Brooklyn Rules

Brooklyn Rules (2007), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Komödie, Drama

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- Kritiker
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6.2 Community
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von Michael Corrente, mit Alec Baldwin und Freddie Prinze Jr.

Carmine, Bobby und Michael sind Freunde seit sie denken können. Sie kommen aus Brooklyn. Hier herrscht die Mafia. Michael ist ein charmanter Betrüger, der es sogar schafft, sich an der Uni einzuschreiben und das Herz der faszinierenden Ellen für sich zu gewinnen. Der bodenständige Bobby plant die gemeinsame Zukunft mit seiner Freundin. Carmine hingegen fühlt sich von der Mafia, ganz besonders vom sadistischen Caesar, angezogen. Als Michael und Bobby merken, auf welchem Weg sich Carmine befindet, stehen sie vor der Entscheidung, ihre langjährige Freundschaft aufs Spiel zu setzen oder die Mafia gegen sich aufzubringen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Brooklyn Rules

alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Gelungene Coming Of Age-Story im New Yorker-Mob-Milieu. Einer der Hauptschreiber der "Sopranos", Terence Winter, verlegt die Geschichte von New Jersey nach Brooklyn, versetzt die Story zeitlich in die 80er Jahre und legt den Fokus auf die Freundschaftsthematik. Wer bei Schlagwörtern wie Gotti, Schutzgeld oder eben "Sopranos" freudig aufblickt, wird hier bestens bedient. Leider ist der Cast, insbesondere Mena Suvari, teils sehr enttäuschend. Dafür entschädigt Alec Baldwin in seiner Rolle als einer der skrupellosen Captains für das virulente Casting ehemaliger Teenie-Idole.

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patcharisma

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Ja, Mr. Alvesinger! ;-)



Kommentare (2) — Film: Brooklyn Rules

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patcharisma

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Bewertung7.5Sehenswert

"Brookly Rules" ist auf einen simplen Nenner heruntergebracht, einfach geschliffenes und grosses (B-)Kino. Die Freundschaftsgeschichte dreier (fast erwachsener) Jungs, die sich im damaligen schäbigen und titelgebenden N.Y.-er Quartier herumschlagen (in den 80ern, weit bevor der District dann mal "trendy" wurde) und sich immer wieder vor den Mafia-Lokal-"Grössen" abgrenzen müssen, ist zwar nicht ganz klischeefrei, aber wenn stört's denn überhaupt? Denn der Hoch-Niveau-Film lebt voll und ganz durch seine grossartige Erzählweise, die durch die grosse Setting-Atmosphäre noch unterstrichen wird. Kurz gesagt, wird hier mit jeden einzeln gesprochenen Dialog ausnahmslos grandios aufgetrumpft - wirklich jeder Satz (immer zwischen Sarkasmus und höherem Gelerntem und manchmal auch Rührung) sitzt voll! Und so wie das einem durchgehend trägt, macht das Movie mit dem raffiniert hereingewobenen gediegenen Spannungs-Faktor immer grossen Spass. Das mir völlig unbekannte Youngster-Trio spielt richtig toll (wobei vorallem John Craan als Crime-anfälliger Carmine heraussticht), aber auch die Girls ("to get laid") oder die schrägen Familienmitglieder fügen sich immer gut ins Puzzle ein. Wundervoll ist aber endlich wiedermal Alec Baldwin als oberfiesen Mafia-Crooner (dessen Rolle nach meinem Geschmack noch ruhig etwas ausgebauter hätte sein dürfen): Mit seinen leicht fettigen Tollen-Haaren, dem Übergewicht und dem arschgemeinen Lächeln (natürlich mit Zigarette; ein Präventions-Mediziner bekäme Zustände ab ihm!), fragt man sich im Verlauf des Filmes immer mehr: Warum gibt man dem talentierten Mann eigentlich nicht mehr solche Rollen, denn die Bad-Ass-Attitüde passt zu ihm besser wie alles sonst Vergleichbare, dass der arme Mann in so letzter Zeit spielen musste.

Fazit: Auch wenn "Brooklyn Rules" nicht in den Erkenntnis-Dimensionen von Scorsese's grossen Mafia-Epen mithalten will (da es sich dafür lieber auf den Kosmos des jungen Trios konzentriert), ist das einfach verdammt gute Crime-Unterhaltung, die den Zuschauer immer wieder mit einer fies platzierten Überraschung und mit Art Humor auf den knirschenden Stockzähnen in Bann hält. Mehr davon!

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IzzO

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Bewertung6.5Ganz gut

Kein Top-Streifen, aber solide und Alec Baldwin entschädigt für kleinere Schwächen im Cast. Peace

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