Bitterböse Krimikomödie im originellen Setting des Wiener Rettungsdienste-Milieus. Gleichtzeitig der Auftakt zu einer Filmreihe, mit der das kleine Alpenland dem großen Bruder zeigt, wo der Bartl krimimäßig den Most holt. Zumindest, was den Humoraspekt angeht. Wenn sowas der Tatort könnte, würde ich sofort konvertieren und mir diese bundeseinheitlichen Gottesdienste sonntäglich um 20:15 Uhr antun.
Erfrischend skurrile Komödie aus der Welt des Gonzo mit jeder Menge Handfeuerwaffen, Booze und halluzinogenen Drogen. Murray mit seinem Genuschel durch die in den Mundwinkel geklemmte Zigarette allein ist schon sehenswert. Er portaitiert Thompson mit seinem bizarren Gehabe und seinem Style in kurzen Tennishosen, schrillbunten Hawaiii-Hemden und lustigen Kopfbedeckungen so lebensecht, dass ihm zur Vollendung nur noch die Glatze fehlt. Dem Film fehlt dagegen nur ein wenig der rote Faden, was in der Natur der Sache begründet sein mag.
Rares und sehr intimes Portait über die Romy. Syberberg kommt ihr so nah wie fast nur ihre Geliebten. Man erlebt hier eine Romy in der vollen Glut ihres charismatischen Wesens und man kann diese Selbstverschwendungssucht schon fühlen, der sie bald anheim fallen wird.
Nun, also Brigittes Kritik am Inhalt dahingehend, dass hier nichts Neues über Romy gesagt wird, finde ich etwas fehl am Platz. Ist ja klar, das ein Interview aus der Zeit jetzt nichts grundlegend Neues offenbart. Aber die Art wie sie sich vor der Kamera gibt, ist zauberhaft und charmant und offenbart sehr viel von ihrer Gemütslage und ich habe noch nie etwas vergleichbares mit ihr gesehen. Und ja, Aznavour durfte singen, ich bitte darum. Ein Zeitdokument!
Ich sehe das als eine einzige Liebeserklärung an Romy Schneider und keinen Papparraziverrat.
Dass ein Fan fast 40 Jahre später das meiste Gesagte vielleicht schon weiß, ist logisch.
Puuh, der Wes und ich werden keine Freunde mehr, aber ich hab's mehrfach probiert! Dieser Film ist mir einfach zu aufgesetzt. Und irgendwie zündet bei mir dieser Nerdhumor nicht, weil ich das alles in seiner Bemühtheit um Skurrilität mehr bemitleidenswert als lustig finde. OK, von Bill Murray mal abgesehen.
Die Essenz dieser Geschichte wird schon im Titel dieses Familien-Epos extrahiert. Ein Manifest an die Wurzeln eines Menschen (begründet in Ort, Sprache oder Personen), an die Familie und eine nostalgische Hommage an die Vergänglichkeit. Die Verquickung der Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts am Schicksal einer Familie aus dem Hunsrück war und ist ein Geniestreich der Filmerzählkunst. Etwas derart berührendes und mutiges hat die Fernsehlandschaft nie wieder hervorgebracht.
Stimme dir vollkommen zu, spanky. In Deutschland zumindest nicht. Ich liebe "Heimat". Auch Teil 2 war noch sehr gut. Die dritte Staffel war dann wesentlich dünner.
Ich beziehe mich ausschließlich auf die erste Staffel. Den Rest hab gar ich nicht gesehen und meines Wissens knüpfen die anderen 2 Staffeln halt nur an den Erfolg an (Sellout). Hab auch überlegt: was wäre dann ein ausländisches Pendant? "Roots" ;-)?
"Roots" und "Holocaust" fand ich damals sogar sehr aufregend. "Roots" lief letztens mal im Fernsehen und es packte mich nicht mehr so stark.
Aus Deutschland steht für mich noch "Berlin Alexanderplatz" und "Tadellöser & Wolff" ganz oben, aber beides sind ganz andere Geschichten.
Die 2. Staffel "Heimat" lohnt sich durchaus, finde ich.
Craig fehlbesetzt, Mara farb- und gesichtslos, lachhafte Regiefehler (Punkfrisur unterm Motorradhelm) und dumme und genauso lachhafte Productplacements (NIN-T-Shirt, Happy Meal). Das Redo hat im Vergleich zum Original etwas mehr Eyecandy im Look and Feel und einen Soundtrack mit mehr Atmo. Und Chris Plummer. Und Stellan Skarsgård. Und sogar Julian Sands. Aber sonst nur den Vorzug, dass ich als fauler Ami-Sack keine Untertitel lesen muss.
Hmmm. Finde Mara NOCH besser als die Schwedin und Finchers Interpretation in ALLEN Belangen besser die schwedische.
