alex023

alex023 heißt @thealex023, ist 21 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1403 Filme bewertet und legendäre 1152 Kommentare geschrieben. Halbtagszyniker, Vollzeitromantiker. „After all, we are all governed...and, by that token, our fates are bound up together.“ Mehr


Gästebucheinträge

  • Ich fand es in der Zeit meiner Abwesenheit übrigens schön, dass ich nicht so viele Filme geschaut hab. War (und ist) unverkrampfter. Als ich hier auf MP noch ein Aktivposten war (also vor 3-4 Jahren), meinte man, man muss jeden Scheiß gucken, zu jedem Film eine Meinung haben. Aus dem Grund hab ich mich auch gelöscht, da mir das irgendwann auf den Geist ging. Wenn man nicht auf MP ist, denkt man während des Films auch nicht darüber nach, welche Bewertung man jetzt geben möchte.

    Als Kinoerlebnis war es schon irgendwie cool, aber ich war 2005 auch schon in Episode III im Kino. 12er Geburtstag eines Freundes mit der Mutter zusammen. :D War also nicht das erste mal, dass ich Star Wars im Kino schauen durfte.
    Der Film ist halt arg vorhersehbar, das ist das Hauptproblem. Wenn man Episode IV kennt, kann man sich fast alles denken. War mit meinem Bruder drin und wir haben uns gegenseitig permanent veraten, was gleich passieren wird, obwohl wir den Film beide nicht kannten. Und Han Solo hat ein besseres Ende verdient, als von so einem Lappen, der aussieht wie der typische Selbstmitleids-Feel-Good-Movie-Protagonist (*bash*), gekillt zu werden.

    Apropos Geld: Star Wars hat glaube ich 11,50 gekostet und der neue Bond (da war ich im November drin) 10 €. Sorry, aber das ist mir einfach zu viel.
    Ach ja: Nymphomaniac hab ich im Unikino gesehen vor ein paar Monaten. Beide Teile ziemlich dämlich.

    Ich habe hier noch "A Scanner Darkly" rumliegen. Den will ich schon seit Monaten schauen, doch irgendwie schiebe ich es vor mir her. Zum einen gehört die Buchvorlage mit zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, und zweitens: ich kenne zwar nichts von Richard Linklater, aber irgendwie ist mir der Typ schon jetzt nicht geheuer. ^^

    Weiß nicht, ob ich mich nochmal an GoT ranwage: South Park war da mal wieder zu gut in Sachen Parodie. :P

    • Wie du an meinem Profil sehen kannst, bin ich hier nicht sonderlich aktiv und ich weiß persönlich auch nicht, ob sich das in absehbarer Zeit ändern wird, da ich gerade mit Arbeiten, Umzug, Studium schon genug verpflichtet bin - und aktuell mit einer Grippe flach liege. Und ich finde eigentlich, dass die Seite nur noch schlimmer und niveauloser geworden ist. Ich bin hier bloß zurück, weil mir an anderer Stelle ein paar User gesagt haben, dass sie mich vermissen. Und ich bin ja nett. Und ab und zu gibt es hier dann ja noch guten Austausch.

      Zum Kino allgemein: hab ich überhaupt keine Ahnung, was grade so läuft. Das letzte mal im Kino war ich... hm... stimmt, 26. Dezember 2015 im neuen Star Wars, den ich auch eher mau fand. Diesen ganzen Superheldenmist ignoriere ich selbstverständlich und maße mir auch an, diese Filme auch ohne sie gesehen zu haben als äußerst schlecht einzuschätzen. Ein Film wie Deadpool kann nicht gut sein. Ich schaue Filme, die mich interessieren. Ein guter Film jüngeren Jahrgangs, den ich zuletzt gesehen hab, nd vielleicht, wenn ich inspiriert sein sollte, kommentieren möchte, ist Oslo, 31. August. Selbstverständlich kein Superheldenfilm. :P (Wobei: der Film ist von 2011 - auch schon fünf Jahre)

      Game of Thrones habe ich vor Jahren mal die ersten vier Folgen geguckt: nicht meins. Die Bücher interessieren mich eher. Fantasy mochte ich im Film eh noch nie.

