Duell

Duel (1971), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Road Movie, Kinostart 07.08.1973

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7.8
Kritiker
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7.5
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71 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Dennis Weaver und Carey Loftin

Ein Roadmovie der anderen Art: in “Duell” gibt es nur drei Hauptdarsteller: Ein Fahrer eines PKW, eben diesen PKW und einen alten Truck. Es erscheinen zwar noch einige andere Schauspieler vor der Kamera, aber höchstens für eine Minute. Den Fahrer des Trucks bekommt man während des ganzen Filmes nicht ein einziges Mal vor die Augen, man weiß lediglich, daß er braune Stiefel und ein graues Hemd trägt. Eigentlich war der Film nur für das Fernsehen gedreht und kam erst später in die Kinos, dennoch kann man in Steven Spielbergs erstem richtigen Film bereits seine Qualitäten erkennen.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Duell

Julio Sacchi: Das Manifest

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9.0Herausragend

Existenzialistischer, geradezu archaischer Actionthriller, mit dem Spielberg nicht nur beinahe hitchcocksche Exzellenz beweist, sondern auch den wohl unnachgiebigsten Film seiner langen Karriere inszeniert hat. Einer der größten Filme eines großen Regisseurs, der seine Paranoia-Studie zum gnadenlosen Sturm aus Angst und Einsamkeit steigert. Immer noch ein Knüller.

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Punsha

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Genau so siehts aus. Mein zweitliebster Spielberg.


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Der Mann in Steven Spielbergs ökonomischstem, psychoanalytischem Spielfilm, ein gutmütiger Durchschnittstyp namens David Mann (Dennis Weaver), telefoniert in einer frühen Szene mit seiner Frau. Dabei versucht er das Bein auf den Tisch vor ihm zu heben, eine lockere, coole Art vermutlich, den Problemen lässig auszuweichen. Sein Bein verbleibt jedoch nur kurz auf dem Tisch, stets wird er gestört, und alles weist selbst hier daraufhin, dass dieser verkrampft gekleidete Langweiler seine Autorität längst verloren hat, familiär wie zwischenmenschlich. Die Welt reagiert auf ihn abweisend.

Im Zusammenprall, im repressiven Kräfteringen mit einer schreienden Maschine, einer pathologischen Spielberg-Übermacht, die unablässig den Kontrast zwischen sich und sanftem Pflanzengewächs am Straßenrand, zwischen dem verdächtigen Schuh und dem Käsesandwich, wahrnehmungsbeeinträchtigend intensiviert, wird Manns Autorität unter Extrembedingungen geprüft, die erst nach dem geglückten finalen Crash wiederhergestellt…

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Brom-Barium

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Ganz toller Text. :-)


Timo K.

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Nicht viele, aber durchaus ein paar aus den 70er und 80ern: zum Beispiel 1941, DAS REICH DER SONNE, ALWAYS und AMISTAD. Von Spielbergs neueren kenne ich noch nicht TIM UND STRUPPI und GEFÄHRTEN. Das wären soweit alle gewesen. | Danke dir. :)


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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8.0Ausgezeichnet

„Duell“ ist ein augenscheinlich sehr unprätentiöser, bescheidener Film mit einer wenig originellen Handlung, die jedoch vom Regisseur auf nahezu faszinierende Weise durch verschiedene Techniken genutzt wird, um den Zuschauer stets unterhalten zu können. Sieht man von dem recht müden Finale ab, so präsentiert sich mit diesem Verfolgungsthriller ein sehr kurzweiliger, keinesfalls uninteressanter Film.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

"I can call the police." -

Spielbergs ebenso mutiges, wie auch wegweisendes Debüt, dass sich in selten gesehener Einfachheit und Plausibilität seiner Mittel an der Vermischung von modernem Action- und klassischen Suspensekino versucht, sich hinter jenem Überbau aber auch bewusst als Meditation über menschliche Versagensängste und die Macht des Unterbewusstseins lesen lässt.

