Der Herr der Ringe: Einer der Gefährten hilft heimlich Sauron ... sagt eine unheimliche Theorie

Der Herr der Ringe Die Gefährten - Trailer (Deutsch)
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Der Herr der Ringe: Die Gefährten haben einen Verräter
24.12.2021 - 10:00 UhrVor 5 Monaten aktualisiert
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Eine aberwitzige und doch viel zu einleuchtende Herr der Ringe-Theorie vermutet, dass einer der Gefährten ein Spion von Bösewicht Sauron ist ... und es ist nicht Boromir.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten ist gerade 20 Jahre alt geworden und so darf der Film auch im TV-Programm der Feiertage nicht fehlen. ProSieben zeigt ihn am Heilig Abend um 16:40 Uhr und am 26. Dezember um 10:45 Uhr. Außerdem könnt ihr die Trilogie bei Amazon * streamen.

In den zwei Dekaden seit seinem Kinostart hat der erste Der Herr der Ringe-Film zahlreiche mal mehr, mal weniger glaubhafte Theorien hervorgebracht, die dem Fantasy-Epos neue Deutungsweisen abverlangen. Eine davon sieht sogar einen von Frodos Gefährten als Saurons Handlanger.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten haben einen Tollpatsch ... oder Feind in den eigenen Reihen

Während der Reise der Gefährten im Herr der Ringe-Auftakt scheint die größte Gefahr für Frodo (Elijah Wood) von Boromir (Sean Bean) auszugehen, der Saurons Waffe nicht vernichten, sondern selbst einsetzen will. Doch was, wenn Boromir gar nicht die größte Bedrohung des Ringträgers war? Eine Theorie, die auf Reddit  und in Fankreisen als Gedankenexperiment schon länger kursiert, sieht nämlich niemand anderen als Peregrin "Pippin" Tuk (Billy Boyd) als hinterhältigen Agenten des Bösen.

Der Herr der Ringe: Steht Pippin als Verräter auf Saurons Seite?

Der Hobbit Pippin wird in Der Herr der Ringe: Die Gefährten als liebenswürdiger Tunichtgut eingeführt, könnte aber genauso gut heimlich für Sauron arbeiten. Denn er macht auffällig viele "Fehler", die vielleicht gar keine sind. Vor allem 4 Argumente sprechen dafür:

1. Herr der Ringe-Spion Pippin posaunt Frodos Namen unverblümt heraus

Als Frodo und Sam das Auenland verlassen, läuft ihnen Pippin mit Merry "zufälligerweise" über den Weg ... und kurz darauf entgehen sie nur knapp Saurons schwarzen Reitern. Nach ihrer Ankunft in Bree hätten die Hobbits also die großen haarigen Füße stillhalten sollen. Doch was tut Pippin bei der erstbesten Gelegenheit? Er erzählt allem im Gasthaus zum Tänzelnden Pony, dass er Frodo Beutlin kennt. Und das obwohl er dabei war, als Frodo sich dem Wirt als "Herr Unterberg" vorgestellt hat, um die Geheimhaltung zu wahren.

2. Ist Pippin ein Idiot oder lockt er die Nazgûl absichtlich an?

Während alle anderen größte Vorsicht walten lassen, trampelt Pippin durch den Herr der Ringe-Film, als hätte er keine Sorgen ... oder keine Feinde. Denn auch auf der Wetterspitze Amon Sûl, wo die Ringgeister die Hobbits kurz darauf in die Zange nehmen, sieht es so aus, als wenn er das weithin leuchtende Lagerfeuer in der Nacht entzündet hat. Als die Nazgûl Frodo angreifen, wird er zusammen mit Merry nur sanft zur Seite geschoben und unternimmt keinen ernsthaften Verteidigungsversuch seines "Freundes".

Der Herr der Ringe: Pippin gefährdet die Gefährten in Moria

3. Pippin als Herr der Ringe-Gefährte hat nur einen Zweck: Das Böse zu rufen

Obwohl er keinerlei nennenswerte Fähigkeiten besitzt, schließt Pippin sich der Ringgemeinschaft an – und bringt seine Gefährten daraufhin unaufhörlich in Gefahr. Vor dem Eingang von Moria lockt er zusammen mit Merry durch Steinwürfen erst die Krake an und ruft anschließend durch sein "Missgeschick" der Rüstung im Brunnenschacht die Orks und Goblins auf den Plan. Diesem Krawall folgt der Balrog, der den Gefährten mit Gandalf ihr mächtigstes Mitglied raubt. Zufall oder kalte Berechnung?

4. Herr der Ringe-Sabotage: Ruft Pippin mit dem Palantír seinen wahren Meister?

In Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs erreichen Pippins Fehltritte dann ihren Höhepunkt: Er stiehlt in einer von Indiana Jones inspirierten Szene die Kugel von Sarumans Palantír aus Gandalfs Armen um ihn sich "nur mal anzuschauen" ... und tritt damit anschließend mit Sauron in Kontakt. Das zuverlässige Mittel der Kommunikation mag ihm wirklich wehtun, doch obwohl er dem Zauberer anschließend erzählt, er hätte ihrem Gegner nichts von Frodo verraten, hören wir das Zwiegespräch zwischen Hobbit und feurigem Auge nicht vollständig.

Der Herr der Ringe 3: Pippin und der Palantír

Wie praktisch außerdem, dass Pippin daraufhin nach Gondor versetzt wird, was näher an Mordor liegt und den Hobbit an Denethors Seite zugleich in relative Sicherheit bringt, die er sich mit seiner schönen Singstimme warmhält, als könne er kein Wässerchen trüben.

Der Herr der Ringe: Natürlich spricht auch vieles gegen Pippin als Saurons Handlanger

Ganz ernst können wir diese verrückte Verschwörungstheorie in Mittelerde natürlich nicht nehmen. Schließlich hat Pippin bei all seinen Fehltritten auch viele positive Qualitäten, die eindeutig der Sache des Guten dienen.

Mit den Ents bringt er zum Beispiel in Der Herr der Ringe: Die zwei Türme Sarumans Festung zu Fall und rettet Faramir im dritten Film vor dem Wahnsinn seines Vaters Denethor. Außerdem entzündet er das Leuchtfeuer über Minas Tirith um Gondors Verbündete zu rufen und zieht schließlich mit in die letzte Schlacht vor Mordors Toren, um Frodo Zeit zu erkaufen.

Der Herr der Ringe: Die 8 Gefährten und der 1 Spion

Trotz allem macht es aber Spaß, darüber nachzudenken, wie unheimlich es gewesen wäre, wenn Pippin seine Tollpatschigkeit nur gespielt hätte und in Wahrheit von Sauron verdorben worden wäre, um Frodo noch vor seinem Reisebeginn auszuspionieren und anschließend die Ring-Mission zu sabotieren.

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Kanntet ihr die Theorie zu Pippins heimlicher Bosheit schon? Haltet ihr sie als Herr der Ringe-Fans für glaubhaft?

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