ein wenig sanfter zu Malcolm und seinen Brüdern. Er sorgt sich oft liebevoll um sie, ist selbst manchmal noch verspielt und kindlich. Trotzdem scheint Hal immer kurz vorm Nervenzusammenbruch zu stehen.

Reese (Justin Berfield) ist der zweitälteste Sohn von Lois und Hal. Er scheint der Dümmste der Brüder zu sein und macht sich häufig einen Spaß daraus, das Unglück anderer zu beobachten. Allerdings ist Reese ein begabter Koch und Bäcker.

Dewey (Erik Per Sullivan) ist bis Staffel 4 der jüngste Sohn von Lois und Hal. Zu Beginn der Serie ist Dewey noch sehr jung und deshalb oft das Opfer der Streiche seiner älteren Brüder. Allerdings ist er intelligent und manipuliert später seine Brüder. Ein großes Talent hat Dewey in der Musik.

Francis (Christopher Masterson) ist der älteste Sohn von Lois und Hal. Da er sich zu viele Streiche erlaubt hat, schickten ihn seine Eltern an eine Militärschule. Später arbeitet Francis auf einer Farm in Alaska und lernt seine Frau Piama (Emy Coligado) kennen.

Hintergrund zu Malcolm Mittendrin

Der Nachname der Familie von Malcolm ist in der Serie nicht bekannt. Dies war Absicht der Creator der Serie, da sie sicht nicht mit den Simpsons oder anderen berühmten TV-Familien, die beim Nachnamen genannt werden, vergleichen wollten. In einer Folge fällt der Name ‘Wilkerson’. Im Laufe der Serie machte sich das Produktionsteam einen Scherz daraus und drehten eine Folge, in der Francis seinen Angestellten-Ausweis auf den Boden fallen lässt, auf dem ‘Francis Nolastname’ zu lesen war.

Ursprünglich sollte Malcolm ein neunjähriger Junge sein, der im Mittelpunkt der Serie steht. Da die Schauspielkünste von Frankie Muniz allerdings beim Casting so gut ankamen, stuften sie das Alter auf 12 Jahre hoch. Mit seinen 13 Jahren war Muniz damit älter als Berfield, der in der Serie den älteren Bruder verkörpert.

In Deutschland wurde bis heute keine Staffel der Serie Malcolm Mittendrin auf DVD veröffentlicht.


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Drehbuch

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Kommentare

über Malcolm mittendrin

The Freewheelin Fonda

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7.5Sehenswert

Herrlich überzogen und anarchisch vermittelt "Malcolm Mittendrin" in vielen Folgen doch immer wieder ein herzerwärmendes Familiengefühl durch die genial ausgearbeiteten Figuren und ihre tollen Schauspieler.
Hauptsächlich bekommt man hier natürlich "Klamauk" geboten, der aber immer unglaublich sympathisch ist, wodurch es "Malcolm Mittendrin" immer leicht fiel, sich für mich vom restlichen Sitcombrei abzuheben.

Ganz großes Lob natürlich auch noch für Bryan Cranston, wer diesen Darsteller hier zu lieben gelernt hat und danach in "Breaking Bad" seine Schauspielkünste bewundern durfte, MUSS den Mann einfach verehren!

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Martin Oberndorf

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Na, Fonda, mal wieder ein seltener Fall von Du bewertest besser als ich :3
Ich kann die Serie garnicht ausstehen. Find die alle total unsympathisch...


CuchillaPitimini

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Ich muss Martin zustimmen, ich mag die Serie auch gar nicht. Ich mochte auch Bryan Cranston überhaupt nicht, weswegen ich mich am Anfang doch sehr gegen Breaking Bad gewehrt habe. Ich sage also: Wer diesen Darsteller in MM gehasst hat und danach in "Breaking Bad" seine Schauspielkünste bewundern drüfte, MUSS den Mann einfach verehren! ;)


Helmholtz

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4.0Uninteressant

Bryan Cranston: Witzig und sehenswert
Der Rest: Totale Scheiße

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Bubo

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„The L stands for value.“

Ein Dankeschön an Malcolm mittendrin, nach reiflicher Überlegung so im aufkeimenden Frühling zur eigentlichen Lieblingsserie erkoren – zu der Serie, der mein Herz gehört. Nur, wie erklärt man dem heimlichen Favoriten ganz öffentlich die Zuneigung?