Geschickt überträgt DUEL dabei die demonstrative Macho-Pose seiner sexuell aufgeladenen Tankzug-Metapher von der Metaebene in das visuelle Konzept, und konfrontiert seinen Protagonisten weniger mit der Angst vor physischer Gewalt, als vielmehr mit einer chimärenhaften Furcht vor den verdrängten Problemen, seiner geschlechterspezifischen Rolle nicht gerecht werden zu können.
Es ist nicht nur ein Duell zweier Fahrer, sondern auch das Gegenüberstellen einer ebenso präzisen, wie doch triebhaften Aggression und einer, in ihrer Überreflexion der Situation schon fast manischen Intellektualität…

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön :)


Filmkenner77

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Lief leider am Samstag nur gekürzt. Habe einen Vergleich mit meiner alten Videoaufnahme gemacht. 30 Sekunden fehlen definitiv.


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Duell“ ist gut gealtert, vielleicht sogar noch besser als Spielbergs vier Jahre später erschienener Mega-Hit „Der weiße Hai“, denn ersterer läuft durch seine Schlichtheit nie Gefahr, an zu hohen Ansprüchen zu scheitern, aber holt aus dem Gegebenen so viel wie möglich heraus. Spielberg meistert die selten gewagte Aufgabe, auch unter strahlendem Sonnenlicht starkes Unbehagen zu erzeugen. Der Laster ist wunderbar bedrohlich in Szene gesetzt. Besonders die Verfolgungsszenen sind dramaturgisch stark – da wurden Schnitte und Kameraperspektiven mit viel Feingefühl gewählt. [...]

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Ein Genie beginnt zu strahlen.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

"Duell" ist mehr als nur blanker Survival-Horror. Er ist zwar unglaublich spannend inszeniert und Spielberg beweist, dass man keine knarrenden Türen, Kettensägen und Dunkelheit benötigt um Gänsehautstimmung zu verbreiten, aber Autor Matheson zeigt neben Paranoia, Isolation und Fingernägel-unfreundlicher Spannung noch den Identitätsverlust und die Werteverschiebung einer verlorenen Gesellschaft, in der das Weltbild des starken Mannes und Ernährers zertrümmert ist. Seine einzige Konstante ist Angst. Sie verschafft ihm noch Emotionen, die er im motorisierten Western-Showdown ausleben darf. Mann gegen Mann. Für Frauen ist kein Platz. Die haben dem Alpha-Männchen/Dinosaurier (Truck) in der zivilisierten Großstadtwelt sowieso den Rang abgelaufen (Radioshow). Nur in der anonymen Einöde wird das traditionelle Geschlechterbild noch aufrecht erhalten.

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The_Comedian

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Gelungene Interpretation:-)


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.0Ausgezeichnet

Das legendäre Spielfilmdebüt von Steven Spielberg, immer noch fesselnd, immer noch faszinierend. Ein ungemein ökonomischer Actionfilm, abgedreht in 12 Tagen, fürs Fernsehen. Und noch immer erstaunlich, wie sehr Spielberg die simple Prämisse mit ausgeklügelten Kameraspielereien, windigen Einstellungen und effektivem Schnitt aufwertet, wie gradlinig und temporeich er diese Verfolgungsgeschichte auf den endlosen Highways der USA erzählt. Ein Hitchcock auf Rädern sozusagen, konzipiert als reines Suspense-Kino mit unvergesslichen Momenten, so etwa jene Szene, in der Dennis Weaver (ja, der aus "Touch Of Evil") in einem Lokal sitzt und panisch überlegt, wer von den Anwesenden dort sein gesichtsloser Peiniger sein könnte. Selten wurde innere Paranoia so auf den Punkt inszeniert, ein Musterbeispiel fürs Einbeziehen des Publikums. In diesen Momenten erzielt sogar der ansonsten unnötige und nervige Voice-Over seine Wirkung, obwohl Spielberg verständlicherweise dagegen war, dem Helden eine erklärende Stimme für den Zuschauer zu verleihen (wodurch nebenbei auch ein wenig verloren geht, dass "Duel" prinzipiell wie ein Stummfilm funktioniert). Im Übrigen einer der wenigen Spielberg-Filme, bei dem die Identifikationsfigur gänzlich auf sich gestellt ist und keinen Raum fürs Harmonische, (Ersatz-)Familiäre oder Freundschaftliche erobert.

