DeDavid

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DeDavid aus Erfurt heißt David Exner, ist 20 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1840 Filme bewertet und legendäre 225 Kommentare geschrieben. Liebhaber von Animationskunst. Subversion durch Trunkenheit. Messer, Gabel, Scher' und Licht – sind für kleine Davids nicht. Co-Autor bei http://www.drei-cineasten.blogspot.de/ *?* Mehr


Barbara
Barbara und 3 weitere ...

DeDavid 6.0 "Ganz gut"

Snowpiercer
Snowpiercer und 2 weitere ...

DeDavid 8.0 "Ausgezeichnet"

The Wholly Family
The Wholly Family und 8 weitere ...

DeDavid 5.0 "Geht so"

Die Sopranos - Staffel 4
Die Sopranos - Staffel 4

DeDavid 8.5 "Ausgezeichnet"

Seven Notes in Black
Seven Notes in Black und 4 weitere ...

DeDavid 7.0 "Sehenswert"

Philomena
Philomena und 1 weitere ...

DeDavid 7.0 "Sehenswert"

Nymphomaniac 1
Nymphomaniac 1 und 3 weitere ...

DeDavid 6.0 "Ganz gut"

Saving Mr. Banks
Saving Mr. Banks und 1 weitere ...

DeDavid 5.0 "Geht so"

True Detective - Staffel 1
True Detective - Staffel 1 und 9 weitere ...

DeDavid 9.0 "Herausragend"

Antikörper
Antikörper und 5 weitere ...

DeDavid 3.0 "Schwach"

Carlito's Way
Carlito's Way und 6 weitere ...

DeDavid 7.0 "Sehenswert"

Dallas Buyers Club
Dallas Buyers Club und 6 weitere ...

DeDavid 5.5 "Geht so"

Die Sopranos - Staffel 3
Die Sopranos - Staffel 3 und 18 weitere ...

DeDavid 8.0 "Ausgezeichnet"

Nebraska
Nebraska und 4 weitere ...

DeDavid 6.0 "Ganz gut"

Wrong
Wrong

DeDavid 6.0 "Ganz gut"

Frances Ha
Frances Ha

DeDavid 5.0 "Geht so"

Die Sopranos - Staffel 2
Die Sopranos - Staffel 2 und 1 weitere ...

DeDavid 7.5 "Sehenswert"

Gästebuch

hoffman587

Also den schwächsten Graf, der mir begegnet ist, da war "Der rote Kakadu". Ein Graf, der ausnahmsweise auch mal im Kino zu bestaunen war. ;) Der Film ist eher ein konventionell erzählterer Graf, der aber nichtsdestotrotz äußerst lustvoll daherkommt und dekorativ in sein zeitliches Gewand gekleidet ist. Der Film mag zwar überfrachtet, überlang und manchmal etwas wirr sein, ist aber auch kunterbunt und so spielerisch mit so mancher klamaukigen Absurdität veranlagt, das ich ihn eigentlich ganz gern hatte. Und selbst dann sticht er immer noch aus dem Einheitsbrei hervor. Ist eben doch ein Graf.

Und ja das stimmt, die tatsächlich sehr abwechslungsreich und prall gefüllt mit so vielen verschiedenen Arbeiten, dass ich ebenfalls schon manches Mal die Übersicht verloren habe. Eine Liste ist bestimmt interessant (und wenn ich mich nicht irre, wäre es auch die erste Graf-Liste oder?).^^

hoffman587

Ich dachte, da kommt jetzt, was Größeres als diese dezente Zeile als Zeichen der Rückkehr. Irgendwas mit Explosionen und Handgranaten. :-P

Bei mir lässt sich da keine Kontinuität erkennen bei den Werken, die mir bisher am besten gefielen: Sein Dreileben-Beitrag, der kernige Schimanski-Tatort Schwarzes Wochenende und sein preisgekrönter Tatort: Frau Bu Lacht. Am Außergewöhnlichsten blieb mir aber "Hotte im Paradies" in Erinnerung als disharmonisch-dichte Milieustudie, bei der Graf auf starke Verfremdungseffekte setzt.
Und "Es werde Stadt!" ist leider nicht in der Datenbank und wird wohl wie es aussieht auch nicht in die Datenbank wandern, da MP derzeit ja nur IMDB-Links akzeptiert und die Doku ist wie ich gesehen habe auch dort nicht gelistet.
Was den Fuller-Tatort betrifft, der ja eindeutig eines der Highlights der Serie ist, das die gewöhnlichen Tatortzuschauer auf Jahre verstört hat, so ist der eher eine Seltenheit im TV, vielleicht gerade wegen den damaligen (negativen) Reaktionen auf den Film. Denn Fuller macht schließlich aus dem Tatort ein kühles und durchaus ironisches amerikanisches B-Movie mit Anleihen beim Film noir. Ich habe mal nachgesehen und es heißt, dass der Film zuletzt im Dezember 2012 auf dem WDR ausgestrahlt wurde, um 3:35 morgens.^^
Es sieht also relativ schlecht aus mit der TV-Ausstrahlung. Für eine Zeit lang war er aber bei Amazon verfügbar, wie ich aber ebenfalls gerade sehe, jetzt nicht mehr. Jedoch gibt es noch die Möglichkeit ihn auf Youtube in voller Länge zu bestaunen.

