Duell

Duel (1971), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Road Movie, Thriller, Actionfilm, Kinostart 07.08.1973

7.7 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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61 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Dennis Weaver und Carey Loftin

Ein Roadmovie der anderen Art: in “Duell” gibt es nur drei Hauptdarsteller: Ein Fahrer eines PKW, eben diesen PKW und einen alten Truck. Es erscheinen zwar noch einige andere Schauspieler vor der Kamera, aber höchstens für eine Minute. Den Fahrer des Trucks bekommt man während des ganzen Filmes nicht ein einziges Mal vor die Augen, man weiß lediglich, daß er braune Stiefel und ein graues Hemd trägt. Eigentlich war der Film nur für das Fernsehen gedreht und kam erst später in die Kinos, dennoch kann man in Steven Spielbergs erstem richtigen Film bereits seine Qualitäten erkennen.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Duell

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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8.0Ausgezeichnet

„Duell“ ist ein augenscheinlich sehr unprätentiöser, bescheidener Film mit einer wenig originellen Handlung, die jedoch vom Regisseur auf nahezu faszinierende Weise durch verschiedene Techniken genutzt wird, um den Zuschauer stets unterhalten zu können. Sieht man von dem recht müden Finale ab, so präsentiert sich mit diesem Verfolgungsthriller ein sehr kurzweiliger, keinesfalls uninteressanter Film.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

"I can call the police." -

Spielbergs ebenso mutiges, wie auch wegweisendes Debüt, dass sich in selten gesehener Einfachheit und Plausibilität seiner Mittel an der Vermischung von modernem Action- und klassischen Suspensekino versucht, sich hinter jenem Überbau aber auch bewusst als Meditation über menschliche Versagensängste und die Macht des Unterbewusstseins lesen lässt.

Geschickt überträgt DUEL dabei die demonstrative Macho-Pose seiner sexuell aufgeladenen Tankzug-Metapher von der Metaebene in das visuelle Konzept, und konfrontiert seinen Protagonisten weniger mit der Angst vor physischer Gewalt, als vielmehr mit einer chimärenhaften Furcht vor den verdrängten Problemen, seiner geschlechterspezifischen Rolle nicht gerecht werden zu können.
Es ist nicht nur ein Duell zweier Fahrer, sondern auch das Gegenüberstellen einer ebenso präzisen, wie doch triebhaften Aggression und einer, in ihrer Überreflexion der Situation schon fast manischen…

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön :)


Filmkenner77

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Lief leider am Samstag nur gekürzt. Habe einen Vergleich mit meiner alten Videoaufnahme gemacht. 30 Sekunden fehlen definitiv.


Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] „Duell“ ist gut gealtert, vielleicht sogar noch besser als Spielbergs vier Jahre später erschienener Mega-Hit „Der weiße Hai“, denn ersterer läuft durch seine Schlichtheit nie Gefahr, an zu hohen Ansprüchen zu scheitern, aber holt aus dem Gegebenen so viel wie möglich heraus. Spielberg meistert die selten gewagte Aufgabe, auch unter strahlendem Sonnenlicht starkes Unbehagen zu erzeugen. Der Laster ist wunderbar bedrohlich in Szene gesetzt. Besonders die Verfolgungsszenen sind dramaturgisch stark – da wurden Schnitte und Kameraperspektiven mit viel Feingefühl gewählt. [...]

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

"Duell" ist mehr als nur blanker Survival-Horror. Er ist zwar unglaublich spannend inszeniert und Spielberg beweist, dass man keine knarrenden Türen, Kettensägen und Dunkelheit benötigt um Gänsehautstimmung zu verbreiten, aber Autor Matheson zeigt neben Paranoia, Isolation und Fingernägel-unfreundlicher Spannung noch den Identitätsverlust und die Werteverschiebung einer verlorenen Gesellschaft, in der das Weltbild des starken Mannes und Ernährers zertrümmert ist. Seine einzige Konstante ist Angst. Sie verschafft ihm noch Emotionen, die er im motorisierten Western-Showdown ausleben darf. Mann gegen Mann. Für Frauen ist kein Platz. Die haben dem Alpha-Männchen/Dinosaurier (Truck) in der zivilisierten Großstadtwelt sowieso den Rang abgelaufen (Radioshow). Nur in der anonymen Einöde wird das traditionelle Geschlechterbild noch aufrecht erhalten.

