Der Tag des Falken

Ladyhawke (1985), US Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 29.03.1985

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5.8
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0
Community
534 Bewertungen
26 Kommentare
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von Richard Donner, mit Matthew Broderick und Michelle Pfeiffer

Durch den Fluch des eifersüchtigen Bischofs von Aquila sind die schöne Isabeau d’Anjou und der edle Ritter Etienne Navarre getrennt. Nur für wenige Minuten in der Dämmerung können sich die Liebenden in menschlicher Gestalt begegnen. Am Tage verwandelt sich Isabeau in einen Falken, während die Nacht Navarre zum Wolf werden lässt. Ihre Liebe scheint zum Scheitern verurteilt, doch mit dem gewitzten Taschendieb Philip naht die Rettung: Auf seiner Flucht vor den Häschern des verbrecherischen Bischofs begegnet er dem tragischen Paar und wird zum Knappen des einsamen Wolfes. Durch ihn können die beiden nun zumindest wieder Nachrichten austauschen – und schöpfen neue Hoffnung. Gemeinsam mit einem zauberkundigen alten Mönch erklären sie dem Bischof und seiner schwarzen Magie den Kampf; denn es gibt eine schier unmögliche Chance, den Zauber zu brechen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Der Tag des Falken

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

DAMALS ... fand ich den Film im Fantasygenre noch ziemlich gut. Heute muss ich sagen, dass die Musik von Alan Parsons - er eigentlich genial ist - gar nicht mehr geht und eigentlich allein zu einer -10 Bewertung führt. Die Story hat schon den einen und anderen Durchhänger. Schade mit anderem Score und etwas runderer Scriptumsetzung hätte Richard Donner einen großen Film machen können.

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Kommentare (25) — Film: Der Tag des Falken


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emotionfreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein schönes, romantisches Fantasymärchen. Ich liebe märchenhafte Romantik, die Story spricht mich also absolut an, als ich das erste Mal von dieser story hörte, dachte ich sofort:" Muß ich sehen." Aber irgendwie klingt so was für mich doch am schönsten, wenn man es in kurzen, aber schönen Worten erzählt bekommt, oder sogar in Gedichtform(so, wie Beren und Luthien aus "Herr der Ringe")So was filmisch umzusetzen, so, dass es einem kleinen emotionfreak gefällt, ist dann nicht so einfach. Ein paar Dinge hätte man besser machen können, um eine schöne Märchenatmosphäre entstehen zu lassen. Mir hätte es zum Beispiel gefallen, wenn ein Erzähler dagewesen wäre, der schon am Anfang ein paar romantisch, märchenhafte, leicht lyrische Worte gesagt hätte, beginnend mit den Worten: "Es war einmal..."Zu Beginn des Films war ich sowieso recht entäuscht. Die Inszenierung gefiel mir erst nicht so und es war nicht mitreißend. Aber kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, da änderte sich das auch schon. Es kam eine schöne, romantische Szene, dann wurde es auch spannend und mitreißend, so, dass man mitfiebern konnte. So ungefähr ab der Mitte begann der Film mir zu gefallen. Was allerdings nicht besser wurde, ist der Soundtrack, zwar an sich gute Musik, aber ich fand sie nicht so ganz passend. Der Schluß war auch ganz gut, ACHTUNG SPOILER aber nachdem es eigentlich schon fast geschafft war, und die Liebenden sich in die Arme fielen, finde ich, hätte es n bißchen länger dauern können, bis das obligatorische noch mal aufbäumen des Bösewichts kam, damit man das erste Happy End besser genießen kann. Aber egal, der Film hat mir sehr gefallen schöner Liebesfilm, schönes Märchen. Für Fans romantischer Märchen ein Muss.
5, 8 Kritiker, 7,0 Community. Was für ein Unterschied. Diese Kritiker. Können die nicht einfach mal mit Gefühl und Spaß an einen solchen Film herangehen.

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muresan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Liebesgeschichten überhaupt. Keine übertriebene Effekte, gute Besetzung, einzigartige Story.
Ich hätte dem Film ne 9 gegeben, wenn der Soundtrack besser zu diesem Film gepasst hätte.
Ansonsten ein sehr guter und gelungener Film.

