Twelve Monkeys

Twelve Monkeys (1995), US
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Thriller, Drama, Kinostart 21.03.1996

7.9 Kritiker
76 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
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143 Kommentare
Twelve Monkeys
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von Terry Gilliam, mit Bruce Willis und Madeleine Stowe

Im Jahre 2035 haben sich die Überlebenden einer globalen Virus-Katastrophe unter die Erde zurückgezogen und leben von der Außenwelt hermetisch abgeriegelt. James Cole (Bruce Willis), ein ehemaliger Strafgefangener, wird von so genannten Wissenschaftlern in das Jahr 1996 zurückgeschickt, kurz bevor das Virus sich ausbreiten konnte, um die oder den Urheber der Ausbreitung ausfindig zu machen. Außerdem können die Informationen, die er über das tödliche Virus findet, helfen, ein wirksames Gegenmittel zu entwickeln. Versehentlich landet er jedoch im Jahre 1990 inmitten einer Nervenheilanstalt. Hier lernt er Jeffrey Goines (Brad Pitt) kennen, der ihm von einer Armee der 12 Monkeys berichtet.

Hintergrund & Infos zu Twelve Monkeys
Terry Gilliam, einer der Väter der britischen Komiktruppe Monty Python (Das Leben Des Brian) konfrontiert uns in Twelve Monkeys mit seinen Weltuntergangsvisionen. Twelve Monkeys erschien 1995 und behandelt Themen wie Zeitreisen, Gedächtnis und Identität. Als Vorbild für dieses Werk diente der 29-minütige Kurzfilm Am Rande des Rollfelds (La Jetée) des Franzosen Chris Marker aus dem Jahre 1962.

Deutungsansätze von Twelve Monkeys

Twelve Monkeys greift verschiedene Themen wie die Gefahren von Biotechnologie, das Problem der Zeitreise und die Wahrnehmung der Realität auf. Der Held Cole ist hierbei wie die mythologische Figur der Kassandra dazu verdammt, die Zukunft zu kennen. Seine Kassandrarufe werden jedoch weitgehend ignoriert.

Durch die Verknüpfung der verschiedenen zeitlichen Ebenen nähert sich Terry Gilliam in Twelve Monkeys weiterhin dem Spannungsfeld von Fatalismus und der aus der Psychologie bekannten Erscheinung der sich selbst erfüllenden Prophezeiung an. Das Schicksal der Menschheit scheint in diesem Film vorherbestimmt zu sein, indem sie einem Virus anheim fällt und unter der Erde Zuflucht suchen muss. Vor diesem Hintergrund gelangt der Film zu der Frage, inwieweit Ereignisse, welche eigentlich nicht unserer direkten Kontrolle unterstehen, dennoch zumeist unbewusst von uns beeinflusst bzw. sogar erst initiiert werden. Dieses Problem wird dabei auf zwei Ebenen dargestellt.

Zum einen ist es die Schilderung vom Kampf gegen das Virus, wo die Protagonisten teilweise selbst erst Handlungsabläufe in Gang setzen, welche Voraussetzung für das spätere scheinbar vorherbestimmte Ende sind. Die zweite Ebene in Twelve Monkeys ist die Darstellung der Liebesgeschichte, die auf der einen Seite aufgrund des Zeitparadoxons bereits ebenfalls vorherbestimmt zu sein scheint, gleichzeitig aber dennoch von den Liebenden erst einmal auf den Weg dorthin gebracht werden muss. In einer Schlüsselszene des Films sitzt Cole mit seiner Geliebten im Kino und erkennt, dass es vielfach nicht die Dinge sind, die sich verändert haben, sondern man selbst es ist, der sich verändert hat und die Dinge hieran anpasst.