Und komm, das NIN Shirt ist doch kein PP, sondern ne witzige Huldigung an Trent Reznor! ;)
Das NIN-Shirt ist sehr wohl ein PP und steht so sicher im Vetrag mit Reznor drin, da würde ich drauf wetten. An diesem Supergeek war mir das dann viel zu Klischeehaft, aber ich musste schmunzeln, zugegeben. Der Mara hab ich das einfach nicht abgenommen, die ist zu glatt und für mich weniger glaubwürdig, aber sie hat ein cooleres Motorrad! Für die Fincher-Version sprechen vielleicht noch die Opening Credits und das er das Setting in Schweden gelassen hat (wenn auch nicht immer dort gedreht) und nicht nach Chicago umgezogen hat. Und dort hat er eindeutig die cooleren Locations rausgesucht. Aber dieses ganze Ermittlungsding hat der Fincher vernachlässigt und das ist hier total Öde und Löchrig. Im Original kommt das aber sehr spannend. Und ich brauch keinen Hollywood-Fressen, wenn die Story super ist, und das ist sie. Da waren mir einfach die Unbekannteren viel lieber und vor allem kamen die authentischer.
Craig entspricht fast exakt der Buchvorlage, diesen fehlbesetzt zu nennen halte ich für gewagt. Mara sogar komplett, weswegen eine Gesichtlosigkeit und Farblosigkeit schlicht nicht richtig ist.
Ich kenne mich mit Haarprodukten nicht allzu sehr aus, aber auf irgendeine Art und Weise sollte das schon möglich sein.
Das Product Placement wird bereits im Buch ausgiebig genutzt, hätte man dies im Film weggelassen, wäre dies eine klare Abkehr der Buchvorlage gewesen.
Tja, Samourai, ich bin da eher beim spanky als bei dir. So langsam beschleicht mich das Gefühl, wir kommen nur noch selten zusammen - gerade was neuere Filme angeht. 6 Punkte für Finchers Version, 7 Punkte für die schwedische Version.
Tja ich hab halt keine generelle Abneigung alles Neuem gegenüber und bewerte IMMER auch die Machart mit. Und Finchers Dragon Tattoo ist einfach Hollywood-Genre-Kino auf verdammt hohem Niveau. Deswegen 9 dafür, und 8 fürs schwedische Original. Ganz klar. :)
Ich habe keine generelle Abneigung allem Neuen gegenüber - was erzählst du da wieder für einen Quatsch! Au weia! Ich habe dieses Jahr schon ein paar wahrlich großartige neue Filme gesehen, aber der hier gehört nun mal nicht dazu. Langsam macht es mir auch keinen Spaß mehr, in Diskussionen einzusteigen, wo du mitmischst und ich nicht gleicher Meinung bin. Schade.
Jetzt mal ehrlich: Du hast manchmal so eine Art an dir, die verschreckt mich einfach. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du keine zweite Meinung akzeptieren kannst und du dann schnell dabei bist, anderen zu unterstellen, dass sie keine Ahnung haben, den Film nicht verstehen und Ähnliches. So etwas verdirbt mir schnell den Spaß an kontroversen Diskussionen.
Ach Quatsch, ist doch alles auch nicht (immer sooo) ernst gemeint. Außerdem bist du auch kein Kind von Traurigkeit, wenn es ums Beharren auf der eigenen Meinung geht. :)
Na ja, aber ich bin da mit den Worten doch etwas vorsichtiger und habe meines Wissens noch nie jemandem unterstellt, keine Ahnung zu haben oder einen Film nicht verstanden zu haben. Klar beharre ich auf meiner Meinung und natürlich soll auch jeder auf seiner Meinung beharren - alles andere wäre ja auch lächerlich. ;)
Der auf Dr. Mabuse getrimmte deutsche Titel führt hier etwas in die Irre, denn dies ist ein spannungsgeladenes Kammerspiel, das vor unterwarteten Wendungen nur so strotzt. Neben jeder Menge 70er Jahre-Charme hat der Streifen im Einklang mit Morricones Soundtrack noch große französische Schauspielkunst der Marke Trintignant, Noiret und Jobert zu bieten. Sowas wird heute gar nicht mehr gemacht.
Ich fand den ganz erfrischend, weil etwas unkonventioneller. Außerdem mag ich halt dieses Dreigestirn. Unterliegt zwar jetzt auch keinem Schauzwang, aber handfeste Montagabendunterhaltung...
Der Titel nimmt es vorweg: die dunkelste Stunde, oder besser die dunkelsten 90 Minuten. Wahrscheinlich für Regisseur Gorak, der sich und das ganze Science-Fiction-Genre hiermit zu banalem Dünnpfiff deklassiert. Denn dieser Film ist mit nichten Trash, sondern nimmt sich selbst so bitter ernst und merkt dabei in seiner dummen Selbstverliebtheit in seine grauenvollen Photoshop-Effekt-Aliens gar nicht, wie langweilig und inhaltsleer er doch ist. Das unterträglichste aber sind diese armseligen Dialoge, die in ihrer Stumpfheit nicht zu überbieten sind. Emile Hirsch spielt sich damit aus den Augen und aus dem Sinn. Das ist der unterwältigendste Film, den ich seit langem gesehen habe.