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Hartigan85

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Bewertung7.5Sehenswert

…das letzte Advents-Türchen geht auf und raus kommt eine versteckte Film-Perle!
Ok, so versteckt ist sie nicht, der Film dürfte dem ein oder anderen hier bekannt sein, aber jeden, der diesen Streifen noch nicht kennt, möchte ich mit diesem Kommentar darauf aufmerksam machen…
Richard Donner (Lethal Weapon 1-4, The Goonies) hat mit „Der Tag des Falken“ 1985 ein schönes Fantasy-Märchen mit guter Besetzung und tollen Kulissen gedreht.
Es geht um den Ritter Navarre (Rutger Hauer), welcher zusammen mit seiner Geliebten Isabeau (Michelle Pfeiffer) vor einigen Jahren von dem eifersüchtigen Bischof von Aquila verflucht worden ist: Er ist tagsüber ein Mensch und sie ein Falke, nachts verwandelt er sich dann in einen Wolf und sie wird wieder menschlich. Ein ewiger und bitterer Kreislauf, der bedeutet, dass sie sich nie wieder sehen können. Als eines Tages eine Sonnenfinsternis ansteht und so der Bann gebrochen werden kann, wagen sie sich zurück in die Höhle des Löwen um den fiesen Bischof zu töten und den Fluch zu beenden…
Den Film hab ich schon als Kind sehr gemocht, er bietet schöne Landschaftsaufnahmen inklusive alter Burgen und Ruinen und erzählt eine tragische und schöne mittelalterliche Geschichte um das verfluchte Liebespärchen. Rutger Hauer überzeugt wie immer in einer für ihn eher untypischen Rolle als romantischer und kampferprobter Ritter, die süße Michelle Pfeiffer verdreht sowieso jedem in diesem Film (und auch den Zuschauern?) den Kopf. Auch der junge Matthew Broderick hat hier eine größere Nebenrolle als kleines Ausbrechertalent, genannt „Die Maus“. Gelegentlich nervt er mit leichtem Overacting, es hält sich aber zumeist noch in Grenzen. Sehr überzeugen konnte mich der alte Mönch Imperius, gespielt von Leo McKern. Von Gewissensbissen geplagt und dem Wein verfallen, hilft er dem Trio dabei den Fluch zu brechen. Ziemlich unpassend ist die musikalische Untermalung des Filmes, wie hier schon mehrfach erwähnt wurde. Der 80er Jahre Synthesizer-Soundtrack passt einfach überhaupt nicht zur damaligen Zeit, in der der Film spielt und ist gelegentlich sogar nervig. Wenn man darüber und über die gelegentlich holprige Inszenierung sowie ein emotionales und für manche vielleicht zu kitschiges Happy End hinwegsehen kann, wird man mit „Der Tag des Falken“ mit einem nostalgischen, sehr schönen und unterhaltsamen Märchen für Jung und Alt belohnt, dass auch fast 30 Jahre nach Erscheinen noch zu begeistern weiß…
Also Leute, dann haut mal alle schön rein, lasst euch beschenken und genießt die Feiertage…

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Hartigan85

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Ich würde sagen, dann machst du mit dem Film nicht viel falsch :)


muresan

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Der Film ist besser als nur "Sehenswert"


peterpit

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich hab nen komplett anderen Geschmack als Menschen die diesen Film als gut empfinden. Geschichte ist lächerlich und der Soundtrack dazu die reinste KATASTROPHE. Ein guter hätte hier vielleicht noch einiges retten können. Nein einfach schlimm das Resultat dieses Monstermixes.

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muresan

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Das Einzige was hier "ärgerlich ist, ist dein Kommentar. Die Geschichte ist einfallsreich, im Gegensatz zu Rocky.


gibtsnet

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Geschichte fantasievoll umgesetzt. Nur die 80er Jahre "Mucke" hat mich schon ziemlich genervt. Hat irgendwie nicht wirklich zur Handlung gepasst oder dieser eine gelungene Untermalung gegeben.

