Der englische Patient

The english patient (1996), US
Laufzeit 155 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.02.1997

6.1 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
2350 Bewertungen
33 Kommentare
Der englische Patient - Bild 5358877
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von Anthony Minghella, mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche

Italien während des Zweiten Weltkriegs: In einem verlassenen Kloster pflegt die Schwester Hana den ungarischen Grafen Almásy, der mit seinem Flugzeug von den Nazis abgeschossen wurde und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist. Ganz allmählich beginnt sich Almásy an seine tragische Romanze mit der verheirateten Katharine zu erinnern.

Anthony Minghellas Romanadaption wurde überraschend zu einem Welterfolg: Bei der Oscarverleihung wurde er insgesamt in zwölf Kategorien nominiert und letztendlich neun Mal ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den Oscar als Bester Film und für die Beste Regie. Juliette Binoche wurde als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

HandlungHana und der englische PatientKurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es für die kanadische Lazarett-Krankenschwester Hana (Juliette Binoche) nicht mehr viel zu verlieren: Ihr Verlobter ist gerade an der Front gefallen und auch ihre beste Freundin und Kollegin Mary (Torri Higginson) stirbt, als ihr Jeep auf eine Mine fährt.
Hana ist erschöpft von den psychischen und physischen Verletzungen, die der Krieg den Menschen zufügt. Als ein schwer verwundeter Verletzter aus dem Wrack eines britischen Flugzeugs geborgen wird, ist es ihr daher nur recht, den Konvoi nach Florenz zu verlassen, um den transportunfähigen Mann in einem verlassenen Kloster in der Nähe bis zu seinem Tod zu pflegen.

Der “englische Patient” hat sich bei dem Absturz schwere innere und äußere Verletzungen zugezogen. Seine Haut ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Zudem kann er sich an seine Vergangenheit nicht mehr erinnern. Erst nach und nach helfen ihm Morphiumspritzen und die umfangreichen Skizzen und Notizen in seinem Buch von Herodot dabei, die Geschehnisse der letzten Monate zu rekapitulieren.

Die KlosterruineDie Zweisamkeit der beiden wird jedoch gestört, als sich zwei weitere Menschen in das abgeschiedene Kloster verirren: Nachdem zunächst Caravaggio (Willem Dafoe) auftaucht,…


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Kritiken (1) — Film: Der englische Patient

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Die Verfilmung von «The English Patient» entschlüsselt die Kontraste zwischen Helligkeit und Dunkelheit auf der Bildebene und fesselt durch die ebenso glühende wie verzweifelte Sinnlichkeit.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (32) — Film: Der englische Patient

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Andy Dufresne

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Bewertung6.5Ganz gut

O.k. ,ist wohl nicht wirklich einer der MP-Community Lieblingsfilme...
Ich weiß noch,als der Film 1997 9 Oscars abräumte und von überall her gesagt wurde: Die Weinsteins haben die Academy bestochen,der Film sei scheiße und komplett überbewertet.
Bis Gestern Abend hab ich mich um den Film rumgedrückt und ich muss sagen:Ganz klar überbewertet und trotzdem ganz klar ein besonderer Film!
9 Oscars sind ein (schlechter) Witz,unbestritten,den Film aber (ausschließlich) in den Dreck zu ziehen ist ein ebensolcher Witz.
Er hat absolute Top-Schauspieler,eine verschlungene,sich auf mehreren Zeit-Ebenen gaaaaaanz langsam entwickelnde Liebesgeschichte,eine epochale Optik und einen sehr gelungenen Soundtrack.
Ich kann gut nachvollziehen das Viele mit der Langsamkeit ein Problem haben,manche Filme werden allerdings gerade durch ihre "Schneckengeschwindigkeit" zu Kinoperlen,zu etwas Besonderem.

Eine Perle ist der Film nicht,etwas Besonderes aber in jedem Fall.
Wie gesagt,überbewertet,leicht zu hassen weil so unzugänglich,und langatmig,aber genauso:Schöner und hochwertiger und nicht auf Effekte abzielender,sehr komplexer,epischer Film der den Komplettveriss absolut nicht verdient hat!