Handfest inszenierter Thriller, der einiges an Spannung auffährt, der jedoch versucht, seine Drehbuchlücken durch unplausible Wendungen zu stopfen und so immer weiter in die Lächerlichkeit der Unlogik abrutscht. Er beweist aber einmal mehr, dass die Franzosen vom Grunde her ein Händchen für rasantes Actionkino haben, wenn sie auch oft wie hier im Gesamteindruck scheitern.
Aufwändiges Kostümdrama mit interessantem Verschwörungscharakter, das durch ein unmotiviertes Rückblendengehopse und sein überdurchschnittlich dunkles Szenenbild recht anstrengend bis ermüdend wirkt. Und so großes Neuland ist das hier gar nicht für den Emmerich, denn die meisten Szenen dürften aus dem Greenroom (resp. Darkroom) kommen. Ifans, Thewlis und die Redgrave hingegen sind durchweg zauberhaft.
Recht originelle Idee in einem schon weitestgehend ausgelutschten Genre. Nebenbei macht sich der Film zudem aufklärerisch darum bemüht zu zeigen, dass auch die Franzosen im Krieg ziemlich Dreck am Stecken hatten. Ich kenne zwar die Romanvorlage nicht, aber diese hinterrücks eingeflochtene Paarproblematik um ungewollte Schwangerschaft und Co. bombardiert dieses vom Fundament her solide Geschichtengebäude in Grund und Boden und macht daraus gegen Ende hin einen dünnpfiffigen Groschenroman. Zudem ist die Thomas hier (ausnahmsweise) enttäuschend langweilig.
So sehr ich die Kampfeslust von Holmes im ersten Teil gegen Nörgler verteidigt habe, so muss ich feststellen, dass es inzwischen doch zu sehr Martial Arts ist, auch wenn dies hier eine moderne Fassung ohne Authentizitätsanspruch ist. Das Zusammenspiel Downey/Law scheint zumindest sehr viel Spaß gemacht zu haben, was sich direkt auf den Zuschauer nierderschlägt. Downey wirkt trotzdem schauspielerisch unterfordert, dem könnte man mal wieder was substanzielleres gönnen, statt handfestes Popcornkino. Kurzweilgarant ist er jedenfalls, so auch hier.
Als ich Samstag morgen von Deinem Tod erfuhr, war gerade die kleine Tochter meiner Freundin zugegen und fragte mich, als ich sagte, der schreckliche Sven sei gestorben: "Hat Wickie ihn besiegt?"
Hach Günther, ich mochte Dich als Kind in Derrick und später beim Fassbinder. Und ich fand, das kein anderer in die Rolle des schrecklichen Sven passt, als Du. Schade, dass wir Dich nicht mehr haben, Du warst ein ausgesprochener Sympath!
Ich erinnere mich da an einen großen Spruch: "Hast du Zucker?" "Wieso?" "Da ist eine Biene auf deiner Hose!" Geschmacksache auf alle Fälle. Curtis und Moore wären aber auch ohne die durchgeknallte Synchro ein sehenswertes Team.
Atmosphärisch nicht ganz so dichtes Kammerspiel, wie man es hätte erwarten können. Das liegt vornehmlich an der überkandidelten Foster und an verschiedenen unrunden Wendungen, die man dem Drehbuch bzw. der Regie so nicht durchgehen lassen kann. Stattdessen spielt Christoph Waltz hier aber alles an die Wand, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und sorgt für gehörig Kurzweil. Der Schluss kommt dann doch ein wenig abrupt, weil man sich noch gar nicht daran hat satt sehen können, was dieses Quartett hier abliefert.
Kam mir bisschen so vor, als würde sie merken, dass ihr mit Waltz die Felle davonschwimmen und sie einen Scheit zu viel ins Feuer geworfen hat, um es mal metaphorisch zu sagen. Die Rolle passt im Prinzip schon auf sie, nur sie trägt zu dick auf.
Ich halte mich hier ausschließlich an meine eigenen Gebote beim Filmekritisieren, caprese? Und da gibt es nur eines: Keine langatmigen Bleiwüsten-Sermons. Und da ich eine Nerdbrille trage, ist bei mir Niveau und Intellekt gleichermaßen recht hoch gehängt, weswegen Deine Anschuldigung schlicht haltlos ist. Hingegen finde ich, dass sich das bei einem Kammerspiel mit 4 Mimen dieser Klasse adjektivisch geradzu aufdrängt. Ich formuliere es aber nochmal extra für Dich neu: "In diesem Kammerspiel knistert es nicht ganz so knorke, wie man es erwarten könnte." Besser?
