Avengers 4 kann einpacken: Joker ist die profitabelste Comicverfilmung

Joker
© Warner Bros.
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Erst Anfang der Woche berichteten wir von einem Box Office-Meilenstein, als Joker die 900-Millionen-Dollar-Hürde an den Kinokassen mit Leichtigkeit übersprang. Wenige Tage später folgt die nächste Rekordmeldung, dieses Mal via Forbes: Fünf Wochen nach Kinostart steuert der DC-Film mit Joaquin Phoenix nicht nur auf die goldene Milliarden zu, sondern darf sich fortan auch profitabelste Comicverfilmung aller Zeiten nennen.

Joker ist an den Kinokassen nicht zu stoppen

Obwohl Avengers 4: Endgame dieses Jahr mit einem Einspielergebnis von fast 2,8 Milliarden Dollar Avatar als erfolgreichsten Kinofilm von der Spitze verdrängte, kann selbst die Krönung von drei MCU-Phasen nicht mit dem Achtungserfolg mithalten, den Joker in puncto Gewinn aktuell vorzuweisen hat. Tatsächlich war seit Die Maske mit Jim Carrey keine Comicverfilmung mehr so profitabel wie die Origin-Story des Clown Prince of Crime.

Doch wie sehen die Zahlen genau aus? Joker hat bisher 957 Millionen Dollar weltweit eingespielt, während sich die Produktionskosten laut dem Forbes-Bericht auf 62,5 Millionen Dollar belaufen. Marketingkosten sind da zwar noch nicht mit eingerechnet. Dennoch konnte Joker damit das 15,3-fache seines Budgets einspielen. Die Maske erreichte 1994 mit einem Budget von 23 Millionen Dollar ein Einspiel von 351 Millionen Dollar.

Das sind wahrlich bemerkenswerte Zahlen, vor allem mit einem Blick auf die Kosten de anderen Filme, die am Box Office ebenfalls die 900-Millionen-Hürde schafften. Hier haben die meisten Filme ein Budget im dreistelligen Bereich vorzuweisen. Joker ist damit der drittbilligste Film, der es in diese Liga schafft. Vor ihm befinden sich nur noch Bohemian Rhapsody (Budget 52 Millionen, Einspiel 905 Millionen) und das König der Löwen-Original (Budget 55 Millionen, Einspiel 968 Millionen).

Macht der Erfolg die Joker-Fortsetzung obligatorisch?

Als Nächstes dürfte Joker die Milliarden-Grenze passieren. Schon jetzt sollte Warner Bros. überaus zufrieden mit der Performance des Films sein, hatte anfangs kaum einer der Verantwortlichen großes Vertrauen in Produktion, die in den USA zudem ein R-Rating erhalten hat und somit alles andere als eine familienfreundliche Zielgruppe wie die meisten anderen Comicverfilmungen von DC und Marvel anspricht.

Auch die Frage nach einer Fortsetzung wird damit umso spannender. In den Box Office-Sphären, in denen sich Joker nun befindet, gibt es kaum einen Film, der keine Fortsetzung erhalten hat oder selbst ein Franchise-Ableger ist. Sowohl Hauptdarsteller Joaquin Phoenix als auch Regisseur Todd Phillips haben sich bisher allerdings gegen ein Joker-Sequel ausgesprochen, auch wenn diverse Anschlussmöglichkeiten bestehen.

Joker läuft seit dem 10. Oktober 2019 in den deutschen Kinos.

Was glaubt ihr, wie viel Joker bis zum Ende seines Laufs noch einspielen wird?

Moviepilot Team
Beeblebrox Matthias Hopf
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Redakteur bei Moviepilot. Schaut zu viel ins Internet, mag den Weltraum und fühlt sich auf Tatooine genauso zu Hause wie in Hogwarts und Mittelerde.
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