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

ihre-herrlichkeit

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DU kommst immer wieder damit an! xD


Andy Dufresne

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WIR kommen immer wieder damit an ! (mit so einigem was ich hier als toll oder total toll würdige, liefere ich aber auch saugute Steilvorlagen,das ist mir schon bewusst...;D)


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Es gibt zwar tolle Landschaftsaufnahmen zu bestaunen und maskenbildnerisch wurde auch ganze Arbeit geleistet, aber die Geschichte, die grundsätzlich gewiss nicht uninteressant ist, ist für meinen Geschmack viel zu dröge erzählt. Am schwersten wiegt jedoch, dass mir fast jeglicher Zugang zu den Personen fehlt, was bei einem Drama geradezu unverzeihlich ist!

Die überzogene Oscar-Flut ist für mich somit auch in keinster Weise nachvollziehbar - NEUN goldene Trophäen!!! Unfassbar!!!

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Sigrun

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Bewertung1.5Ärgerlich

Einer der schlechtesten Filme, die ich je im Kino gesehen habe. Grund: Da wurde alles, wirklich alles falsch gemacht. Für einen Hassfilm reicht es allerdings nicht, denn dafür hätte ich - außer dass ich mich komplett veräppelt fühlte - Emotionen entwickeln müssen. Stattdessen habe ich mir während des Schauens öfter vorgestellt, wie nach dieser oder jener Szene die jeweilige (imaginäre) Drehbuchseite umgeblättert wurde *raschel* *raschel* *raschel*- war sehr meditativ und hat mich das Ganze überstehen lassen.

P.S. Da es einer der ersten Filme war, die ich mit nasenschleuder sah, konnte ich auch nicht einfach gehen. Wir haben sehr gelacht, als wir später feststellten, dass wir exakt dassselbe von diesem *raschel*-Film (seither ein geflügeltes^^ Wort) hielten :)

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Sigmund

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Sehr schön ^^


Baumkopf Holzfaust

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was denn? wie kannst du es nur wagen, den Lieblingsfilm meiner Medien-Profs nicht gut zu finden? meine meinung:

Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!


Chrusuchopf

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Bewertung9.5Herausragend

Ein subtiles, emotionales und poetisches Werk. Die Vergänglichkeit des Lebens in 155 Minuten Film.

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agynessa

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Bewertung7.0Sehenswert

Traurig und langatmig. Nichts für Actionfreunde, aber für Leute mit Verstand und Grips im Kopf.

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Mark2000

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine deutlich zu lang geratene Romanze, die wesentlich kürzer erzählt werden könnte.
Schade mir hätte der Film mit etwas weniger Liebes-blabla, aber dafür mit mehr Abenteuergeschichten besser gefallen. Die Landschaftsaufnahmen und die Afrikareise des Grafen hätten mehr interessante Aspekte gehabt und sollten eher im Mittelpunkt stehen.
Fazit: Guter Ansatz aber leider nicht auf den Punkt gebracht. So ist er nicht wirklich spannend und 9 Oscars sind eindeutig zu viel des Guten.

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Muhnie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich schöner Film, spannende Geschichte. Meiner Meinung nach nur etwas zu lang gezogen.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung2.0Ärgerlich

Selten bei einem Film so gelangweilt gewesen. Das grenzt an Körperverletzung.

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ihre-herrlichkeit

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Hast du es dir zur Lebensaufgabe gemacht, mich hier zu beschäftigen? ^^
Muss ich erklären, warum ich es langweilig finde, Gras beim Wachsen zuzusehen? Der Film zieht sich, die Story ist öde und kitschig und bot mir keinerlei Spannungsmomente. Reicht dir das als Argumentation?


doctorgonzo

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Du hast nur meine Aufmerksamkeit gefesselt. Ich fand Deinen Aufruf bei "Der Pferdeflüsterer" so beglückend. Und jüngst Deine unterhaltsame Abrechnung mit meiner ironischen Hommage an Barney Stinson, die war auch schön.
Und ja, das ist erklärungsmäßig zumindest ein Anfang. Ich war mir sicher, dass Du, angesichts Deiner Wortwahl mehr auf der Pfanne hast, alsdiese kurzen Fragmente einer Filmkritik und ich hatte offenbar Recht.


Valor2002

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Bewertung4.0Uninteressant

Verdammt, hab ich mich bei dem Film gelangweilt. Ich werde nie verstehen warum die Formel Liebe + schwere Umstände = Oscar gilt. Einfach nur lächerliche, wie sowas einen Oscar bekommen kann.

