Appleseed
Appurushîdo (2004), JP Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Animationsfilm, Kinostart 08.09.2005
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von Shinji Aramaki, mit Michael Forest
Wir schreiben das Jahr 2131: Die Elite-Kriegerin Deunan kämpft in den Ruinen einer vom Krieg verwüsteten Erde ums Überleben. Eines Tages wird sie in die Metropole Olympus verschleppt, wo sie sich in einer scheinbar idealen Gesellschaft wiederfindet. Menschen und Bioroids, genetisch veränderte Klone, leben friedlich zusammen. Hier begegnet sie ihrem früheren Freund Briareos, dessen Körper nach einem Unfall durch Roboterteile ersetzt wurde. Von der freundlichen Hitomi in die Abläufe in Olympus eingeweiht, bleibt Deunan skeptisch, ob die ausgeklügelte Gesellschaftsform aus Menschen und “perfekten” Bioroids tatsächlich funktioniert. Haben die sieben Ältesten, die mit dem Supercomputer “GAIA” die Stadt regieren, wirklich so edle Absichten? Was plant der Militärführer Uranus, dem die Bioroids seit langem ein Dorn im Auge sind? Und welche Rolle spielt Briareos, der Deunan seit ihrem Wiedersehen kalt und abweisend behandelt? Der jungen Kriegerin wird klar, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um den drohenden Bürgerkrieg und damit den Untergang der letzten Metropole der Menschheit zu verhindern.
Cast & Crew
-
Shinji Aramaki
-
Michael Forest
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) (voice: English version) (as Russell Thor)
Regie
Schauspieler
-
Haruka Handa
-
Tsutomu Kamishiro
- Genre
- Utopie & Dystopie, Apokalypse & Postapokalypse, Anime
- Zeit
- 2200, 2200, 2200, Zukunft
- Ort
- Metropole
- Handlung
- Computer, Computer, Computer, Cyberpunk, Cyberpunk, Cyberpunk, Cyborg, DNA, DNA, DNA, Dystopie, Dystopie, Dystopie, Experiment, Experiment, Experiment, Forschen, Forschen, Forschen, Hybrid, Labor, Labor, Labor, Mensch gegen Maschine, Panzer, Panzer, Panzer, Polizist, Post-Apokalypse, Terrorismus, Terrorismus, Terrorismus, Terrorist, Terrorist, Terrorist, Waffe, Waffe, Waffe
- Stimmung
- Eigenwillig, Eigenwillig, Eigenwillig, Ernst, Ernst, Ernst, Geistreich, Geistreich, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Appleseed
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Kritiken (2) — Film: Appleseed
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschen"Appleseed" ist aus mehreren Gründen nicht nur ein weiterer Film in einer langen Reihe von verfilmten Mangas. Denn über die genreüblichen Charakteristika dieser Filme hinaus bietet er etliche Besonderheiten, die ihn meines Erachtens auch für Genrefremde zu etwas ganz besonderem machen. Technisch gesehen ist "Appleseed" eine Revolution. Zum ersten Mal wurde ein Animefilm komplett computeranimiert, was völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Im Traditionsbewussten Japan, wo manche Mangas wahre Nationalheiligtümer sind, ein durchaus gewagtes Unternehmen. Doch der Mut des Regisseurs Aramaki, einem bekannten Anime- und Mangaprofi (u.a. "Astro Boy") wurde belohnt: Die Verfilmung des bekannten Mangas, das auch in Europa in Insiderkreisen bekannt sein dürfte, war in Japan ein echter Erfolg...
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenIch hatte eigentlich mit einem hirnlosen Actionspektakel, leicht (wenn überhaupt) bekleideten Mädchen und fantastischen Außerirdischen gerechnet. Es geht aber ganz offensichtlich auch anders.Der Film überzeugt durch eine hervorragende, durchdachte Story (die einige Überraschungen bietet), wunderbare Animationen und wirklich gute Action. Alles wurde mit sehr viel Liebe zum Detail animiert, wie man bspw. an den Haaren der Charaktere schön sieht. Da ist nichts statisch und fest gezeichnet, hier bewegt sich alles.Auch wenn der Film sehr actiongeladen ist, wird doch auf allzu explizite Gewaltdarstellungen verzichtet (wenn auch nicht ganz), die Freigabe ab 12 Jahren ist völlig in Ordnung.Zu erwähnen bleibt noch der klasse Soundtrack, der die Action und Story des Films bestens begleitet.