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Kommentare (63) — Film: Duell


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CyberExistenz

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Bewertung9.5Herausragend

Perfekter Suspense- Thriller nach klassischer Hitchcock- Machart.
Trotz seines Alters kommt der Film kein bißchen altbacken daher. Die Jagdszenen sind so beeindruckend gefilmt und so packend gesschnitten, daß sie sich auch vor brandaktuellen Filmen nicht verstecken müssen. Auch wenn die Kamera dem Zuschauer immer wieder vor Augen führt, daß sich die Geschichte in den Weiten der amerikanischen Wüsten abspielt, ist die Spannung so dicht, daß sich der Film stellenweise wie ein Kammerspiel anfühlt. Dies ist auch Dennis Weaver zu verdanken, der den gehetzten Normalo mit einer stets fühlbaren Intensität verkörpert. Auch der Antagonist, der Truck, hätte nicht besser gecastet werden können. Selten so ein bedrohliches Ding gesehen.
Der Score stellt ebenfalls eine Meisterleistung dar genau wie der Ton im Allgemeinen.
Alles ist ständig laut und furchteinflößend, vorallem während der Verfolgungsjagden.

Wenn man bedenkt, daß es sich hierbei um eine TV- Produktion aus den 70ern handelt kann einem schon schwindelig werden. Ich bin kein Spielberg- Fan, aber der Mann hat es schon drauf, wenn er will.

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slangbanger!

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Bewertung9.0Herausragend

Was viele nicht wissen: Spielberg präsentiert in diesem Film den wohl grausamsten Psychopathen der gesamten Filmgeschichte! Ein durch und durch psychoanalytisches und grandioses Erstlingsmeisterwerk und vermutlich einer der besten Streifen des Mr. Blockbusters. Exzellent wurde hier die Kamera für ihren Zweck genutzt; wie sie ruhig die anfänglich entspannte Fahrt filmt, bei hitzigen und gefährlichen Situation und somit der merklich ansteigenden Nervosität des Hauptdarstellers, immer konsequent auf den Tacho, den Truck und den Fahrer hält, wenn sie heftig schwankt, während das Opfer mit einem Schwindelanfall die Toilette eines Cafe's aufsucht und sie wieder zur Ruhe kommt, sobald sich unser Protagonist mit Wasser abgekühlt hat. Und was Spielberg dann mit dem Ende macht ist schlichtweg unfassbar.

Ein visueller Albtraum. Mit einem Filmscore, der besser nicht hätte platziert werden können.

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung9.0Herausragend

Altmeister Alfred Hitchcock wäre stolz auf Spielberg!

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Erstlinge aller Zeiten

Dieser Regieerstling von Spielberg ist nicht nur eine Hommage an Hitchcock, sondern beinhaltet auch bereits alle stilistischen Elemente späterer Spielbergfilme. Was ihn so besonders macht ist seine rohe Realität. Ob körniges Bild oder die nicht vorhandene Musik. Man spürt geradezu die Hitze und Schwüle und die Angst die der Mann hat vor einer Übermacht. Spielberg bleibt immer im Bereich des Realmöglichen. Was umso mehr hervorzuheben ist, denn hier hatte er anscheinend so gut wie kein Budget. Was dem Film aber zu Gute kommt, denn dadurch konnte er wunderbar experimentieren und holt hier alles mögliche raus was es an Spannung zu erzielen gilt. Ein Film, der metaphorisch gesprochen, die Verlorenheit des Menschen in den Weiten der Menschheit zeigt, wobei selbiger immer verfolgt wird und nie zur Ruhe kommt, wenn er sich dieser Gefahr nicht stellt. Die Machtlosigkeit gegen eine Übermacht und die Zuwehrsetzung um zu überleben...ein roter Faden durch spielbergsche Filme.

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Hartmut Wastian

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der ganz wenigen sehenswerten Spielbergs imho: Straight, minimalistisch - und sehr spannend.