Nun gut, ich kann die liebenswert überzeichneten Charaktere loben, die mit ganz viel Herz in skurrilen Folgen rund um das Leben einer amerikanischen Kleinstadtfamilie des unteren Mittelstands agieren. Ich kann wohlwollend den Schnitt und die Tontechnik hervorheben, welche die Situationskomik wunderbar unterstützen. Kann bestätigen, dass der tiefer gehende Anspruch an eine Serie bei Malcolm mittendrin auch zum Tragen kommen kann. Sei es durch mehr oder weniger subtile Gesellschaftskritik, die glaubhaft dargestellten Beziehungen inner- und ausserhalb der Familie oder der durchaus vorhandene Dialogwitz. Und während des Schreibens merke ich: Eine Liebeserklärung in Form eines reinen Kommentars zu den als toll empfundenen Eigenschaften ist dann irgendwie doch … zu unromantisch.

Ich schätze mich glücklich, in meinem Leben schon ein paar verliebenswerte Comedy-Serien gesehen zu haben. Im Vergleich mit früheren Lieblingen ist Malcolm mittendrin dann vielleicht nicht ganz so böse, nicht ganz so liebenswürdig, nicht ganz so geistreich oder schreiend komisch. Ich merke jetzt auch: Eine Liebeserklärung in Form eines Vergleichs mit den Vorgängern ist dann irgendwie doch...zu sehr in einen Kontext gedrängt. Einem oder zwei der „Exen“ würde ich als Gesamtpaket wohl sogar eine 10 aufdrücken müssen? Ich will mein Herzblatt aber nicht bewerten. Kann es gar nicht bewerten. Wie auch? Es ist halt ein Herzens-Ding:) Malcolm mittendrin ist eine der wenigen Serien, von denen ich alle Folgen gesehen habe. Und sie ist eine der wenigen Serien, bei denen ich trotzdem immer wieder ohne zu zögern dabei bin.

Aber nur Malcolm mittendrin vermittelt mir ein Gefühl wie damals, als das Medium TV für mich noch jungfräulich und eine Serie zu sehen noch ein Erlebnis war, das mir Herzklopfen bereiten konnte. Alles, was es zu sehen gab, war neu und frisch und anders. Und weil Malcolm mittendrin das bei mir hinkriegt, schenk ich der Serie als Dankeschön das Prädikat „Liebling“.

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Big_Kahuna

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Liebste Bubo, da bist du aber kläglich gescheitert. Also damit, dass du eigentlich keine Liebeserklärung schreiben wolltest und es dann jetzt doch tatest, zwar auf deine eigene Art und verblümt wie verschleiert, aber dennoch eine Liebeserklärung. Schreibst wie schon mal erwähnt doch recht anders, was mir wirklich gefällt und trotzdem kann ich genau nachvollziehen was du meinst und ich sehe das größtenteils genauso, auch wenn ich nicht komplett alles gesehen habe. Hier greifen alle Zahnräder ineinander, obwohl im Endprodukt eine der skurrilsten, aber dennoch funktionstüchtigsten Comedy-Serien über das Leben herauskommen, die es wohl gibt. Sehr schön Bubo.
PS: Ich muss mir jetzt wirklich bald den König der Fischer ansehen, hab aber doch noch etwas Respekt, es wird aber schon bald so weit sein. :)


Bubo

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Kahuna, es war schlicht an der Zeit, mir die Frühlingsgefühle für "Malcolm" langsam einzugestehen, nachdem ich mal wieder die "Boys at Ranch"-Folge gesehen habe. Immerhin schon Staffel 4, und bereits zu Beginn der Episode (die Jungs im Auto mit Ziel Ranch) habe ich mich darauf gefreut, am Ende den "Komodo 3000" hochgehen zu sehen - und den hatte ich nun wirklich nicht mehr in Erinnerung, als ich die (Zufalls-)Folge gestartet habe. Finde ich schon beachtlich.
P.S. Den Fisher King wirst Du ganz sicher noch sehen, das weiss ich doch<3 Ich empfehle Dir nur, ihn ohne Hast in Angriff zu nehmen, auch wenn's halt entsprechend länger dauert, bis Du ihn siehst:)


