Bug

Bug (2006), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Drama

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5.8
Kritiker
13 Bewertungen
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5.6
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323 Bewertungen
31 Kommentare
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von William Friedkin, mit Lynn Collins und Harry Connick Jr.

Kellnerin Agnes schuftet in einer Bar und haust in einem schäbigen Motel. Dort versteckt sie sich vor ihrem extrem gewalttätigen Ex-Mann Jerry, der auf Bewährung draußen ist und fieberhaft nach ihr sucht. Seelischen Beistand spendet Arbeitskollegin R.C., mit der Agnes eine lesbische Beziehung hat. Plötzlich taucht ein freundlicher Fremder namens Peter auf, der unter den Folgen eines Golfkrieg-Einsatzes leidet. Peter ist besessen von imaginären Insekten, die nach seiner Überzeugung für Militärzwecke gezüchtet werden. Agnes fühlt sich dennoch zu dem gestörten Mann hingezogen, fühlt sich in seiner Gegenwart sicher, und lässt sich sogar auf dessen Wahnvorstellungen ein.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Bug

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Bug" ist sicherlich kein wirkliches Highlight. Der Film bietet interessante Ansätze schafft es aber leider nicht den Zuschauer für 90 Minuten in den Bann zu ziehen.

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alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

William Friedkin wagt die Verfilmung eines schrägen Off-Broadwaystücks, nutzt/kopiert "Eraserhead"-Stilmittel und verstrickt sich in seiner Erzählweise in mannigfachen Doppeldeutigkeiten. Keine Bugs, dafür Paranoia. Und das hämmert der Regisseur jetzt volle 50! Minuten in die Köpfe der Zuschauer, lässt seine Charaktere auf dem Boden rumkriechen, in Dauer-Jucken verfallen, wild keifen und diabolisch-debil in die Kamera starren. Toll, dass die Message dabei recht simpel ist: Labile Charaktere stecken sich mit ihren Ängsten gegenseitig an. Ein wenig friedkineske Systemkritik an der Angst schürenden US-Goverment Propaghanda-Maschine darf dabei nicht fehlen. Das ist alles sehr, sehr anstrengend. Und die überaus engagierten Judd und Shannon nerven mit ihrer gewollten Theatralik im dritten Akt immens.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der einem wirklich Angst macht. Ashley Judd und Michael Shannon im wohl extremsten Liebesfilm des jungen Jahrtausends.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Lasst viele Käfer bei mir sein: William Friedkin gelingt ein klaustrophobisches Kammerstück über paranoide Wahnvorstellungen mit zwei grandiosen Hauptdarstellern.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Friedkins Bühnenadaption basiert auf einer eindrucksvollen Leistung der beiden Protagonisten. Besonders hervorzuheben ist Ashely Judd, der man nicht zugetraut hat, dass eine solch extreme Rolle in ihr schlummert. Der langsame Abstieg der Charaktere in den Wahnsinn hat bei den beiden unterschiedliche Gründe, was den Film multiple Interpretationsansätze gibt. Ein sehr intensives Filmerlebnis.

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Kommentare (26) — Film: Bug


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Frostfeuer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier treffen zwei Menschen aufeinander, die schwer an ihrer Vergangenheit leiden. Während man anfangs noch hofft, die beiden könnten sich gegenseitig aus dem seelischen Abgrund befreien, wird alles nur noch schlimmer und der Cocktail aus nie bewältigten Verlusten und posttraumatischen Ängsten führt zu einem fast schon als befreiend empfundenen Ende.
Wie man hier von schlechten Schauspielern und einer schlechten Geschichte sprechen kann, verstehe ich nicht. Man muss sich natürlich bewusst machen, dass Psychosen wie die im Film gezeigten, tatsächlich exisitieren. Dann wirken die Aktionen vielleicht weniger befremdlich und man erkennt, dass die Schauspieler großartige Arbeit leisten.
Ich habe jedenfalls nicht bereut, den Film gesehen zu haben, obwohl man hier definitiv nicht von Unterhaltung oder Film"genuss" sprechen kann. Auch die Bezeichnung als "Horrorfilm" und "Thriller" ist irreführend und soll wohl ein größeres Publikum ansprechen. Tatsächlich handelt es sich hier um ein reines Psycho-Drama. Wer sich auf die Geschichte einlässt, den wird das Gezeigte sicher nicht kalt lassen - Was bleibt ist ein verstörender Film, an den man sich noch eine Zeit lang erinnern wird.