Originelle Idee mit einiger Brisanz, die leider immer im entscheidenden Moment dem hollywoodianischen Drang zum Tearjerker anheimfällt. Schauspielerische Blüten treiben hier nur in Gestalt von Joan Cusack und Alec Baldwin. Am furchtbarsten aber ist die Bildsprache, die in ihrem eigenen Schwulst fast erstickt und der immer passende Soundtrack featuret dazu alles, was an weinerlichem Songwriting und Geklimper aktuell auf dem Markt ist. Und dann noch das obligatorisch pathetische Happyend-Geseiere, das an Widerlichkeit nicht zu überbieten ist. So eine Geschicte darf einfach nicht in Hollywood verfilmt werden...
Ganz unterhaltsame Odyssee von vier Star Wars-Buffs und gleichzeitig deren Coming Of Age. Die Humorskala steckt leider etwas auf Klamauk fest und Seth Rogens Präsenz trägt auch mehr in Richtung Kalauer bei. Ein paar nette Cameos trösten über manch flachen Gag hinweg. Um aber für die Connaisseure credibel zu sein, fehlt es an Herzblut und Tiefgang, was u.U. dem verkorksten Eingriff in den Schnitt seitens der Produktion anzulasten ist.
Ungemein unterhaltsame Abrechnung der Star Wars-Afficionados mit dem Schöpfer ihrer so verehrten Welt. Letztere wirkt außerhalb der Filme für den weniger infizierten dann teilweise doch recht armselig, konsumverstrahlt und erzeugt eine Stimmung zwischen Fremdscham und Schadenfreude, aber auch reinem Staunen. Man könnte mutmaßen, Lucas habe es in den späten 70er Jahren geschafft, mit seinen Filmen und dem Megamerch einer ganzen Generation einen psychischen Knacks zu verpassen. Formal ist das leider extrem hektisch und unausgeglichen mit einem getriebenem Schnitt, der es nicht schafft, die Fülle der gesammelten Informationen zu kanalisieren.
Deine Kommentare
spanky
über Komm, süßer Tod 2012/05/30 14:16:35
Bitterböse Krimikomödie im originellen Setting des Wiener Rettungsdienste-Milieus. Gleichtzeitig der Auftakt zu einer Filmreihe, mit der das kleine Alpenland dem großen Bruder zeigt, wo der Bartl krimimäßig den Most holt. Zumindest, was den Humoraspekt angeht. Wenn sowas der Tatort könnte, würde ich sofort konvertieren und mir diese bundeseinheitlichen Gottesdienste sonntäglich um 20:15 Uhr antun.
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Sozionaut 2012/05/31 00:11:31
Antwort löschenXD...made my day!
spanky
Kommentare 2012/05/30 07:34:32
Nachtblende. Wegen Kinski ;-)
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spanky
über Blast - Wo die Büffel röhren 2012/05/29 16:26:46
Erfrischend skurrile Komödie aus der Welt des Gonzo mit jeder Menge Handfeuerwaffen, Booze und halluzinogenen Drogen. Murray mit seinem Genuschel durch die in den Mundwinkel geklemmte Zigarette allein ist schon sehenswert. Er portaitiert Thompson mit seinem bizarren Gehabe und seinem Style in kurzen Tennishosen, schrillbunten Hawaiii-Hemden und lustigen Kopfbedeckungen so lebensecht, dass ihm zur Vollendung nur noch die Glatze fehlt. Dem Film fehlt dagegen nur ein wenig der rote Faden, was in der Natur der Sache begründet sein mag.
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spanky
über Romy - Porträt eines Gesichts 2012/05/29 11:01:31
Rares und sehr intimes Portait über die Romy. Syberberg kommt ihr so nah wie fast nur ihre Geliebten. Man erlebt hier eine Romy in der vollen Glut ihres charismatischen Wesens und man kann diese Selbstverschwendungssucht schon fühlen, der sie bald anheim fallen wird.
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Markbln 2012/05/29 12:31:25
Antwort löschenGenau so ist es. Hörste, Brigitte!
spanky 2012/05/29 13:14:20
Antwort löschenNun, also Brigittes Kritik am Inhalt dahingehend, dass hier nichts Neues über Romy gesagt wird, finde ich etwas fehl am Platz. Ist ja klar, das ein Interview aus der Zeit jetzt nichts grundlegend Neues offenbart. Aber die Art wie sie sich vor der Kamera gibt, ist zauberhaft und charmant und offenbart sehr viel von ihrer Gemütslage und ich habe noch nie etwas vergleichbares mit ihr gesehen. Und ja, Aznavour durfte singen, ich bitte darum. Ein Zeitdokument!
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Markbln 2012/05/29 13:37:12
Antwort löschenIch sehe das als eine einzige Liebeserklärung an Romy Schneider und keinen Papparraziverrat.