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Kommentare (15) — Film: Appleseed
Kommentar schreibenfueco 2011/04/18 00:27:48
Kommentar löschenWegen der Optik habe ich nach 10 Minuten abgeschaltet.
Dieser seltsam detailarme, bunte Mangalook ging für micht gar nicht.
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willi147 2011/04/12 09:18:18
Kommentar löschenDer Film besticht durch eine gelungen animierte Zukunftskulisse, schön anzusehende Actionszenen und einem reizvollen Plot mit vielen Wendungen.
Die Idee hinter dem Film ist sehr interessant und bietet Grundlage für viele philosophische Ansätze.
Ärgerlich ist die Darstellung der Mimik. So ist eine Differenzierung von verschiedenen Gefühlsregungen der einzelnen Charaktere quasi nicht vorhanden.
Gegen Ende häufen sich die logischen Unstimmigkeiten, was im finalen Eingeben des rettenden Passworts kulminiert. (wtf?)
Schwach ist auch die Hintergrundmusik, die von nichtssagend über unpassend bis hin zu nervend alle Merkmale eines schlechten Soundtracks bedient.
So besitzt Appleseed großes Potenzial aber auch viele Schwächen, was ihn im Endeffekt zu einem soliden Film macht.
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reveal 2011/03/17 01:52:04
Kommentar löschenDurchwachsen trifft es ganz gut. Die Hintergründe und Maschinen sind beeindruckend. Die Stil der Figuren gibt im Stillstand ein faszinierendes Bild ab, doch sobald sie sich bewegen wird es kantig, unstimmig, rauschend und erinnert an Animationssequenzen aus PS1-Zeiten.
Im Gegensatz dazu stehen die eigentlichen Animationen, also die Bewegungen. Die Mechaszenen finde ich in dem Punkt relativ unspektakulär, dafür sind die Abläufe bei den Personen sehr gelungen.
Appleseed basiert auf einer interessanten Grundidee und man mit wird ziemlich vielen Twists davon abgehalten, sich zu langweilen. Dabei leidet Appleseed gegen Ende hin, wie so viele andere Filme auch, doch weniger als die meisten an der steigenden Twistdichte, weil die Wendungen keine Zeit mehr bekommen, sich zu entfalten. Da mutiert Freund zu Feind zu Freund, ohne dass die dabei hervorgerufenen Emotionen wirklich zu Trage kommen könnten. Dadurch verliert man irgendwann den Bezug zu den Charakteren und abgesehen von der Hauptfigur, verblassen alle übrigen Teilnehmer als Neutrum. Nach 3 Twists in 3 Minuten ist es mir irgendwann egal, ob da noch 3 kommen und sich eine Person noch als Bugs Bunny herausstellt. Es muss mir egal sein, weil es den Personen im Film auch egal ist. Wäre es ihnen nicht egal, müssten sie sich durchweg die Köpfe einschlagen, anschreien und rumdiskutieren und der Film bräuchte noch gute 30-50min mehr Spielzeit.
Der Hauptcharakter kam bei mir auch nicht vollständig an. Zu sprunghaft. Zu irrational. Zu gefühlslabil. Jedenfalls für eine Elite-Soldatin, welche die letzten zwei Jahre allein in der Kriegspampa verbracht haben soll.
Man sollte es auch vermeiden, genauer über die Story oder einzelne Szenen, die einem da geboten werden nachzudenken. Ansonsten wird man mit diesem Film nicht glücklich.