hoffman587

Als TV-Produktion ist dieser Film wirklich mutig und reißerisch-gut. Diese Kombination ist ja selten im deutschen Fernsehen. ; ) Mein Problem mit dem Film war wohl, dass ich vielleicht nicht wirklich in Stimmung war für einen solch knalligen Film. Da lässt sich wohl am ehesten das Problem feststellen. Ich fand nicht so recht in den Film hinein. Ich empfand ihn als sprunghaft und als sehr hastig. Das gilt insbesonders für das Handgranatenfinale, das sich nochmal in dramatische Höhen stürzt und mit einer nüchternen Bestandsaufnahme endet. Diese Gegenüberstellung fand ich übrigens sehr interessant. Ich werde ihn aber noch eine weitere Chance geben, um mich zu begeistern und zu fesseln, weshalb mein Urteil auch nur vorläufig zu sehen ist, denn der Film ist an sich ja schon eine temporeiche Granate. ;)

Insofern lässt sich natürlich auch erklären, weshalb Kommissar Süden besser wegkommt. Graf schildert feinfühlig verschiedene Geschichten der Großstadt durch ein Polizeidezernat, welches verschiedene Fälle bearbeiten muss und lässt daraus ein lebendiges, wenn dabei auch durchaus melancholisches Bild einer Großstadt und seiner Menschen entstehen. Es ist einer von Grafs ruhigeren Filmen, der rhythmisch durch München streift, das ist mal gesellig, mal einzelgängerisch und leise. In dem Moment war der Film genau das richtige für mich. :)

Und ja, der läuft noch relativ häufig in nächster Zeit, wie ich gesehen habe.^^ Eine informative und kritische Doku, die sich überraschend gut in Grafs Filmographie einfügt. Gerade weil er hier auch das Thema Gentrifizierung aufgreift.

hoffman587

Dann ist es ja gut, dass ich bis zum Abend gewartet hatte, bis ich den Post abschicke. :-P

Zu TPBTP: Na, das klingt doch schon gut. :-)
zu Aronofsky: Ja, die Beiden mag ich ebenfalls, wobei The Wrestler noch weitaus mehr als PI. Das ist ein wirklich schöner und ungewöhnlich-ungekünstelter Film von Aronofsky. Bei NOAH befürchte ich aber auch eher, dass der dann in die andere Abteilung fällt. Habe ja schon einiges über den Film gehört und das klang nicht allzu gut.^^

Und ja, wenn Graf läuft, dann muss auch Graf geschaut werden. :-) KOMMISSAR SÜDEN hatte ich zunächst gar nicht auf dem Schirm, habe aber beim genaueren Hinsehen in die Fernsehzeitung bemerkt, dass der auch von Graf ist. Ich hatte dahingehend auch nicht allzu viel von dem Film erwartet. Gestern war der Film meine positive Überraschung des Abends. Ich bin gespannt, wie du diese beiden recht unterschiedlichen Graf-Filme wahrnimmst. Du kannst dann gerne wieder Bescheid geben, wenn du sie gesehen hast. Ich möchte jetzt eigentlich nicht allzu viele Worte über sie verlieren. :-)
Den Essayfilm hatte ich bisher übrigens übersehen. Danke, dass du mich auf den Film aufmerksam gemacht hast.^^ Ich werde ihn am Freitag entweder anschauen oder aufnehmen. Mal sehen.