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ossgewalt

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Bewertung5.0Geht so

Während der ersten Stunde herrscht Langeweile, am Schluss wird es dann doch noch interessant. Leider ist die Handlung zu vorhersehbar um echte Spannung aufkommen zu lassen.

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Die beiden Hauptakteure schenken sich nichts und uns jede Menge Horror.
William Friedkin weiß, wie man die psychischen und auch physischen Schmerzen wie mit einer Daumenschraube anzieht und die Wirkung erhöht wird, wenn ein gewisser Ekelfaktor hinzukommt. Das gelingt ihm mit im Grunde recht einfachen Mitteln. Der Brechreiz ist einkalkuliert. Leider verkommt der Höhepunkt durch endlose Schreierei zu einem fast unverständlichen Info-Austausch. Die konsequent aufgebaute Spannung leidet aber kaum darunter. Die begleitenden Personen erscheinen im Dialog mal auf der Seite der Guten, dann könnten sie aber auch wieder auf der Gegenseite sein. Das ‘Traue-Keinem-Syndrom‘ wird als zusätzlicher Verstärker eingesetzt. Dabei beginnt alles mit der üblichen Story: fieser Ex-Ehemann (Harry Connick jun.) verprügelt seine Frau Agnes und ein Unbekannter (Michael Shannon) hilft ihr aus der Bredouille. Ashley Judd ist prädestiniert für die Rolle der Agnes als gequälte weibliche Kreatur. Das kann sie hier wieder einmal exzellent unter Beweis stellen. Allein durch ihre schauspielerische Leistung gelingt dieser Horror-Schocker, der den Zuschauer zwingt, dabei zu bleiben und mitzuleiden. Denn man sieht meistens nur Agnes und nicht die eingepflanzten Viecher. Da ist das Ende nur eine konsequente Erlösung – für Zuschauer und Darsteller.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

+++Spoilerlastiges Kommentar+++
Das Highlight kann ich in dem Film nicht sehen. Mich wundert das hier manche so viele lobende Worte für den recht durchschnittlichen Paranoia-Streifen finden.
Früh zeichnet sich ab, das es sich bei der männlichen Hauptfigur Peter, um einen gestörten Mann handelt. Nach dem dramenhaften Erzählungsbeginn und die beiden eine gemeinsame Nacht miteinander verbracht haben, kommt der Umbruch als Peter Agnes davon erzählt, das er verfolgt wird. Ab dieser Stelle beginnt das Kammerspiel endlich interessant zu werden (wird auch langsam Zeit).
Nun taucht auch mal der Ex von Agnes auf oder ihre Freundin. Die selbstzerstörerischen Maßnahmen von Peter werden immer extremer. Und das Handeln von Agnes immer unlogischer. Seit wann ist Paranoia derartig ansteckend, das ein beinah Fremder mich derart in den Bann zieht und ich mein Selbstbewusstsein völlig aufgebe?
Das absolut abgefahrenste sind die Erklärungen von Peter, die auch einfach so akzeptiert werden. Fängt schon damit an, das niemand die "blutsaugende Amphibie" hinterfragt. Seiner ersten Meinung nach, handelt es sich bei den komischen Insekten ja darum. Das Agnes nicht mal langsam klar kommt, als er nach den "Eipaketen" in seinem Mundwerk sucht ist auch unglaubwürdig.
Letztendlich komme ich dann doch noch zu einem Lachflash. Agnes ist inzwischen völlig von Peter eingenommen worden und kriegt zum Finale eine geile Spinnerei von Peter serviert, da kann Alfred Tetzlaff noch etwas lernen. Gegipfelt wird das von un-fucking-fassbaren Dialogen. Hier ein Auszug: "Was redest du da? [...] ich war das nicht. Es sei denn, das ich irgendwas weiß von dem ich nicht weiß, das ich's weiß oder etwas habe von dem ich nichts weiß." - "Das ist es. Was weißt du nicht. DENK NACH! Wovon weißt du gar nichts." - "Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht."