*SPOILER Warnung*
Ich kann das schlecht vermeiden. Deshalb hab ich auch den kompletten Schluss über so eine quängelnde Stimme aus meinem Hinterkopf vernommen. Da werden gefühlsblockierte Bioroids aufgefordert, nicht in Panik zu geraten. Moment...
Da spielt die Hauptperson Seil für einen riesigen Metalldroiden (oder was auch immer, jedenfalls hat der schwere Schritte gehabt, scheint also ein schwerer Typ gewesen zu sein). Aber...
Da wird sich ewig mit der Passworteingabe abgequält und dann drückt sich die Taste allein. Och...
Da beginnt jetzt die Hälfte der Stadtbewohner - alle teilen sich die Gene von der Doktorin, sind also praktisch Geschwister (so ähnlich wurde Hitomi Deunan vorgestellt) - damit an, sich zu "reproduzieren". Warte...WAS?
Wenn man es vermeiden kann, über diese Dinge zu stolpern, wäre eine leicht bessere Bewertung sicher drin.
*SPOILER Ende*
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fennek 2011/03/22 15:31:53
Antwort löschenBesser kann man es nicht sagen. Punktgenauer Kommentar zu diesem Streifen.
rav_bralor 2011/01/19 17:52:23
Kommentar löschenDa ich seit der ersten Staffel Pokemon keine Animes mehr anschaue hat meine Kritik hier wahrscheinlich nicht so viel Gewicht wie die anderer Experten, ich will es nichtsdestrotz versuchen: Also Appleseed ist in meinen Augen ein ziemlich Guter Film, was sich vor allem in stylischem Desingn, coolen Characktären wie Athmosphäre und vor allem einem extrem guten Soundtrack zeigt. Leider kann ich dem Film nicht mehr Punkte geben da er sich meiner Meinung nach viel zu oft an japanische Klischees erinnert. Von der Story könnte man zum Beispiel sagen, dass sie anfangs wirklich gut auf gebaut wird mit halbwegs frischen und innowativem Gerüst, zum Ende hin aber in einer belanglosen Du-Sau-hast-meine-Mutter-getötet-aber-ich-verzeihe-dir-weil-du-mein-Freund-bist-O,Gott-riesige-Kampfläufer-Alte-Männer-sind-Böse-Ende-der-Welt-Action-hinausläuft, um den Risencomputer,der eigentlich gut ist,aber abgeschaltet wurde nicht zu vergessen. Ach ja und einen Killervirus gabs natürlich auch noch. Trotzdem hatte ich Spaß mit dem Film und denke dass es auch anderen so ergehen wird,die ein bisschen aufgeschlossen für die Welt des erwachsenen Zeichentricks sind. Eine Frage hab ich aber noch: Kann man (als Frau) in Japan nur Anziehsachen mit weeeeeeitem Ausschnitt kaufen ???
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derschokobaer 2011/01/20 20:49:06
Antwort löschenja man kann: bikinis, miniröcke, unterwäsche, gar nichts..
box 2011/01/03 16:03:39
Kommentar löschenGood, Bad & Ugly: wer Appleseed sieht, bekommt das alles und weiss, dass Animationszeichner nicht so bald durch Maya & Co. abgelöst werden. Die Hintergründe und Räume sind herrlich opulent, die Atmosphäre stimmig und das Shading der Figuren ein interessanter visueller Ansatz. In der Animation zeigt sich aber, dass ein statisches Umsetzen von 3D-Figuren in 2D-Look nicht aufgeht: ein Zeichner meidet unattraktive Posen und bescheisst (pardon: korrigiert), damit ein attraktives flächiges Bild entsteht, der Computer tut das nicht. Sicher werden die Resultate mit wachsender Erfahrung noch besser werden, aber hier liegt ein grundlegendes Problem.
An der Hauptfigur immerhin ist der Look ist hier in Ordnung, - hier wurde offenbar viel Arbeit investiert - wenn auch die Animation zu zurückhaltend ist, aber die meisten anderen Figuren fallen gemessen daran stark ab.