Dass ein Fan fast 40 Jahre später das meiste Gesagte vielleicht schon weiß, ist logisch.
spanky 2012/05/29 16:27:17
Antwort löschenSo sieht's aus!
spanky
über Rushmore 2012/05/25 09:55:14
Puuh, der Wes und ich werden keine Freunde mehr, aber ich hab's mehrfach probiert! Dieser Film ist mir einfach zu aufgesetzt. Und irgendwie zündet bei mir dieser Nerdhumor nicht, weil ich das alles in seiner Bemühtheit um Skurrilität mehr bemitleidenswert als lustig finde. OK, von Bill Murray mal abgesehen.
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spanky
über die Serie Heimat - Eine deutsche Chronik 2012/05/25 09:28:39
Die Essenz dieser Geschichte wird schon im Titel dieses Familien-Epos extrahiert. Ein Manifest an die Wurzeln eines Menschen (begründet in Ort, Sprache oder Personen), an die Familie und eine nostalgische Hommage an die Vergänglichkeit. Die Verquickung der Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts am Schicksal einer Familie aus dem Hunsrück war und ist ein Geniestreich der Filmerzählkunst. Etwas derart berührendes und mutiges hat die Fernsehlandschaft nie wieder hervorgebracht.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Markbln 2012/05/25 14:34:29
Antwort löschenStimme dir vollkommen zu, spanky. In Deutschland zumindest nicht. Ich liebe "Heimat". Auch Teil 2 war noch sehr gut. Die dritte Staffel war dann wesentlich dünner.
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spanky 2012/05/25 14:37:40
Antwort löschenIch beziehe mich ausschließlich auf die erste Staffel. Den Rest hab gar ich nicht gesehen und meines Wissens knüpfen die anderen 2 Staffeln halt nur an den Erfolg an (Sellout). Hab auch überlegt: was wäre dann ein ausländisches Pendant? "Roots" ;-)?
Markbln 2012/05/25 14:51:39
Antwort löschen"Roots" und "Holocaust" fand ich damals sogar sehr aufregend. "Roots" lief letztens mal im Fernsehen und es packte mich nicht mehr so stark.
Aus Deutschland steht für mich noch "Berlin Alexanderplatz" und "Tadellöser & Wolff" ganz oben, aber beides sind ganz andere Geschichten.
Die 2. Staffel "Heimat" lohnt sich durchaus, finde ich.
spanky
über Verblendung 2012/05/23 08:14:30
Craig fehlbesetzt, Mara farb- und gesichtslos, lachhafte Regiefehler (Punkfrisur unterm Motorradhelm) und dumme und genauso lachhafte Productplacements (NIN-T-Shirt, Happy Meal). Das Redo hat im Vergleich zum Original etwas mehr Eyecandy im Look and Feel und einen Soundtrack mit mehr Atmo. Und Chris Plummer. Und Stellan Skarsgård. Und sogar Julian Sands. Aber sonst nur den Vorzug, dass ich als fauler Ami-Sack keine Untertitel lesen muss.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten
Le Samourai 2012/05/23 09:54:19
Antwort löschenHmmm. Finde Mara NOCH besser als die Schwedin und Finchers Interpretation in ALLEN Belangen besser die schwedische.
Und komm, das NIN Shirt ist doch kein PP, sondern ne witzige Huldigung an Trent Reznor! ;)
spanky 2012/05/23 10:25:34
Antwort löschenDas NIN-Shirt ist sehr wohl ein PP und steht so sicher im Vetrag mit Reznor drin, da würde ich drauf wetten. An diesem Supergeek war mir das dann viel zu Klischeehaft, aber ich musste schmunzeln, zugegeben. Der Mara hab ich das einfach nicht abgenommen, die ist zu glatt und für mich weniger glaubwürdig, aber sie hat ein cooleres Motorrad! Für die Fincher-Version sprechen vielleicht noch die Opening Credits und das er das Setting in Schweden gelassen hat (wenn auch nicht immer dort gedreht) und nicht nach Chicago umgezogen hat. Und dort hat er eindeutig die cooleren Locations rausgesucht. Aber dieses ganze Ermittlungsding hat der Fincher vernachlässigt und das ist hier total Öde und Löchrig. Im Original kommt das aber sehr spannend. Und ich brauch keinen Hollywood-Fressen, wenn die Story super ist, und das ist sie. Da waren mir einfach die Unbekannteren viel lieber und vor allem kamen die authentischer.
Trimalchio 2012/05/26 16:38:32
Antwort löschenCraig entspricht fast exakt der Buchvorlage, diesen fehlbesetzt zu nennen halte ich für gewagt. Mara sogar komplett, weswegen eine Gesichtlosigkeit und Farblosigkeit schlicht nicht richtig ist.
Ich kenne mich mit Haarprodukten nicht allzu sehr aus, aber auf irgendeine Art und Weise sollte das schon möglich sein.