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FlintPaper

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Geschichte, romantisch, fantasievoll und in gute Bilder verpackt. Pfeiffer bildhübsch, Rutger Hauer immer gern gesehen, Brodericks Monologe irgendwo zwischen leicht nervig und niedlich. Ultraguter, unpassender 80er Jahre Soundtrack und glänzende Rüstungen gehören ebenfalls zu den Höhepunkten des Films. Nur die Geschichte kommt nie so richtig in Fahrt, der Twist ist eigentlich keiner und wirklich mitreißende Dramatik sucht man vergebens. Aber manchmal reicht auch solider Märchen-Kitsch, besonders wenn's in derart tollen Kulissen stattfindet.

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Kamell

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Metall glänzt bis zur Blendung, der Electrosound wummert, die Hochachziger drücken den Figurenfrisuren einen ganz eigenen Schnitt auf, die Schnittfehler hüpfen munter durch die Anfangssequenzen - und doch, ja doch, er überzeugt mich auch beim dritten Mal.
Weil die Geschichte von eines shakespearesken Nebenfigur, wundervoller Matthew Broderick, erzählt wird, die Dinge sagt wie "I should have known better, every happy moment in my life has been come from lying." Ein Kerl, der mit Gott ein recht intimes Streitverhältnis hat und die Liebenden letztendlich durch Lügen zusammenführt und befreit. Das zurückgenommene Spiel Hauers und Pfeiffers passt zur Stille und Weite der Landschaftsaufnahmen, die die restaurierte Fassung richtig zur Geltung bringen.
Ich finde es schön, dass die Geschichte, die u.a. auf einer altfranzösischen Sage aus dem 14. Jahrhundert beruht, sich so schlicht behauptet; die Fantasyelemente sind auf die Verwandlungen begrenzt, und das reicht auch.
Lustig ist es zu sehen, wie die Schwertkämpfer unter dem Gewicht ihrer Waffen hin- und hertaumeln - und gar nicht unrealistisch. Mittelalterliche Schwerter waren für den Ungeübten kaum zu halten, geschweige denn, zu schwingen. Solche und andere Details machen Ladyhawk zu einem stillgrinsenden Vergnügen.

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the assassin 666

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie Lady Sunshine & Mister Moon ist diese Fantasygeschichte von Lethal Weapon Regieseur Richard Donner, ein schöner und netter Fantasyfilm mit ausgezeichnter Besetzung. Michelle Pfeifer hat solch ähnliche Rollen schon ein paar mal gespielt und auch hier wieder mit Bravour, Rutger Hauer (Hitcher) zeigt hier Gefühle und Schauspieltalent.
Ein schönes Märchen wo einem ganz warm ums Herz wird.

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natedb

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Bewertung4.5Uninteressant

An sich eigentlich ein ganz netter Märchenfilm, aber die Musik hat es versaut. Die musikalische Untermalung ist eindeutig ein missglücktes Experiment und hat den Genuss des Films sehr beeinträchtigt, leider.

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Spielberg_Fan

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Ja, genau! Die Musik war sowas von unpassend. Dieser 80er Jahre Elektrosound....


muresan

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...und nur wegen der Musik ist dieser Film uninteressant? Hallo???


donoctavio

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Bewertung9.5Herausragend

wie sagte philippe so schön: "sie ist bestimmt die schönste frau die je gelebt hat" also vorsicht! wer diesen film sieht, verliebt sich automatisch in michelle pfeiffer.
ein wunderschöner film, der mit tollen bildern und pathetisch schöner marchengeschichte die unterirdische filmmusik vergessen lässt. top! top! top! ansehen!

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Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit der „Der Tag des Falken“ zaubert Regisseur Richard Donner eine äußerst romantische Fantasy- Liebesgeschichte auf die Leinwand, die mit schönen Aufnahmen und einem gut aufgelegten Schauspielensemble punkten kann. Allerdings hapert an ein paar Dingen bei der filmischen Umsetzung. Das beginnt schon bei der musikalischen Untermalung, die meines Erachtens nicht so richtig in den Film passen möchte. Es macht eher den Anschein als hätte man es mit einem Pop-Stück der 80er Jahre zu tun. Das passt mit Sicherheit nicht in ein Märchen, auch wenn es aus den 80er Jahren stammt. Auch wirkt die Liebesgeschichte zwischen Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer in manchen Situation recht unterkühlt und scheint nicht die nötige Wärme zu verspüren. Manchmal fehlt es dem Streifen auch an phantastischen Szenen, die vielleicht noch etwas mehr den zauber dieser Märchenwelt rüber gebracht hätte. Ansonsten macht es aber Spaß Michelle Pfeiffer, Rutger Hauer und Matthew Broderick dabei zu zusehen, wie sie ihr Abenteuer bestreiten in dieser, für Regisseur Richard Donner doch recht ungewöhnlichen Inszenierung.

