Am Ende kommen Touristen

Am Ende kommen Touristen (2007), DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 16.08.2007

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7.7
Kritiker
11 Bewertungen
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7.0
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425 Bewertungen
32 Kommentare
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von Robert Thalheim, mit Alexander Fehling und Ryszard Ronczewski

In Am Ende kommen Touristen muss sich ein deutscher Zivildienstleistender in Oświęcim um einen KZ-Überlebenden kümmern.

Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens (Alexander Fehling) Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oświęcim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, der fremden Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka) trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven alles hinzuschmeißen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden.

Hintergrund & Infos zu Am Ende kommen Touristen
2008 war Am Ende kommen Touristen für den Deutschen Filmpreis (Lola) nominiert. Der Hauptdarsteller Alexander Fehling erhielt für seine Schauspielleistung den Förderpreis Deutscher Film (Kategorie: Schauspiel). Robert Thalheim, der Regisseur und Drehbuchautor von Am Ende kommen Touristen, verarbeitet darin teilweise eigene Erfahrungen, da er in den 1990er Jahren selbst als Zivildienstleistender in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz arbeitete.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Am Ende kommen Touristen

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“Am Ende kommen Touristen” ist deutsches Kino wie es sein soll. Der Film erzählt eine Geschichte, die das deutsche Publikum betrifft und bewegt sich dabei deutlich über den Niveau einer Fernsehproduktion. Ohne mit der Moralkeule zu schwingen packt Robert Thalheim ein ernstes Thema an und verpackt dies in eine gelungene Charakterstudie. Auch wenn “Am Ende kommen Touristen” keine Leichte Filmkost ist, so ist dieser Film doch ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Auch ich, als jemand der dem deutschen Kinofilm per se nicht so kritisch gegenüber steht, wie manch Anderer, muss zu dem Schluss kommen, dass sich eben Dieser leider mitunter mehr als schwer tut. Umso erfreulicher ist es dann wenn es doch ein Vertreter aus deutschen Landen schafft diesen durchaus negativen Gesamteindruck zumindest ein Stück weit zu revidieren. Eines dieser positiven Beispiele ist ganz ohne Zweifel „Am Ende kommen Touristen“ von Robert Thalheim, der in diesem Film vor allem auch seine eigenen Erfahrungen einfließen ließ, die dieser im Zuge seines Zivildienstes in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz sammeln konnte. Und damit sind wir auch schon beim Thema des Films: Auschwitz - Jener Ort, der schlechthin als Synonym für die schrecklichen Greuel des Holocaust steht. Das der Film auf Grund seines schwierigen Themas nicht in die befürchtete moralisch induzierte Schockstarre verfällt, sondern diese, eben ganz im Gegenteil, noch zum essentiellen Themas des…

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

“Zeigen sie den Touristen doch Schindlers Liste, das macht mehr Eindruck”, sagt in einer prägenden Szene der ehemalige Auschwitz-Häftling Stanislaw Krzeminski (Ryszard Ronczewski) zu Sven (Alexander Fehling), einem Zivildienstleistenden in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz und Hauptfigur von Am Ende Kommen Touristen. Das ist kein Satz, der nur mal so fällt in dem Film, sondern dessen Konzept als Kontrastprogramm gegen die melodramatisch verkitschte Konkurrenz aus Hollywood. Am Ende Kommen Touristen ist kein Film über Auschwitz, sondern ein Film nach Auschwitz und taucht ein in das alltägliche Leben der polnischen Stadt Oswiecim, Ort des ehemaligen Konzentrationslagers, zwischen Gedenkstättentourismus und der Normalität in der Heimat von 40.000 Einwohnern.

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christoph-m

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Tifft's auf den Punkt!


m. wagenhäuser: Familieneinladungen.de

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8.5Ausgezeichnet

»Uwaga« steht auf dem Zug, aus dem Sven aussteigt – Achtung! Der junge Deutsche leistet im polnischen Oswiecim seinen Zivildienst: Er soll den ehemaligen Häftling Krzeminski pflegen. Sven beginnt sich mit der Geschichte des »sensiblen Ortes« auseinander zu setzen. Hinter seinem Rücken wird getuschelt: »Ob Svens Opa auch schon hier in Auschwitz war?«

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Das Erinnern und das Vergessen, das Gestern und das Heute, die Deutschen und die Polen - sie stehen wie erratische Blöcke nebeneinander. Thalheim schreckt dabei mitunter vor einer stärkeren Dramatisierung zurück, wo sie vielleicht nötig gewesen wäre, hält diese Ambivalenz aber immer sehr sensibel und unaufwendig, quasi dokumentarisch fest.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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9.0Herausragend

Mit überraschender Leichtigkeit erzählt der junge Regisseur Robert Thalheim ("Netto"), wie Gegenwart und Vergangenheit einander durchdringen. Bewegend, humorvoll - und ohne besserwisserische Botschaft. Das macht diesen stillen kleinen Film so bemerkenswert.