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The_Comedian

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Gelungene Interpretation:-)


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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8.0Ausgezeichnet

Das legendäre Spielfilmdebüt von Steven Spielberg, immer noch fesselnd, immer noch faszinierend. Ein ungemein ökonomischer Actionfilm, abgedreht in 12 Tagen, fürs Fernsehen. Und noch immer erstaunlich, wie sehr Spielberg die simple Prämisse mit ausgeklügelten Kameraspielereien, windigen Einstellungen und effektivem Schnitt aufwertet, wie gradlinig und temporeich er diese Verfolgungsgeschichte auf den endlosen Highways der USA erzählt. Ein Hitchcock auf Rädern sozusagen, konzipiert als reines Suspense-Kino mit unvergesslichen Momenten, so etwa jene Szene, in der Dennis Weaver (ja, der aus "Touch Of Evil") in einem Lokal sitzt und panisch überlegt, wer von den Anwesenden dort sein gesichtsloser Peiniger sein könnte. Selten wurde innere Paranoia so auf den Punkt inszeniert, ein Musterbeispiel fürs Einbeziehen des Publikums. In diesen Momenten erzielt sogar der ansonsten unnötige und nervige Voice-Over seine Wirkung, obwohl Spielberg verständlicherweise dagegen war, dem Helden eine erklärende Stimme für den Zuschauer zu verleihen (wodurch nebenbei auch ein wenig verloren geht, dass "Duel" prinzipiell wie ein Stummfilm funktioniert). Im Übrigen einer der wenigen Spielberg-Filme, bei dem die Identifikationsfigur gänzlich auf sich gestellt ist und keinen Raum fürs Harmonische, (Ersatz-)Familiäre oder Freundschaftliche erobert.

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Kommentare (56) — Film: Duell

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lioznnep

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Bewertung4.0Uninteressant

ein typ der mit 30-40mph ( 50-65km/h) über eine landstraße/bundestraße tuckert, wundert sich das er von einem genervten lkw fahrer dauernd überholt wird, bzw zum schneller fahren bedrängt wird. die frage für mich war eigentlich nur, wer war in dem film am ehesten reif für die geschlossene, der paronide plymouth fahrer oder die schlangenoma.
in der rubrik psycholspiele auf der landstraße wird dieser film für mich nur noch getopt von (rubber), ein gummireifen wird zum psychokiller, für mich eine film den man vielleicht nebenbei laufen lassen kann, aber nicht wirklich muss

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Kreaexo

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Es war genau andersrum. Der LKW-Fahrer ist so langsam gefahren und der Autofahrer hat sich darüber beschwert.
Wer nicht mal den Anfang richtig erfasst hat, der braucht sich auch nicht zu wundern, wieso er den Rest nicht versteht.


lioznnep

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prima der hat den lkw überholt, um dann vor den her zu schleichen, da reicht mir ein blick auf den sein tacho


1000Mindhunter

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Bewertung9.0Herausragend

Ein virtuos und packendes roadmovie, schon allein die situation in der weaver steckt ist abgrundtief böse der film selber isr sicher einer der perfidisten filme allerzeiten

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Cellmorbasg

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Bewertung5.0Geht so

So ganz weiß ich nicht, was da schiefgelaufen ist, aber mich hat diese Jagd sowas von kalt gelassen und Spannung wollte sich einfach nicht einstellen. Außer schönen Bildern von Zeit zu Zeit hatte mir das Werk wenig zu bieten. Vielleicht liegt es daran das ich lediglich stolzer Fahrradführerscheinbesitzer bin und mir jegliche PS-Magie fremd ist, am Minimalismus an sich liegt es jedenfalls nicht, war das doch - neben Steven Spielberg - der Grund den Film auszuleihen. Vielleicht hätte mir die kürzere Originalversion sogar besser gefallen, an der wenig überzeugenden Grundsituation hätte sie freilich wenig geändert. So blieb ich am Ende ratlos und ein wenig enttäuscht zurück und werde dem Film auf der Suche nach Atmosphäre vielleicht irgendwann nochmal eine Chance geben müssen.

