8. Wonderland
8th Wonderland (2008), FR Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Kinostart 12.08.2010
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von Jean Mach und Nicolas Alberny, mit Matthew Géczy und Robert William Bradford
8th Wonderland – der erste virtuelle Staat dank Internet – wird Wirklichkeit im gleichnamigen Film der französischen Regisseure Nicolas Alberny und Jean Mach. Eine Gruppe von Menschen kehrt sich ab von den Missständen der Welt und gründet auf der ursprünglichen Idee der Demokratie ihren eigenen Staat. Doch die Euphorie der Neuerfindung eines selbstbestimmten Staates weicht sehr schnell der Ernüchterung, als mehr und mehr Ziele mit Terror gleichen Mitteln umgesetzt werden.
- DVD
Cast & Crew
-
Jean Mach
-
Nicolas Alberny
-
Matthew Géczy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John McClane
-
Robert William Bradford
-
Alain Azerot
-
Eloïssa Florez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Isabella
-
Ahlima Mhamdi
-
Michael Hofland
Regie
Schauspieler
-
Luca Lombardi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giovanni
-
Dimitri Michelsen
-
Irina Ninova
-
Laetitia Noyon
-
Gerald Papasyan
-
Pierre-Luc Scotto
-
Nicolas Vayssie
-
Jesse Joe Walsh
-
Anton Yakovlev
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) russischer Präsident
-
Jessica Erickson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Journalistin
-
Jean Mach
-
Nicolas Alberny
- Genre
- Utopie & Dystopie, Gegenwartsfantasy
- Zeit
- 21. Jahrhundert, 21. Jahrhundert
- Ort
- Simulierte Realität, Simulierte Realität, Virtuelle Realität, Virtuelle Realität
- Handlung
- Aktivist, Antiterror, Auftragsmord, Globalisierung, Globalisierungsgegner, Internationale Politik, Internet, Internetkriminalität, Kapitalismus, Kapitalist, Neue Welt Ordnung (NWO), Orientierungslosigkeit, Revolution, Revolutionär, Terror, Terrorist, Weltanschauung, Weltkarte, Weltwirtschaft, Wirtschaftswunder, Wunder, Zeit der Wirren
- Stimmung
- Ernst, Geistreich, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 8. Wonderland
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Trailer zum Film 8. Wonderland
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Links zum Film 8. Wonderland
- 8. Wonderland: film-zeit.de
- 8. Wonderland: critic.de
- 8. Wonderland: cineclic.de












Kritiken (10) — Film: 8. Wonderland
P. Bühler: Berliner Zeitung P. Bühler: Berliner Zeitung
Kommentar löschenDie Leinwand ist bei Nicolas Alberny und Jean Mach nur noch Computer-Menü. Die Web-Monitore zappen hin und weg im virtuellen Chat-Room und verbinden sich mit den ebenfalls eingespeisten Fernsehbildern - die Medien berichten netterweise nur noch über "8.Wonderland" - zum intergalaktischen Datenstrudel. Das ist die digitale Avantgarde, keine Frage.
Was dem Film fehlt, sind ein paar analoge Soft-skills wie etwa logischer Zusammenhang und gutes Schauspiel. Aber man soll ja nicht zu viel verlangen. Ganz absichtlich tappt der Film in ein paar klassische Netz-Fallen und stellt sich auch den heiklen Fragen: Wie schützt man sein Netzwerk vor den notorischen Trotteln und Nachahmern? Ist die Masse wirklich klug? Wie reagieren "echte" Staaten auf digitale Konkurrenz? Ist nicht jeder Staat, zumal in Zeiten der Mediendemokratie, im Grunde virtuell? Das alles darf man im medientheoretischen Blockseminar erörtern, rund um die naheliegende Frage, warum die Internet-Revolution nun doch wieder im Kino stattfindet. Die Website von "8. Wonderland" gibt darauf keine Antwort.
