Come together. Dresden und der 13. Februar

Come together. Dresden und der 13. Februar

DE · 2012 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 12 · Dokumentarfilm · Kinostart

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von Barbara Lubich

Am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden zum Ziel alliierter Bombenangriffe. Das Thema der Zerstörung einer Kulturstadt so kurz vor Kriegsende wurde sofort propagandistisch ausgeschlachtet. Dieser durch Goebbels begründete Mythos erwies sich auch in Zeiten des Ost-West-Konflikts als hervorragendes Mittel, um gegen den Westen zu mobilisieren. Während in den 80er Jahren die Friedensbewegung den 13. Februar nutzte, um gegen Krieg und Aufrüstung zu protestieren, wurde das Datum mit der Wende für ganz andere Gruppen interessant: Heute findet am 13. Februar in Dresden einer der größten Neonaziaufmärsche Europas statt. Die Auseinandersetzungen zwischen Neonazis, Polizei und Gegendemonstranten bestimmen das Bild des Tages. Durch die Stimmen der Protagonisten blickt Regisseurin Barbara Lubich in ihrer Dokumentation Come Together. Dresden und der 13. Februar auf die Geschichte des Gedenkens seit 1945 zurück und reflektiert gleichzeitig die aktuelle Entwicklung. Der Wandel, den der Erinnerungsdiskurs in den letzten fünf Jahren erlebte, gewann auch 2012 weiter an Dynamik.

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Drehbuch
Filmdetails Come together. Dresden und der 13. Februar
Genre
Geschichts-Dokumentation, Dokumentarfilm
Zeit
1945, Zweiter Weltkrieg
Ort
Deutschland, Dresden
Handlung
Angriff, Bewegung, Bombe, Bombenalarm, Geschichte, Krieg, Kultur, Ost - West, Protest, Zerstörung
Verleiher
Barnsteiner Film
Produktionsfirma
hechtfilm - filmproduktion UG

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