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americanpseiko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meisterwerk
obwohl ich Spielberg hasse

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L-viz

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Mann und sein Auto - der staubige Highway - ein Truck. Das sind die Rohstoffe, aus denen Spielbergs Erstling besteht. Aus diesen doch spartanischen Grundvoraussetzungen mixt uns der junge Spielberg ein Highway-Duell der besonderen Art. Ein Überholmanöver des Hauptdarstellers und das daraufhin gekränkte Ego des Truckfahrers und dessen Jagd auf Mr. Mann sind der Ausgangspunkt des Duells. Hierbei holt Spielberg auch gleich das Maximum aus den Komponenten heraus, überzeugt schon mit Kamerafahrten und einer angespannten Atmosphäre, die weite Strecken des Films gehalten wird. Schon das Intro - sehr schön aus der Egoperspektive durch die Straßen fahrend - bringt den Konflikt auf den Punkt. In den nebenbei laufenden Radiosendungen geht es um den neuen Mann in seiner Funktion als Weichei. In diesem Gegensatz steht die Duellsituation mit dem Truck, ein richtiger Männersport eben. Das wird besonders in ein oder zwei Szenen sehr schön eingefangen, in dem Hauptdarsteller Mann auf der Straße dem Truck gegenübersteht. Man fühlt sich sogleich in ein Westernduell erinnert.
Ebenfalls eine starke Szene ist die Mittagspause in der Bar, wo die immer paranoiden Gedanken des Protagonisten Karrussell fahren, während er darüber sinniert, wer in der Bar es sein könnte und warum er das tut. Toll wird dabei vermittelt, dass Mann in dieser Situation nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Bar der einsamste Mensch der Welt zu sein scheint. Nicht minder aufgeladen ist die Bahnübergangszene, die ebenfalls noch mal anzieht.
Schlechter sind dagegen die Schulbusszene mit den ekelhaften Kindern und das etwas einfach gehaltene Finale geraten. Zwischenzeitlich lässt die Spannung doch etwas nach, dann kann sich der Film an diesen Stellen etwas ziehen.

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1000Mindhunter

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Bewertung9.5Herausragend

Spielbergs Frühwerk machte mir schon mächtig Eindruck und konnte mich fesseln wie noch kein anderer Film zuvor.
Es ist ein Virtuoses Katz und Maus Spiel in dem Spielberg dem Zuschauer keine zeit zum Luft holen gönnt.
Anfangs will noch nicht so richtig Spannung aufkommen, erst als der Lastwagen Fahrer beginnt den Protagonisten gnadenlos zu jagen und ein perfides psycho Spielchen mit ihm zu spielen.
Dennis Weaver spielt hier den Hauptprotagonisten packender den je und liefert hier auch eine seiner besten rollen ab.
Spielberg schafft es auch eine unerträgliche Spannung aufzubauen, durch den schon genannten Weaver, aber letztendlich liegt es an der Perfektion der Kameraführung und der Tatsache, dass man den Fahrer des Trucks nie sieht und so umso mehr Angst bekommt.
Der Film kommt in den Jagd Szenen ohne Musik Untermalung aus und deshalb fiebert man noch mehr mit dem Protagonisten mit.
Am Ende stehen sich die beiden nochmals gegenüber in dem Weaver gewinnt...oder doch nicht, Spielberg lässt den Zuschauer im ungewissen ob der Fahrer Tot ist oder nicht, aber auch sonst bietet der Film viele Spannungsgeladene Wendungen und massenhaft Action ohne Atempause.
Spielbergs Frühwerk bezeichne ich als seinen zweit besten Film, kurz nach "Raiders of the Lost Ark", da dieser Film einfach zeigte, in was seine wahren Stärken lagen.

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natedb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus Spielbergs kleiner, stilistischer Fingerübung ist einer seiner vielleicht einprägsamsten Filme geworden. An diesem Beispiel wurde mal wieder bewiesen, dass es keines großen Budgets oder eines bahnbrechenden Drehbuchs braucht, um einen technisch hervorragenden Film zu produzieren.
"Duell" ist ein nervenzerreißender Kampf zwischen dem Protagonisten und dem identitätslosen Truck-Fahrer, der ihn ohne ersichtlichen Grund verfolgt. Hier entfaltet Spielberg sein ganzes Können, einmal ohne seinen manchmal schwer erträglichen Kitsch, und schafft eine Art Vorgänger zu "Der weiße Hai" - nur auf der Autobahn.