Am meisten beeindruckt das Spiel der beiden Hauptdarsteller. Nur erreicht mich die Story so gar nicht. Was man nachts auf Pro 7 halt nicht alles guckt und dafür war's okay.

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uncut123

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Bewertung5.5Geht so

hatte den nicht doll in erinnerung und sollte recht behalten

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ShayaNova

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Bewertung7.0Sehenswert

dieser film zehrt an den nerven und das im positiven sinne, schließlich will man sich ja gruseln. oder nicht? so ganz wusste ich nicht, was mich da erwartet, aber der film wurde mir von einer lieben freundin ans herz gelegt und so war ich ganz in freudiger erwartung. und die wurde übertroffen, denn was erst wie eine romanze status: es ist kompliziert anfängt, artet langsam aber sicher total aus. allerdings hätte ich mir für die weibliche hauptrolle eine andere besetzung gewünscht.

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BattlemasterIZ

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Bewertung5.0Geht so

Schade, habe etwas mehr erwartet :/
Die Handlung und Das Thema finde ich sehr interessant, aber Bug hat mich einfach nicht mitgerissen. Positiv ist das der Film erzählerisch gut anfängt, er kommt zwar nicht recht in Schwung, aber die Dialoge in der Kennenlern-Phase der Hauptdarsteller gefallen da noch ganz gut. Ein Problem was ich nun in der "Achtung! Paranoia ist ansteckend Phase" habe ist, das mich der Film mit den Wahnvorstellungen nicht mitreisst. William Friedkin hat hier seinen authentischen Schwung von früher verloren. Ich habe sogar versucht mich darauf einzulassen, aber das intensive hat mir einfach nicht gefallen und das obwohl die Darstellerischen Leistungen doch abgefahren sehenswert waren.

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AmabaX

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Ich fand den damals ziemlich gut...
muss ich mir mal nochmal angucken hab den noch irgendwo im Regal ^^


mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich glaub, ich hab hab n'en Knall von diesem Film davongetragen ... Bedrohlich tief kreisen Helikopter über einem einsamen Wüsten-Motel. CIA-Agenten dringen in dein Hirn ein. Die Riesen-Käfer-Mutter schickt ihre fleißigen Arbeiter los, damit sie dich von Innen auffressen. Oder ist das alles nur ein lebendiger Fiebertraum, der entfesselte Wahnsinn eines Junkie-Pärchens, das im Mahlstrom hockt und sich mit Verschwörungstheorien, Selbst-Verstümmelung und Abschottung dahinrafft? - Nee, "Bug" ist nicht das, was andere Regisseure für gewöhnlich als gefeierte Rückkehr zu alter Form vorlegen. Kein einfaches Werk, das einhellig aufgenommen und beklatscht werden darf. Aber William Friedkin ist auch nicht jeder andere Filmemacher. Er hat den damaligen Mainstream zu Beginn der 1970er Jahre mit aufgerüttelt, weil er interessante Stoffe interessant umsetzte. Was so mancher hochnäsiger Konsument oder Kritiker als schludrige bis schlampige Machart verdammte, überzeugte andere umso mehr. Weil Friedkin, wie die Figuren seiner besten Filme, ganz tief eintaucht. Mit der Kamera kleben bleibt, wenn er oder sie in manisches Handeln verfällt und jedwede Warnung ignoriert. Und auch abseits der Leinwand spiegelt sich diese Haltung bei William Friedkin wieder. Wie viele Regisseure gibt es denn noch, die, im High Definition-Zeitalter, Studios und Zuschauer mit erhöhtem Film-Korn auf einer Blu Ray, in den Wahnsinn treiben würden? Mit diesem Gedanken im Hinterkopf erscheint es gleich viel sinniger, dass "Bug" kein Film der brieten Akzeptanz geworden ist. Kein altersweiser, gefälliger Garant für Preis-Verleihungen und besonders Verleih-freundlich. Im Gegenteil, nach vielen Jahren in der Versenkung, oder besser gesagt: wenig wahrgenommenen Projekten, stürzt sich Friedkin fast besessen auf die Besessenheit. Kein Wunder, dass es den einen gefallen wird/kann und andere kritisch kotzen und mosern. Wie schon gesagt, ein Film des Konsens ist "Bug" eben nicht. Das beginnt schon damit, dass es welche gibt, die sagen werden: Aber mikkean? In "Bug" geht es gar nicht um Drogen, ist Junkie da nicht der falsche Begriff? Yeah, stimmt. Es gibt aber noch mehr, von dem Suchtgefahr ausgeht. Wahnsinn zum Beispiel oder Paranoia. Davon handelt "Bug", zum einen. Weil Ashley Judd, die kaum wieder zu erkennen ist, hier als Gestrandete im Wüstenkaff, sich hier alsbald einem eindeutig Verrückten an den Hals wirft. Weil Teilzeit-Lesbisch-Sein und Bar-Bedienung keinen Lebensinhalt bieten. Vor allem, wenn man selbst sein eigenes Trauma zu betäuben versucht. Oder in Angst vor dem brutalen Ex-Mann lebt. Krass bis unverständlich wirkt es da, wenn ausgerechnet der vermeintliche Ritter in schimmernder Rüstung selber an der Madness-Batterie geleckt hat. Michael Shannon, gibt, elektrisierend durchgeknallt, das Yin zum Yang der Judd. Und Friedkin entfaltet den gemeinsamen Abstieg in den Abgrund als irres und wirres Kammerspiel. Wechselt sehr spartanisch das Setting, das von der Enge eines Motel-Zimmers dominiert wird. Was aber auch sinnig erscheint, denn mit "Bug" nimmt sich Friedkin ein Stück des Autors Tracy Letts vor. Kaum verwunderlich also, dass der Off-Broadway sich nicht als Glamour-Kino präsentiert. Würde ja auch gar nicht passen. Das hier ist reduziert, nutzt weniger Effekte als vielleicht erwartet. Zeigt weniger, als vielleicht erwartet. Und doch verkeilen sich die beiden Hauptfiguren von "Bug" in ihrer Zwangs-Vorstellung, von der Regierung Insekten transplantiert bekommen zu haben. Kleine fiese Käfer, die ihren Verstand zerstören und nun auch ihre Körper auflösen. Echt wirr, oder? Wäre ja auch weniger was für die großen Bühnen-Bretter. Und erst recht nicht Stoff für einen jeden überzeugenden Streifen. Einen Quasi-Klassiker, ein feines Charakter-Drama. Mit "Bug" führt William Friedkin wiedermal Krieg mit der Zuschauerschaft. Er spaltet die Gemüter, liefert nichts ab, was jeden sofort überzeugen dürfte. Und nichts, das richtig sinnvoll erscheint. Als wäre Wahnsinn etwas zum Kalkulieren und Kategorisieren. Dass ich den Film intensiv und morbide faszinierend finde, muss nicht von jedem verstanden werden. Keiner muss "Bug" lieben. Ich hab mich auch nicht darin verguckt. Aber ich wurde beim ersten Anschauen sofort reingerissen. Jedenfalls gut genug, um sich gleich noch eine Runde zu gönnen. Für einen derartigen Spalter muss ich dem alten Friedkin wirklich Respekt zollen.

