Auf der Suche
Looking for Simon (2011), FR/DE Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 10.11.2011
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von Jan Krüger, mit Corinna Harfouch und Nico Rogner
Simon, ein junger Arzt aus Deutschland, ist verschwunden. Seine Wohnung in Marseille, wo er zuletzt gelebt und gearbeitet hat, ist verlassen. Seine Mutter Valerie ist verzweifelt – sie kann sich keinen Reim auf das Verschwinden ihres Sohns machen. In ihrer Not bittet sie Jens, den ehemaligen Freund und Geliebten von Simon, um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich in Marseille auf die Suche.
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Cast & Crew
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Jan Krüger
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Corinna Harfouch
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Nico Rogner
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Trystan Wyn Puetter
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Valérie Leroy
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Mehdi Dehbi
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Mireille Perrier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommissarin
Regie
Schauspieler
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Jacques Germain
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Jan Krüger
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Frankreich, Marseille
- Handlung
- Ex-Geliebter, Mutter-Sohn-Beziehung, Sohn, Spuren, Suche, Suche nach vermisster Person, Verlust des Sohnes
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Auf der Suche
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Kritiken (6) — Film: Auf der Suche
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenJan Krüger gelang ein in seiner Form konsequenter Film, mit wenigen kriminalistischen, einigen dokumentarischen und vielen zwischenmenschlichen Elementen.
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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio
Kommentar löschenJan Krügers Film entwickelt sich zu einem eigensinnigen Psycho-Krimi. Jede Spur, die Valerie und Jens aufnehmen, führt letztlich ins Nichts.
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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
Kommentar löschenZiemlich konstruiert beginnt ihre Spurensuche, in deren Verlauf Valerie und Jens sich zwangsläufig annähern. Da sich "Auf der Suche" jedoch weder als Liebesgeschichte noch als Krimi anbietet, bleibt viel Raum für zwei Protagonisten, die sich eigentlich wenig zu sagen haben und dennoch während weniger Tage munter die eigenen Konflikte aufeinander projizieren.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenEine Frau sucht in Marseille nach ihrem dort verschwundenen Sohn. Sie trifft sich mit dem Freund des jungen Mannes, wobei ihr Verhältnis angespannt ist und von Konkurrenz geprägt wird, weil sich beider Bild vom Sohn bzw. Liebhaber nicht in Deckung bringen lässt. Ein auf Ungewissheiten gebauter, dramaturgisch allzu statisch wirkender Film, der keinen überzeugenden Erzählfluss findet. Überdeutliches reibt sich an eher unscharf nuancierten Figuren und Räumen, sodass die Personen in der starren bildnerischen Konvention gefangen sind.
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Luiz Vasquez: Kino Kino Luiz Vasquez: Kino Kino
Kommentar löschenRegisseur Jan Krüger lässt in seinem dritten Kinospielfilm nach "Unterwegs" (2004) und "Rückenwind" (2009) auch dramaturgischen Stillstand zu und gibt den Figuren immer wieder Raum, sich zu entfalten, ohne dass die Handlung vorangetrieben würde. So gelingt ihm ein nur auf den ersten Blick ruhiges Drama voller Dynamik und Spannung.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Krüger hat sich als Regisseur deutlich weiter entwickelt, mit sicherer Hand und ohne Abschweife treibt er den Plot voran, was den Film von seinem Vorgänger stark unterscheidet. Sogar ein hohes Maß an komischen Dialogen und Situationen gönnt er sich. Trotzdem hinterlässt "Auf der Suche" einen etwas zwiespältigen Eindruck: Eingeführt als zentrale (Mutter)Figur, rückt Valerie aus unerfindlichen Gründen immer mehr in den Hintergrund. Ständig bleibt der Film bei Jens, folgt seiner Suche nach dem Ex-Freund, schneidet immer wieder zu ihm, wenn man sich nach dem überzeugenden Schauspiel von Harfouch sehnt. Krügers ausgeprägt schwule Ästhetik ist zudem wieder einmal mit besonders zerschlissenen Klischees durchsetzt – es gibt keinen dramaturgischen Grund, den Ex-Freund des verschwundenen Sohnes nackt unter die Dusche zu stellen, außer vielleicht, um wieder einmal der Pimmelquote des queeren Kinos einen Dienst zu erweisen.
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