      • Attila, Hunnenkönig 03.08.2016, 19:04 Geändert 03.08.2016, 19:05

        Just 4 fun wieder angemeldet. :P Wie ich lese, wurden hier ja auch schon gewissen Andeutungen gemacht.
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        edit: das soll ein Pfeil sein, der auf gewisse Leute zeigt

        • Und du schaust gerade die SPY KIDS Reihe oder woher kommt dein Profilbild?:P

          • Na, doch. Den DJANGO, den habe ich noch gesehen. Den fand ich auch ganz okay, ein episodenhaft-aufgeblähter (und oft alberner) Quasselstrippenfilm, der zwar kraftvolle und sehr emotionale Momente zu bieten hat (DiCapario vs. Waltz), aber dessen Exploitation-Nachklapp mir dann wiederum nicht mehr viel zu erzählen hatte. Danach kam dann nur noch HATEFUL EIGHT, oder? Den werde ich irgendwann sehen, wenn sich anbietet. :)

            • :)

              Ich habe ja auch nicht behauptet in diesem Fall, dass es sich bei DRIVE um einen schlechten Film handeln würde. Ich halte ja auch das Kino von Brian De Palma per se nicht für schlecht, auch wenn der sich putzmunter durch die gesamte Filmgeschichte stiehlt.

              Ich halte DRIVE halt nur für einen arg biederen und eben reaktionären Film, zumindest ist so meine Erinnerung an den Film. Refns andere Werke, auch wenn sie vielleicht weniger mag, halte ich da einfach für mutiger und radikaler. Eckiger, wenn du so willst (wie es auch THE GUEST mMn ist). Und ich sagte ja auch schon, als audiovisueller Trancefilm funktioniert DRIVE für mich schon. Bloß der Rest eben, der ermüdet mich eher, weil es dahinter alles recht fadenscheinig ist.

              Lange keinen mehr von ihm gesehen. Außer neulich, FOUR ROOMS, seine heitere Plansequenz-Episode gefiel mir sogar als leichtes und verquasseltes Spiel mit Hitchocks "Rope". Aber sonst müsste ich mal wieder einen sehen, um das besser bewerten zu können. :)

              • Rein von der Formulierung her, ist das natürlich richtig. Bloß ist Tarantino vor allem progressiv orientiert (nicht reaktionär, wie ich finde, bei Refn), Tarantino spielt - halt ganz postmodern - mit dem Zitat herum und erschafft daraus etwas genuines (z.B. Inglourious Basterds), der mal locker-leicht die Geschichte umschreibt. Das sehe ich halt bei Refn halt nicht, nicht mal der formale Ansatz von Refn ist dazu bei "Drive" wirklich neuartig, wenn man zum Beispiel Manns "Thief" heranzieht. Mir fehlt eigentlich das wirklich Markante an Drive. Für mich ist das ein ästhetisches Epigonenwerk, von dem man aber vielleicht sagen kann (um den Film auch mal etwas positives zu zusprechen), dass wohl am exzessivsten von all diesen Filmen, auf die er sich beruft, performativ gelesen werden will.

                • Also, naja, doch. "Drive" schon. Zumindest meiner Erinnerung nach. Das ist zwar auch ein Werk, das von seiner Performanz lebt (sonst ist da ja inhaltlich nicht viel zu holen), aber den Refn habe ich immer mehr als anbiedernd (ganz schlimm romantisch und verklärend, etwas, wo ihn doch eher entfernt von The Guest sehe) gesehen, ist halt so etwas wie sein schmieriges Indie-Mainstream-Werk. Auch weil das Plündern der Filmgeschichte so offensichtlich und vor allem so dreist-dumpf ist. :P

                  • Eigentlich nicht. "Prävisionär" würde ich das eh nicht nennen. Ist nicht mal ein Soundtrack von The Smiths dabei (:P), sondern vornehmlich kann man den Film - dort funktioniert er zumindest am besten - als "performatives" Werk begreifen. Ein stilvoller Hybridfilm, von dem man nie so recht bis zum Ende weiß in welche Kerbe er nun schlägt. Es ist ein sehr rätselhaftes Werk, das sich nicht in die Karten schauen lässt, sein Geheimnis nie vollständig entblättert, sondern dem Zuschauer nur bekannte Erklärungsfragmente hinwirft. Allzu nostalgisch (oder "sehnsuchtsvoll) habe ich den Film auch nicht empfunden, gerade, weil die Verweise auf andere Filme eher zwischen den Zeilen zu finden ist. Mir gefiel in dieser Hinsicht insbesondere das genussvoll-augenzwinkernde Abdriften in den Horrorfilm am Ende. Auch wenn mir der Film insgesamt - als Potpourri - dann doch etwas krude erschien. Trotzdem ein recht eleganter Film. :)

                    • War eher allgemein gesprochen, habe an keinen bestimmten Geist gedacht. Mir gefiel nur diese Formulierung. :P