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dAJaro

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Deine Oscar-Formel ist leider falsch.
Die richtige Formel lautet: Wenn man nicht fünfmal in Folge aus einem Kartendeck die Karo-Zehn zieht, gewinnt der englischsprachige Film, der die längste Spielzeit jenseits der 2-Stunden-Marke hat.
Bei einem Gleichstand gewinnt der Film, der das exotischste Szenario, das noch nicht in einem Oscarsieger gezeigt wurde, besitzt und/oder Ungerechtigkeiten der Vergangenheit thematisiert.
In den 70ern wurde unbemerkt das Kartendeck mit einem Stapel Karo-Zehn-Karten ausgetauscht. Nach knapp zehn Jahren flog dieser Schwindel auf und konnte erst im vergangenen Jahrzehnt sporadisch wieder eingesetzt werden.


ihre-herrlichkeit

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Haha sehr gut!


Sigmund

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Bewertung1.5Ärgerlich

Vielleicht der schlechteste Film, der jemals den Oscar für den besten Film gewann.
Die subtextlos triviale Liebesgeschichte, unterfüttert mit visuellen Schleierkleider-, Sahara- und Toscana-Klischees, schafft es zu keinem Zeitpunkt über mittleres Groschenheftniveau hinaus; die Dialoge sind dramaturgisch so uninteressant, dass es kaum möglich ist genug Konzentration aufzubringen um ihnen überhaupt zu folgen; das Figurenensemble ist beliebig zusammengewürfelt und zielt vor allem auf platte Rühreffekte, die schneller wieder verpuffen als einem die klebrige Musik in den Ohren bleibt. Pilcher mit Hollywood-Budget.
Schade auch: Mit ein bisschen mehr Mut für die "kleineren" Filme hätte man im selben Jahr den meisterlichen FARGO auszeichnen können...

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Sigmund

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und eines noch: Filme mit Überlänge brauchen dafür einen verdammt guten Grund. Alles andere ist einfach nur Zeitverschwendung...


willy50

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Alles für den Patienten: Einschlafen erhöht die Rekonvaleszenz und zu diesem Honig fehlt nur noch ein Glas Milch. Gute Besserung !


alanger

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Bewertung2.0Ärgerlich

wie sind sie damals alle in kino gerannt und waren der meinug etwas ganz großem teilzuhaben.
nein es geht nicht um inception, einem ähnlich aufgeblasenem wenig, es geht um den englische patienten.

patient tot (stink schon), operation misslungen.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

alanger

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nö, titanic ist auch weiterhin zeitlos, der patient weiter schlechtriechend und tot.


kahaujiko

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ich finde titanic und den patienten grauenhaft hollywood at its cheapest


doctorgonzo

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Bewertung5.5Geht so

Lessings `Nathan der Weise´ läßt grüßen, Geschichten in einer Geschichte. Eine tolle Erzählstruktur, Charaktere, die hinsichtlich der Tiefe ihrer Anlage ihresgleichen suchen und zu allem Überfluss auch noch nahezu gigantisch verkörpert werden, ganz egal ob es die aufopfernde Krankenschwester ist, für deren Darstellung Mademoiselle Binoche auch einen Oscar bekam, der gebrochene Held, dem Dafoe so intensiv Leben einhaucht, die von Fiennes gespielte Titelfigur und einfach der ganze Rollenkosmos, das ist unbestreitbar große Kunst.
Yareds Score ist mit dem Oscar vielleicht eine Idee zu hoch gelobt, Williams´ "Sleepers" war da schon intensiver, außerdem gefielen mir Yareds spätere Arbeiten wie "Der talentierte Mr. Ripley" besser, trotzdem ist auch dieser hier rundum gelungen.
Und trotzdem:
Es ist mitunter interessanter, das Flusensieb der Waschmaschine zu reinigen oder die im Film wehenden Sandkörner zu zählen.
Erzählstruktur, der harmonisch-unharmonische Wechsel zwischen Vergangenheit und Jetzt, tolle Perspektiven, gelungene Kulissen, sowie die insgesamt schöne Staffage und die überragenden Darstellungen einerseits, andererseits der völlige Mangel an wirklich emotionaler Spannung in dieser, insgesamt betrachtet, marktschreierisch melodramatischen Geschichte eines Ehebruchs, die, vermengt mit einigen Randnotizen, so wirkt, als sei eben halt so nebenbei mal Krieg gewesen.
Ein wenig wie Rosamunde Pilcher trifft Lessing und Alistair MacLean.
Das ist dann leider doch etwas zu wenig für einen Film mit den Ansprüchen, ein Meisterwerk zu sein.
Dass der Film aufgrund der Wirkung seiner Darsteller den Oscar abstaubt, mag ich noch verstehen, aber Regie und Drehbuch? Abgesehen von seiner Strukturierung unterscheidet sich das Drehbuch kaum vom Herzschmerzbrei, den man auf allen Sendern nachgeworfen bekommt.
Schade.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Möchte ein großes Filmepos voller Dramatik und Gefühle sein, kommt jedoch nicht wesentlich über den Durchschnitt hinaus. Dann doch lieber die Epen des David Lean ein weiteres Mal genießen. Wer allerdings Langeweile in Vollendung etwas abgewinnen kann, dem sei dieses in großes Bildern schwelgende Werk empfohlen.

