DeDavid

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DeDavid aus Erfurt heißt David Exner, ist 21 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1925 Filme bewertet und legendäre 225 Kommentare geschrieben. Schreibt auch hier: http://www.drei-cineasten.blogspot.de/ *?* Mehr


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Helmholtz

Whoa sieht so aus als wäre ich nicht der einzige mit nem Shot aus Halloween 2 als Profilbild hier auf Mp :) Gefällt mir sehr gut, genauso wie Six Feet Under bei den Lieblingsserien und deine Lieblingsfilme :)
Also lass ich mal ne Anfrage da :)

nerdkiller

Sollte jeder mal gelesen haben... Fand das aber echt ziemlich gut; und vor allem originell, dass weite Abschnitte einfach als Forenbeiträge oder Netzdiskussionen verfasst waren. Hooper ein avantgardistischer Schriftsteller.

Ja, der hat mir im Gegensatz zu Maniac gefallen. Kann deine schlechtere Wertung verstehen, da gewisse Darstellungen schon diskutabel sind, aber ich fand ihn inszenatorisch extrem gut. Maniac hingegen fand ich öde, war mir zu viel 08/15-Psycho-Killer. Müsste aber auch mal das Original sehen.

nerdkiller

"DeDavid ist nun Fan von Tobe Hooper."

Wurde auch mal Zeit. :P

DerDude_

Darf ich fragen woher das schöne neue Bild kommt ?

Grourgre

Ich bin hier, damit du dich über meine teils unverschämt großzügigen Bewertungen aufregen kannst.

nerdkiller

Danke, Dude!

hoffman587

Und wie ich sehe, bist du gleich darauf richtig in Euphorie geraten, was das Listenerstellen angeht, und hast gleich noch drei weitere Listen in Angriff genommen. :-P

hoffman587

Also den schwächsten Graf, der mir begegnet ist, da war "Der rote Kakadu". Ein Graf, der ausnahmsweise auch mal im Kino zu bestaunen war. ;) Der Film ist eher ein konventionell erzählterer Graf, der aber nichtsdestotrotz äußerst lustvoll daherkommt und dekorativ in sein zeitliches Gewand gekleidet ist. Der Film mag zwar überfrachtet, überlang und manchmal etwas wirr sein, ist aber auch kunterbunt und so spielerisch mit so mancher klamaukigen Absurdität veranlagt, das ich ihn eigentlich ganz gern hatte. Und selbst dann sticht er immer noch aus dem Einheitsbrei hervor. Ist eben doch ein Graf.

Und ja das stimmt, die tatsächlich sehr abwechslungsreich und prall gefüllt mit so vielen verschiedenen Arbeiten, dass ich ebenfalls schon manches Mal die Übersicht verloren habe. Eine Liste ist bestimmt interessant (und wenn ich mich nicht irre, wäre es auch die erste Graf-Liste oder?).^^

hoffman587

Ich dachte, da kommt jetzt, was Größeres als diese dezente Zeile als Zeichen der Rückkehr. Irgendwas mit Explosionen und Handgranaten. :-P

Bei mir lässt sich da keine Kontinuität erkennen bei den Werken, die mir bisher am besten gefielen: Sein Dreileben-Beitrag, der kernige Schimanski-Tatort Schwarzes Wochenende und sein preisgekrönter Tatort: Frau Bu Lacht. Am Außergewöhnlichsten blieb mir aber "Hotte im Paradies" in Erinnerung als disharmonisch-dichte Milieustudie, bei der Graf auf starke Verfremdungseffekte setzt.
Und "Es werde Stadt!" ist leider nicht in der Datenbank und wird wohl wie es aussieht auch nicht in die Datenbank wandern, da MP derzeit ja nur IMDB-Links akzeptiert und die Doku ist wie ich gesehen habe auch dort nicht gelistet.
Was den Fuller-Tatort betrifft, der ja eindeutig eines der Highlights der Serie ist, das die gewöhnlichen Tatortzuschauer auf Jahre verstört hat, so ist der eher eine Seltenheit im TV, vielleicht gerade wegen den damaligen (negativen) Reaktionen auf den Film. Denn Fuller macht schließlich aus dem Tatort ein kühles und durchaus ironisches amerikanisches B-Movie mit Anleihen beim Film noir. Ich habe mal nachgesehen und es heißt, dass der Film zuletzt im Dezember 2012 auf dem WDR ausgestrahlt wurde, um 3:35 morgens.^^
Es sieht also relativ schlecht aus mit der TV-Ausstrahlung. Für eine Zeit lang war er aber bei Amazon verfügbar, wie ich aber ebenfalls gerade sehe, jetzt nicht mehr. Jedoch gibt es noch die Möglichkeit ihn auf Youtube in voller Länge zu bestaunen.

hoffman587

Als TV-Produktion ist dieser Film wirklich mutig und reißerisch-gut. Diese Kombination ist ja selten im deutschen Fernsehen. ; ) Mein Problem mit dem Film war wohl, dass ich vielleicht nicht wirklich in Stimmung war für einen solch knalligen Film. Da lässt sich wohl am ehesten das Problem feststellen. Ich fand nicht so recht in den Film hinein. Ich empfand ihn als sprunghaft und als sehr hastig. Das gilt insbesonders für das Handgranatenfinale, das sich nochmal in dramatische Höhen stürzt und mit einer nüchternen Bestandsaufnahme endet. Diese Gegenüberstellung fand ich übrigens sehr interessant. Ich werde ihn aber noch eine weitere Chance geben, um mich zu begeistern und zu fesseln, weshalb mein Urteil auch nur vorläufig zu sehen ist, denn der Film ist an sich ja schon eine temporeiche Granate. ;)

Insofern lässt sich natürlich auch erklären, weshalb Kommissar Süden besser wegkommt. Graf schildert feinfühlig verschiedene Geschichten der Großstadt durch ein Polizeidezernat, welches verschiedene Fälle bearbeiten muss und lässt daraus ein lebendiges, wenn dabei auch durchaus melancholisches Bild einer Großstadt und seiner Menschen entstehen. Es ist einer von Grafs ruhigeren Filmen, der rhythmisch durch München streift, das ist mal gesellig, mal einzelgängerisch und leise. In dem Moment war der Film genau das richtige für mich. :)

Und ja, der läuft noch relativ häufig in nächster Zeit, wie ich gesehen habe.^^ Eine informative und kritische Doku, die sich überraschend gut in Grafs Filmographie einfügt. Gerade weil er hier auch das Thema Gentrifizierung aufgreift.


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