Jack Bearfoot

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10.0Herausragend

Die wohl abgedrehteste Serie aller Zeiten.. und zugleich auch, trotz überzeichneter Charaktere, eine wahre Sozialstudie mit mehr tiefe wie roseanne oder Bill cosby Show..
Jeder Charakter hier ist so genial ausgearbeitet, das jeder einzelne ein Spinoff verdient hätte!!
Zu vielen aussagen hier wo es um malcom geht als schwächsten Part - ja ihr habt teilweise Recht und es zugleich nicht ansatzweise verstanden.. :
Lasst euch mal den Titel auf der Zunge zergehen, ohne streng nach Wörterbuch zu übersetzen..
Der bekanne Deutsche Titel sagt es schon Sinngemäß.. hier geht es nicht um malcom im Mittelpunkt,.. sondern um die Position, zwischen diesen geschehen.. er bringt uns halt seine Familie näher als Erzähler!! für mich ist ganz klar hal die stärkste Rolle.. ein absurd-verrückter Vater, der um sein GeistesZustand genau bescheid weiß und deshalb nur dosiert(!) sein Wahnsinn zeigt.. gefolgt von (werde bestimmt nun zerrissen) reese - ein sensibler troglodyt mit homosexuellen Anleihen und einer absurden Angst und Ekel vor krüppeln,.. welche er aber mit viel Herz und Muskelschmalz der Umwelt und sich selbst aus den Gedanken prügelt. Das ist schon großes Theater was Justin hier veranstaltet.. Mal ohne Scheiss: so dämlich zu Schauspielern ist die wahre Kunst des Schauspiels durch Timing - Ernst kann jeder irgendwie.. dann kommt ganz klar francis: ein freiGeist der wohl beide Gene der Eltern gleichermaßen ausgeprägt vererbt bekommen hat und so unglaublich einfühlsam, Gerechtigkeitsvernarrt und Angriffslustig zugleich ist. Ein ÜberlebensKünstler eben der wohl das echte allround-Genie der Familie ist.. das sind meine ersten 3 Plätze.. der dewey hat zwar tatsächlich hier viel Aufmerksamkeit als Pfeiler der Serie, aber das ist eher der Serie zuzuschreiben und nicht den Schauspieler an sich.. er hat Klasse Momente, aber leider hätten diese Sequenzen auch von anderen gespielt werden können.. lediglich die starke CharakterZeichnungen von den schreibern verhalf ihn mMn zu diesen Kultstatus.. ich kann auch nicht alle Figuren hier ausbreiten, obwohl jede einzelne ein eigenen Text verdient hätte!!

10 Punkte

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Medardus

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8.5Ausgezeichnet

Auf englisch unschlagbar und selbst auf deutsch erträglich. Völlig unterschätzte Sozialstudie und Comedy Sendung mit wahnsinnig tollen Charakteren wie Louis, Hal, Dewey und vor allen Dingen Craig Feldspar ! Man erinnere sich an die MusicalFolge, BurningMan, Hal und die Dampfwalze oder oder oder.

Die einzige Serie die auf Pro 7 läuft, bei der man nicht mit einem rostigen Nagel die eigenen Augen auskratzen mag.

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duerrli

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4.0Uninteressant

Auch wenn ich mich hiermit wohl bei geschätzten neunzig Prozent der Leute unbeliebt mache, aber ich werde mit dieser Serie niemals warm werden können. Dafür gehen mir die Charaktere einfach durch die Bank weg alle extrem auf die Nerven. Entsprechend wenig bis gar nicht kann ich auch über den Humor dieser Serie lachen.
Ich gönne dieser Serie seine Fans - ohne Frage. Mich wird "Malcolm in the Middle" aber trotz seiner guten Grundidee niemals erreichen können.

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TheAtticChild

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4.0....boahhhh...eine meiner absoluten Lieblinge. Einfach grandiose Schauspielkunst der anderen Art.


Sommergirl

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5.0Geht so

Manchmal witzig und unterhaltsam und dann wieder sowas von unterste Schublade, bekloppt und dämlich.... schlussendlich landet die Serie bei mir im Mittelfeld....

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whitywhite

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unterste Schublade? inwiefern?


Jackieboy

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9.0Herausragend

Tatarata, erstmal sei gesagt, dass es sich hierbei um meinen absolute Lieblingssitcom handelt. Das fehlen jeglicher Lacher verstorbener Leute hebt das ganze noch ein Stückchen Richtung Himmel.
Die meine Meinung, leicht schächeren späten Staffeln geben ihr meiner Meinung nach keinen erkennbaren Dämpfer. Gut bleibt's immer noch.

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Midnight Geek

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10.0Herausragend

Jonathan Swift: "Wenn ein wahres Genie in die Welt tritt, erkennt ihr es an den Idioten, die sich dagegen verschwören!"

Besser als mit diesem Zitat kann man die Serie meiner Meinung nach nicht beschreiben.

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FLP

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6.0Ganz gut

Hab 6 gegeben weil "Heisenberg" mitspielt.
Sonst spricht mir der Humor nicht direkt an,
manchmal habe ich auch gelacht.
Aber im ganzen eigentlich nicht so mein Geschmack

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Genre
Satire, Komödie, Sitcom
Zielgruppe
Familienfilm
Zeit
2000er Jahre