Der Glöckner von Notre Dame

The Hunchback of Notre Dame (1939), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 03.02.1948

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8.0
Kritiker
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6.9
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99 Bewertungen
9 Kommentare
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von William Dieterle, mit Charles Laughton und Cedric Hardwicke

Die Zigeunerin Esmeralda, blutjung und voll anmutiger Schönheit, tanzt auf den Straßen im spätmittelalterlichen Paris. Der missgestaltete Glöckner Quasimodo entbrennt in zärtlicher Liebe zu dem Mädchen, das als einzige ein wenig Mitleid für ihn zeigt. Sie zu beschützen, ist fortan sein alleiniges Ziel. Als Esmeralda als angebliche Hexe verfolgt wird, setzt der entstellte Glöckner alles aufs Spiel, um seine schöne Angebetete zu retten.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (9) — Film: Der Glöckner von Notre Dame


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damian.thorne.3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die beste Verfilmung dieses Romans, mit einem hervorragenden Charles Laughton der in diesem Film neben seinen Rollen als Bligh in Meuterei auf der Bounty, als Senator Gracchus in Spartacus und als Strafverteidiger Sir Wilfrid Robarts in Zeugin der Anklage seine beste Rolle spielt.

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Filmkenner77

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Sehe ich genauso. Persönlich finde ich das Ende grandios.


the assassin 666

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Den Film mit Anthony Quinn wo er den Quasimodo spielte war auch sehr gut. :)


cinram

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Jammer, daß Charles Laughton bei der Oscarverleihung 1940 für seine Darstellung als "Quasimodo", einfach übergangen, ja, nicht einmal nominiert worden ist, das goldene Männlein in Empfang zu nehmen!
Diese Verfilmung rund um die gotische Kathedrale aus Victor Hugos Roman gilt für eine Menge Cineasten als DER Maßstab des bekannten Stoffes, den Wilhelm Dieterle, der seit 1930 bei "Warner Bros." unter Vertrag stand, schuf!
Dieterle verwendete zum großen Teil den "expressionistischen" Stil der deutschen Stummfilmzeit für sein Werk und ließ mittels kontrastreicher Beleuchtung und Schattengebung "Notre Dame", die eigentliche Hauptdarstellerin, surrealistisch und drohend, fast gespentisch in Szene setzen!
Doch im Grunde steht und fällt der ganze Film mit der Figur des mißgestalteten Glöckners, großartig gespielt von Charles Laughton!
Der Brite macht das Drama einfach zum Erlebnis! Seine Maske, für die Perc Westmore (Onkel von Michael Westmore, der Stallones Gesicht in "Rocky" furchtbar verunstaltete) verantwortlich war, bleibt einfach unübertroffen:
Das eine, herunterhängende Auge, der schiefe Mund und natürlich der Buckel (der kleine Gummiberg hat einiges an Kilos gewogen), werden vermutlich nie wieder von einem Maskenbildner getoppt werden können, ähnlich wie Jack Pierce´s "Frankenstein"- Kreation alleine dasteht!
Die mimischen Möglichkeiten als Glöckner waren mit dieser äußerst unbequemen Maske sehr begrenzt, aber Laughton nutzte einfach alles, was er am Leib an Aussagekraft rüberbringen konnte:
Seinem Bewegungsablauf verlieh er einen halb hüpfend, halb schleifenden Gang! In seinem Mund saß eine Klammer, die ihn daran hinderte, normal zu sprechen und sein Gesicht liefert den Eindruck einer gequälten Seele ab, die weiß, daß er von der Pariser Bevölkerung als Bestie angesehen wird und dennoch ist er imstande, auf hoffnungslos, zarte Weise zu lieben!
Ich weiß nicht, wie es Euch beim Gucken dieses Klassikers geht, aber wenn Quasimodo am "Schandpfahl" ausgepeitscht wird, wenn er, vor Esmeralda sitzend und den Kopf schüttelnd beteuert "Ich bin kein Mensch- und bin kein Tier", oder sich am Ende auf der Kirchturmspitze an einen steinernen Wasserspeier klammert, seiner "Liebe" hinterherstarrt und fragt "Warum bin ich nicht aus Stein wie Du?", dann muß ich mir schon mal ein paar Niagara- Pfützen verkneifen!
Tja, noch was zu Maureen O´Hara: Die ist wirklich sehr hübsch, aber daß sie eine Zigeunerin sein soll, das nehm ich ihr nun nicht ab (dunklere Haare wären ganz gut gewesen)! Ist aber nicht wichtig, der Streifen hat so viel positives zu bieten, daß das Ganze bestimmt nicht an Maureen´s Haarfarbe scheitern soll!

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Filmkenner77

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Genau dieses war es. Danke für die Aktualisierung.