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annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der englische Patient gefiel mir damals sehr gut; ich musste wohl auch ein paar Mal weinen, weil er mich so berührt hat. Gestern abend sah ich ihn dann nochmal - und konnte irgendwie nicht mehr so viel mit dem Film anfangen. Natürlich hat er erstklassige Darsteller und eine gute Story, aber diese Langatmigkeit nervt! Wie oft muss man bitte zwischen Vergangenem und Gegenwart schwenken, vor allem, zumal in der Gegenwart nichts passiert! Der englische Patient ist sicherlich ein gutes Drama, wie gesagt. Gut gespielt, solide inszeniert. Aber der Zuschauer benötigt wirklich ein wenig Geduld, um sich den Film in voller Länge anzutun.

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paeko

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Bewertung6.5Ganz gut

ordentlicher film ... aber die spannung hat ein wenig gefehlt ...

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james71

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

in meiner ewigen-besten-liste die nr.4

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paeko

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und was sind nummer 1 2 3 wenn ich fragen darf ? :)


guggenheim

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wer es mag, bitte. Ich krieg da das große Grauen. Extrem langweilig. Sowas wird wahrscheinlich mit dem Begriff "Frauenfilm" bezeichnet.

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Pelle

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Bewertung7.5Sehenswert

Aufgrund der vielen negativen Kommentare hier war ich erst etwas abgeschreckt... Doch wurde mit einem sehr schönen Film überrascht.

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Thomas479

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss zugeben: als ich den Film das erste Mal sah, habe ich ihn nicht so wirklich verstanden. Irgendwo zwischen den Zeitebenen hatte ich den roten Faden verloren. Beim zweiten Mal wurde ich dann "Fan" von dem Film.

Man muss schon Geduld mitbringen und braucht gerade im Kino Sitzfleisch. Es ist ein Film, der sich viel Zeit lässt und bei dem manche Szene einem überflüssig erscheinen mag. Am Ende aber fügt sich alles, wie einzelne Teilchen in einem Puzzle, zusammen und ergibt ein Gesamtbild. Es war sicher auch nicht einfach, die komplexe Geschichte leinwandtauglich umzusetzen. Es ist kein Popcorn-Kino geworden, auch keine Hollywoodtauglische Lovestory. Darin liegt das Probelm des Films. Er lässt sich in keine Schublade stecken. Normalerweise wäre so ein Film auch nur in den kleinen Lichtspielhäusern gelaufen. Durch die vielen Oscar-Nominierungen hat er es dann auch in die großen Kinos geschafft. Und hat viele Kinogänger entäuscht oder irritiert. Weil man sich hier nicht berieseln lassen kann. Das Werk hat seine eigenen Regeln.

Filmfreunde kommen voll auf ihr Kosten. Eine dramatische Story wurde mit sensationellen Bildern umgesetzt. Eine der schönsten Szenen spielt nicht in der Wüste, sondern in einer Kirche in der Toskana. Das Ende wirkt lange nach. Die Schauspieler tragen ihren Teil dazu bei, allen voran Ralph Fiennes. Ich weiß gar nicht, wie oft ich den Film bisher sah. Langweilig ist mir noch nicht geworden. Es gibt immer wieder was neues zu entdecken.

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Tschoeni

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Bewertung0.0Hassfilm

Aua! Ich habe wirklich körperliche Schmerzen empfunden. Spätestens nach 35 Minuten habe ich nur noch darauf gehofft, dass das verdammte Flugzeug endlich abstürzt.

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