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Cosima Lutz: Die Welt Cosima Lutz: Die Welt
Kommentar löschenDie Umsetzung der Idee gerät überraschend ideenlos. Wir sehen: schwebende Webcam-Bilder vor verschwörerisch weißem Rauschen, auf denen sich die Wonderland-Bewohner beratschlagen; fiktive Nachrichtensendungen aus aller Welt; Hauptfiguren gibt es keine. In seiner völlig ernst gemeinten Thriller-Gefährlichkeit und mit seinen spärlichen Bildeinfällen mutet der Film unfreiwillig retro-futuristisch an.
"8th Wonderland" ist die "Besserwelt"
Das mag auch daran liegen, dass die französischen Regisseure Nicolas Alberny und Jean March mit ihren 32 und 41 Jahren und sichtbar ohne Geld offenbar zu viel oder doch zu wenig über dieses sogenannte Internet nachgedacht haben, als dass sie ihm ästhetisch mit einer gewissen Selbstverständlichkeit begegnen könnten - oder mit originelleren Fragen beikommen würden, die der vernetzten Lebenswirklichkeit angemessen wären.
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A. Resch
Kommentar löschen"8th Wonderland" birgt einige durchaus interessante Gedankenspiele, in denen es vor allem um die Frage nach dem Preis geht, den man für die Erschaffung einer besseren Welt zu zahlen bereit ist. Trotzdem funktioniert der Film nicht. Das liegt vor allem daran, dass die Bewohner des Landes praktisch nie in ihrem privaten Lebensumfeld gezeigt werden. [...]
Und so stellt sich recht bald ein Gefühl von extremer Sterilität ein, das daraus resultiert, dass die Regisseure Nicolas Alberny und Jean Mach ihre Figuren zu bloßen Sprachrohren bestimmter Meinungen degradiert haben, die robotergleich Thesen reproduzieren, ohne dass nachvollziehbar wäre, warum sie so und nicht vollkommen anders handeln. Der Film versinkt in einem Sumpf aus Kontingenz: Alles scheint möglich, nichts geschieht aus einer erkennbaren Notwendigkeit heraus.
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Michael Brake: fluter Michael Brake: fluter
Kommentar löschenSehr ambitioniert erzählen Nicolas Alberny und Jean Mach den Film aus Sicht diverser, internationaler Wonderland-Bewohner/innen, immer wieder unterbrochen durch Nachrichtenschnipsel – ein multimediales Spektakel. [...] Aber leider wurde "8. Wonderland" inszenatorisch komplett vor die Wand gefahren. Die Schauspielleistungen und Dialoge sind so unterirdisch hölzern, dass man sie nicht mal mehr als Episches Theater im Brecht'schen Sinne rechtfertigen kann. [...] Eine vertane Chance. Schade.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenBis auf die Grundidee von „8th Wonderland“, das politische Handeln im Internet zu koordinieren, hat der Film nicht viel utopische Kraft.
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AlexanderScholz: Schnitt AlexanderScholz: Schnitt
Kommentar löschen8. Wonderland begnügt sich nicht damit, die liberale Potenz des Internet zur Utopie eines basisdemokratischen Zukunftsstaates zu erheben. Streckenweise kann man aber erahnen, daß das wesentlich unterhaltsamer gewesen wäre. [...] Der vielversprechende Versuch, das Internet auf die Leinwand zu bringen, geht [...] bedauerlicherweise etwas unter, stellt er doch, besonders in Bezug auf das limitierte Budget des Filmes, einen inszenatorischen Kraftakt dar.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenFilm als Globalisierungskritik, das ist „8th Wonderland“ [...]. Vielleicht ein Schnellschuss, definitiv etwas krude gemacht, aber vor allem eine intellektuell interessante Versuchsanordnung über die potentielle Macht des Internets und die Ethik einer Revolution von unten.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenSocial Networking heißt das Zauberwort in dem Film „8. Wonderland“ von Nicolas Alberny und Jean Mach: Eine weltweit operierende Gruppe Aktivisten findet in einer geschlossenen Internetplattform zusammen, verabredet politisch korrekte und schöne Aktionen und hat sich ganz allgemein dem zivilen Ungehorsam verschrieben.