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liquiem

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Bewertung9.0Herausragend

Hey Spielberg kann ja Filme machen!

BÄNGERÄNG!

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wurzel.mann

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Aber wenn man objektiv bewertet ist vorallem Schindlers Liste ein sehr guter Film, egal ob er einem gefällt oder nicht ;)


liquiem

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Ja! in aller Form möchte ich Sorry sagen. Spielberg weis wie es funktioniert -technisch- und ich erkenne auch die Hochherzigkeit in seinen Filmen, wie man sie z.B. in der Indiana Jones Reihe findet - das liegt ihm schon am Herzen! Objektiv gesehen hat er gute Filme gemacht, gute Filme die mich total kalt lassen, bis auf DUELL.. achwas übel wurde mir bei Hook, das muss man erst mal schaffen.
Ich möchte euch mit meinen Halbwahrheiten ja nicht ratlos und verwundert zurück lassen. So etwas wie Hook kommt ja auch nicht alle Tage vor. Also Herr Spielbergo, Hut ab! Und es möge dabei bleiben: Das was sie da mit ein bißchen Auto und Sand gemacht haben ist schon grandios!


Teezy123

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, vor dem sich wohl auch Hitchcock verneigt hätte.
Die Frage nach dem Warum stellt sich nicht und interessiert auch niemanden.
Ein Truck, ein Auto und dazu die beiden Fahrer... tja, so einfach kann es manchmal sein, einer großartigen Film zu machen.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man für so etwas das nötige Fingerspitzengefühl hat.
Duell ist ein kleiner Film, vom Budget her gesehen...
Duell ist ein gigantischer Film, von seiner Wirkung her....
Einfach nur... WOOOOOOOOOW

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nikl 1987

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Bewertung9.5Herausragend

Selten sind 90 Minuten so schnell vergangen...explosiv spannend bis zum Ende. Lediglich einige Elemente, die etwas arg zurechtgebogen wirken, stören das Gesamtbild etwas, wie die überzogenen tütteligen Rentner im Auto oder der für sein Gewicht eigentlich viel zu schnelle Truck. Aber selten habe ich bei einem Film so mitgefiebert wie bei diesem hier...kein Charakter fällt aus seiner Rolle, alle (bis auf die wenigen erwähnten Ausnahmen), jeder verhält sich nachvollziehbar und realistisch. An vielen Stellen im Film habe ich mich gefragt, was ich denn in solch einer Situation machen würde...kann ich wohl erst dann sagen, wenn ich in so einer Situation drin bin. Ein paar kleine Schönheitsfehlerchen, aber wenn ein Film mich so permanent mitfiebern lässt und mein Puls in die Höhe treibt, dann hat er allemal diese Wertung verdient

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit einfachen Mittel kann man auch was erreichen, man braucht nicht unbedingt einen großen Aufwand wenn das Grundprinzip der Story passt, nur manchmal hätte ich mir einen konsequenteren Spannungsbogen gewünscht. Dennoch ist dieser Roadthriller mehr als nur sehenswert was ich vornehmlich dem stähleren Ungetüm und den mysteriösen Fahrer zuschreibe. Zu Recht ein Klassiker und immer wieder gut zum anschauen. :)

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cinram

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich wünschte mir, Spielberg besäße wieder, genau wie damals, diese frische, unverbrauchte Energie! Diese Fantasie und die Ambition, seine Visionen genauso wie in "Duell" auf die Leinwand zu bringen!
Wer weiß, eventuell kommt er eines Tages zurück?

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dergerät

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Bewertung9.0Herausragend

eines der wenigen Filme wo ich wirklich angespannt da saß und abwartete was passiert... einfach nur Steven Spielberg

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Crow369

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Bewertung9.5Herausragend

Eine schlichte aber geniale Story, die beweist, dass ein herausragender Film kein zig Millionen-Budget braucht. Hier hat Spielberg den Grundstein für seinen kometenhaften Aufstieg gelegt.