Die Handlung ist, nun ja, eine Mischung aus knallharter Action, Naivität und einem Hauch Zivilisationskritik, die nicht untypisch für asiatische Animationsfilme ist und mich deswegen nicht wirklich enttäuscht, allerdings auch nicht begeistert.
Die Figur der Hitomi hat allerdings an meinen Nerven gesägt.
Insgesamt ein ästhetisch-technisches Experiment, das teilweise durchaus unterhalten kann, aber sicher schnell altern wird, sobald andere, raffiniertere Filme folgen.
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Klopper 2010/08/25 13:13:01
Kommentar löschenAppleseed behauptet von sich der erste Anime zu sein, der komplett am PC entstand und lässt dabei die Existenz des drei Jahre älteren Final Fantasy unberücksichtigt. FF scheint wohl kein echter Anime zu sein. Sei's drum.
Gut sieht es aus, was sich da auf dem Fernseher tummelt. Zumindest Hintergründe, Bauten, Maschinen und all das technische Gewusel überall kann auch noch nach sechs Jahren überzeugen. Bei den Personen sieht das leider anders aus. Um dem Anime treu zu bleiben und nicht in die eher realen Sphären eines FF vorzudringen, hat man auf eine Art Cell-Shading zurückgegriffen. Leider kommen die Figuren dabei eher hölzern rüber und besonders die Mimik ist ziemlich starr und somit unglaubwürdig.
Insgesamt bleibt der Film optisch aber eine Wucht, was besonders an den vielen durchgestylten, schnellen Kampfszenen liegt, die manchmal ein wenig unübersichtlich sind.
Dann gibt es da aber noch eine Handlung...
Diese hätte man sich besser sparen sollen und aus dem Film eine zwei stündige Kampfsequenz gemacht. Alle zehn Minuten gibt es neue Wendungen, wechselt jemand spontan die Seiten oder dramatische Enthüllungen kommen zum Vorschein. Für nichts davon wird sich Zeit gelassen, so dass alles völlig oberflächlich und konfus scheint. Ebenso wie die Charaktere, von denen nur Deunan und ihr Roboter-Kumpel eine Vergangenheit spendiert bekommen, die allerdings nur aus dem genreüblichen Quatsch besteht. Hinzu kommen ein paar Logiklöcher und einige völlig unglaubwürdige Szenen. Wenn der Roboter Briareos beschossen wird und die Kugeln völlig offensichtlich an seinem Metallkörper abprallen (man hört entsprechendes Geräusch und sieht keinerlei Schäden), warum bricht er dann sterbend zusammen? Warum wird darauf sein Tod betrauert, wenn daneben ein Mechaniker steht, der glaubhaft bekundet, dass er bald repariert ist? Und tatsächlich ist der Roboter kaum eine Stunde später zu 100% Einsatzbereit...
Was für ein Käse!
Zum Soundtrack: Wer ist eigentlich der Typ, der beschlossen hat, dass Kampfsequenzen in Sci-Fi-Filmen grundsätzlich mit pseudofuturistischem Techno-Rock zu unterlegen sind? Dem würde ich gerne mal in die Eier treten! So eine Scheiße hört doch kein Mensch. Der Großteil des Films ist mit einem durchaus passenden, klassischen Streicher-OST unterlegt, warum dann bei Kampfszenen diese Billigmucke aus dem Synthesizer auffahren?
Alles in allem durchaus sehenswert für Leute, die auf CGI und überlange Videospiel-Zwischensequenzen stehen. Optik ist hier Trumpf. Alle anderen fern bleiben.
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Bandrix 2010/06/17 18:40:18
Kommentar löschen"Appleseed" ist meiner Meinung nach weder sonderlich originell, noch ein großartiges Meisterwerk.
Auf der Habenseite verbucht er auf jeden Fall das Entwickeln einer interessanten Zukunftsgesellschaft und das Aufwerfen wichtiger Fragen. So ziemlich jedes relevantes Problem unserer Technologie wird in Frage gestellt und in die Story miteinbezogen. Außerdem geht die Action gut von der Hand und langweilig wird einem nie.
