Cindy liebt mich nicht

Cindy liebt mich nicht (2010), DE
Laufzeit 92 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 10.06.2010

3.9 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.1 Community
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von Hannah Schweier, mit Clemens Schick und Peter Weiss

Zwei Männer um die 30 und grundverschieden: Franz, Barkeeper im “Cindy liebt mich nicht”, und David, Referendar bei der Staatsanwaltschaft, haben beide gleichzeitig eine Liebesgeschichte mit einer jungen Frau, ohne von dieser Dreiecksbeziehung zu wissen. Maria ist eine besondere Frau, die jedem genau das gibt, was er zu brauchen scheint, und doch ganz in ihrer eigenen Welt lebt. Als sie mit einem Mal verschwindet, treffen die beiden Männer aufeinander. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Maria.

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Kritiken (4) — Film: Cindy liebt mich nicht

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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3.0Schwach

Die dreißigjährige Hannah Schweier schrieb und inszenierte den Film für „ZDF - Das kleine Fernsehspiel, was dem einst herausragend mutigen und nun immer langweiliger werdenden Format nicht zur Ehre gereicht. Das ganze, höchstens akzeptabel gespielte Projekt erweist sich ebenso als Verschwendung wie die paar auffallenden aber nichtssagenden Kranfahrten.

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Ronja Dittrich: br-online Ronja Dittrich: br-online

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6.5Ganz gut

Handwerklich ist "Cindy liebt mich nicht" nicht ganz rund: Die Dialoge klingen oft hölzern, die Handlung kommt nur schleppend in Gang und wirkt bisweilen konstruiert. Doch das langsame Erzähltempo gibt den beiden ungleichen Protagonisten Zeit, sich glaubwürdig mit einer Abfolge absurder Begegnungen und Erkenntnisse auseinanderzusetzen. Im Zusammenspiel der beiden Darsteller Clemens Schick und Peter Weiss erreicht die Romanverfilmung eine leise Authentizität und lakonische Balance. Wer nun die titelgebende Cindy ist? Das ist wieder eine andere Geschichte.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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3.0Schwach

Ihr entwicklungsbedürftiges Potenzial, das der großen Werbeagentur Scholz & Friends 2008 immerhin ein Stipendium wert war, beschränkt sich auf angestrengt surreale Ideen, wenn sie ihre blassen Helden in der Nervenklinik mit einem rothaarigen, übergewichtigen und diabolisch grinsenden Pfleger konfrontiert, der aus einem David-Lynch-Film entlaufen sein könnte. Ohnehin fehlt ihrem Kinodebüt die persönliche Handschrift, und so lässt das scheinbar auf dem Reißbrett entworfene Ergebnis den Eindruck eines seltsam unverdichteten Probestücks zurück.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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3.0Schwach

Maria (Anne Schäfer) mag es gern abwechslungsreich! Darum ist sie sowohl mit dem Barkeeper Franz (Clemens Schick) als auch mit David (Peter Weiss), seines Zeichens Referendar bei der örtlichen Staatsanwaltschaft, zusammen. Natürlich wissen beide Männer nichts vom jeweils anderen. Dies ändert sich, als Maria plötzlich verschwindet. Bei ihren Nachforschungen treffen ihre so ungleichen Liebhaber aufeinander und beschließen, von nun an gemeinsam nach ihrer verschwundenen Liebe zu suchen.
Auf der diesjährigen Berlinale lief „Cindy liebt mich nicht“, der so heißt wie die Bar, in der Franz hinter dem Tresen arbeitet, in der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Dort passt das Langfilmdebüt von Hannah Schweier noch am ehesten hin, spiegelt jedoch zugleich das in diesem Jahr miserable Niveau dieser Nebensektion des Festivals wider. Die entwickelt sich immer mehr zu einem reinen Schaufenster für die Abschlussfilme von Hochschulabsolventen, verliert dabei jedoch die Kinoqualität der Werke aus dem Blick.
Dies gilt auch für Schweiers Roadmovie, das nie richtig in Gang kommt und sich immer mehr zu einer inhaltsleeren Selbstbespiegelung der beiden männlichen Protagonisten steigert, sodass man schnell das Interesse an Marias Schicksal verliert, die gerne bleiben kann, wo der Pfeffer wächst. Als knackiger Kurzfilm hätte die ungelenk erzählte Romanverfilmung mit ihren hölzern und aufgesetzt wirkenden Dialogen noch funktioniert, über die Dauer von 90 Minuten fällt es einem jedoch sehr schwer, diesem Männerfilm irgendeine Art von Liebe entgegenzubringen.

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Kommentare (2) — Film: Cindy liebt mich nicht

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Sigmund

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wenn man sich hierzulande ab und zu auf Filmfestivals herumtreibt, kann man feststellen dass es eine ganze Reihe von deutschen Filmen gibt, die alles andere als übel sind. Dieser hier gehört nicht dazu.
Gefühlte acht Stunden lang reiht die lose Liebesrevue Ausdrucksloses an Beliebiges, und auch der charismatische Clemens Schick, dem man normalerweise selbst beim Warten auf den Bus gerne zuschaut, bleibt erstaunlich blass. Was ist eigentlich mit dem Kleinen Fernsehspiel passiert, wo es bis vor einiger Zeit doch immer mal wieder was Interessantes zu entdecken gab?

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ovgucker

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Bewertung3.0Schwach

bei uns im wilden westen hätte man solche drehbuchschreiber früher geteert und gefedert. die dialoge sind hölzern und konstruiert bis zur unfreiwilligen komik - hier ist fremdschämen angesagt.

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