Die Mitgliederzahl des „Wonderland“ geht in die Millionen; die globalisierungskritischen Widerständler langweilen sich in öden Jobs, deren Infrastruktur sie effektiv für ihre politischen Ziele benutzen.
Aber um am Ball zu bleiben, werden die Aktionen zunehmend radikaler. Die Web-Revoluzzer verlieren alsbald den Überblick zwischen Nachrichten und Verschwörungstheorien, Trittbrettfahrer erledigen das Übrige. Alsbald gehören sie selber zu den Gejagten.
„8. Wonderland“ ist eine geschickte, ironische, wenn auch manchmal etwas durchsichtige Reflexion über die Kanäle moderner Protestkommunikation.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschen8. WONDERLAND vom französischen Regie-Duo Nicolas Alberny und Jean Mach legt mit bissigem Witz und lakonischer Ironie die Mechanismen revolutionären Handelns offen und hinterfragt seine Möglichkeiten in einer Ära der Virtualisierung. Alberny und Mach gelang eine völlig neue Ästhetik, eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Veränderung und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert. Nicht nur für Fans und Kritiker sozialer Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ interessant und faszinierend...
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Michael Kienzl: critic.de
Kommentar löschenMan muss 8th Wonderland zugutehalten, dass sein Konzept, eine Geschichte mit unterschiedlichen Mitteln zu erzählen, teilweise zu einem stimmigen und kurzweiligen Ergebnis führt. Allerdings kann selbst das rasante Erzähltempo nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Mach und Alberny mit ihrem Vorhaben, einen Polit-Thriller von globalem Ausmaß zu drehen, eindeutig übernommen haben. Die holprig verbundenen Erzählstränge bleiben dabei nicht das einzige Problem.
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Kommentare (14) — Film: 8. Wonderland
Kommentar schreibenseize 2012/01/04 14:13:23
Kommentar löschenMein erster Gedanke nach dem Film:
Welcher Hippie hat denn diesen Mist gedreht?!
Im Grunde würde ich mich als Internetapologeten bezeichnen, ich denke das Internet und besonders social media werden noch tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft haben, aber dieser Film verzerrt alles zur klischeehaften pathetischen Sozialromanze.
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mrmovie222 2011/08/10 00:50:21
Kommentar löschenDie Idee des Films ist meiner Meinung nach einfach Genial, und als ich den Trailer gesehn hab, dachte ich "Wow, das könnte mein neuer Lieblingsfilm werden". Allerdings wurde ich bitter enttäuscht: Die Umsetzung ist einfach nur schlecht, kreativlos, undurchdacht und in sich unschlüssig. (Sowohl die graphische als auch die feinheiten der Story). Viel mehr kann mann eine solche Idee nicht zugrunde richten....wenn sich dem nur ein kreativer Kopf angenommen hätte, dann hätte dieser Filmso viel Potenzial...