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Keky

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist kaum möglich, sich der Faszination dieses Films zu entziehen; das Tempo ist wild… die Aufnahmen der sich jagenden Autos außergewöhnlich fesselnd. Eine Fahrt, die sich zu sehen lohnt. Erstling von Steven Spielberg, das auch Spielberg selbst, mit allem Geld der Welt, so nicht mehr hinkriegen würde. Oder doch!? Ein Meisterwerk.

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Hooded Justice

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Bewertung7.0Sehenswert

Viel passiert in Steven Spielbergs erstem Filmexperiment nicht. Und das muss es auch absolut nicht. 1971 hat er es geschafft, mit ganz wenig Irgendwas einen riesigen Effekt zu bewirken. Eine Spannung, die eigentlich allein durch eine einzige Hetzjagd produziert wird. Vielleicht nicht zuletzt aufgrund der gewagten Geschwindigkeiten auf den engen kurvigen Highways, aber besonders wegen eines mysteriösen LKWs, der gar schleierhafte Interpretationsmöglichkeiten bietet, und seinem rätselhaften Fahrer. Ein cleveres Actionfilmchen.

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moviee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

'Duell' ist nicht einfach nur ein Filmname. 'Duell' ist ein Fight. 'Duell' ist eine psychische Extremsituation. 'Duell' ist ein Kampf um das Leben. 'Duell' ist einfach einzigartig. Es ist unglaublich, was Steven Spielburg in seinem Regiedebut da zu Stande gebracht hat...
"Duell" erzählt die Geschichte von einem ganz normalen Durchschnittsmann, der auf dem vor Hitze staubigen Highway unterwegs ist und einen einfachen Truck überholt. Aber statt das überholende Auto einfach zu ignorieren, will sich der Truck oder der nie sichtbare Fahrer am Auto und derem Insassen rächen. Es entwickelt sich ein "Duell" auf Leben und Tod... Der Highway bietet einmal mehr die Grundlage für ein Roadmovie der Extraklasse. Dennis Weaver liefert in seinem leider einzigen erfolgreichen Film eine absolut glaubhafte Rolle ab und die Spannung ist schon nach kurzer Zeit nervenzerreißend.
'Duell' ist ein Meisterwerk der Roadthriller und zurecht mein erster Lieblingsfilm auf Moviepilot.

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Scipio

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Bewertung6.5Ganz gut

Das ein PKW sich von einem LKW jagen läst ist eigentlich lächerlich - trotzdem spannend.

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studmed

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Ja, genau das hat mich auch am Film sehr gestört.


lioznnep

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kein wunder wenn man mit 50kmh über ne landstraße tuckert , da würd ich als lkw fahrer auch fluchen


hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Duell

Ach die Anfänge großer Regisseure sind immer interessant zu bestaunen. Steven Spielberg schon knapp 40 Jahre im Filmgeschäft, heute mit seinen Filmen nicht mehr auf dem Gipfel der Filmschaffenden. Doch seine Anfänge waren dafür schon stark (für mich jedenfalls), man mag da etwa an seinen berühmten Film "Der weiße Hai" denken oder an Andere. Denn besonders seine ersten Filme zeichnete etwas besonderes aus. Auch sein Regiedebüt "Duell" aus dem Jahre 1971. Eigentlich sogar ein einfacher TV-Film mit den Mitteln einen solchen gedreht, aber kam er dann später sogar in die Kinos, wurde ein echter Erfolg und so kann begann Spielbergs Karriere.