Das Product Placement wird bereits im Buch ausgiebig genutzt, hätte man dies im Film weggelassen, wäre dies eine klare Abkehr der Buchvorlage gewesen.
Anoirja 2012/05/31 15:12:45
Antwort löschenTja, Samourai, ich bin da eher beim spanky als bei dir. So langsam beschleicht mich das Gefühl, wir kommen nur noch selten zusammen - gerade was neuere Filme angeht. 6 Punkte für Finchers Version, 7 Punkte für die schwedische Version.
Le Samourai 2012/05/31 15:31:37
Antwort löschenTja ich hab halt keine generelle Abneigung alles Neuem gegenüber und bewerte IMMER auch die Machart mit. Und Finchers Dragon Tattoo ist einfach Hollywood-Genre-Kino auf verdammt hohem Niveau. Deswegen 9 dafür, und 8 fürs schwedische Original. Ganz klar. :)
Anoirja 2012/05/31 15:52:02
Antwort löschenIch habe keine generelle Abneigung allem Neuen gegenüber - was erzählst du da wieder für einen Quatsch! Au weia! Ich habe dieses Jahr schon ein paar wahrlich großartige neue Filme gesehen, aber der hier gehört nun mal nicht dazu. Langsam macht es mir auch keinen Spaß mehr, in Diskussionen einzusteigen, wo du mitmischst und ich nicht gleicher Meinung bin. Schade.
Le Samourai 2012/05/31 15:58:08
Antwort löschenAnjalein, nimm doch nicht alles immer so ernst... :(
Anoirja 2012/05/31 16:10:30
Antwort löschenJetzt mal ehrlich: Du hast manchmal so eine Art an dir, die verschreckt mich einfach. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du keine zweite Meinung akzeptieren kannst und du dann schnell dabei bist, anderen zu unterstellen, dass sie keine Ahnung haben, den Film nicht verstehen und Ähnliches. So etwas verdirbt mir schnell den Spaß an kontroversen Diskussionen.
Alle 10 Antworten zeigen
Le Samourai 2012/05/31 16:32:56
Antwort löschenAch Quatsch, ist doch alles auch nicht (immer sooo) ernst gemeint. Außerdem bist du auch kein Kind von Traurigkeit, wenn es ums Beharren auf der eigenen Meinung geht. :)
Anoirja 2012/05/31 16:40:10
Antwort löschenNa ja, aber ich bin da mit den Worten doch etwas vorsichtiger und habe meines Wissens noch nie jemandem unterstellt, keine Ahnung zu haben oder einen Film nicht verstanden zu haben. Klar beharre ich auf meiner Meinung und natürlich soll auch jeder auf seiner Meinung beharren - alles andere wäre ja auch lächerlich. ;)
spanky
über Das Netz der tausend Augen 2012/05/22 11:20:39
Der auf Dr. Mabuse getrimmte deutsche Titel führt hier etwas in die Irre, denn dies ist ein spannungsgeladenes Kammerspiel, das vor unterwarteten Wendungen nur so strotzt. Neben jeder Menge 70er Jahre-Charme hat der Streifen im Einklang mit Morricones Soundtrack noch große französische Schauspielkunst der Marke Trintignant, Noiret und Jobert zu bieten. Sowas wird heute gar nicht mehr gemacht.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Markbln 2012/05/22 11:44:36
Antwort löschenDanke, erspart mir meinen Kommentar. Fand ihn nur noch etwas anstrengender zu schauen, schätzungsweise. 6 points aber auch von der Berliner Jury.
spanky 2012/05/22 13:04:58
Antwort löschenIch fand den ganz erfrischend, weil etwas unkonventioneller. Außerdem mag ich halt dieses Dreigestirn. Unterliegt zwar jetzt auch keinem Schauzwang, aber handfeste Montagabendunterhaltung...
spanky
über Darkest Hour 2012/05/21 00:03:49
Der Titel nimmt es vorweg: die dunkelste Stunde, oder besser die dunkelsten 90 Minuten. Wahrscheinlich für Regisseur Gorak, der sich und das ganze Science-Fiction-Genre hiermit zu banalem Dünnpfiff deklassiert. Denn dieser Film ist mit nichten Trash, sondern nimmt sich selbst so bitter ernst und merkt dabei in seiner dummen Selbstverliebtheit in seine grauenvollen Photoshop-Effekt-Aliens gar nicht, wie langweilig und inhaltsleer er doch ist. Das unterträglichste aber sind diese armseligen Dialoge, die in ihrer Stumpfheit nicht zu überbieten sind. Emile Hirsch spielt sich damit aus den Augen und aus dem Sinn. Das ist der unterwältigendste Film, den ich seit langem gesehen habe.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Wumz 2012/05/21 09:26:31
Antwort löschenUnterwältigend, auch nett =)
spanky
über Point Blank 2012/05/18 16:55:11
Handfest inszenierter Thriller, der einiges an Spannung auffährt, der jedoch versucht, seine Drehbuchlücken durch unplausible Wendungen zu stopfen und so immer weiter in die Lächerlichkeit der Unlogik abrutscht. Er beweist aber einmal mehr, dass die Franzosen vom Grunde her ein Händchen für rasantes Actionkino haben, wenn sie auch oft wie hier im Gesamteindruck scheitern.