Auf der anderen Seite aber ist die Story niemals überraschend, man ist dem Drehbuch meistens einen Schritt vorraus und die Rollen der Verräter sind sehr schnell offengelegt. Dann gibt es noch die gewöhnungsbedürftigen Animationen, die hier zu unwirklich und da zu glatt wirken. Geht die Kamera aber in die Horizontale und zeigt uns die Welt, sieht das klasse aus. Von der klischeehaften Darstellung der Frauen habe ich mich jetzt auch nicht sonderlich stören lassen, schaut doch prima aus!
Fazit: Unterhaltsamer SciFi- Anime mit interessanten Ansätzen, der leider durch seine Vorhersehbarkeit kränkelt.
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doc_flunder 2010/04/20 17:12:41
Kommentar löschenich bin hin- und hergerissen... wie vielen anderen kritikern ist mir die computeroptik zu künstlich und glatt, die story zu unausgegoren, der model-lolita-look der weiblichen figuren zu albern. der disco-pop-nu-metal beeinflusste soundtrack kann einem auch gehörig auf den zeiger gehen. trotzdem: appleseed präsentiert eine bombastische hi-tech-utopie, streift viele interessante fragen bzlg. der natur des menschen inkl. "erbsünde" und beschäftigt sich auch
ansatzweise intelligent mit den vor- und nachteilen von k.i., kybernetik & co.; wer will, kann sogar positive aussagen zu den themen gender mainstreaming und alternative frauenbilder entdecken, denn selbst wenn deunan, hitomi, athena und dr. gilliam erstmal durch große titten und rehaugen auffallen, die einer männerphantasie entsprungen zu sein scheinen, besetzen die nipponladies eindeutig schlüsselpositionen und kommen, was ihren intellekt, ihre reputation und ihr engagement angeht, um längen besser weg als die andere seite. und das gremium der alten knacker wird ja später - im doppelten sinne - ganz schön unter beschuss genommen. man sollte in diesen streifen allerdings nicht zuviel hineininterpretieren. letztlich ist er nämlich doch nur eine mäßig originelle, wenn auch durchaus unterhaltsame anime-sci-fi-action-wundertüte.
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horro 2010/03/31 22:21:41
Kommentar löschenPerfekt gemacht, irgendwie fast schon ein Meisterwerk. Mischung aus Terminator, Matrix und Starship Troopers. Die Handlung ist etwas zu technisch und manchmal drückt die Videogame-Perspektive durch. Alles in Allem sehr sehenswert.
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Kris 2010/01/31 22:20:06
Kommentar löschenOkay, es handelt sich um den ersten Anime-Spielfilm, der komplett am Computer entstand und vermutlich bin ich inzwischen einfach etwas zu verwöhnt, was Computer-Animationen angeht. Aber die Figuren in "Appleseed" wirken merkwürdig steril und die Bewegungen ziemlich eckig. Besonders die weiblichen Figuren geben ein trauriges Bild ab: Egal ob Super-Soldatin, Diplomatin, Ministerin oder Bio-Klonin, sie alle haben Modelmaße kombiniert mit kolossalen Brüsten und tragen gern hautenge und überaus knappe Kleidung. Die männlichen Figuren sind deutlich facettenreicher.
Dabei ist es eigentlich eine gute Idee, eine Soldatin in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen. Die Geschichte ist zwar etwas versponnen, aber wenigstens recht unterhaltsam und zum Ende hin sogar ein wenig rührend. Doch vor allem spielt sie mit den typischen Zukunftsversatzstücken: eine Super-Organisation regiert die Welt, die durch einen Krieg zerstört ist, es gibt überall menschenähnliche Klone und seltsame, an Transformers erinnernde Kampfanzüge. Es wird ziemlich viel geschossen. Und natürlich muss die Welt gerettet werden.
Typische Durchschnitts-Science-Fiction-Kost, kurzweilig, aber nicht sehr tiefgründig, mit interessanten, aber nicht immer ganz überzeugenden Bildern.
