Das merkwürdige Kätzchen

Das merkwürdige Kätzchen (2013), DE Laufzeit 72 Minuten, Drama

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von Ramon Zürcher, mit Jenny Schily und Anjorka Strechel

Ramon Zürchers Film Das merkwürdige Kätzchen zeigt uns den ganz normalen familiären Alltagsreigen einer Familie inklusive Katze und Hund. Am 11. Februar 2013 feierte der Film Weltpremiere auf der Berlinale.

Ein Samstag im Herbst: Karin und Simon sind Geschwister. Sie besuchen ihre Eltern und die kleine Schwester Clara. Abends ist ein Essen mit Verwandten geplant. Doch vorher wird noch die Waschmaschine repariert, am Küchentisch gesessen, ein Experiment mit Orangenschalen durchgeführt, von Lungenflügeln erzählt und ein mutwillig abgerissener Knopf wieder angenäht.

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Kritiken (2) — Film: Das merkwürdige Kätzchen

Monsieur Hulot: www.eskalierende-traeume.de

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9.0Herausragend

"Das merkwürdge Kätzchen" war für viele Filmkritiker die Entdeckung der Berlinale 2013 und das zurecht. Ein unglaublich schöner, origineller und vor allem poetischer Blick auf den Alltag einer Berliner Familie. Was sonst in Filmen nebensächlich bleibt wird hier ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, man wird an die Hand genommen und bekommt gezeigt, wie schön die vielen Kleinigkeiten des Alltags sind. Der Film fühlt sich ein bisschen an, als wäre man wieder Kind und die Kinder haben hier auch mindestens ebenso viel Präsenz wie die Erwachsenen und ebenso die Tiere, wie das titelgebende Kätzchen und sogar Gegenstände werden in ihrer buchstäblichen Merk-Würdigkeit gezeigt. Der Film spielt zudem gekonnt mit den Eigentümlichkeiten der Sprache und dem Zusammenspiel von Bildausschnitt und Dialogen und Geräuschen aus dem Off. Und all das passiert auf eine gänzlich, sehr häufig lustige und angenehme Weise. Ein Film der einfach glücklich macht (nicht zu verwechseln mit einem "Feel-Good-Movie"). Für mich ist Ramon Zürcher, der beim Q&A ebenso grunsympathisch wie sein Film wirkte, nichts weniger als die neue Hoffnung des deutschen Kinos.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

[...] „Das merkwürdige Kätzchen“ erzählt nichts außergewöhnliches. Er fühlt sich dafür ganz anders an. Die alltäglichen Familienszenen erreichen eine schwerelose Aura. Die konnotative Aufladung der Requisiten und Haustiere erzeugt gar einen surrealen Sog. [...]

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