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Kill_Diether 2011/06/06 14:44:15
Kommentar löschenUnter "Fans dieses Films gefiel auch"... sind nur, mehr oder weniger, Rotzfilme vertreten. Ergo: es wird keine Bewertung von mir geben ;-)
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BigDi 2011/04/25 12:04:21
Kommentar löschenEine Weltverbesserungsutopie, deren Ideen symptomatisch für die aufgestaute Wut des Gesellschaftsnachwuchses und dadurch gar nicht unsympathisch sind, welche jedoch den unabdingbaren Funken Selbstironie vermissen lässt und budgetbedingt einige grobe Logiklöcher nicht vermeiden kann - klar kann ein FBI-Mann visuell wie akustisch geheime Pläne mit Terroristen aushecken, während an ihm in jeder Minuten Dutzende Menschen vorbeilaufen, schließlich stehen die Tische klassenraumeng aneinander. An Ambition fehlt es "8. Wonderland" gewiss nicht, werden doch Gesellschaft, Kirche und Politik an ihren wundesten Stellen in Rechenschaft gezogen, doch das Vorgehen - story- wie drehbuchtechnisch - hat immer wieder den faden Beigeschmack einer übermotivierten Parodieposse von einer politisch-pubertären Jugendlichengruppe. Für solche könnte der Film eine mittelgroße Erfüllung darstellen, alle anderen dürfen sich über einige passable Ideen freuen und über so einige so gar nicht zu Ende gedachte Ansätze sowie das nach einem eigentlich soliden Finale in biederes und völlig irreales Friede-Freude-Eierkuchenszenario mündende Ende ärgern. Als Teilzeitgeistdokument gerade durch den Web 2.0-Bezug ist der Film durchaus interessant, als Überambitionsstudie sowieso.
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jollyroger 2011/04/11 08:37:31
Kommentar löschenSo sieht das also aus, wenn Horst Mahler, Daniel Kübelböck, Alice Schwarzer und Forrest Gump einen Film drehen.
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Impeesa 2011/04/08 22:12:55
Kommentar löschenTolle Idee, sowohl die Idee eines solchen Films, alsauch die eines solchen Staates (auch wenn es ab einer gewissen Größenordnung nicht so möglich wäre).
Die Umsetzung hingegen ist jedoch nur mittelmäßig, weil zum einen ein roter Faden fehlt, alsauch ein Sympathieträger und die vielen Untertitel fand ich mit der Zeit ziemlich nervig. Obwohl das alles gut darstellt, dass 8th Wonderland nicht an ein bestimmtes Land oder bestimmte Personen gebunden ist, lässt dies den Film recht lose wirken.
Zudem wurde außer den Charakteren auch der Staat mit seiner Verfassung nur sehr oberflächlich charakterisiert; hier hätte man mehr auf Grundsatzfragen eingehen können.
Trotz der mittelmäßigen handwerklichen Umsetzung ist 8th Wonderland ein interessanter Film, der viele wertvolle Denkanstöße liefert.
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Prestigeww 2010/09/27 18:21:29
Kommentar löschenSehr ambitioniert aber am Ende doch ziemlich belanglos. Das Web 2.0 als Terrorzelle, die mal mit Gags um sich wirft und mal mit AIDS-Viren, um den bösen multinationalen Konzernen und Regierungen Moral einzuprügeln. Naja.
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KlaresGedenken 2010/09/07 21:52:46
Kommentar löschenVOrhersage 9,0 .. da bin ich ja mal gespannt ^^
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transporthammel 2010/09/06 14:32:03
Kommentar löschenDER filmgewordene Kommentar zur politischen Machtverschiebung in der Internet-Ära. Faszinierend, originell und zum Mitdenken anregend!
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Bandrix 2010/08/17 19:26:36
Kommentar löschenGesneaked.
In Zeiten sozialer Onlinenetzwerke wie Myspace oder Facebook erscheint das Szenario, dass „8th Wonderland“ kreiert, gar nicht mal so weit hergeholt. Gerade deswegen ist es auch so beklemmend.
Primär geht es darum, dass sich im Internet ein eigener Staat mit Millionen von Einwohnern bildet. Das sogenannte 8th Wonderland.
Anfangs machen sie nur mit lustigen Aktionen auf sich aufmerksam, wie etwa das Installieren von Kondomautomaten mit Hostiengeschmack im Vatikan oder das Entführen eines, vom Präsident begnadigten, Truthahns.
Doch durch mangelnden Erfolg in Medien und der ganzen Welt wird die Vorhergehensweise immer rustikaler und illegaler.