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Murphante

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film fing leider viel zu lahm an ... ging dann aber ab der zweiten Hälfte ungefähr, ziemlich spannend und eklig zur Sache ^^ ... völlig unerwartet ... hatte ich auch mir etwas anderes darunter vorgestellt ... Aber was mir hier geboten wurde ... war doch sehr schön insziniert ... gute Schauspieler die zwei Hauptcharaktere ... haben mir gut gefallen und ich war zwischenzeitlich fasziniert aber auch bissl schockiert ... wenn man sich das mal vorstellt =) ohjeee ohjeeee ^^

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Murphante

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Ich hätte auch schwöre können das ich den Film noch nicht gesehen hab ... so am Ende ... kam mir dann doch in Erinnerung das ich mir den schonmal angesehen hab ... ich fand die Schauspieler geil =) wie sie sich reingesteigert haben =) ... ich sag es immer wieder ... die Stimmung macht sehr viel bei der Bewertung mit ... so ist es mir bisher mit "Blade Runner" zum Beispiel ergangen ... den muss ich mir auch nochmal reinziehen ...


horro

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aber unbedingt!


ihre-herrlichkeit

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe etwas ganz anderes erwartet und wurde positiv überrascht.
Erwartet hatte ich einen Horrorfilm, der von Selbstverstümmelung handelt - bekommen habe ich ein sehr außergewöhnliches Psychodrama, welches den Zuschauer ziemlich irritiert hinterlässt, da er keine Ahnung davon hat, was Wahrheit und was Wahn ist.

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Folgendes Review erschien mir nach einigem Nachdenken zu postmodern:

...
Scchhhh...
Dummdadummdadummdadummdadummdadummdadumm...
Bumm! Bumm! Bumm!
BWAAHH!! BWAAHH!!
BUUUUUOOOOOOORRRGGGHHHH!!!

Also schreibe ich noch das hier:
William Friedkins Bug ist ein langsam anschwellendes Kammerspiel, bei dem der Spaß darin besteht, den Charakteren auf ihrem bereits vorbestimmten Weg zuzusehen. Ein Spiel mit Erwartungen und Erfüllungen und Angst. Ziemlich großartig, wenn auch zu Beginn etwas zäh.

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Paranoiakino mit zwei überzeugenden Hauptdarsteller.
William Friedkin´s (Der Exorzist) neuester Film ist ein ruhig erzählter, sich langsam aufbauender Alptraum der wie ein Kammerspiel aufgezogen ist, und im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und beim Zuschauer ein kribbeliges "Etwas" hinterläßt. :)

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Mauxion

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Bewertung3.5Schwach

Meine Fresse, so kann man verarscht werden...

Als ich das Cover sah, dachte ich: „Geil! Käfer, die sich in den Menschen fressen und von innen töten.“ Ich erinnerte mich an eine Akte X-Folge zurück, in der Mulder und Scully diesem Phänomen nachforschten und -jagten. Man, waren das damals coole Effekte. Und eine oder sogar zwei spannende Folgen.

Und „BUG“?! Alles nur Paranoia! Reine Einbildung, dass irgendwelche Käfer sich in den Körper fressen. Hat auch was, denn zum Schluss wird der Film noch richtig spannend, dank der verrückten und gut spielenden Hauptdarstellerin, ABER erst nach ca. einer Stunde! Davor passiert so gut wie gar nichts, der Film plätschert vor sich hin und zeigt private Probleme von Agnes, die von ihrem gewalttätigen Ex Jerry heimgesucht wird und sich zum Schutz den Fremden Peter ins Haus holt, der eben von Warnvorstellungen verfolgt wird.

Finger weg, wenn ihr mordende Käfer sehen wollt, die unter die Haut kriechen. Schaut ihn euch an, wenn ihr Dramen mögt oder Theaterstücke, denn der Film spielt fast die ganze Zeit in einem Motelzimmer! Ich zumindest bin auf das Cover reingefallen und da ich ungerne verarscht werde: 3,5 Punkte! ;) Diese Punkte gehen einzig und allein nur an die Hauptdarstellerin Ashley Judd (im Film: Agnes). Meinen Respekt hierfür! Grandios!

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Tho

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei dieser "Schauspielerei" kann ich nur hoffen, dass der Film als Komödie geacht war.
Als solche überzeugt der Streifen zwar erst ab der hälfte, dann aber richtig.