Zu deinem Urlaubsantrag: Geprüft und bewilligt, denn das klingt nach keinem Ort, wo Autoren entführt oder wie Tiere gejagt werden. Sieht gut und friedlich und damit wünsche ich dir auch viel Spaß schon mal im voraus. :-)

hoffman587

Du wirst dich freuen. Gerade nachgeschaut aus Interesse und die Szene gibt es bei Youtube und ist so kurios wie in meiner Erinnerung. ;)
Zu TPBTP: Der klingt ja zumindest schon mal interessanter als BV und ist es wahrscheinlich auch, wenngleich ich befürchte, dass der Film dabei auch furchtbar aufgeblasen daherkommen könnte (wegen seinen 140 Minuten) und Gosling durchbricht (oder besser: übertrifft) ja sowieso in dieser Montur die Albernheit aller seiner bisherigen Maskeraden. Da muss man sich wirklich fragen: Was kommt da noch als nächstes? Das allein lässt mich schon vom Film zurückschrecken, auch wenn der ja andererseits auch etwas auf der Habenseite hat. Wird für mich sicherlich auch eine zweischneidige Erfahrung werden, wenn der mal im TV läuft. ;)

Zu The Fountain: Das ist bedeutungsschwerer Mythen-Kitsch, der aber zu kaum einer seiner Episoden wirklichen Zugang findet. Albern finde ich auch das Ende des Konquistadores (mit dem Blühmchen, die aus ihm herauswachsen) oder die zerplatzende Luftblase von Jackman. Ich würde dir also teils zustimmen, wobei ich den lieber ein zweites Mal sehen würde als ein drittes Mal REQUIEM oder BS, die ich beide nur noch enervierend finde. Plakativ in Bezug auf ihre Thematik sind eh alle drei.^^

Bei BSS gefiel mir ebenfalls die Tatsache, dass es sich bei dem Film um einen sehr akustisch arbeitenden Film handelt, der dadurch auch seine kammerspielartige Dichte erzeugt. Außerdem finde ich auch den Blick hinter die Kulissen eines solche Films mal ganz interessant. Doch der Film hat kein wirklich Ziel, er präsentiert langsam eine Welt aus Wahn und Wirklichkeit, ohne aber inhaltlich das zu begründen. So ist es nur die Inszenierung, welche die unheimlichen Momente zu großen Teilen kreiert. Der Film wird wenig konkret und scheint auch eigentlich nicht so recht zu wissen, wohin es gehen soll. Das Ganze fügt sich meiner Meinung nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen, das umfasst dann auch die zweite Hälfte des Films. Jedoch als auditive Erfahrung, wie du ja schon beschrieben hast, bleibt der Film spannend.

hoffman587

Wenn man es nett ausdrückt, kann man es so sagen. ;) Irgendwie manchmal totaler Quatsch, der Film, Dafür aber auch eine unsentimental vorgetragende Arthouse-Romanze, die mit der Gegenüberstellung von zwei Zeitebenen arbeitet: Die Vergangenheit birgt Romantik, während die Gegenwart Desillusion und Ernüchterung zeigt. Und mit dieser Erkenntnis dreht sich der Film dann die ganze Zeit im Kreis. Es ist wohl ein Film für (kummervolle) Romantiker, der inhaltlich aber wenig signifkantes oder neuartiges liefern kann. Mir das persönlich zu einfach gehalten und zu schal, auch was die Charaktere betrifft: Gosling (der hier eine schöne Maskerade betreibt) wird vom süßen und empfindsamen Romantiker zum heulsusigen Asi-Proleten. Fand ich witzig. Auch die Sache mit der Schwangerschaft und dem bösen, bösen Ex-Freund fand ich nur noch klischiert. Der Film ist im Grunde ziemlich simpel gestrickt. Verstehe nicht, was an dem so toll sein soll. Der bietet ja nichts, überhaupt nichts spannendes. Und wenn einer mit den schönen Momenten des Lebens kommt, dann muss ich eher schmunzeln, wenn die Wiliams dann wie ein Äffchen zu Goslings Ukulelenummer tanzt. Ich fand das eher peinlich. Ich weiß nicht, ob du das noch mitbekommen hast?;)

hoffman587

Ich sah gerade in die Monatsliste und da keimte in mir sofort eine Frage auf: Wo genau hast du denn den Schlusspunkt bei BLUE VALENTINE gesetzt?^^

DerDude_

Ganz groß finde ich die, von dir angesprochene Szene mit der Fahrradfahrt durch die Nacht. Hat etwas ganz magisches und verträumtes. Immer wieder schön ist auch die Sequenz wo sich Anders in den Park legt und ein Schmetterling auf seinem Arm landet. Als er wieder aufwacht ist es nacht und der, zuvor voll besetzte Platz völlig leer.
Schreib doch einen Kommentar zu diesem tollen Film ! ;)

DerDude_

Welche Szenen fandest du am besten ?

DerDude_

OSLO, 31. AUGUST mit dem Herz versehen. Wie kommts ?


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