Die Story des Ganzen mag zwar recht simpel gehandhabt sein, aber mindestens genauso clever eingefädelt. Spielberg nimmt einen hierbei auf eine albtraumhafte Reise mit, einem leibhaftigen Albtraum auf dem Highway, setzt bei seiner Story auf die unbekannte Bedrohung, erzeugt Angst und bei mir Faszination und Spannung bei seinem Werk: Der Geschäftsmann David, fährt mit seinem Auto den staubigen Highway entlang, überholt einen etwas abgewrackt aussehenden Truck und bemerkt schnell, dass in das Gefährt daraufhin verfolgt. Wer ist der Fremde unbekannte? Denn er versucht anscheinend David umzubringen.

Eine Hauptrolle: Der Sattelschlepper. Sieht schön alt und abgewrackt aus, dieses unbekannte "Objekt" erzeugt Angst und Bedrohnung in großen Maßstab. Aber wir wollen ja nicht den fleichlischen Gegner vergessen: Den Geschäftsmann David. Mittelpunkt des Ganzen. Eigentlich ein recht langweiliges Leben, ohne große Ereignisse, mit Krawatte ausgestattet. So ein typischer Durchschnittstyp halt. Verkörpert von Dennis Weaver, der seine Rolle wirklich erstklassig spielt. Übrigens sollte zuerst Gregory Peck die Hauptrolle spielen, aber ich glaube man kann vermuten, dass dazu das Geld zu knapp war. Aber was solls Weaver ist genauso gut, bringt seine Figur über die ganze Zeit glaubwürdig rüber. Und besonders zum Ende weiß er großartig aufzuspielen bei dem die Verzweiflung des Protagonisten förmlich in sich spürt.

Spielbergs Regie dazu hervorragend, überraschend wild geht er die Sache an, macht das Beste was man aus dem geringeren Budget( ca. 450000 Dollar) rausquetschen kann. Zugegeben den Anfang fand ich etwas trocken, obwohl eigentlich passend zum ganzen Film, doch im weiteren Verlauf, mit jeder laufenden Minute wuchs die Spannung bei mich bis zum famosen und ja auch hochspannenden Finale des Ganzen. Da zeigt Spielberg was er kann, das natürlich intelligent und mit Köpfchen gehandhabt. Mit viel Tempo erzählt.
Und auch die Kamera zeigt für das Budget eine beachtliche Leistung, denn die Bilder kreieren eine wahrhaft brillante Atmosphäre, da spürt man förmlich die Hitze auf dem Highway, staubtrocken, einfach top in Szene gesetzt.

Dazu noch eine ordentliche Charakterzeichnung, natürlich alles auf die menschliche Hauptfigur bezogen, bringt diese alles mit, um Interesse an deren Situation zu entwickeln, ein einfacher Mann gerät in einem Albtraum ohne scheinbaren Ausweg. Seine Gefühle, seine Emotionen und auch seine Angst vor dem Unbekannten, hier vor dem mysteriösen Trucker. Des weiteren noch eine exzellente musikalische Untermalung (nein hier noch nicht von John Williams, sondern) von Billy Goldenberg, aber wie gesagt toll komponiert, zerrt auch nochmal ordentlich an den Nerven wie der ganze Film nunmal.

Zum Schluss bleibt dann eigentlich nur noch sagen, dass mit "Duell" auf dem Highway die Hölle los ist, besser gesagt minimalistisch-geniales Meisterstück vom Herrn Spielberg, so macht man das. Minimalismus in seiner schönsten Form.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

filmschauer

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Ich hab's gestern nicht gesehen, aber nach dem neuesten OFDb-Eintrag zu urteilen, fehlt wieder diese eine Minute.


