Men in Black: International entfesselt geniale Sequel-Möglichkeiten

Men in Black: International
© Sony
Men in Black: International

Der MiB-Ableger Men in Black: International kommt auch ohne Will Smith und Tommy Lee Jones aus. Denn der Film zeigt: Die beiden Helden aus Men in Black, Men In Black 2 und Men in Black 3 waren nur ein kleiner Teil einer viel größeren und weltumspannenderen Organisation, als es der Zuschauer je gedacht hätte. Folglich bietet International einige Möglichkeiten, wie es jetzt filmtechnisch für die Men in Black weitergehen könnte.

Men in Black: International - Der Name ist Programm

Men in Black: International macht seinen Namen zum Programm. Der Film zeigt die Zusammenarbeit zwischen Agent M (Tessa Thompson) von der MiB-Abteilung USA und Agent H (Chris Hemsworth) von der MiB-Abteilung UK. Außerdem werden die jeweiligen Chefs der Stationen in New York, Agent 0 (Emma Thompson), und in London, Agent High T (Liam Neeson), im Einsatz gezeigt.

Einsätze der Men in Black in Paris, Marokko und Italien sowie die Erwähnung von Hamburg verdeutlichen, dass die Organisation in der Tat weltweit agiert, was dem Film einen kleinen James Bond-Anstrich verleiht. Vorherige Filme des Franchise suggerierten nämlich, dass der Großteil aller Erden-Aliens in New York lebt. Aber was in der Realität gilt, gilt wohl auch in der MiB-Galaxie: Gemeinsam kann man äußere Bedrohungen besser besiegen.

Zukunft der Men in Black-Organisation

Sollte sich Men in Black: International an den Kinokassen gut schlagen, steht dem Ausbau der weltweiten MiB-Organisation in zukünftigen Filmen eigentlich nichts im Wege. Super-Technologie zur Überbrückung von weiten Strecken wurde bereits durch Flugzeuge und Schnellzüge eingeführt. MiB-Teams aus Frankreich, Italien und Deutschland oder auch aus Afrika und Asien bieten sich da in globalen Fortsetzungen geradezu an.

Die Filme könnten dann dazu dienen, Stars aus den jeweiligen Ländern als Zugpferde für die Sequels zu akquirieren. Dies könnte zudem dazu genutzt werden - wie bereits in International geschehen - ganz neue, bunte und regionalspezifische Aliens zu erschaffen. Der Fantasie ist im Grunde keine Grenze gesetzt.

Was ist mit Will Smith?

Achtung, kleiner Spoiler: Der Ableger Men in Black: International erwähnt Agent J (Smith) und Agent K (Jones) abgesehen von einem Bild an keiner Stelle. Damit wird jedoch auch nicht endgültig ausgeschlossen, dass die beiden Charaktere und Sympathieträger in einem zukünftigen, internationalen Abenteuer wieder mit von der Partie sein könnten. Noch 2013 waren Will Smith und Tommy Lee Jones zumindest an Men in Black 4 interessiert, wie The Wrap berichtete. Spoiler-Ende.

Eine Zeitlang war laut CNN sogar Smiths Sohn Jaden Smith als Man in Black einer neuen Generation im Gespräch. Wer weiß, welche dieser Ideen noch für baldige Sequels recycelt werden könnten.

Die Men in Black-Comics als Vorlage

Nur wenige Zuschauer wissen, dass Men in Black auf den gleichnamigen Comics von Lowell Cunningham aus dem Hause Malibu basiert. Zugegeben, die Comics unterscheiden sich in ihrem düsteren Ton und Stil auch deutlich von den viel fröhlicheren Filmen. Suchen wir in ihnen jedoch nach interessanten Handlungssträngen für die Zukunft, werden wir schnell fündig.

Verräter gibt es in jeder Organisation, das wissen wir nicht erst seit John le Carré. Auch die MiB ist da keine Ausnahme, zumindest in den Comics. Der Agent Ecks wird dort zum Aussteiger und danach zum Gegner der Organisation, als er die Methoden der MiB zu hinterfragen beginnt. Da International ohnehin schon der Anstrich von James Bond und anderen Spionageklassikern anhaftet, wäre eine Variation dieser Geschichte für ein Sequel sicher interessant.

Egal, wie man es dreht und wendet, es gibt noch einige Ideen und Möglichkeiten, um das Men in Black-Franchise in Zukunft am Leben zu erhalten. Zunächst einmal können wir den MiB-Ableger jedoch auch einfach für sich stehend genießen. Men in Black: International läuft seit dem 13.07.2019 in den deutschen Kinos.

Würdet ihr euch über einen weiteren Men in Black-Film freuen?

Moviepilot Team
RobertMuldoon Dennis Meischen
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Berichtet am liebsten über Gangsterstreifen und Werke, in denen sich Literatur und Filmkunst vereinen. Weiß, wo Leute hinkommen, die guten Scotch verschwenden.
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