Grey's Anatomy: Alex' Abschied stürzt Fans in Gefühlsabgründe

21.10.2020 - 17:00 Uhr
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Grey's Anatomy: Alex geht in STaffel 16
© ABC
Grey's Anatomy: Alex geht in STaffel 16
Grey's Anatomy verliert in Episode 16 von Staffel 16 endgültig einen ihrer Hauptdarsteller der ersten Stunde. Alex geht und sein Abschied stößt dabei nicht auf viel Gegenliebe.

Achtung, es folgen Spoiler zu Grey's Anatomy: Heute Abend ist es bei Grey's Anatomy so weit: Alex Karev geht. Nun ja, eigentlich ist Justin Chambers schon vor einer ganzen Weile ausgestiegen, aber heute wird bei ProSieben die Folge namens Abschiedsbriefe (Staffel 16, Folgfe 16) ausgestrahlt, die sein Ausscheiden im Rahmen der Serien-Handlung erklärt.

Alex geht und ein Loch bleibt in Grey's Anatomy zurück

Was die Joyn *-Nutzer schon seit letzter Woche wissen (weil dort die aktuellen Grey's Anatomy-Folgen immer schon eine Woche eher zu streamen sind), holt heute auch die TV-Zuschauenden ein: Die Ärzteserie nimmt Abschied von Dr. Alex Karev.

In einer recht bizarren Erklärung für Alex' Weggang wird der Arzt offscreen und mit Rückblenden-Material mit seiner alten Liebe Izzie Stevens (Katherine Heigl) wiedervereinigt. Inklusive Nachwuchs. Seine Ehefrau, Freunde und Kollegen im Krankenhaus erhalten lediglich Abschiedsbriefe.

Alex Karevs letzter echter Auftritt in Staffel 16 von Grey's Anatomy

Darüber, dass Alex Karev fortan in Grey's Anatomy fehlen wird, helfen auch keine emotionale Abschiedsvideos hinweg. Seine gerissene Leerstelle ist ein schwer zu stopfendes Loch in der Serie.

Die Autorin dieser Zeilen findet, dass Alex' Ausstieg auf denkbar ungünstige Weise seine Entwicklung aus 15 Jahre Serien-Geschichte zerstört. Andere langjährige Grey's Anatomy-Begleitende haben ihren Gefühlen ebenfalls Luft gemacht. Wir haben deshalb ein Stimmungsbild für euch zusammengetragen.

So reagieren Grey's Anatomy-Fans auf Alex' Abgang

Direkt nach der US-Ausstrahlung der 16. Grey's Anatomy-Episode der 16. Staffel, entluden viele Fans ihren Ärger wütend auf Twitter:

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Das ist das beste Beispiel für faules Drehbuchschreiben. Nach 16 Jahren fantastischer Charakterentwicklung entscheiden sie plötzlich, Alex so drastisch zu ändern? Das nehme ich ihnen nicht ab. Es ergibt keinen Sinn eine geliebte Figur zu ruinieren. Sehr schlechtes Schreiben.

Überhaupt waren sich viele einig, dass der langjährige Grey's Anatomy-Charakter Alex Karev Besseres (als Izzie Stevens) verdient hat:

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Er hätte eine Beziehung und Kinder mit Jo haben können. Ich rauche vor Ärger. Sie hätten ihn töten oder wie Cristina offscreen weitererzählen können. Es hätte ein netter Abschied statt ein Ruinieren von allem werden können. Aber Izzy? Wirklich?

Dass ein dramatischer Tod für Alex besser als das jetzige Ende gewesen wäre, ist als Tenor überhaupt ziemlich häufig anzutreffen:

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Ich: ICH SCHWÖRE, WEHE SIE TÖTEN ALEX
Ich diese Woche: ..... sie hätten ihn einfach töten sollen.....

Moviepilotin Anne2000 machte darauf aufmerksam, dass Grey's Anatomy in den letzten Jahren ohnehin kaum noch tote Figuren zu verzeichnen hat: "Ich fand es besser, als wenigstens noch einige Seriencharaktere durch Tod ausgestiegen sind."

Manche Grey's Anatomy- Fans erteilten nach der 16. Folge der 16. Staffel auch gleich der ganzen Serie eine Absage:

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Ich habe SO VIEL Mist von Grey's Anatomy hingenommen, aber ich WEIGERE mich, weiter dabeizubleiben, wenn Shonda [Rhimes] Alex und Jo so wenig respektiert. Nicht mit mir!

Auch Moviepilot-Nutzer Dom699 kommentierte die moralische Botschaft dahinter: "schräg, dass Alex hier seine Frau, welche keine Kinder will, verlässt, für seine Ex, die ihn vor 10 Jahren verlassen hatte, weil sie heimlich Kinder mit ihm hat [...] schwierig."

Doch es gibt auch Zuschauende, die positiv überrascht sind: oZerg schrieb zum Beispiel bei Moviepilot in Bezug auf Alex Wiedervereinigung mit der nicht unbedingt im Guten ausgeschiedenen Katherine Heigl (die ebenfalls mit altem Material zurückgebracht wurde):

Respekt, mit einer in Ungnade gefallenen Schauspielerin, aus meiner Sicht, ein positives Ende zu gestalten. Kompliment, eines der Highlights dieser tollen Serie.

Justin Chambers' Aussstieg: Warum verlässt er Grey's Anatomy?

Justin Chambers' Ausstieg aus Grey's Anatomy wurde schon Anfang des Jahres bekannt und schlug gewaltige Wellen. 15 Jahre und 16 Staffeln lang hatte die Serie seine Laufbahn als Schauspieler dominiert ... und dann war er ganz unerwartetet auf einmal weg.

Alex und Izzie: Nach Grey's Anatomys Anfängen wieder vereint

Als Grund für seinen Ausstieg aus Grey's Anatomy gab Justin Chambers den Wunsch nach Veränderung an. Er erklärte, es gäbe nie einen perfekte Zeit, um sich zu verabschieden, er wolle nun aber versuchen, seine "Schauspielrollen und Karriere-Entscheidungen vielfältiger zu gestalten". Kollegen wie Ellen Pompeo stärkten dem langjährigen Kollegen den Rücken und verteidigten die Art seines Weggangs bei Instagram  und Co.

Die in den USA Ende 2019 ausgestrahlte 8. Episode der 16. Staffel ist die letzte, in der Justin Chambers noch offiziell mitspielt. In dieser letzten Folge, Mein Tag (My Shot), liefert er eine berührende Rede ab, damit die suspendierte Meredith Grey als Ärztin zurückkehren kann. Alex' Abschieds-Episode Abschiedsbriefe bringt ihn hingegen nur mit Material aus alten Folgen zurück.

Warum der Ausstieg so plötzlich geschah, ohne zumindest einen zusammen mit Justin Chambers auserzählten Abschluss zu finden, ist nicht bekannt.

*Bei diesem Link zu Joyn handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr MOVIEPILOT. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Wie habt ihr den Grey's Anatomy-Abschied von Alex Karev verkraftet?

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