Wer über Wahnsinn lachen kann ist hier vergleichsweise gut aufgehoben.
P.S. Insektenspray nicht vergessen

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aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Ist aber widerum passend zu Friedkin, der ein paar große, einige kontroverse und einige sehr schlechte Filme gemacht hat. French Connection und Leben und sterben in L.A. gehören immer noch zu meinen Lieblingsfilmen. Bug gehört für mich definitv nicht in diese Kategorie. Der Film ist sehr intensiv und verstörend und ich kann mir vorstellen, dass jemand, der diese Art von kammspielartigen Psychogramm mag, diesen Film lieben wird.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

I AM THE SUPER-MOTHER-BUG!!!
4/5

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Sandy*91

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Bewertung0.0Hassfilm

Einfach nur schrecklich.. Schlechte Schaupieler und eine noch schlechtere Geschichte = Bug

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horro

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Bewertung4.5Uninteressant

Ziemlich mittelmässiger und überaus deprimierender Psycho-Streifen. Der Film kann sich eindeutig nicht entscheiden, ob er nun eine Whitetrash-Lowlife-Tragödie oder ein Psycho-Mystery-Thriller sein will. Ashley Judd spielt zwar exzellent und erinnert dabei an Charleze Theron in "Monster", aber so richtig nimmt man ihr diese Rolle trotzdem nicht ab. Ansatzweise wird gezeigt, weshalb sich Frauen, die immer wieder an die übelsten der Männer geraten, nicht aus diesem Teufelskreis lösen können. Diese Geschichte hier nimmt allerdings eine Dynamik an, die man nicht richtig ernst nehmen kann und auch leider weder spannend noch sonstwie beeindruckend ist.

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horro

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Besser Bug auf DVD, als Bug im Computer! :D


patcharisma

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Cool, xD!


Nerwus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem ich den Trailer gesehen habe, bin ich mit hoher Erwartung an den Film ran gegangen, jedoch überkam mich die ersten fast 60 Minuten pure Langeweile und Desinteresse. Dann jedoch rollt der Film richtig auf. Sehr gute schauspielerische Leistung sowohl seitens Ashley Judd als auch Michael Shannons. Großartig dargestellt, was für eine Macht ein kranker, jedoch charakterstarker Mensch auf einen labil schwaches Gegenüber haben kann. Wie stark man die Psyche und Wahrnehmung eines Menschen manipulieren kann. Eine schwere Kost, die nicht direkt nach dem Film verdaut und vergessen wird, sondern noch mehrere Tage einen beschäftigt und sogar Juckreiz verursacht.

Ein Film mit Käfern, über Käfer ohne dass auch nur ein Käfer zu sehen ist.

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stuforcedyou

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beginnt "Bug" noch behäbig, sogar etwas zu still und schablonenhaft so entwickelt sich der Film immer mehr zu einem reinrassigen Alptraum aus menschlicher Abhängigkeit, Phobie und Paranoia. Dazu nutzt der Film geschickt die Akustik und die Darsteller. Michael Shannon als Peter Evans ist eine darstellerische Wucht die seines gleichen sucht und auch Ashley Judd liefert eine tolle Leistung ab. Leider leidet der Film an der deutschen Synchronisation, denn während Peter auch im deutschen hervorragend den Wahn herüberbringt, klingt die deutsche Stimme von Ashley Judd wie eine mittelprächtige Soap-Darstellerin. Insgesamt ist "Bug" ein wagemutiger Film, weil er der Paranoia viel Raum lässt, die fast nicht vorhandene Wahrheit wird nur angekratzt, so kann man besser versuchen in die Welt von Peter und Agnes einzutauchen, auch wenn man nicht länger als 97 Minuten darin verharren sollte, denn diese Welt ist ein Alptraum aus Abhängigkeit und Angst.

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stuforcedyou

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Uh-ha, nee, keine Ahnung. Ich muss auch zugeben dass jetzt, über 2 Jahre nach der Sichtung, nicht mehr so viel übrig ist von "Bug" in meinem Gedächtnis (ja, ja, das Alter). Aber das was ich sich noch an meinen Erinnerungssytem festkrallt meint, dass es eine Wahnvorstellung gewesen ist.


ihre-herrlichkeit

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Hm...hm...



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