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spanky
über Anonymus 2012/05/16 13:15:56
Aufwändiges Kostümdrama mit interessantem Verschwörungscharakter, das durch ein unmotiviertes Rückblendengehopse und sein überdurchschnittlich dunkles Szenenbild recht anstrengend bis ermüdend wirkt. Und so großes Neuland ist das hier gar nicht für den Emmerich, denn die meisten Szenen dürften aus dem Greenroom (resp. Darkroom) kommen. Ifans, Thewlis und die Redgrave hingegen sind durchweg zauberhaft.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
spanky
über Sarahs Schlüssel 2012/05/14 12:00:26
Recht originelle Idee in einem schon weitestgehend ausgelutschten Genre. Nebenbei macht sich der Film zudem aufklärerisch darum bemüht zu zeigen, dass auch die Franzosen im Krieg ziemlich Dreck am Stecken hatten. Ich kenne zwar die Romanvorlage nicht, aber diese hinterrücks eingeflochtene Paarproblematik um ungewollte Schwangerschaft und Co. bombardiert dieses vom Fundament her solide Geschichtengebäude in Grund und Boden und macht daraus gegen Ende hin einen dünnpfiffigen Groschenroman. Zudem ist die Thomas hier (ausnahmsweise) enttäuschend langweilig.
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spanky
über Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten 2012/05/14 11:51:14
So sehr ich die Kampfeslust von Holmes im ersten Teil gegen Nörgler verteidigt habe, so muss ich feststellen, dass es inzwischen doch zu sehr Martial Arts ist, auch wenn dies hier eine moderne Fassung ohne Authentizitätsanspruch ist. Das Zusammenspiel Downey/Law scheint zumindest sehr viel Spaß gemacht zu haben, was sich direkt auf den Zuschauer nierderschlägt. Downey wirkt trotzdem schauspielerisch unterfordert, dem könnte man mal wieder was substanzielleres gönnen, statt handfestes Popcornkino. Kurzweilgarant ist er jedenfalls, so auch hier.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
spanky
über Günther Kaufmann 2012/05/14 09:40:17
Als ich Samstag morgen von Deinem Tod erfuhr, war gerade die kleine Tochter meiner Freundin zugegen und fragte mich, als ich sagte, der schreckliche Sven sei gestorben: "Hat Wickie ihn besiegt?"
Hach Günther, ich mochte Dich als Kind in Derrick und später beim Fassbinder. Und ich fand, das kein anderer in die Rolle des schrecklichen Sven passt, als Du. Schade, dass wir Dich nicht mehr haben, Du warst ein ausgesprochener Sympath!
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
doctorgonzo 2012/05/14 10:23:26
Antwort löschenSo unterschrieben.
spanky
über die Serie Die Zwei 2012/05/09 20:09:25
Ich erinnere mich da an einen großen Spruch: "Hast du Zucker?" "Wieso?" "Da ist eine Biene auf deiner Hose!" Geschmacksache auf alle Fälle. Curtis und Moore wären aber auch ohne die durchgeknallte Synchro ein sehenswertes Team.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
spanky
über Der Gott des Gemetzels 2012/05/09 13:04:00
Atmosphärisch nicht ganz so dichtes Kammerspiel, wie man es hätte erwarten können. Das liegt vornehmlich an der überkandidelten Foster und an verschiedenen unrunden Wendungen, die man dem Drehbuch bzw. der Regie so nicht durchgehen lassen kann. Stattdessen spielt Christoph Waltz hier aber alles an die Wand, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und sorgt für gehörig Kurzweil. Der Schluss kommt dann doch ein wenig abrupt, weil man sich noch gar nicht daran hat satt sehen können, was dieses Quartett hier abliefert.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 12 Antworten
Markbln 2012/05/09 13:21:56
Antwort löschenSehe ich haargenau so. Echt merkwürdig diese chargierende Foster.
spanky 2012/05/09 13:25:29
Antwort löschenKam mir bisschen so vor, als würde sie merken, dass ihr mit Waltz die Felle davonschwimmen und sie einen Scheit zu viel ins Feuer geworfen hat, um es mal metaphorisch zu sagen. Die Rolle passt im Prinzip schon auf sie, nur sie trägt zu dick auf.
Baumkopf Holzfaust 2012/05/09 14:29:54
Antwort löschen1. Gebot des Film Kritisierens: Du sollst nicht "Atmoshärisch Dicht" schreiben!
