Alle Kinder Dieser Welt

All the Invisible Children (2005), IT Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 13.04.2006

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6.7
Kritiker
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5.7
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31 Bewertungen
3 Kommentare
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von Mehdi Charef und Emir Kusturica, mit Qi Ruyi und David Thewlis

Sieben Episoden, sieben Regisseure. Jeder von ihnen aus einem anderen Land, jeder weltbeerühmt und erfolgreich. Ihr gemeinsamer Blick richtet sich auf die “unsichtbaren” Kinder dieser Welt.

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Kritiken (1) — Film: Alle Kinder Dieser Welt

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Es ist ein typisches Phänomen derartiger Kompilationen, daß einige Titel stärker wirken als die anderen. Interessant ist allemal, wie sich die Handschriften der renommierten Regisseure selbst in so kurzen Werken verraten. [...] Doch selbst wenn hie und da die Absicht stärker scheint als die Umsetzung, verliert sich keiner der Beiträge, die die Regisseure mit kleinstem Budget drehten, in platter Agitation. Ein bißchen Hoffnung schimmert gleichwohl am Ende einer jeden Episode auf, allem Elend zum Trotz.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (2) — Film: Alle Kinder Dieser Welt


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DTokarsky

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Bewertung9.0Herausragend

Anscheinend gar nicht so bekannt...zu Unrecht!
Der Film ist wirklich gut und sehr bewegend!

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Peter Zander schrieb: "Es ist ein typisches Phänomen derartiger Kompilationen, daß einige Titel stärker wirken als die anderen." Als ich das vor dem Sehen des Films las, dachte ich: Ja, eben, typisch - und deshalb: erwähnenswert?! Nach dem Film die Antwort: Ja, volle Zustimmung. Die Inszenierungen fallen schon deutlich mehr auseinander als etwa in >>11"09"01<<, und erreichen auch nicht dessen Gesamtniveau (das allerdings auch eh sehr hoch war und kaum Messlatte sein sollte).

Die schwächeren Teile (zu denen ich insbesondere den ersten zählen möchte) enttäuschen schon, weil sie fast mitteilungsfrei sind. Die Existenz etwa von Kindersoldaten sollte bekannt sein, wer etwas zu dem Thema zu sagen hat, sollte Tiefe gewinnen; die fehlt.

Die starken Episoden - und hier möchte ich gar nicht so sehr gewichten - machen den Film jedoch durchaus sehenswert. Spike Lee, wiederum Zustimmung zu Zander, macht sein Ding, und Kusturica erkennt man auch sofort, jedoch schafft dieser es, sich selbst gegen den Strich zu inszenieren, die Gypsi-Music ist zwar schön, steht aber diesmal für nichts Gutes...

Dennoch möchte ich eine Episode herausstellen: Kátia Lund, Co-Regisseurin von City of God (und auch der Bezug stellt sich schnell ein) schafft es, ohne die Gewalt aus City of God, ohne dessen filmtechnische Spielereien, ohne negative Grundstimmung, im Gegenteil: aufbauend auf Wärme und Freundschaft, ein - vor allem für westliche Augen - dramatisches Kunststück abzuliefern. Toll!

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