Filmkenner77

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Danke für den Tipp. Eigentlich eine Schande, was man da gemacht hat. Ähnlich wie bei "Psycho". Solche Filme verstümmelt man einfach nicht. Leider ist wieder ein längerer Monolog ohne Sinn und Verstand einfach weggeschnitten worden.


guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie hat man sich Steven Spielberg als jungen & ambitionierten Regisseur wohl vorzustellen? Heiß darauf, der Welt zu zeigen, dass er inszenieren kann? Bestimmt. Dass ihm das mit "Duell" schon gelingen wird, hat er sicherlich selber nicht geahnt, denn ursprünglich war sein Spielfilmdebüt (die eine Columbo-Folge außen vor gelassen, denn auch wenn die Episoden stets ca. 90 Minuten umfassten, gilt die Reihe um den sympathischen Ermittler im Trenchcoat als Serie) als reine TV-Ausstrahlung geplant, also dem amerikanischen Publikum vorbehalten. Es sollte jedoch anders kommen: "Duell" schaffte es, durch ein paar ergänzende Szenen etwas gestreckt, in die europäischen Kinos. Diese Story klingt selbst nach einem guten Filmstoff, und vielleicht überlegt Steven Spielberg sich ja in Zukunft einmal, sie zu verfilmen.

Aber widmen wir uns lieber wieder "Duell". Dass dieser Film Kino-Potential besitzt, ist meiner Ansicht nach unstrittig. Zu schade wäre es gewesen, ihn im Fernsehen zu verbraten. Der Minimalismus von "Duell", der aufgrund des geringen Budgets einerseits notwendig, andererseits von Spielberg offenbar auch so gewollt war, erinnert an klassische Krimis. Die geringe Textdichte gepaart mit den spärlichen bis überhaupt nicht vorhandenen Biographien der Pro- und Antagonisten verleiht "Duell" etwas Mysteriöses, etwas Beklemmendes. Dazu zeigt sich, dass Steven Spielberg schon damals ein Gespür für Szenen hatte, die sich ins Gehirn brennen. Dass dem so ist, hängt mit Spielbergs Vorstellungen zusammen, wie der Film aussehen sollte. Die Farbe des Autos und der Look des Trucks sind dabei kein glücklicher Zufall, sondern dem Geist des damals noch recht jungen Regisseurs entsprungen.

Dass er aber erst am Anfang seiner Karriere stand, sieht man jedoch ebenso deutlich. Spielberg schafft es nicht, "Duell" konstant spannend oder interessant zu halten. Einen Film zu geschätzten 90 Prozent auf der Straße spielen zu lassen, war von vornherein ein ambitioniertes Vorhaben, denn die Möglichkeiten sind dort begrenzt. So kommt es auch, dass manches wie eine Wiederholung aussieht.

Die eben erfolgte Kritik soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Steven Spielberg mit "Duell" schon zum Karrierebeginn ein mehr als ordentlicher Film gelungen ist. Mittlerweile würde man sich jedoch wünschen, dass der Regiemeister sich wieder auf seine Anfänge besinnt. Auch wenn ich jetzt wie Opa nach dem dritten Glas Wein klinge, aber früher war Spielberg besser.

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guggenheim

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Ja, aber auch nur, weil ich vor einiger Zeit was über Spielberg gelesen habe. Und irgendwie schein ich doch ein halbwegs funktionierendes Gedächtnis zu haben :)


Filmkenner77

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"Auch wenn ich jetzt wie Opa nach dem dritten Glas Wein klinge, aber früher war Spielberg besser. " Dem stimme ich zu. Leider ist Spielberg beliebig geworden. Spannungskino habe ich schon lange nicht mehr von ihm gesehen. Scheinbar hat er das verlernt.


Jack_Torrance

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Bewertung9.5Herausragend

Die Grundidee fand ich brilliant: Ein Autofahrer wird von einem Lastwagenfahrer verfolgt, der ihn umbringen will. Außerdem saß Steven Spielberg am Regiestuhl. Da kann der Film nur gut sein.

Enttäuscht wurde ich überhaupt nicht. Alles passt wunderbar zusammen: die rasante, hochspannende Inszenierung, das Spiel Dennis Weavers, der einen enormen Beitrag zum Film leistet, die hochintelligenten Wendungen und Episoden, der Einsatz von Musik und das Fünkchen Tiefsinn [SPOILER] Was hat man nämlich jetzt davon, wenn man den Kontrahenten umgebracht hat ? Was kommt danach ? Man sitzt komplett verwahrlost in der Wüste ohne Essen, Trinken und ohne Auto. Ein strahlender Held ist David keineswegs [SPOILER ENDE]

Diese scheinbaren Kleinigkeiten machen Duel zu einem einem hochspannenden und intelligenten Unterhaltungsfilm, an den Regieeinzeller wie Roland Emmerich niemals herankommen werden. Spielbergs bester Film !

