Der gewisse Kniff
The Knack ...and How to Get It (1965), GB Laufzeit 82 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 10.08.1965
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3 Kommentare
Keine
mit Ray Brooks und Michael Crawford
Der verklemmte Lehrer Colin beobachtet mit Neid und Bewunderung seinen Mieter und Freund Tolen. Der aufdringliche Playboy stürzt sich von einer Liebesaffäre in die nächste. Colin bittet ihn schließlich um Nachhilfe in Sachen Flirterei. Tolen rät ihm erst einmal zur Beschaffung des wichtigsten Requisits – eines großen Bettes. Colin und sein Mitbewohner, der Maler Tom, finden auf dem Schrottplatz ein entsprechendes Metallgestell. Als sie es mühsam nach Hause rollen, begegnen sie der naiven Provinzschönheit Nancy, die auf der Suche nach dem Verein christlicher junger Mädchen ist. Nancy schließt sich dem Duo auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch die Straßen Londons an. Sie zieht in Colins Haus ein und verfällt prompt Tolens provozierendem Liebeswerben. Frustriert heften sich Colin und Tom an die Fersen des Frauenhelden und geraten dabei in etliche komische Situationen. Nancy spürt indes, dass hinter Tolens großen Sprüchen nicht viel steckt. Sie dreht kurz entschlossen den Spieß um und bringt Tolen mitsamt seinen beiden Freunden in eine pikante Situation.
Cast & Crew
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Ray Brooks
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Michael Crawford
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Donal Donnelly
Schauspieler
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Charles Wood
- Genre
- Komödie

















Kommentare (3) — Film: Der gewisse Kniff
Kommentar schreiben8martin 2010/08/06 11:55:08
Kommentar löschenEs ist nicht sein bester, aber es ist ein typischer Richard Lester. Kaum jemand hat das Lebensgefühl der ’Swinging Sixties’ besser getroffen als er. In dieser Groteske, wie man Erfolg bei Mädchen hat, besticht er mit schnellem Wortwitz und Repliken, die manchmal eine psychodelische Wendung andeuten. Auch Reizwörter der 60er Jahre wie ’Vergewaltigung’ werden bis zur Bedeutungslosigkeit wiederholt. Man spürt den grenzenlosen Freiheitsdrang der damaligen Jugend, die mit ihrer frechen Unbekümmertheit alle konventionellen Schranken durchbrechen wollte. Legendäre Szenen wie die vor den Schließfächern oder die Reise durch London mit einem Doppelbett oder die Fahrt durch die Wand mit den vielen Türen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Und immer wieder wie zufällig dazwischengeschnittene Gags und Standardantworten der Älteren, die das Unverständnis belegen sollen und die Distanz zwischen den Generationen deutlich machen, aber auch durchaus witzig sind, weil unpassend oder überraschend. Und wer sich heute mit dem Beatles-Regisseur unterhält, der merkt dass der sympathische, lebhafte, ältere Herr immer noch jede Menge Esprit und Witz ins Gespräch einfließen lässt.
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greenlight 2010/08/06 00:52:47
Kommentar löschendie szene mit dem bett in der stadt ist wunderbar..
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spanky 2010/08/05 21:59:30
Kommentar löschenSpröde Moralstudie die nur wegen ihres Einblicks ins Mod-Life und dem 60ies-Style des Swinging London gerade noch erträglich ist.
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