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Kommentare (26) — Film: Am Ende kommen Touristen


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gorendodi.srednicki

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Bewertung9.5Herausragend

ein sehr authentischer film. einziger kanckpunkt ist das offene ende. man weiß nicht ob er seinen dienst wieder antritt oder doch wieder nach hause fährt. und was aus herr krzminski wird erfährt man auch nicht. schade schade

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist der etwas andere Auschwitz-Film. Vom Lager sehen wir so gut wie nichts, nur vom Drumherum. Hier macht ein deutscher Zivi Sven (Alexander Fehling) Dienst. Unter anderem betreut er einen Ex-Häftling (äußerst authentisch Ryszard Ronczewski) und verliebt sich in die polnische Fremdenführerin Ania (Barbara Wysocka).
Regisseur Robert Thalheim macht einen ökonomischen Ansatz: die Vermarktung des berühmten KZs. Denkmalenthüllung unterstützt von deutschen Firmen, die auch unzuverlässige Polen entlassen. Sven kommt sich überflüssig vor und packt frühzeitig seine Sachen. Mit Ania hat es auch nicht geklappt. Der Ort des Todes soll wohl keine gute Location für die Liebe sein. Dabei hätte das Pärchen schon mehr für die Völkerverständigung tun können. Ein kurzer Dialog und eine Fahrradtour um das KZ sind da zu wenig. Anias Bruder schießt da auch noch quer. Diese Figur passt so gar nicht ins Konzept. Sie schafft eher Verwirrung. Als Sven am Bahnhof plötzlich wieder kehrt macht, ist das recht unglaubwürdig. Reicht da wirklich der Kurzauftritt einer Karikatur von einem Lehrer, um ihn umzustimmen?
Interessant weil anders, bleibt aber in den Startblöcken, weil irgendwie unfertig. Der Titel weist auf eine anschließende Diskussion hin.

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SalocinRocknRolla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbar melancholischer Film mit so viel Feingefühl und Respekt vor der Geschichte, dem Menschlichen und diesem besonderen Ort. Sehr leise und so nah. Hier passiert so viel wenn im Film nichts passiert. Super Cast, gerade in der Rolle von Alexander Fehling. Der Film hat mich sehr bewegt.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenns um das Thema Holocaust geht haben deutsche Filmemacher in der Regel das entsprechende Feingefühl. Der sonst so typisch deutsche Ansatz, möglichst eine eigene, jedoch gekünstelte Handschrift einzubringen entfällt. So auch hier, wo eine einfache und vor allem authentische Geschichte erzählt wird. Bis auf die unnötige Liebesbeziehung, mit der völlig unrealistischen Entwicklung, ist der Inhalt gut nachvollziehbar. Schauspieler und Dialoge überzeugen.

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stalker

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein uninteressanter Mensch an einem geschichtsträchtigen Ort. Da wird rumgesessen, rumgefloskelt und auch mal rumgeknutscht, alles in langweilig-ernster deutscher Filmsprache und ich weiß wirklich nicht, was das soll.

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Andy Dufresne

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Schade,dachte der würde besser sein...


lieber_tee

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...so schlimm ist er auch nicht. Stalker übertreibt, hat aber recht.


Briseis

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich dachte ich nichts Besonderes gesehen zu haben, aber nun, 10 minuten später, wirkt der Film nach: ich bin traurig, habe einen Kloß im Hals, möchte mein Kissen umarmen und einen Keks essen.

Melancholischer, bedrückender Film mit zwei wunderbaren Schauspielern (Fehling und Ronczewski), die aus ihren deutlich zu blass geschriebenen Figuren das Beste machen.