Es ist interessant zu sehen, wie die eigentliche Ideologie der Internetgemeinschaft immer mehr zum Eigennutz verkommt und die Situation eskaliert. Es werden Hinrichtungen angeordnet, obwohl noch kurz zuvor gegen die Todesstrafe rebelliert wurde.
Das ganze präsentieren uns die zwei Regisseure sehr spannend und originell. Denn Hauptpersonen hat der Film nicht. Einziger Orientierungspunkt sind die Gespräche der Mitglieder innerhalb eines Chats. Aber abgesehen davon gibt es immer nur einzelne Szenen mit wechselnden Mitgliedern. Noch dazu in bestimmt zehn unterschiedlichen Sprachen. Untertitel sind also angesagt. Doch es wird nie unübersichtlich oder gar langweilig. Das Geschehen hat einen durchgehenden Spannungsbogen und bleibt brisant. Die Gespräche im Chat sind dann wieder in einer Sprache. Eine gute Lösung, sonst wäre der Film ein Desaster.
Leider aber lässt die Konsequenz am Ende doch zu wünschen übrig. Statt alles zum Ende zu führen endet der Film viel zu fröhlich und unkritisch. Da hätte man sich noch ernsthafter mit auseinandersetzen müssen und sich nicht so leicht aus der Affäre ziehen dürfen. So bleibt leider etwas Qualität auf der Strecke. Und Potenzial.
Nichtsdestotrotz ein guter, nein, ein sehr guter Film, der so abwegig nicht ist…
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Boun7yhun7er 2010/08/12 09:36:29
Kommentar löschenDie Grundidee des Filmes ist ganz nett, aber haut einem nicht gerade vom Hocker. Der größte Makel den der Film vorzuweißen hat, sind die fehlenden Hauptdarsteller. Oder wenigstens ein roter Faden.
Man hat die ganze Zeit das Gefühl man surve im Internet: Kurze Scenen und Bildfetzen verlinkt zu einem Film. Das Experiment ist leider misslungen.
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Bitle 2010/08/10 19:53:25
Kommentar löschenMIr hat 8th Wonderland nicht alzu sehr gefallen...
fand es nicht gut das die virtuelle welt so unmoralisch letztrendlich ist...
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manitu17 2010/08/13 10:40:47
Antwort löschenhttp://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,689588,00.html
Alle 3 Antworten zeigen
Bitle 2010/08/15 22:14:22
Antwort löschenwikipedia macht au von vielen die hausaufgaben... just copy and paste.. solche leute wie sojka sind einfach zu vernarrt.. finds aber gut das es Administratoren gibt die die artikel berichtigen oder gar löschen wenn sie kompleter schwachsinn sind.
manitu17 2010/08/15 22:27:12
Antwort löschenFanatiker im iNet halt:D
Blonder 2010/07/29 19:47:42
Kommentar löschenDen Film müsste man wie einen großen Blockbuster anpreisen, damit ihn Millionen von Menschen sehen, aber das ist wohl reines Wunschdenken, denn er wird wohl oder übel in der Versenkung verschwinden.
Internet User haben im Netz ihren eigenen Staat gegründet und von da aus führen sie Aktionen gegen Mißstände in der Welt aus. Aber weil ihre Ideen nicht legal sind, geraten sie bald in das Visier von Geheimdiensten. Die originelle Geschichte wird spannend, intelligent und mit einer guten Portion Humor erzählt. Dabei wünscht man sich ständig, dass es 8th Wonderland wirklich gäbe.
Da für 8th Wonderland keine Werbung gemacht wird, mache ich das ein wenig:
"Schaut euch diesen kleinen aber sehr feinen Film an und erzählt euren Freunden und Bekannten von ihm, auf dass sie sich ihn auch anschauen. Denn es lohnt sich wirklich."