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lioznnep

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Bewertung4.0Uninteressant

ein typ der mit 30-40mph ( 50-65km/h) über eine landstraße/bundestraße tuckert, wundert sich das er von einem genervten lkw fahrer dauernd überholt wird, bzw zum schneller fahren bedrängt wird. die frage für mich war eigentlich nur, wer war in dem film am ehesten reif für die geschlossene, der paronide plymouth fahrer oder die schlangenoma.
in der rubrik psycholspiele auf der landstraße wird dieser film für mich nur noch getopt von (rubber), ein gummireifen wird zum psychokiller, für mich eine film den man vielleicht nebenbei laufen lassen kann, aber nicht wirklich muss

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Teezy123

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hrhrh, du bist wohl der erste, der diesen Film irgendwie nicht versteht. Lioznep.... herrlich .-)))


lioznnep

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ach verstehen tu ich den schon, find ihn nur stinklangweillig und z.t scheiße gemacht. kenn ältere filme als den, die ich besser finde. und wenn ich davon ausgehen würde, mir würde so etwas passieren, würd ich meinen das man selbst mit solch einer kiste von etwa 1400kg und der motorisierung von 3,7L und 145ps & 290Nm an der achse schon a weng mehr fahren als mit innerortsgeschwindigkeit. als aussnahme man würde eine überhitzung bei der kiste erwartetn. auch wenn es sich schon damals um einen recht kraftvollen lkw handelte, hätte man dem sich davon fahren können. so gesehen finde ich legt der plymouth-fahrer die konfrontation förmlich an.
nichts desto trotz finde ich den film stink langweillig !!!!!
gut spielberg halte ich eh a weng überbewertet. die meisten seiner filme gefallen mir halt nich und neben e.t. liegt dieser hier ganz weit vorne


Cellmorbasg

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Bewertung5.0Geht so

So ganz weiß ich nicht, was da schiefgelaufen ist, aber mich hat diese Jagd sowas von kalt gelassen und Spannung wollte sich einfach nicht einstellen. Außer schönen Bildern von Zeit zu Zeit hatte mir das Werk wenig zu bieten. Vielleicht liegt es daran das ich lediglich stolzer Fahrradführerscheinbesitzer bin und mir jegliche PS-Magie fremd ist, am Minimalismus an sich liegt es jedenfalls nicht, war das doch - neben Steven Spielberg - der Grund den Film auszuleihen. Vielleicht hätte mir die kürzere Originalversion sogar besser gefallen, an der wenig überzeugenden Grundsituation hätte sie freilich wenig geändert. So blieb ich am Ende ratlos und ein wenig enttäuscht zurück und werde dem Film auf der Suche nach Atmosphäre vielleicht irgendwann nochmal eine Chance geben müssen.

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Keky

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist kaum möglich, sich der Faszination dieses Films zu entziehen; das Tempo ist wild… die Aufnahmen der sich jagenden Autos außergewöhnlich fesselnd. Eine Fahrt, die sich zu sehen lohnt. Erstling von Steven Spielberg, das auch Spielberg selbst, mit allem Geld der Welt, so nicht mehr hinkriegen würde. Oder doch!? Ein Meisterwerk.

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moviee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

'Duell' ist nicht einfach nur ein Filmname. 'Duell' ist eine Jagd. 'Duell' ist eine psychische Extremsituation. 'Duell' ist ein Kampf um Leben und Tod. 'Duell' ist einfach einzigartig. Es ist unglaublich, was Steven Spielburg in seinem Regiedebüt da zu Stande gebracht hat.
"Duell" erzählt die Geschichte von einem ganz normalen Durchschnittsmann, der auf dem vor Hitze staubigen Highway unterwegs ist und einen einfachen Truck überholt. Aber statt das überholende Auto einfach zu ignorieren, will sich der Truck oder besser der nie sichtbare Fahrer am Auto und dessen Insassen rächen. Es entwickelt sich ein "Duell" auf Leben und Tod... Der Highway bietet einmal mehr die Grundlage für ein Roadmovie der Extraklasse. Dennis Weaver liefert in seinem leider einzigen erfolgreichen Film eine ausgezeichnete Figur ab und die Landstraßen-Atmosphäre ist schon nach kurzer Zeit unglaublich nervenzerreißend. Packend, spannend, weltklasse!
"Duell" ist ein Meisterwerk der Roadthriller und vollkommen zurecht mein erster Lieblingsfilm auf Moviepilot.

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