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philopee

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Ich finde hier liegt der Vergleich mit Cameron auf Hand und natürlich auch wer ihn gewinnt :D


Jack_Torrance

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Jedem das seine xD


Grochni

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Prinzip ein wirklich guter Film, aber ein wenig langatmig. Er hatte für mich eine sehr gute Vorhersage, weswegen er mich ein wenig entäuschte. Aber ich denke mir, wer Spielberg gerne hat, wird den Film lieben. Die Handlung ist an sich wirklich gut und es wird stellenenweise sehr viel Spannung transportiert. Auch die Atmosphäre ist sehr gut aufgezogen, wie ich finde. Nur - wie gesagt - für mich wäre er optimal, wenn er ungefähr halb so lang dauern würde.

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Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spielbergs Regiedebut, und das auch noch heute auf Arte. Da konnte also nicht viel schief gehen.
Mit geringem Budget produziert und spärlich an Schauspielern besetzt, bekommt der Zuschauer hier ein Road-Movie der besonderen Sorte zu sehen. Das gibt sich nicht die Mühe etwas unglaublich vielseitiges zu sein, und genau das macht "Duell" so spannend und intensiv. Wir bekommen weder den Truckfahrer auch nur ein einziges Mal zu sehen, noch erfahren wir über den Protagonisten irgendetwas von großer Wichtigkeit. Alles konzentriert sich auf den Thrill und die immerwährenden Psychospielchen. Verstärkt wir das Ganze durch irre Kamerafahrten und einem atemberaubenden Score, was sich Spielberg wohl vom Altmeister Hitchcock abgeschaut haben dürfte und mit diesem hier sogar konkurrieren kann. Spielberg wirkt so stilsicher, als wäre er zu dem Zeitpunkt schon ewig auf dem Regiestuhl gewesen. Das Ende, und da trennt sich in Psycho-Thrillern meist die Spreu vom Weizen, enttäuscht ebenso wenig wie der Rest des Films und lässt einen im Glauben zurück eine völlig irrsinnige und nervenaufreibende Hetzjagd gesehen zu haben. Das ist zeitlos, das ist aufregend, das ist grandios und schon so früh einer der Höhepunkte Spielbergs Regiearbeit, und bei einem solchen Œuvre heißt das jede Menge.

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Kieke

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film zeigt es:
Spielberg ist einer der größten Regisseure. Er könnte jede Geschichte erzählen, wenn er nur wollte. Leider hat er sich auf Familienfilme versteift...
Ohne viel Dialog, erzeugt er eine Spannung, die locker an den alten Hitchcock heranreicht.. und das mit 25 Jahren !
Das, was Michael Jackson für die Musik war, ist Spielberg für den Film.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Spielbergs-Debüt, welches ursprünglich fürs Fernsehen produziert wurde und somit zunächst dem amerikanischem Publikum vorbehalten war, kam erst zwei Jahre später in die europäischen Kinos, nachdem die Fernsehvariante mit zusätzlichem Filmmaterial auf eine kinotaugliche Länge ausgedehnt wurde.

Da lediglich ein Mini-Budget zur Verfügung stand, musste Spielberg auf einfachste Mittel zurückgreifen, um diesem Katz- und Mausspiel die notwendige Spannung zu verleihen, welches ihm allerdings verhältnismäßig gut gelang, sodass auch diesem Warm-up nur kurze Zeit später mit "Der weiße Hai" der ganz große Wurf folgen sollte.

