DeDavid

DeDavid aus Rostock heißt David Exner, ist 23 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 3196 Filme bewertet und legendäre 225 Kommentare geschrieben. Schreibt derzeit hier:: http://www.drei-cineasten.blogspot.de/ Ist aber hoffentlich irgendwann motiviert genug, seine ganzen Texte auch hier zu veröffentlichen. *?* Smother the demons! Mehr


Gästebucheinträge

  • Ja, es gibt so viele schöne Filme in der Welt, die haben es mehr verdient gesehen zu werden. :D

    Wie ist denn übrigens deiner Ansicht nach dieses neue Harry-Potter-Spin-Off? Habe ja gesehen, dass der ja auch nicht allzu viel Herz bei dir ernten konnte und da das hier ein bisschen selten ist, würde mich schon interessieren, was da so die Sache ist?;)

    • Ich hätte es vorab auch nicht gedacht, da Reiner ja noch vor ein paar Jahren den eigentlich nostalgisch-warmherzigen FLIPPED gedreht hat. Davon hat dieser Gruselfilm aber nun rein gar nichts. Denn bei diesem Film funktioniert rein gar nichts. Ich weiß nicht mal, was das genau sein soll. In einem Wort: Peinlich.

      Hier mal meine Notiz nach dem Durchhalten dieses Films, den ich irgendwann nur noch sehr halbherzig verfolgt habe (das erträgt ja sonst kein Mensch):
      Glückwunsch, Rob Reiner. Das dürfte wirklich der mitunter schlechteste Film dieses Jahr gewesen sein. Ein peinlicher Film, zu dem mir wirklich nichts mehr einfällt, außer zu behaupten, dass irgendjemand mal bitte Rob Reiner in die Rente schicken soll. Der Film funktioniert schlichtweg nicht. Was ist das überhaupt für ein Film? Nick Robinson, ein Disney-Boy, der genauso fein und sauber aussieht, soll ein Problemjungen spielen, der im Zoff mit seinen Eltern steht und seit Jahren drogensüchtig(!) ist. Bis zur 70. Minuten ist es bloß so, dass wirkliche Drogen gar nicht präsent sind. Dieser Film ist harmloser Kinderkram, weit von einer Realität entfernt – mit einer dumpfen Dramaturgie, wie aus einem Seminar. Das letzte Drittel schwenkt dann um, will dann ernst sein, ist dann plötzlich ganz düster und dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sieht und wenn man etwas sieht, ist es schlichtweg hingerotztes Klischee, das sich den einfachsten Weg denkt, Drogen zu thematisieren (der Freund muss dafür und für die Moral dann auch mal kurz das Zeitliche segnen). Der Film ist diffus und nachlässig und vor allem erzählt er nichts essentielles, seine Bemühungen von der Selbstfindung eines jungen Mannes zu erzählen, der sich mit der Welt versöhnen muss, laufen ins Leere. Ich will nicht mehr über diesen Film schreiben, der in sich zusammenbricht, der seicht ist, der weder Komödie noch wirklich dramatisch ist. Dieser Film ist so leer, von einem Regisseur, der nicht mehr Zeit und Figuren versteht, dem das alles irgendwie zu viel scheint. Und am Ende findet sein Protagonist seinen Weg als Stand-Up-Comedian. Das kann doch kein Mensch ernst meinen?

      Höhepunkt des Fremdschämens: Ein Nazi-Konzentrationslager-Witz.

      • Wenn es die Funktion gäbe, Bewertungen anderer liken zu können, würde ich das bei Dir ständig tun.^^

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        • Helmholtz 24.09.2016, 20:17 Geändert 24.09.2016, 20:17

          "Nur" 6.5 für Zombies 31? What's up with that?

          • Nicht ganz. Die Antwort passt wohl am ehesten, weil ich ihn absolut vollständig, ohne Unterbrechungen und nicht nur in Ausschnitten, nicht kannte. Oder anders gesagt: Ich kannte ihn schon, aber eben nur ein bisschen. ;-)

            • Hach Gott, sind diese Bilder von dem Zombiefilm schön und klar. So muss ein Halloweenpost auf unserem Blog aussehen. Auch ästhetisch gesehen.^^

              • hoffman587 10.05.2015, 15:53 Geändert 10.05.2015, 15:54

                Ah, das mit den beiden anderen Filmen ist mir sogar bisher gar nicht aufgefallen, vielleicht auch deshalb, weil parallel dazu ja wieder neue erschienen sind auf der Liste. Bogdanovich selbst wertet THE LAST PICTURE SHOW ja auch als sein großes Meisterwerk, von dem er sagt, dass man in seinem Schaffen nur einmal einenn solche Film dreht, bei dem alles stimmt. Ansonste decken sich unsere Erfahrung mit Bogdanovich so gut wie vollständig, bloß, dass bei mir noch NICKELODEON dazu kommen würde. DOC nicht ganz unähnlich (es handelt sich um eine Hommage an die frühen Tage des Kinos, in der Bogdanovich besonders gern traditionelle Stilmittel und Slapstickzitate bemüht). Jeder muss dieser Film dahingehend eher als misslungen bezeichnet werden, da er zum Großteil nicht mehr ist als zappeliger und trotteliger Nonsense ist, der sich auf klassischen Slapstick stürzt, das Ganze dahingehend aber auch überstrapaziert. So wirkt sein Film zwanghaft diffus aneinandergereiht, das mag Methode von Bogdanovich sein, ändert aber nichts daran, dass sein Film ein heilloses (und vor allem oberflächliches) Durcheinander zu sein scheint, eine manchmal wilde Blödelei mit teils enervierenden Figuren. Klingt jetzt aber wahrscheinlich erst einmal schlimmer als es ist. Aber vielleicht sollte man vorher lieber zu PAPER MOON oder BEWEGLICHE ZIELE greifen. :-)

                • Aber du wirst doch nicht leugnen, dass bei dir schon mehrere Filme mit 0 Punkten existieren, oder? Darum ging es mir. :-P
                  Den Film sollte man auch meiden. Andererseits weiß man dann auch wozu der Emmerich alles fähig sein kann und blickt (wie du auch schon festgestellt hast) ganz anders auf seine bisherigen Filme. Vielleicht sogar ein bisschen froh darüber, dass die doch nicht so aussehen wie das Ding. Das mit dem Ananym ist mir ehrlich noch überhaupt nicht aufgefallen. Jetzt ging mir wirklich ein Licht auf. Mein Gott ist das stumpf. :-D

                  Aber wo schon bei hassenswerten Filmen können wir ja auch gleich mal auf das Gegenteil umschwenken, denn ich wollte schon länger fragen, wann denn genau Bogdanovichs LAST PICTURE SHOW auf deiner Lieblingsfilmliste gelandet ist?

                  • hoffman587 08.05.2015, 14:06 Geändert 08.05.2015, 14:06

                    Mensch, Mensch, Mensch. Wer hat denn da wieder 0 Punkte verteilt?:-)

                    • na klar nehme ich an. :D