Vergalduk

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Gerne^^ bin gerade dabei ein paar Klassiker nachzuholen (seit beim örtlichen Supermarkt ein paar davon für nen Euro zu haben sind)


emotionfreak

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Bewertung6.0Ganz gut

Zunächst muss ich sagen, dass dies meine erste Bekanntschaft mit dem Glöckner von Notre Damme war, bis dato hab ich weder das Buch gelesen, noch eine andere Verfilmung gesehen. Diese Verfilmung jedenfalls war ein zweischneidiges Schwert für mich. Der Anfang gefiel mir überhaupt nicht. Der wirkte auf mich teilweise, wie eine alberne Komödie. Unter anderem mußfiel mir dieser König der Vagabunden und dieser Kerl, der ständig sagte:"Ich will ihn aber hängen." nervte gewaltig. Dann war da diese Liebesszene mit dem Soldaten. Wie es bei Filmen aus dieser Zeit üblich war, war sie schön inszeniert und das fand ich in diesem Fall unpassend, da sich ja wenige Minuten später herausstellte, dass er sie nur ausnutzen wollte. Was mir schließlich besonders sauer aufstieß war, das Quasimodo eigentlich nur eine Nebenrolle spielte. Auch finde ich, dass man die Zeit, in der Quasimodo und Esmeralda zusammen im Kirchrurm waren, noch ein wenig mehr hätte ausbauen können und dass Esmeralda noch mehr Zuneigung zu Quasimodo hätte entwickeln sollen.
Aber ich fand ja nicht alles an dem Film schlecht. Sehr schön und berührend fand ich die Szene, in der Esmeralda, Quasimodo Wasser gibt. Auch die Zeit der Beiden im Kirchturm, gefiel mir, wenn ich sie auch zu kurz fand. Des weiteren sagten mir einige schauspielerischen Darbietungen sehr zu, z.B die Darstellung der Esmeralda. Zudem, auch wenn man eine Verfilmung nur als mittelmäßig ansieht, eine Geschichte, wie die von Quasimodo kann einen ja eigentlich nur berühren. Zudem thematisiert und kritisiert die Geschichte Sachen wie Aberglaube, das sture Anhängen an Althergebrachten und Vourteile. Sehr gute gemacht, wie der Doktor am Anfang darauf besteht, dass die Erde flach ist, nur weil er mit dieser Lehre erzogen wurde.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Riesenfan von Victor Hugos "Glöckner" musste ich mir natürlich auch diese Verfilmung zugute tun. Und ich muss sagen, auch diese hier ist gut gelungen, allerdings weicht sie vom ursprünglichen Ende ab, aber es ist trotzdem traurig. Tja, man kann das Blatt wenden wie man will, am Ende geht es für Quasimodo nie gut aus.

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Teezy123

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Bewertung6.0Ganz gut

tja, schwierig.... also die Geschichte wird hier besser zum Ausdruck gebracht und auch der Glcökner selbst kommt tragischer rüber als in der Verfilmung mit Anthony Quinn, aber.... ein großes Manko hat der Film, und das ist leider so groß, dass es nur allein dafür mindestens 3 Punkte bekommt... Die Darstellung der Esmeralda ist einfach nur schrecklich, zumal sie in dieser Verfilmung wie ein grauer Bauerntrampel daher kommt mit Null Grazie, Null Anmut, Null Schönheit, Null Eleganz, Null Verwegenheit, Null, Null, Null....
Verdammt schade !!!

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Why was I not made of stone, like thee?" Dies ist der letzte Satz, den Charles Laughton in diesem Meisterwerk sagt und er richtet ihn an den gotischen Wasserspeier der Kathedrale Notre-Dame. Diese eine Szene zeigt die Zerrissenheit eines von den "normalen" Menschen demütigten und verzweifelten Wesens eindrucksvoll. Die Entmenschlichung in Form der Steinwerdung wird zum Ausdruck des Eskapismus aus einer Welt, in der Gefühle mit Schmerzen verbunden sind. Gefühle, die unerwidert bleiben werden, so lange man Gefangener des eigenen Körpers und der geschundenen Seele ist.
Der Deutsche William Dieterle inszenierte 1939 die meiner Meinung nach beste Adaption des Stoffes, die 1940 für zwei Oscars nominiert war, sich aber der Übermacht der Konkurrenz ("Vom Winde verweht") geschlagen geben musste. Charles Laughton liefert eine der besten Leistungen seiner Karriere ab und verleiht der Figur eine Tiefe, wie es nur noch Anthony Quinn in der Verfilmung von 1956 gelang. Ein aufwendig gestalteter Klassiker, der zu den besten Filmen jener Epoche gezählt werden muss.

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filmschauer

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Interessant. Lange habe ich den schon vor mir hergeschoben, aber jetzt muss ich ihn mir dann doch endlich mal ansehen. Selbst die bekannte Disney-Variante ist mir noch unbekannt...


Filmkenner77

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Lohnt sich wirklich. Die Disney-Version ist auch ganz gut, aber der Laughton-Version kann sie natürlich nicht das Wasser reichen.


Filmaxl

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz sicher der beste, schwarz weiß und gut!

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schickse77

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Bewertung9.5Herausragend

Der Erste und Beste.
Dieser Glöckner ist wirklich herzzerreißend! tragisch.
Absolut sehenswert!!!!

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El_Chupa

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Der erste ist immer noch der von 1923. ;)


dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Mir persönlich gefällt Anthony Quinn besser...aber es ist die Geschichte, die verzaubert.

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