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Toto303 2010/02/02 19:20:45
Antwort löschenAls der rauskam sah das irgendwie noch besser aus! Heute gibt es Playstationspiele, mit besserer Grafik! Flüssiger! Storymässig doch Ok! 5 Punkte is echt zu hart! Naja
gijoe 2010/01/26 20:30:36
Kommentar löschenEinfach ein genialer Film. Ideen, Emotionen, Geschichte, alles toll umgesetzt. Auch die Atmosphäre und Technologien wirken überzeugend und interessant. Ich bin kein Anime-Kenner, aber in Europa muss man lange suchen, bis man einen spannenden Trickfilm für Erwachsene findet und das hier ist einer.
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FutureInstitute 2010/01/02 22:23:25
Kommentar löschenfuture full of post-apocalyse, robots, dark noir endtime atmosphere with never-ending hop to win
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Tyler__Durden 2009/08/17 15:40:19
Kommentar löschen"Appurushîdo" wirkt immer die ganze Laufzeit über wie eine Zwischen Sequenzen aus einem Videospiel dessen Macher nur an der Zwischensequenz interessiert waren. Und um die pseudo- Philosophen zufrieden zustellen wird einfach eine Story auf die Beine gestellt die man als Sci-Fi Fan schon öfters in besserer Ausführung und vor allem Klischee frei zu sehen bekam. Ein weiterer Minuspunkt sind die 3D Computer Animationen die mir absolut nicht gefallen haben. Handgemacht ist es immer noch am besten da kann der Computer noch so Rendern wie er will. Die Charaktere sind auch nichts weiteres als 2 Dimensionale (nicht vom Aussehen sondern der Tiefe her)Computer Animierte Figürchen dessen Glück, Trauer usw. man nie teilt, deswegen ist es einem auch schlicht weg scheiß egal ob jemand kurz vorm Sterben ist. Das Ende, das ich hier nicht Spoilern will, unterstützt meine Auffassung das "Appurushîdo" ein Mäßiger Film ist auch noch, der eher an Amerikanische Animationsfilme erinnert als einen Japanischen. Die Action ist ganz Ok das ist das einzig Positive aber selbst die wird die Hardcore Actionfreaks nicht von Hocker hauen. Im Endeffekt will "Appurushîdo" mehr als er eigentlich kann, und diese Tatsache bricht ihm das Genick. Sieht man und vergisst man.
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RaZer 2009/04/06 20:05:03
Kommentar löschenDie besten und philosophischsten Zukunftsvisionen kommen immer aus Asien. "Appleseed" bietet eine durchdachte Story, die stellenweise vielleicht tiefer wirkt als sie ist, aber in sich relativ schlüssig bleibt. Mit beeindruckender Optik wird der Zuschauer gefesselt. Dabei liegt das Augenmerk auf der Ungebung und der Action. Die Charaktere selbst lassen leider ein wenig Detailgetreue vermissen, da hätte mehr Zeit investiert werden sollen. (Im Sequel hat man daran gearbeitet.)
Zugegenbenermaßen sollte man ein Fan des Anime-Stils hinsichtlich Machart und Philosophie sein, sonst wird man wohl wenig damit anfangen können.
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Trevedas 2008/11/12 16:46:44
Kommentar löschenJa, das hätte doch ein wunderbarer Animefilm werden können. Wenn, ja wenn sich der Anime denn entscheiden könnte, was er denn nun will. Ständig geht es hin und her, der Plot wird natürlich durch etliche Wendungen aufgeplustert, um ein wenig Substanz vorzugaukeln. Optisch kann man sich offensichtlich auch nicht entscheiden, Computeranimationen, die qualitativ mal gut und mal weniger gut sind oder doch ein wenig Zeichentrick oder doch ein eigenartiger Mix aus beidem? Egal, der Animationsstil der Charaktere ist ohnehin unter aller Sau, die Welt sieht zwar toll aus, aber bei den ganzen Figuren ist es nur ärgerlich. Konsequente Unentschlossenheit, die stellenweise nervt.
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