DeDavid

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DeDavid aus Erfurt heißt David Exner, ist 21 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2049 Filme bewertet und legendäre 225 Kommentare geschrieben. Schreibt auch hier: http://www.drei-cineasten.blogspot.de/ *?* Mehr


Gästebuch

hoffman587

Leider nicht. Da weißt du sogar mehr als ich, ich wusste nämlich für meinen Teil noch gar nicht, dass er noch dieses Jahr im TV ausgestrahlt werden sollte (falls das tatsächlich eintreten sollte, wäre das natürlich überaus erfreulich). Etwas genaueres habe ich zum Thema auch noch nicht gelesen.

hoffman587

Wobei mir das mit der geringen Aufmerksamkeit irgendwie ganz recht ist, denn bei Smoke hat man ja (wieder) gesehen, was passiert, wenn dem so ist und gegen Graf losgezogen wird, was in seiner Argumentation teils haarsträubend fand.^^

Und ja, die reichen Leichen würde ich auch eher als eher gemütlichen und drolligen Heimatkrimi beschreiben, dessen reißerische Sektenszene. die mich irgendwie an Parkers Mississippi Burning erinnerte, dabei besonders hervorsticht. Damit hat Graf in diesem sehr aktiven Jahr eine wirkliche Rundschau an verschiedenen Filmen geliefert: einen kleinen Fernseh-Film (der Starnbergkrimi), einen großen Fernseh-Krimi (Smoke on the Water), eine Doku (Es werde Stadt) und sogar einen Kinofilm (Die geliebten Schwestern), der in die deutsche Geschichte eintaucht. Nicht schlecht für ein Jahr, würde ich meinen.

hoffman587

Graf vor noch ein Tor! Schön, dass wir bei den neuen Graflingen, die ein erfrischendes Wechselprogramm zueinander anbieten, (zumindest wertungstechnisch) d´accord gehen. :-)

hoffman587

Dabei kam INLAND EMPIRE erst neulich auf Tele 5 (zum wiederholten Mal; wo er glaube ich auch damals seine Free-TV-Premiere hatte). Da kann ich gar nicht verstehen, dass du nicht nicht bis schätzungsweise 3:00 Uhr wachbleiben willst um dir diese betäubende Büchse der Pandora anzuschauen. :-P

hoffman587

Nein, das müsste der 17. Oktober sein. :-)
Zu Twin Peaks: Das ist wahrlich ein spannendes Thema, zu dem ich mich noch nicht ganz positionieren kann. Das Gerücht ging ja schon Jahre lang um, weshalb sich meine Überraschung in Grenzen hielt. Ich bleibe gespannt, was daraus wird. Potenzial ist gegeben. Was mich dabei auf jeden Fall freut ist, dass Lynch wieder aktiv als Regisseur wird. Das ist als äußerst positiv zu bewerten. Ich spreche ihm hiermit mein Vertrauen aus, wenngleich ich das daneben ebenfalls auch immer noch zwiespältig sehe, denn das Ende der Serie war aufgrund seiner aggressiven, überschlagenden und ruppigen Art etwas einzigartiges, ein Unikum, von dem ich nicht weiß, ob es nicht besser wäre, es bei dieser Form zu belassen. Es ist also wie immer: Erwartungen und Enttäuschungen. Vorerst bleibe ich aber erstmal offen für das Ganze, auch weil ich nicht weiß, was ich da erwarten würde.

hoffman587

Der Freitag der nächsten Woche wäre der erste Tag, den ich dir dahingehend anbieten könnte?:-)

hoffman587

Ist die letzte Bemerkung eine Aufforderung dich dann wieder nach einem neuen Eintrag für den Blog von deiner Seite zu fragen? Liest sich zumindest so, finde ich gut. :p

hoffman587

Das kann ich so unterschreiben, wenn auch der Film schmuckvoll dekoriert ist. Ich bin den Biopics sowieso mittlerweile überdrüssig (der Gehalt von dem Hitchcockbiopic, der scheinbar mehr an der Karikatur klebt denn an einer realen Figur, scheint mir auch nicht gerade hoch zu liegen), da das meiste schematisch (und oft auch phrasenhaft mit den bedeutenden Episoden) heruntergearbeitet wird. Fühlt sich aber meistens alles gleich dröge und trübe konstruiert an. Und das mit Clark kann ich dir auch nicht beurteilen, was ich von dem Film als einziges mitgenommen habe, ist, dass er jetzt Dokumentarfilmer ist, was natürlich noch einmal "die wahren Begebeneiten", die ind Bild gepresst werden, zementieren sollen. Solche Informationsschnipsel am Ende finde ich aber darüberhinaus auch eher uninspirierend.

Und ich kann dich beruhigen, du schreibst nicht im Schlaf deine eigenen gesehenen Filme auf. Ich habe es dieses Mal übernommen (ich hatte ja alle Informationen, die ich brauchte), weil ich den Post abschicken wollte und nicht wusste, wann du dafür Zeit finden würdest!; )

hoffman587

Ja, das kann man so sagen. Es ist ein schleierhafter Film zwischen Tradition und Moderne, in dem Kulturen aufeinanderprallen und einer über Traum (= stets Schatten etwas wirklichen) und Alltag, dessen Bilder etwas mystisches haben. Bemerkenswert besonders wie Weir die Regenfälle und Stürme inszeniert (herausragend hier auch die Verwendung des Didgeridoossounds), womit er eine geradezu apokalyptische und unheimliche Stimmung erzeugt, die ich - wie du scheinbar auch - als sehr wirkungsvoll empfunden habe. Mir blieb aber verschlossen, wohin dieser Film eigentlich will, er ist damit dem "Picknick" nicht unnähnlich, nur hier fand ich die einzelnen Aspekte nicht immer homogen zusammengefügt und damit verschwommen (Laut eigener Aussage ging es Peter Weir darum, wie ein Mensch reagieren würde, wenn Visionen in sein normales Leben treten würden, die das Ende der Welt verkünden würden). Da konnte mich "Picknick" doch noch ein Stück weit mehr überzeugen, da mich der Film hier doch in seiner Essenz etwas irritiert hat.
Und wie ich sehe, haben wir in letzter Zeit auch ein paar andere Filme zur gleichen Zeit gesehen, wie den MARYLIN-Film, der für mich einen Beweis darstellte, dass 2012 einerseits ein ziemlich furchtbar austauschbares Oscarjahr war und wieder ein Beweis dafür, dass man nicht alles verfilmen muss, was auf einer wahren Geschichte basiert (und die harmlose Geschichte scheint mir sowieso nur verfilmt worden zu sein, weil es um Monroe ging, mehr Rechtfertigung sehe ich da nicht), auch wenn ich bei dem Film vorher noch schlimmeres erwartet hatte.

hoffman587

Na, da sieht man einmal: Der Weir war doch in Wirklichkeit keine Hassfilmtitulierung wert.^^


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