20th Century Boys

20-seiki shônen: Honkaku kagaku bôken eiga (2008), JP
Laufzeit 142 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm

- Kritiker
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7.2 Community
26 Bewertungen
5 Kommentare
20th Century Boys - Bild 1961064
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von Yukihiko Tsutsumi, mit Toshiaki Karasawa und Etsushi Toyokawa

Im Jahr 1969 bilden Kenji und seine Freunde eine Jugendbande, die sich in Kornfeldern ein verstecktes Lager baut und Comic-Fantasien nachhängt, wie sie als tapfere Helden die Welt vor einer globalen Bedrohung retten. Die Natur der Bedrohung schreiben sie in einem “Buch der Prophezeiungen” nieder. In den späten Neunzigern sind die Freunde über alle Welt verstreut und haben wenig Kontakt miteinander. Doch dann treten genau jene Ereignisse ein, die sie sich vor zwanzig Jahren ausgedacht haben, und ein mysteriöser religiöser Kult macht von sich Reden. Wer verbirgt sich hinter der Maske seines Anführers, der nur “der Freund” genannt wird und das Erkennungszeichen der einstigen Kinderbande führt? Kenji spürt die Bande wieder auf. Ein Wettlauf gegen seine eigenen Ideen aus dem “Buch der Prophezeiungen” beginnt, während Tokio von Bomben, Seuchen und einem Riesenroboter verwüstet wird.

Handlung

Im Jahr 1969, baut der Schuljunge Kenji zusammen mit seinen Freunden in den Sommerferien ein geheimes Hauptquartier. Die Kinder stellen sich vor, dass sie gegen Bösewichte kämpfen müssen, welche die Welt erobern wollen. Ihre Fantasien schrieben sie im “Buch der Prophezeiungen” auf.

Viele Jahre später leben die damaligen Freunde überall auf der Welt verstreut. Im Jahr 1997 wird Kenji zum Leiter eines Supermarktes und führt ein normales Leben, nachdem er seinen Traum, Rockstar zu werden, aufgegeben hat. Sein Leben wird jedoch schlagartig auf den Kopf gestellt als einer seiner ehemaligen Mitschüler auf mysteriöse Weise verschwindet. Zur selben Zeit erhebt sich ein religiöser Kult um den geheimnisvollen Anführer, der sich “der Freund” nennt. Es fangen an Dinge zu passieren, welche die Kinder damals in ihren Buch aufgeschrieben hatten. Ist dies das Ende der Welt? Kann Kenji und seine alten Freunde es aufhalten und den mysteriösen “Freund” entlarven?

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Kritiken (1) — Film: 20th Century Boys

Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Wenn ein Manga in elf Sprachen übersetzt wurde, mehr als 20 Millionen Exemplare verkauft hat und nicht nur von der Leserschaft, sondern auch von der Kritik geliebt und mit Preisen überhäuft wurde, kann man selbst im Mutterland des Manga von einem Phänomen sprechen. Wenn besagtes Werk mit seiner 50 Jahre umfassenden Handlung und der komplexen und vielschichtigen Erzählstruktur bisher als nicht verfilmbar galt und die dem zum Trotz dennoch erfolgte Realisierung lange geheim gehalten wurde, erhält man einen ziemlich genaue Vorstellung von den immensen Erwartungen der Fans auf die Verfilmung von "20th Century Boys". Sich dessen absolut bewusst hat der japanische TV-Sender "NTV" nichts dem Zufall überlassen und daher seine Produktion mit dem Rekordbudget von 55 Mio. Dollar ausgestattet. Auf der diesjährigen Nipponconnection in Frankfurt am Main feierte nun der erste Teil der Trilogie seine Deutschlandpremiere. "20th Century Boys" dauert gerade mal fünf Minuten - und hat den Zuschauer mit der ersten Szene bereits grandios in seinen Bann geschlagen...

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Kommentare (4) — Film: 20th Century Boys

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Ohrenbär

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr schwierig zu bewerten. Teilweise richtig schlecht. Dann wieder voller unkonventioneller Ideen. Die werden nicht immer gut umgesetzt, aber trotzdem bleibt der Gesamteindruck, dass die Macher viel über filmübliche Klischees reflektiert haben und auf erfrischende Art mit ihnen brechen. Außerdem gibt es Riesenroboter.

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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Langer, merkwürdiger, teilweise anstrengender aber auch sehr faszinierender Film.
gute 3/5

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aikifreak

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Bewertung2.0Ärgerlich

Irgendwie schaffen es die Japaner nicht ihrem Godzilla/Monsterfetisch zu entwachsen. Ich kenne die Comics nicht und kann nur den Film beurteilen. Dieser fängt sogar ausgesprochen spannend und vielversprechend an, endet aber im ausgewachsenen Schwachsinn, der auch noch fortgesetzt werden soll .... nein, danke!

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Eneb

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Bewertung5.0Geht so

Wie so oft bei Verfilmungen von Druck-Medien fühlt sich der Film wie Weißbrot an im Gegensatz zum 3-Gänge Menue des Mangas. Es wird nur das Nötigste erzählt und die Figuren bleiben bleich. Das Ende ist wiederum überraschend gut. Man hat sich halt daruf verlegt, das Geld so zu investieren, dass die Effekte der weltumspannenden Verschwörung des "Freundes" glaubwürdig sind.

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