Das Wunder von Bern
DE 2003
- Genre
- Sportfilm, Drama
- Inhalt
Film über das "Wunder von Bern", den WM Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die haushoch favorisierten Ungarn. Am bekanntesten dürfte dieses Ereignis durch den Radiokommentar von Herbert Zimmermann, den die meisten wohl noch im Ohr haben dürften.
- Cast
- Louis Klamroth, Kai Schäfer, Jo Stock, Andreas Barth, Simon Verhoeven, Sylvester Peznea, Jan Holland — Mehr
- Regisseure
- Sönke Wortmann
- Autoren
- Rochus Hahn, Sönke Wortmann
- Laufzeit
- 117 Minuten
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Geht so 5.4
Der Film Das Wunder von Bern wurde von 32 Kritikern bewertet.
Matthias Lubanski (Louis Klamroth) ist 11 Jahre alt und der jüngste Sohn einer Essener Bergarbeiterfamilie. Der Vater ist 1954 noch immer in Kriegsgefangenschaft und so muss seine Mutter die Familie alleine durchbringen. Doch Matthias erlebt dennoch eine zufriedene Kindheit und hat in Essens Stürmer-Star Helmut Rahn (Sascha Göpel) einen Ersatzvater gefunden. Nichts ist wichtiger im Leben von Matthias als die Ligaspiele von Rot-Weiss Essen, der Mannschaft vom „Boss“.
Doch dann bringen 2 Ereignisse Matthias Leben ordentlich durcheinander: Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft und sein Vater (Peter Lohmeyer) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Fortan sieht sich Familie Lubanski mit einem gestrengen Vater konfrontiert, der sich traumatisiert in eine Familie und Gesellschaft einfinden soll, die er nicht mehr kennt.
Doch mit dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Weltmeisterschafts-Finale erwacht Deutschland aus se… — Mehr
Matthias Lubanski (Louis Klamroth) ist 11 Jahre alt und der jüngste Sohn einer Essener Bergarbeiterfamilie. Der Vater ist 1954 noch immer in Kriegsgefangenschaft und so muss seine Mutter die Familie alleine durchbringen. Doch Matthias erlebt dennoch eine zufriedene Kindheit und hat in Essens Stürmer-Star Helmut Rahn (Sascha Göpel) einen Ersatzvater gefunden. Nichts ist wichtiger im Leben von Matthias als die Ligaspiele von Rot-Weiss Essen, der Mannschaft vom „Boss“.
Doch dann bringen 2 Ereignisse Matthias Leben ordentlich durcheinander: Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft und sein Vater (Peter Lohmeyer) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück.
Fortan sieht sich Familie Lubanski mit einem gestrengen Vater konfrontiert, der sich traumatisiert in eine Familie und Gesellschaft einfinden soll, die er nicht mehr kennt.
Doch mit dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Weltmeisterschafts-Finale erwacht Deutschland aus seiner Nachkriegs-Lethargie und auch Vater und Sohn kommen sich über das Medium „Fußball“ langsam näher.
„Das Wunder von Bern“ ist eine gelungener Mix aus Familiendrama, Sportfilm und einem Gesellschaftsporträt des Nachkriegs-Deutschland, der bei den Filmfestspielen von Locarno völlig berechtigt den Publikumspreis sowie tosenden Applaus erntete.
Sönke Wortmann liefert hier nach meiner Meinung sein stimmigstes Filmprojekt überhaupt ab. Die Tatsache, dass Vater und Sohn Lubanski auch im wirklichen Leben Vater und Sohn sind, macht die Darstellung dieser Beziehung intensiv und glaubhaft, ohne die schauspielerische Leistung dadurch zu schwächen. Der Höhepunkt im Berner Wankdorf-Stadion, das komplett digital neu erschaffen wurde, macht seinem Namen sowohl als Fußballfilm als auch als Familiengeschichte alle Ehre. Lediglich die väterlichen Krokodilstränen am Ende des Films wirken etwas arg pathetisch. Aber was soll`s. Deutschland ist Weltmeister und der Familiensegen wieder hergestellt. Da kann auch schon mal der stärkste ehemalige Wehrmachts-Soldat einen kleinen Anflug von „unmännlicher Schwäche“ zeigen.
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Von verlorenen Vätern und Söhnen soll "Das Wunder von Bern" handeln, und damit die Schwierigkeiten der Deutschen benennen, sich zu ihrem neuen Staat zu verhalten. Wortmanns oberflächliche Inszenierung und das all-inclusive-Drehbuch produzieren aber lediglich plumpe Analogien.
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Kommentare — Geht so 5.9
Der Film Das Wunder von Bern wurde von 2669 Mitgliedern bewertet.
guggenheim 2009/10/26 10:46:09
Das Spiel war ein Meilenstein, der Film nicht. Toderinnert!
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Chrisetoph 2009/06/05 23:51:55
Der Fußball tritt leider sehr in den Hintergrund, im Vordergrund steht die kitschige und aufgesetzte Familiengeschichte, deren Vorhersehbarkeit einfach nur langweilig ist. Wenige Glanzmomente, vor allem auf dem Fußballplatz, reißen nichts raus. „Das Wunder von Bern“ ist weder ein geeignetes Zeitdokument, da es nicht mehr über die deutsche Nachkriegsgeschichte aussagt als jeder wikipedia-Artikel, noch ein guter Fußballfilm. Am Ende ist es doch nur der missglückte Versuch, jeden zufrieden zu stellen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mawazh 2009/05/14 01:04:09
Nette Vater und Sohn Geschichte auf dem Hintergrund der Nachkriegszeit und des überaschenden WM-Titel für Deutschland.
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Der Film Das Wunder von Bern gehört zum Genre Sportfilm, Drama. Regie führte Sönke Wortmann.
(T)raumschiff Surprise - Periode 1

[...]Ein Sport-Epos ohne Sport also, das sich obendrein als rührseliger Familienfilm versteht und das Kriegsversehrten-Trauma ungeheuer kitschig in Wohlgefallen auflöst. Wohl auch aufgrund der dürftigen Psychologisierung kann Peter Lohmeyer in der schwierigsten Rolle kaum überzeugen. Auch dem neu erwachten Patriotismus wird keine Aufmerksamkeit geschenkt und hier vergibt der Film seine letzte Chance, zumindest auf politischer Ebene zu überzeugen und die gezeigten Problematiken in moderne Fragen umzuformulieren. All diese frappierenden Unzulänglichkeiten, die für einen enorm lieblosen Anstrich sorgen, können auch nicht durch historisch akkurate Details vergessen gemacht werden.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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