Trotz Bad Boys 3: Will Smith ist abhängig von Disney

Aladdin mit Will Smith
© Walt Disney Pictures
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Chefredakteurin von Moviepilot, sozialisiert von Gerippchen Unsterblich, David Lynch und Kirk aus Stars Hollow. Einziges Redaktionsmitglied, welches Mathe mag. Wertet deshalb am liebsten Daten aus.

Mit dem Genie in Aladdin ist Will Smith das gelungen, was er sich mehrere Jahre erhofft hat: ein Blockbuster-Comeback in Milliarden-Höhe. Er hat hart daran gearbeitet und musste so manchen Rückschlag hinnehmen. Durchwachsen waren einige Projekte, erinnert sei an Verborgene Schönheit, Erschütternde Wahrheit oder Suicide Squad.

Insofern kommt ein Aladdin 2-Projekt dem Schauspieler enorm entgegen, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, in welche erzählerische Richtung das Sequel gehen wird. Für die Karriere eines Will Smith wäre es aber angebraucht, ein Teil davon zu sein.

Bad Boys-Star Will Smith: Große Schwankungen an der Kasse

Während Will Smith in den 1990er und 2000er Jahren ein Garant an den Kinokassen war, schwankten die Box Office-Ergebnisse bei seinen letzten Projekten enorm.

  • Der ambitionierte Gemini Man mit einem Will Smith in einer Doppelrolle hat insgesamt 173,4 Millionen Dollar weltweit eingespielt, aber auch 138 Millionen Dollar gekostet.
  • Aladdin, wo er den blauen Dschinni verkörperte, wiederum erspielte sich über 1 Milliarde Dollar, wobei sich das Budget auf 183 Millionen Dollar belief.
  • Bad Boys For Life, Teil 3 der 1990er Jahre-Reihe, brachte es weltweit auf 338,7 Millionen Dollar bei einem geschätzten Budget von 90 Millionen Dollar.

Während also Gemini Man als Flop durchgeht, ist Aladdin einer der erfolgreichsten Filme des letzten Jahres und Bad Boys 3 wird sich bei der Auswertung 2020 aller Wahrscheinlichkeit im Mittelfeld platzieren.

Aladdin 2 bringt Stabilität in die Kasse von Will Smith

Die Fortsetzung eines Kassenerfolgs wie Aladdin wird Will Smith wegen seiner Karriere deshalb wohl nicht so einfach aus dem Auge lassen. Allerdings dürfte nicht nur Geld eine Rolle spielen, obwohl der Hollywoodstar bei den Verhandlungen mit Disney in einer hervorragenden Position sein dürfte und mehr verlangen kann. Vielleicht werden es ja wieder 20 Millionen Dollar für einen Film wie zum Höhepunkt seiner Karriere.

Will Smith war mit Abstand das bekannteste Cast-Mitglied in Aladdin. Für viele Eltern war er aller Wahrscheinlichkeit das Argument, um eine Kinokarte zu kaufen. Er wurde von Disney zum Zugpferd für das Remake, eine Verkaufsstrategie, die letztlich aufgegangen ist. Jetzt einen Nachfolger zu drehen, der wieder mit dem blauen Dschinni punktet und auf die gleiche Strategie baut, ist beim Disney-Konzern erwartbar.

Will Smith wiederum stärkt mit Aladdin seine Familientauglichkeit und würde sich bei Erfolg ein kinderfreundliches Franchise aufbauen. Ein originäres Sequel innerhalb der Live-Action-Remakes von Disney eröffnet unendlich viele Möglichkeiten für weitere Geschichten. Das Potential ungenutzt liegen zu lassen, widerspricht dem Konzern Disney ebenso wie der Marke Will Smith.

Würde Aladdin in den Terminkalender von Will Smith passen?

Die Antwort auf die Frage ist ein eindeutiges Ja. Als Produzent betreut Will Smith mit seiner Produktionsfirma zwar ziemlich viele Projekte, aber für ihn als Schauspieler sind nur 2 aktuell wirklich offiziell.

Das Sportlerdrama King Richard befindet sich gerade in Produktion. Hier spielt Will Smith den Vater der Profi-Tennisspielerin Serena Williams und ihrer Schwester Venus. Um seinen Töchtern eine Sportler-Karriere zu ermöglichen, muss er zunächst Skepsis, Kontroversen und andere Rückschläge überwinden. Am 25. November 2020 soll der Film in den US-Kinos starten.

Außerdem ist das Netflix-Biopic The Council in Arbeit. Hier wird Will Smith den Gangster Nicky Barnes verkörpern, der sich in den 1970er Jahren mit der italienischen Mafia zusammenschließt, um sein eigenes Syndikat auf die Beine zu stellen. Einen Starttermin gibt es bis dato noch nicht.

Beide Projekte dürften allerdings fertig sein, bevor Aladdin 2 in Vor-Produktion geht, denn aktuell wurde gerade erst das Drehbuch in Auftrag gegeben. Je nachdem wie dieses angelegt ist, wird eine Teilnahme von Will Smith interessant. Vielleicht wird es genau für ihn und seine Figur geschrieben.

Was wollt ihr: Eine Fortsetzung von Aladdin mit Will Smith? Oder eine ganz andere, neue Geschichte?

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