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Kris 2010/08/09 10:39:37
Antwort löschenDann bin ich also nicht die Einzige, die das Gefühl hatte, Werbung dafür machen zu müssen. Klasse! :)
Chris1981 2010/08/10 19:51:01
Antwort löschen"Da für 8th Wonderland keine Werbung gemacht wird"
Am Ende des Trailers... zu geil... "No fucking sponsors!" :D
Kris 2009/11/11 13:17:59
Kommentar löschenSelten wollte ich so sehr für einen Film missionieren. Filme sind ja immer Geschmackssache und es nun mal nicht jeder für jeden was. Aber bei diesem würde ich mir wünschen, dass ihn sich möglichst viele Menschen anschauen. Ob ihm genau diese Aufmerksamkeit zuteil wird, bleibt fraglich.
Schon die Idee ist brillant: Eine Internet-Community betrachtet sich als Staat, das 8th Wonderland, und ihre Mitglider als Bürger. Ihr Ziel ist es... die Welt zu verbessern, grob gesagt. Es beginnt mit lustigen Streichen, wie dem Anbringen von Kondom-Automaten in jeder Kirche in Rom und führt zu erheblichen Eingriffen in die Medienwelt und schließlich die Politik.
Das Interessante am neuen Staat: Jede Handlung muss durch eine Abstimmung legitimiert werden. Und die Weltverbesserer sind sich über die Wahl ihrer Mittel keineswegs immer einig.
Das Besondere an diesem Film: Er verzichtet auf eine Hauptfigur und zeigt die Handlung mehr als eine Collage aus Nachrichtensendungen, Webcam-Unterhaltungen und realem Geschehen - eine krude Abbildung unserer (globalen) Medienlandschaft. Dies ist aber nicht halb so langweilig, wie es klingt, es ist sogar überraschend unterhaltsam, bei aller Kritik an Staaten und Konzernen häufig sogar lustig. So zum Beispiel wenn die zahlreichen "Bürger" vor ihren Mitmenschen ihre Mitgliedschaft im 8th Wonderland geheimhalten müssen, weil der "erste virtuelle Staat" längst ins Visier internationaler Geheimdienste geraten ist.
Dass die zahlreichen Computer-Effekte mitunter etwas holprig wirken, ist bei einem bescheidenen Budget von 1,8 Millionen Euro verständlich und tut dem Filmgenuss keinen Abbruch. Vielmehr steigert es den Charme des Films noch, da es ihn auf angenehme Weise von der Hollywood-Konkurrenz unterscheidet. Und dass die wichtigen Themen unserer Zeit hier und da etwa stark vereinfacht behandelt werden, ist dem Film voll und ganz zu verzeihen und wird durch Herzblut und Weltverbesserer-Mentalität wettgemacht.
Schade, schade, schade, dass die Chancen für einen Film, in dem Französisch, Italienisch, Englisch, Deutsch, Russisch, Chinesisch und Arabisch (und was mir sonst noch entgangen sein mag) gesprochen werden, in Deutchland gering sind. Entweder er macht einen Bogen um die Kinos oder er wird totsynchronisiert, was in diesem Falle nicht nur einen bloßen Verlust von Originalität bedeuten würde. Die verschiedenen Sprachen sind für die Handlung essentiell.
Ich fordere hiermit also auf: Wenn Ihr manchmal am großen Ganzen zweifelt und Angst habt, dass der Welt die Ideen ausgehen, schaut Euch diesen Film an, wenn Ihr irgendwie Gelegenheit dazu bekommt! Mit Untertiteln!
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Bandrix 2010/07/29 17:10:22
Antwort löschenHabe ihn jetzt gesehen. Ein toller Film, der es sich aber manchmal etwas zu einfach macht. Trotzdem 9 Punkte und meine Empfehlung! ;)
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Blonder 2010/07/29 19:56:13
Antwort löschenTot Synchronisiert wurde er nicht, die Sprachen sind alle im Original enthalten.
Kris 2010/08/09 10:38:38
Antwort löschenDas ist ja toll! Ich warte noch darauf, dass er mal erneut unser Kino streift, dann überprüfe ich meine Beisterung auch noch mal.