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statist

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein kleiner, lebendiger Film, eine schöne Parabel darüber, wie Liebe und Tod immer wieder aufeinandertreffen, wie sehr wir alle die Erinnerung für uns selbst instrumentalisieren, und wie unsicher wir überhaupt sind, wenn es um die Vergangenheit geht - das reicht bis in den privaten Bereich. Ein schöner, unprätentiöser Befreiungsschlag in Richtung der Erinnerungsfetischisten a la Guido Knopp, die es angeblich ganz genau wissen und eigentlich so gut wie nichts wirklich vermitteln. Vermitteln können es nur die, die im Lager waren - man lese Jorge Semprun (der selbst in seinem großartigen Roman "Was für ein schöner Sonntag!" daran zweifelt, ob er oder ein anderer im Lager gewesen ist - was sehr intensiv den Zwiespalt der Überlebenden deutlich macht) und sehe sich Filme wie "Am Ende kommen Touristen" an. Keine Figur ist "sympathisch" im herkömmlichen Sinn - aber muss das denn sein? Danke dem Kleinen Fernsehspiel, das den Film mitproduziert hat und das immer wieder als Insel des Filmglücks im deutschen TV hervorsticht und immer noch lebt!

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Florian Albrecht

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Bewertung9.5Herausragend

Ein wunderbarer Film, der zwar eine gewisse melancholische Traurigkeit ausstrahlt, aber an sich nichts Mahnendes anhand des herhobenen Zeigefingers hat. Stattdessen zeigt er den "normalen" Tagesablauf der Gedenkstätte und den Gedenktourismus und wie Überlebende des KZ "erneut missbraucht" werden (Denkmalszene). Es ist ein leiser Film, der tief in die Gedanken wandert und sich dort festsetzt. (unter der Vorraussetzung dass man sich darauf einlässt und für das Thema interessiert).
Auch wird der "Aufbruch" der beheimateten Jugend gezeigt, die versucht, mit den großen Schwarzen Schatten der Vergangenheit umzugehen - hinter sich zu lassen.

Für jemanden, der schon einmal selbst die Gedenkstätte Auschwitz und die zugehörige Stadt besucht hat (wie ich), wirkt der Film um einiges noch treffender, an den Eiern packender, intensiver.

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Janus Winter

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Bewertung4.0Uninteressant

Betroffenheitsfixierte Langeweile. Guter Soundtrack.
Bunnyfaktor: 4

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Nayuma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Æhnlich wie der Film sich præsentiert: sehr bedrueckend und im Zwiespalt, habe ich mich im Nachhinein gefuehlt. Ein deutsche Zivi in Ausschwitz und soll einen polnischen KZ-Ueberlebenden betreuen, da sind solche Kommentare von den rustigen Polen nicht ganz ohne, wenn gesagt wird: Frag ihn, ob sein Opa auch schon hier gearbeitet hat! Harter Stoff in jedem Falle. Eine depressive Grundstimmung entsteht, wenn man sieht, wie nutzlos ein KZ-Ueberlebender in der heutige Zeit eigentlich ist: Er kann aufgrund des hohen Alters nicht mehr richtig arbeiten, ist psychisch am Ende aufgrund der Erlebnisse und die desinteressierte nachfolgenden Generationen ... und wie ueberfluessig die ach so wichtige Ziviarbeit des Deutschen doch eigentlich ist. In jedem Falle sehenswert. Man denkt wieder einmal mehr an dieses Thema und ich persønlich erstmals in einem ganz anderen Blickwinkel.

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Solitaire

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Bewertung9.0Herausragend

Genial. Ein Film über einen Zivildienstleistenden der statt in das erhoffte Amsterdam, in eine Begegnungsstätte nahe Ausschwitz kommt. Dort erledigt er normale Jugendherbergspflichten, betreut aber auch einen Zeitzeugen der sich vom Lager nicht lösen kann. Dazu dann noch eine kleine Liebesgeschichte, aber naja.
Der Film liefert keine Antworten, sondern eröffnet neue Fragen. Der Film ist ruhig und hat ein recht offenes Ende. Die beiden Hauptdarsteller sind brilliant, aber auch alle anderen Schauspieler können sich sehen lassen. Selten hat ein Schauspieler mit so wenigen, größtenteils belanglosen Sätzen, so viel ausgedrückt.

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joh!