Diese Sichtweise verlangt dem Einzelnen viel ab, da sie voraussetzt, dass man gleichsam aus sich heraustritt, um sich und die Umwelt zu betrachten. Twelve Monkeys verdichtet diesen inneren Vorgang zweifach. Cole wird in der Schlussszene zu dem, der sich selbst beobachtet und ist zuvor der scheinbar Geisteskranke, dessen Integrität wiederum zerfällt und in ihre Einzelteile gespalten wird. So wird aus demjenigen, der zunächst nicht mehr erkennen kann, am Ende der Erkennende. (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Twelve Monkeys

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Gilliam muß immer wieder die Erwartungshaltung des Zuschauers bedienen und seine Hauptfiguren mit unmotivierten grotesken Einfällen konfrontieren, die sowohl visuell wie auch inhaltlich mehr als störend wirken. Dabei verliert er schon sehr bald den Suspense aus den Augen, den das schlecht getimete Drehbuch allein nicht aufzubauen vermag.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

ReubenCogburn

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Kritik ist IMMER objektiv. Man kann sich nicht subjektiv über einen Film äussern - es sei denn man schreibt eine Inhaltsangabe, die ist objektiv. Da hast Du was verwechselt ;)


ReubenCogburn

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Ehem, genau umgekehrt: Kritik ist natürlich immer subjektiv ...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Nach Brazil wohl Gilliams bester Film!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Strikerth

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vollkommen korrekt auch wenn ich mehr auch toll finden würde. aber jeder sollte sich denke ich seinen eigenen teil dazu denken :)



Kommentare (141) — Film: Twelve Monkeys

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach "Brazil" und "König der Fischer" Terry Gilliams (Monty Phyton) nächster genialer Rundumschlag. Geniale Story, genial verfilmt, geniale Schauspieler. Genialer Bruce Willis! Genialer Brad Pitt! Genialer Film!!!

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NWO@Movie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Den Film macht richtig Spass wenn man ihn einige Male durchgekaut hat - dann versteht man wirklich alles!

Schöner Soundtrack.
Brad Pitts Schauspiel ist ansteckend.
Die ganze Endzeitstimmung gefällt mir.
Ja und Bruce Willis bedarf nicht vieler Worte.

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_Garfield

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Bewertung5.0Geht so

Zweifelsfrei verfügt Terry Gilliam über einen eigenen, unverwechselbaren Stil und schuf in „Twelve Monkeys“ eine gleichwohl düstere wie auch äußerst einnehmende Grundstimmung. Doch wo er stilistisch die Weichen richtig zu stellen wusste, so scheitert er einmal mehr auf der narrativen Ebene. Bis auf einige nette Verweise auf Filmklassiker wie „Vertigo“ oder „The Birds“ hat Gilliam wenig zu bieten. Brad Pitt „over-acted“ sich an der Seite eines solide aufspielenden Bruce Willis durch das viel zu lang geratene Geschehen und erweist sich im Nachhinein als sowieso nicht weiter relevant. Die selbstverständlich durch und durch pessimistische Intention des Filmes bleibt erschreckend banal und wird dem dramaturgischen Aufbau der Geschichte nicht einmal annähernd gerecht. Interessanter ist dann schon zu sehen wie sich Gilliam in den Sequenzen in der Psychiatrie auf sein Nachfolgewerk „Fear and Loathing in Las Vegas“ vorzubereiten scheint. Anfangs noch in gewisser Weise faszinierend, beeindruckend in seiner wunderbar abgedrehten Darstellung, beginnt Pitt mit zunehmender Laufzeit jedoch mächtig zu nerven. Kontrastiert wird dies glücklicherweise durch einen gewohnt lässigen Bruce Willis, der bei all seiner Routine jedoch anscheinend vergaß den schauspielerischen Autopiloten abzustellen. Beide Darstellungen bleiben ebenso wie die Quintessenz der erzählten Geschichte überraschend nichtssagend und uninspiriert. Die Dialoge schwanken fortwährend zwischen exzentrisch, genial (wobei dies gerade auf Pitt's Figur zurückzuführen ist) und gequält authentisch. Ganz nett ist dagegen der kleine Exkurs in das Radioprogramm der 90er Jahre und der gelungene Entwurf einer Zukunft bzw. Gegenwart. Dass dieser Entwurf schnell der uninteressanten Gegenwarts-Handlung weichen muss ist schade, so wohnten doch gerade dieser Idee so unendlich viele Möglichkeiten und Chancen inne. Die visuelle Gestaltung Gilliams ist ohne Frage etwas Besonders, spielt dem Geschehen jedoch rein konzeptionell weniger zu, als es Gilliam vermutlich geplant hatte und erdrückt die Geschichte eher unter ihrer selbstzweckhaften Exzentrik, statt sie in irgendeinem Maße zu fördern. Was bleibt ist ein nichtssagender Mischmasch aus schauspielerischen Overkills, inhaltlicher Affektion und einer Menge verschenktem Potenzial, in dessen Anbetracht nur noch das konsequente Finale zu überzeugen weiß.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Timo K.

