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Der Herr der Ringe: Die Gefährten - 5 erstaunliche Fakten zum Fantasy-Epos

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© Warner Bros.
Der Herr der Ringe: Die Gefährten
23.06.2019 - 11:15 UhrVor 2 Jahren aktualisiert
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Heute Abend läuft der Herr der Ringe: Die Gefährten um 20:15 Uhr auf Sat.1. Wir präsentieren euch spannende Fakten zum monumentalen Fantasy-Epos von Peter Jackson.

Seit dem unbeschreiblichen Erfolg von Game of Thrones befindet sich das Fantasygenre auch im Serienbereich im Aufstieg. Das epische Meisterwerk von J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe, darf dabei selbstverständlich nicht fehlen und erhält folglich bald eine eigene Serie auf Amazon.

Die Trilogieverfilmung des Urwerks des High Fantasy war derweil neben Harry Potter der zentrale Auslöser für den Fantasy-Boom und holte das Genre endgültig aus der Nerdecke heraus.

Der Herr der Ringe auf Sat.1

Grund genug, sich den ersten Teil der Trilogie von Peter Jackson, Der Herr der Ringe: Die Gefährten, heute Abend um 20:15 Uhr auf Sat.1 noch einmal anzusehen. Denn kaum eine Filmreihe ist so bewundernswert genau und detailliert bei den Dreharbeiten mit ihrem Quellenmaterial umgegangen wie Der Herr der Ringe.

Auch nach fast 20 Jahren kann der Zuschauer und Fan daher noch Neues zu diesem Film lernen und entdecken. Wir haben spannende Details und Fakten, die euch vielleicht und hoffentlich noch nicht aufgefallen sind, zu Die Gefährten zusammengetragen.

Der Herr der Ringe: Galadriels besondere Augen

Ein kleines Detail, das viel über die Genauigkeit und das Tolkien-Wissen der Filmemacher aussagt, sind die Augen der uralten und mysteriösen Elbin Galadriel, dargestellt nach nur einem Monat vor der Kamera von Cate Blanchett. Diese wurde laut Screen Rant  mit einer speziellen Beleuchtungsanlage bestrahlt, um für nur wenige Sekunde ein optisches, leuchtendes Licht in ihren beeindruckenden Augen zu erreichen.

Cate Blanchett als Galadriel

Hintergrund ist, dass Galadriel eine der letzten Elben in Mittelerde ist, die das Licht der Zwei Bäume von Valinor noch gesehen hat, das ihre Augen nun reflektieren. Ihr Alter ist es auch, das Galadriel im Gegensatz zu Gandalf, Frodo oder Bilbo erlaubt, den Prolog am Anfang des Films zu sprechen. Augenfarben wurden zudem benutzt, um die verschiedenen Elbenvölker voneinander zu unterscheiden: Hellblau für Lothlorien, dunkelblau für Bruchtal.

Der Herr der Ringe: Gandalfs Missgeschick im detaillierten Beutelsend

Eine ikonische Szene des noch hellen Anfangs von Die Gefährten im Auenland ist Gandalfs schmerzhafte Bekanntschaft mit der niedrigen Hobbitdecke in Beutelsend. Was wie eine gescriptete Szene aussieht, um den Größenunterschied zwischen Zauberer Gandalf (Ian McKellen) und Hobbit Bilbo (Ian Holm) zu verdeutlichen, war in Wahrheit ein echtes Missgeschick von Darsteller McKellen, das im Film belassen wurde.

Gandalf stößt sich den Kopf

Kein Wunder, die Szene funktioniert auch wunderbar! An der Wand über dem Kamin hängen Bilder von Bilbos Eltern, die aussehen wie Peter Jackson und seine Frau Fran Walsh. Die Szenen mit Bilbo, dessen Darsteller Ian Holm übrigens nie selbst am Hobbingen-Set war, und Beutelsend im Allgemeinen fallen zudem durch zahlreiche Anspielungen auf Bilbos früheres Abenteuer in Der Hobbit: Eine unerwartete Reise auf:

  • In Bilbos Haus tauchen Karte, Schlüssel und Schwerter aus dem Erebor-Abenteuer auf.
  • Die Runen im Buch lassen sich als das Drossel-Rätsel übersetzen.
  • Die versteinerten Trolle stehen bei Aragorns (Viggo Mortensen) Flucht mit den Hobbits vor den Ringgeistern im Hintergrund.
  • In Bruchtal kann man die Namen aller Zwerge der Erebor-Mission in Bilbos Buch erspähen. Er erwähnt auch den Einsamen Berg, Düsterwald und Seestadt.
  • Einige der toten Zwerge in Moria, Balin, Ori und Oin, gehörten einst zu Bilbos Reisetruppe.
Links: Die Gefährten; rechts: Der Hobbit

Weitere Tolkien-Nerddetails: Als Gandalf von Saruman gefangen gehalten wird, flüstert er der Motte den Namen Gwaihir zu, Name des Fürsten der Großen Adler, der ihn später rettet. Außerdem ist bereits kurz Minas Tirith zu sehen, wo Gandalf nach Informationen zum Einen Ring sucht. Die Stadt wird später in Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs noch sehr wichtig.

Der Herr der Ringe: Voller Einsatz der Schauspieler

Boromir-Darsteller Sean Bean ist für seine Charakterdarstellungen bekannt. So blieb er auch meist in den Drehpausen zwischen einzelnen Takes, selbst bei seiner emotionalen Todesszene, in seiner Rolle. Aufgrund seiner Flugangst lief er für die Szene mit dem Ring im Schnee sogar jeden Tag zwei Stunden in vollem Kostüm einen Berg hinauf.

Boromir ist vom Ring fasziniert

Auch Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen vertiefte sich so sehr in seine Rolle, dass er im Alltag mit seinem Schwert durch die Gegend spazierte. Sean Astin nahm für Sam Gamdschie zu. Christopher Lee, der Tolkien noch persönlich kennen gelernt hatte und den Herrn der Ringe jedes Jahr las, spielte trotz deutlich sichtbarer gequetschter Hand Saruman beschwörend auf seinem Turm Orthanc. Das nennt man dann wohl Leidenschaft für ein Projekt!

Der Herr der Ringe: Liebe zum Detail in Elronds Rat und im Auenland

Die Detailliebe der Herr der Ringe-Trilogie wird vor allem auch in den Hintergründen der Filmsets deutlich. Um Elronds (Hugo Weaving) herbstlichen Rat in Bruchtal zum Leben zu erwecken, wurden eigens Herbstblätter in Kleinstarbeit künstlich gefertigt, braun bemalt und in Intervallen während der Dreharbeiten ins Bild geblasen. Einer von Elronds Elben erlangte später als Figwit (Bret McKenzie) Bekanntheit.

Der Rat von Elrond

Auch das Auenland wurde durch tatsächliche Bepflanzung von Bäumen und Gemüse über ein Jahr vor Drehstart bis heute zu einem realen Ort in Neuseeland.

Der Herr der Ringe: John Rhys-Davies spielt zwei Zwerge

Dass John Rhys-Davies in Der Herr der Ringe den Axtschwingenden Fanliebling Gimli darstellt, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass er laut dieser Quelle  gleichzeitig auch noch einen anderen Zwerg schauspielert: Gimlis Vater Gloin. Der grauhaarige Zwergenfürst ist kurz hinter Gimli zu sehen, als er mit seinem Sohn Bruchtal betritt.

Gloin in Die Gefährten

Der jüngere Gloin wird in der Hobbit-Trilogie von Peter Hambleton gespielt.

Welche Trivia-Fakten fallen euch zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten ein?

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