Das ist so stumpf wie abgelutscht wie niveaulos wie doof wie pseudointellektuell wie durchschaubar wie gähn.
Markbln 2012/05/09 14:38:53
Antwort löschenAber noch abgelutschter finde ich, wenn einem jemand die Welt erklären will, die nur einen eigenen Kosmos umfasst.
spanky 2012/05/09 14:43:01
Antwort löschenIch halte mich hier ausschließlich an meine eigenen Gebote beim Filmekritisieren, caprese? Und da gibt es nur eines: Keine langatmigen Bleiwüsten-Sermons. Und da ich eine Nerdbrille trage, ist bei mir Niveau und Intellekt gleichermaßen recht hoch gehängt, weswegen Deine Anschuldigung schlicht haltlos ist. Hingegen finde ich, dass sich das bei einem Kammerspiel mit 4 Mimen dieser Klasse adjektivisch geradzu aufdrängt. Ich formuliere es aber nochmal extra für Dich neu: "In diesem Kammerspiel knistert es nicht ganz so knorke, wie man es erwarten könnte." Besser?
spanky 2012/05/09 14:45:42
Antwort löschenäh, räusper; Danke, Markbln...
Markbln 2012/05/09 14:48:52
Antwort löschen"Knorke" ach wie schön, da wird mir janz warm ums Herz. Danke auch.
spanky 2012/05/09 14:51:21
Antwort löschen"chargierend" fand ich aber auch ziemlich dufte!
Ichundso 2012/05/09 19:22:41
Antwort löschenFalsch! Das 1. Gebot des Filmkritisierens ist: Verwende bloß nicht das Wort "Sichtung". Du bist Zuschauer und kein Wissenschaftler.
Baumkopf Holzfaust 2012/05/09 20:49:29
Antwort löschenreimt sich aber besser auf Dichtung...
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Baumkopf Holzfaust 2012/05/09 20:50:07
Antwort löschenabgesehen davon ist Filmanalyse durchaus eine Wissenschaft!
Ichundso 2012/05/09 20:55:14
Antwort löschenAber ich glaube nicht, dass Moviepilot die richtige Plattform für "Den Schnitt bei Minute 23 fand ich nicht sehr gelungen" ist.
spanky
über die Serie Berlin - Tag und Nacht 2012/05/08 15:47:34
Mal wieder ein Armutszeugnis der privatwirtschaftlichen TV-Landschaft.
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spanky
über Beim Leben meiner Schwester 2012/05/06 22:22:11
Originelle Idee mit einiger Brisanz, die leider immer im entscheidenden Moment dem hollywoodianischen Drang zum Tearjerker anheimfällt. Schauspielerische Blüten treiben hier nur in Gestalt von Joan Cusack und Alec Baldwin. Am furchtbarsten aber ist die Bildsprache, die in ihrem eigenen Schwulst fast erstickt und der immer passende Soundtrack featuret dazu alles, was an weinerlichem Songwriting und Geklimper aktuell auf dem Markt ist. Und dann noch das obligatorisch pathetische Happyend-Geseiere, das an Widerlichkeit nicht zu überbieten ist. So eine Geschicte darf einfach nicht in Hollywood verfilmt werden...
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Markbln 2012/05/07 16:22:58
Antwort löschendas war wirklich eine Zumutung, oder. Und on top Sunnygirl Diaz. ich dachte, sie singt gleich "California dreaming"
spanky 2012/05/07 16:31:13
Antwort löschen*lol*
spanky
über Fanboys 2012/05/05 13:01:16
Ganz unterhaltsame Odyssee von vier Star Wars-Buffs und gleichzeitig deren Coming Of Age. Die Humorskala steckt leider etwas auf Klamauk fest und Seth Rogens Präsenz trägt auch mehr in Richtung Kalauer bei. Ein paar nette Cameos trösten über manch flachen Gag hinweg. Um aber für die Connaisseure credibel zu sein, fehlt es an Herzblut und Tiefgang, was u.U. dem verkorksten Eingriff in den Schnitt seitens der Produktion anzulasten ist.
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spanky
über The People vs. George Lucas 2012/05/05 12:29:07
Ungemein unterhaltsame Abrechnung der Star Wars-Afficionados mit dem Schöpfer ihrer so verehrten Welt. Letztere wirkt außerhalb der Filme für den weniger infizierten dann teilweise doch recht armselig, konsumverstrahlt und erzeugt eine Stimmung zwischen Fremdscham und Schadenfreude, aber auch reinem Staunen. Man könnte mutmaßen, Lucas habe es in den späten 70er Jahren geschafft, mit seinen Filmen und dem Megamerch einer ganzen Generation einen psychischen Knacks zu verpassen. Formal ist das leider extrem hektisch und unausgeglichen mit einem getriebenem Schnitt, der es nicht schafft, die Fülle der gesammelten Informationen zu kanalisieren.
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