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Sehe ich alles - wie bekannt - anders. Trotzdem nachvollziehbar. ;)


_Garfield

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Ja, das hatten wir ja. Wäre auch langweilig, wenn alle die selbe Meinung hätten. :)


Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"12 Monkeys" von Regisseur Terry Gilliam, zeigt wohl eine der düstersten Zukunftsvisionen der Kinogeschichte. Doch nicht nur das, denn auch der visuelle Stil ist einzigartig und verbreitet stets eine düstere Stimmung. Neben der grandiosen Darstellung von Bruce Willis und Brad Pitt, wird in diesem mehr als verrückten Irrenanstalt, besonders durch die eigenwillige Kameraführen eine beklemmende Atmosphäre geschaffen. Besonders das konsequente Finale, dürfte für offene Münder gesorgt haben. Ein absoluter Klassiker in seinem Bereich. Herrlich abgedreht!!!

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J!GS4W

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Bewertung9.5Herausragend

"I want the future to be unknown."

Gilliams Dystopie nähert sich der Perfektion, wenn man das so ausdrücken kann. Der Entwurf der Geschichte mit ihren Zeitebenen und den einzelnen Details wirkt von vorne bis hinten rund und ist dabei nicht bloß Kritik an bestehenden Gesellschaftsstrukturen, und somit eine klassische Dystopie, sondern zugleich Satire auf das filmische Konzept.

"The movie never changes. It can't change, but every time you see it, it seems different, because you're different. You see different things."

Bruce Willis demonstriert hierbei, dass er nicht nur hartgesottener Actioner ist, sondern auch ein fantastischer Schauspieler. Er und Brad Pitt legen durchweg eine Oscarreife Performance hin und zeigen wie man Wahnsinn und Unsicherheit verkörpert. Die Charaktere sind hierbei aber keine Stereotypen, sondern geformte Modelle nach dem Umfeld. Träger der filmischen Asymmetrie ist im Grunde die Kameraperspektive, die wahnsinnig gut durchdacht ist und an genau den richtigen Punkten verstört oder aber dezent betont. "Twelve Monkeys" ist somit, wie ich finde, Drama, Science-Fiction und Satire in einem, raabenschwarz und kunstvoll.

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J0J0

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Ganz. Ganz. Großartig.


InfiniteJest

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Musik hat mich überzeugt!

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tjaden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es war für mich schwer in den Film rein zu kommen. Die erste halbe Stunde ist mir nicht leicht gefallen den Film an zu lassen. Lediglich die Kulisse und Stimmung haben mich festgehalten.
Danach musste ich jedoch wirklich feststellen der Film kann so einiges!

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Sephirothe

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war bei mir auch so


Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

- Spoiler und so -
Vermutlich ist der Film inzwischen so oft kopiert worden, dass es für mich schwer ist, wirklich neutral über ihn zu urteilen. Deswegen probiere ich das erst gar nicht, sondern rege mich stattdessen über den beknackten Titel "Twelve Monkeys" auf. Erst einmal klingt das vollkommen lächerlich und dann erfahren wir am Ende auch noch: Huch, die 12 Monkeys haben mit der Sache gar nichts zu tun, es war irgendein anderer Typ, dem wir bis jetzt vielleicht 30 Sekunden Screentime gewährt haben und man könnte sich schon die Frage stellen, warum der Film dann 1. Twelve Monkeys heißt und warum man 2. Brad Pitts Geschichte so ausführlich erfahren musste und wir uns zwei Stunden lang auf der Suche nach den Twelve Monkeys quer durch die Weltgeschichte geschlagen haben, aber was soll man machen, ist halt ein Terry Gilliam-Film und ein Meisterwerk sowieso.

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Hendrik

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Alternativtitel: RED HERRINGS ;-)


Ichundso

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Seit ich gerade erfahren habe, dass "Rote Heringe" auf englisch "falsche Fährte" heißt, fällt es mir schwer, die Sprache ernst zu nehmen.