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The_Comedian

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Bewertung10.0Herausragend

´Duell´ ist anders. Dies schon mal als Erstes vorneweg. Was Steven Spielberg zu Anfang seiner ruhmreichen Karriere Anfang der Siebziger Jahre wahrhaftig ausgedrückt auf die Straße brachte, gleicht weder seinen sonstigen Werken, noch irgendetwas anderem, höchstens dem ähnlich situirten, animalischen Pendant, dem´weißen Hai´. Mit stoischer Ruhe wird der Zuschauer in einen immer stärker werdenden Strudel hineingezogen, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Dabei gelingt unmittelbar zu Beginn bereits die Identdifikation mit der Hauptfigur, auf geradezu unerklärliche Weise. So ist es nicht etwa die große Sympathie, welche einen übermannt, sondern eher die intensiv-mitempfundene Unsicherheit. Denn schon früh sieht man ihn: Den Truck! Was nun beginnt, ist eine einzigartige Tour-de-Force, denn der bemitleidenswerte Geschäftsreisende, und man selbst, erlebt die ´Hölle auf Rädern´. Spielberg gelingt die ultimative, essentielle Definition der cineastischen Reduktion: Ein Mann und sein Wagen kämpfen gegen einen Truck. Punkt! Nebenrollen verblassen nichtig, mechanische Geräusche, der außergewöhnliche Score und hypnotische Kameraeinstellungen übernehmen die Kontrolle, die Landschaft zieht ungeachtet vorbei, obgleich sie durch die gezeigte, permanente Ödnis als Stilmittel der Hoffnungs,- und Ausweglosigkeit dient. Wenn die karge Umgebung die Wände des Strudels darstellen, so ist der rote Wagen das Auge, auf welches der Truck immer erbarmungsloser, als schicksalhaftes Damokles-Schwert gezeichnet, zusteuert. Etwaige Interpretationsansätze seien dabei mehr denn je dem Zuschauer überlassen, bis zum großen Finale ist allerdings nervenzerreißende Hochspannung zu ertragen, weitere storyrelevante Details verbieten sich, genauso wie voreiliges Foren-wälzen. Man muß dieses Duell nicht primär sehen, sondern fühlen.

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Filmkenner77

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Zählt wirklich zu Spielbergs spannendsten Filmen. Schade, dass Spannungskino in den letzten Jahren nicht mehr seine Sache war.


The_Comedian

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Schade, ja wirklich. Es gibt den ´alten´ und den ´neuen´ Spielberg - und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern:-(


Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der Spielberg spannende, gute Filme drehen konnte. "Duell" braucht sich nicht vor Vergleichen mit dem "Weißen Hai" scheuen, was Spannung und Atmosphäre betrifft. Es ist wirklich erstaunlich, mit was für einfachen Mitteln Spielberg die Spannung erzeugt und aus der recht einfachen Story eine Menge rausholt. Einzig der Hauptdarsteller nervt einen ab und zu mit seiner hysterischen Art, die aber angesichts der psychopatischen Ader seines Gegenspielers nachvollziehbar ist.
Spielberg liefert mit "Duell" ein tolles, atmosphärisches Filmdebut ab und es ist mal wieder erstaunlich, was manche Regisseure schon für Granaten am Anfang ihrer Karrieren raushauen.

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MovieMonster

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Kann da nur 100% zustimmen. Klasse Film.


Lismechir

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Bewertung6.0Ganz gut

Überwiegend langweilig und vorhersehbar. Gegen Ende hebt sich die Spannung doch noch, aber was die Musik betrifft wurde zwischendrin echt zu dreist von Hitchcock abgekupfert.

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Ursula Hammel

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Bewertung9.5Herausragend

auf keinen fall darf man sich das making of entgehen lassen, wenn man sich den film auf dvd ansieht!
steven spielberg erklärt, warum er ein dinosaurier-brüllen hinterlegt hat in der szene, wo das "monster" (nämlich der lastwagen) über den abhang stürzt.
toller film! auch nach mehr als 30 jahren noch.

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vuvuzela

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ganz einfacher Film mit simpler Story und doch hoch spannend, das muss man erst mal hin kriegen:)

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Nico Gecko

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Bewertung7.5Sehenswert

90 Minuten Spannung und bis heute wissen wir nicht wie der Fahrer des Trucks aussieht.
Einfache Story, jedoch stark dargestellt ;)

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