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein interessanter Film mit guten Ideen, idealer Besetzung und jeder Menge Potential. Was mir ein wenig fehlt, ist eine Handlung. Man kann zwar eine zeitliche Linie vom Anfang zum Ende hin ziehen, aber die Charaktere entwickeln sich kaum weiter, die Beziehungen untereinander ändern sich zwar, aber nicht von einem Anfangszustand zu einem Ende, sondern beinahe willkürlich. Dem Film fehlt einfach eine Begrenzung, ein Rahmen, der einem hilft ihn irgendwie einzuordnen.
Historische Standorte und glaubhafte Opfer wie Angehörige, PädagogInnen und sogar die vorüberziehenden Touristen, geben dem Film eine tiefe Atmosphäre, eine Authentizität. Deshalb von mir die Bewertung "Sehenswert", obwohl man mehr aus dem Ganzen hätte machen können,
(zum Beispiel hätte ein Ende nicht geschadet..)

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BettyMakaBoop

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Bewertung7.5Sehenswert

Räusper ... ähmmm ... warum ist denn hier keine Nennung des Hauptdarstellers Alexander Fehling???? Und wie kann man das ändern?

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BettyMakaBoop

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Jahaa, das ist doch schon wichtig, richtig? ;)
aber wer es gemacht hat that stays a mystery... genauso mysteriös wie das bilder hinzufügen. Wer macht das eigentlich?


mar (-ion-)

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vllt der pumuckl...oder niemand!
du ich..ich hab keine ahnung, aber is schon wichtig, richtig ^^


chriskaps

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr ruhiger kleiner Film bei dem es eher um die Selbstfindung des Protagonisten geht als um das Thema Ausschwitz. Aber vielleicht reflektiert das auch die Einstellung junger Menschen die nach 60 Jahren nicht mehr den Bezug dazu finden können.

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Pardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

man kommt nicht dagegen an, krzemniski unendlich zu mögen in seiner kauzigen eigenen art und genauso kennen zu lernen und zu verstehen, wie es sven tut.

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Anastasius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Körniges Kurzzeiterlebnis in Oswiecim, einer polnischen Stadt, in der der junge Erwachsene Sven seinen Zivildienst antritt. Dabei hat er mit allerlei Menschen verschiedenster Herkunft und Absichten zu tun, die die eigentlichen Akteure dieses melancholischen Auslandsabenteuers sind.

Die Trübheit des alten Auschwitz, wie Thalheim es in Szene setzt, ist schön und zerbrechlich. Denn thematisiert wird die Unvergänglichkeit des Vergangenen, und die traurige Taubheit der Nachkommen. Doch keinesfalls wirkt dies je melodramatisch oder aufgesetzt, viel eher ist es das sommerliche Flair und die ausharrende Art des Protagonisten, die diese Begebenheit greifbar machen.

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Tekl

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr bewegend, gefühlvoll gespielt und trotz subtiler Tiefe kein bisschen übertrieben. Das Thema neigt ja dazu in Watte präsentiert zu werden oder übertrieben kantig dargestellt zu werden. Genau das ist hier nicht der Fall und das ist in meinen Augen genau die Stärke des Films.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Das meiste ist geschrieben, ich kann mich den Kritiken von east-x, maslobojew und Zander nur anschließen.

Hinzuzufügen ist noch eines: Der Titel, die kritische Vorstellung, der kritische Gedanke, der darin steckt: "Am Ende kommen Touristen" -- dieser Gedanke ist in "History Boys" innerhalb einer Minute 10-mal dramatischer, 5-mal inhaltsschwerer (obwohl nur ein Gedanke in den Raum gestellt wird) und 20-mal mit beeindruckenderer schauspielerischer Glanzleistung verbaut. Das ist schon eine etwas bittere Erkenntnis über diesen Film, der vom Ansatz her viel Potential hat, das aber ziemlich durchgehend verspielt wurde.

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El_Wray

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist relativ anstrengend zu gucken, da die gesamte Atmosphäre des Films sehr schwer zu ertragen ist! Ansonsten geht dieser deutsche Streifen recht gut mit dem Thema Holokaust um und lässt den Zuschauer eine eigene Meinung bilden!

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maslobojew

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Bewertung5.5Geht so

Die Hauptfigur Sven kommt seltsam konturenlos daher. Sie bietet wenig an, um sich mit ihr zu identifizieren. Dem Film fehlt insgesamt eine den Zuschauer einfangende, dramatischere Entwicklung. Der gesamte Film wirkt im Gegensatz zu Netto uninspiriert. Vielleicht sehen wir deshalb ja mindestens viermal Auto fahren mit Lied in schöner Landschaft.

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