ReubenCogburn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich glaube es wurde schon alles geschrieben. Es ist einer der ganz wenigen Filme bei denen mir keine Adjektive einfallen. Er ist ... anders. Klasse Schauspieler, die Musik ist stimmig, die Kamera , die Dialoge ... einfach alles harmoniert. Ich habe ihn das erstemal gesehen ohne das ich wusste was mich erwarten würde. Ein Freund kam vorbei, sagte: "Lass uns den mal gucken" und schmiss die DVD in den Player ohne mir die Hülle zu überlassen. Er fängt an wie ein typischer Blockbuster (was an sich ja nichts schlechtes bedeutet) aber was sich dann entwickelt ist auf Film kondensierter Wahnsinn. Er steckt so voller Details, Hinweise und Dialoge, die sich erst beim mehrmaligen Genuss offenbaren und das auch (oder gerade) dann wenn man den Plot schon kennt. Eine breite Palette an Emotionen und - ganz ehrlich - es gibt keinen anderen Film den ich so oft sah und der jedesmal anders erscheint.

Zitat:
"... Der Film wird natürlich nie anders, das kann er gar nicht ... aber jedesmal, wenn Du ihn siehst, ist er ein bisschen anders, weil DU anders bist ... Du, Du siehst eben andere Dinge."

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Kreaexo

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Bewertung9.5Herausragend

Die Story, die Handlung und die bravourös agierenden Schauspieler [allen voran Brad Pitt und Bruce Willis] lassen sich allesamt mit einem Wort beschreiben: 'abgefuckt'.
"Twelve Monkeys" bietet die seltsamste und gleichzeitig interessanteste Handlung, die ich jemals irgendwo gesehen habe. Verwirrend fand ich diese kaum.
Die Zeitsprünge geben dem Film eine gewisse Würze und sorgen dafür, dass die Spannungskurve während der Spielzeit kaum abflacht. Schnell und irr springt Willis durch die Zeit, fast so schnell, dass man als Betrachter kaum hinterher kommt. Und wie gewohnt ergibt das alles erst gegen Ende wirklich Sinn. Auch wenn das Ende die Abgefucktheit des Films nochmal unterstreicht finde ich es trotzdem etwas unzufrieden stellend.

[leichte SPOILER] Ich frage mich nun, ob die Geschichte nur funktionieren kann, wenn sie sich im Kreis dreht oder es doch geschafft wird, den Verbreiter der Erreger aufzuhalten. Vielleicht hat sie im Flugzeug doch was geahnt und ihn nur etwas vorgespielt. Wer weiß, wer weiß. Ich glaube, das wird mich noch einige Zeit beschäftigen. [/SPOILER]

Das Ganze kommt mir wie ein einzelnes Hirngespinst vor, welches aus einem extrem verrückten Kopf stammen muss; anders kann ich mir das nicht erklären.
Humorvoll und beängstigend zugleich. Man kommt schon ins Grübeln, ob das irgendwann passieren könnte, weltweite Keime, die die Menschheit ausrotten und so. Laut "Twelve Monkeys" und "Planet der Affen: Prevolution" schon. Hoffentlich bleibt das Fiktion.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Twelve Monkeys" ein solides Sci-Fi-Spektakel ist, über das man mal nachdenken sollte. Der Film erfüllte meine doch von vornherein hohen Erwartungen und hat einfach Laune gemacht.

«Die haben mich fertig gemacht; eine zugekokste Hure und ein völlig durchgeknallter Zahnarzt.»

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son of the godfather

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absolute Glanzleistung von allen Beteiligten, vor allem von Brad Pitt. Nach diesem Meisterwerk weiß ich wieder warum ich Filme so liebe.

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Anton Chigurh

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Bewertung9.0Herausragend

Twelve Monkeys ist ein Geniestreich mit einer verwirrender Story mit voller kleiner Details, Brad Pitt liefern hier als durchgeknallter Jeffrey Goines eine Glanzleistung ab mein absolute Lieblingsrolle von ihn Oscarreif...
Und die Musik ist echt geil...

"Entschuldigung, äh, äh Entschuldigung, ich hatte mich gerade etwas aufgeregt der Gedanke, äh, an einen Ausbruch war mir eben gekommen und, äh plötzlich, äh plötzlich hatte ich den unwiederstehlichen Drang die Scheiß Fenster wieder abzureißen und die verdammten Fensterrahmen wieder rauszubrechen und aufzuessen ja sie aufzuessen und zu springen und zu springen und zu springen. Eine runde Einläufe für alle. Is ja gut ihr dämlichen Arschlöcher, ich bin Patient, so was wird von mir erwartet. Ihr werdet euch wundern, wenn ihr merkt wer ich bin. Mein Vater wird nämlich ganz schön wütend auf euch werden und wenn mein Vater wütend wird erbebt die Erde. Mein Vater ist Gott!"

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Saalowsky

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Bewertung7.5Sehenswert

Bruce und Brad in schauspielerischer Top-Form, wobei Brad meines Erachtens nach schon fast zu sehr durchdreht und Bruce mir etwas zu "träge" erscheint (Wahrscheinlich aber nur, weil ich anderes von ihm gewohnt bin). Der Film fesselt mich von Anfang an und ich bin stets neugierig was denn wohl als nächstes passiert. Ohne dass der Regisseur näher auf die "Zeitreise" eingeht, denkt man auch nicht länger darüber nach, um auch nichts zu verpassen von diesem "schnelllebigen Film". Man hat das Gefühl, wenn man mal eine halbe Minute nicht hinschaut, würde man künftige Zusammenhänge nicht mehr verstehen. Weshalb einige den Film wohl 2 oder 3 mal schauen. Die deutsche Synchronstimme der Psychiaterin ist meiner Meinung nach schlecht gewählt. Alles in Allem ein gelungener, sehenswerter Film.

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IheartMovies

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine solide, skurrile Mischung aus Wahnsinn und Kopfarbeit. Ein Pluspunkt für Brad Pitts Charakter, der den ganzen (teilweise unterhaltsamen, teilweise etwas anstrengenden) Weltuntergangs-Chaos-"Ist-der-jetzt-Gaga-oder-nicht"-Kloß auflockert.

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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannend bis zum Ende, unerwartete Wendungen, nach dem Film möchte man drüber nachdenken, Brad Pitt spielt seine Rolle genial, Bruce Willis ist auch gut.

Keine 10 weil ich es mit einem anderen Ende noch besser fände (wenn das ganze sich doch noch erklären lassen würde; als doppelt verdreht sozusagen) und weil, seltsamerweise trotz dass der Film sehr gut ist, ich keinerlei Lust habe, ihn noch mal zu sehen.

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SKURRIL

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schlichtweg die beste und genialste Idee für einen Film, die ich je gesehen habe und zugleich die beste Umsetzung dieser. Einfach nur traumhaft, wie Gilliam es schafft, den Zuschauer durch verschiedene Zeitebenen zu katapultieren und es am Ende völlig egal ist, wie "unlogisch" und surreal die gesamte Handlung ist - und genau das ist das unglaubliche an diesem Film. Ich will nicht zu viel verraten, deshalb halte ich das ganze recht distanziert:

Es gibt für mich keine genialere Story als diese!

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SKURRIL

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Ich weiß ich weiß... ändert trotzdem nichts an meiner Aussage! :)


Le Samourai

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Auf jeden, die Geschichte ist absolut genial, Umsetzung ebenso!


Jack55555

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Bewertung9.5Herausragend

Ich finde diesen Film einfach gut.
Das Szenario, die Schauspieler, die Story, der Sound, alles passt.

Unbedingt ansehen!

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ancore

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meisterwerk. Punkt.

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Glücksritter

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Bewertung9.5Herausragend

Intelligent, ideenreich und absolut genial! Kultverdächtiger Sci-Fi Streifen von Terry Gilliam. Schon allein der völlig abgedrehte Jeffrey Goines macht den Film sehenswert!
"Die wollen die Leute draußen nämlich vor uns Irren schützen, aber dabei sind die Leute draußen genauso verrückt wie wir. Weißt Du, was das ist, 'verrrückt'? Das, was die Mehrheit für verrückt hält!"

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Pfizze

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hatte mit einem guten Film gerechnet, aber dass "Twelve Monkeys" mich dermaßen beeindruckt habe ich nicht erwartet. Nicht nur Bruce Willis und Brad Pitt zeigen, dass sie ihr Handwerk verstehen, auch sonst haben alle Beteiligten - vom Regisseur bis zum Kameramann - eine hervorragende Arbeit abgeliefert, vor allem aber dürfen sich natürlich die Autoren auf die Schulter klopfen, denn die Story ist absolut gut durchdacht, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. "Twelve Monkeys" ist ein Film oberster Klasse der Seinesgleichen sucht und vielleicht der beste Science Fiction aller Zeiten ist.

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