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Tina Scheidt

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Bewertung9.5Herausragend

Eine mittelalterliche Legende wird hier mit Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer als verfluchtes Liebespaar neu belebt und mit schönen Landschafts- und Tieraufnahmen sowie sehr gut aufgelegten Schauspielern auf die Leinwand gebannt.
Das malerische Aquila und die dortige Landschaft liefert wunderschöne Vorlagen und die guten Kostüme vervollkommnen das mittelalterliche Bild.
Das Hohelied der Liebe und ihre Macht wird hier besungen und zeigt mit kraftvollen Kampfszenen die blutige Seite des Mittelalters, in welchem dieses Legende angesiedelt ist.
Nur die Musik finde ich auch nicht immer passend gewählt, wenn sie doch auch passend die jeweiligen Situationen untermalt.
Wer Märchen liebt, Fantasy gerne sieht und für eine romantische Handlung offen ist, wird an diesem Film seine wahre Freude haben.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Schön erzählter Märchenfilm, der auch ältere Generationen ansprechen dürfte.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön kitschiges Fantasymärchen über den kleinen Dieb Mouse, der einem noblen Ritter zu Pferd, stets begleitet von einem Falken, begegnet. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um ein verfluchtes Pärchen handelt, das gemeinsam einsam ist. Während er bei Sonnenuntergang zum Wolf wird, verwandelt sie sich beim Sonnenaufgang in einen Falken. Um den Fluch zu brechen müssen sie dem, der ihn aussprach, ein eifersüchtiger Bischof, gleichzeitig in menschlicher Gestalt gegenübertreten. Aber gibt es "a day without a night and a night without a day"?

Richard Donner hat die vorhersehbare Geschichte mit einfachen Mitteln sympathisch umgesetzt. Die italienischen Locations, das liebenswert romantische Konzept und die guten Darsteller machen ihn sehenswert. Michelle Pfeiffer ist ohnehin überirdisch und Rutger Hauer finde ich als romantischen Helden angenehm gegen den Strich gecastet.

Der große Wermutstropfen, der den Film vor zeitloser Schönheit bewahrt, ist sein Score. Meine Güte, die Musik! Sie zieht den Film in jeder Actionszene ins lächerliche und ist überdies viel zu aufdringlich. Wer einen Appell für den Einsatz klassischer Musik in Filmen sucht, soll hier mal herein hören. Die damals in den Achtzigern hippen Synthesizer-Klänge drücken "Ladyhawke" einen unnötigen Zeitstempel auf und wollen zu dieser Art Film heute überhaupt nicht mehr passen.

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Discostu

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Bewertung5.0Geht so

Ladyhawke beginnt als relativ untehaltsame Mittelalterkomödie mit starkem 80er-touch und wird im Verlauf zu einem langatmigen, kitschigen Fantasy-Film der immer unglaubwürdiger und dämlicher wird. Andrew Powells Score ist für sich genommen eine recht interessante Mischung aus Orchester- und Rockmusik mit viel Synthesizer-Einsatz, wirkt an vielen Stellen des Filmes aber doch eher unpassend. Die Charaktere sind flach, die Schwertkämpfe wirken einstudiert und die Sonnenfinsternis hätte auch kaum unrealistischer dargestellt werden können.

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Miss Sophie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kann mich nur der Kritik von 8martin anschließen. Ein wunderschöner Märchenfilm, den man immer wieder sehen kann. Als Kind habe ich den wohl allein schon zwanzig Mal mit meinem Papa gesehen. Die Musik paßt natürlich nicht wirklich, trotzdem gehört sie irgendwie dazu. Besonders die Bilder sind sehr gelungen, die Schauplätze sind sehr gut gewählt. Einerseits wirkt der Film dadurch authentisch (z.B. verglichen mit sterilen Disney-Settings a la "Der erste Ritter"), anderseits bleibt er dennoch romantisch (und nicht düster wie z.B. "Der Name der Rose"). Da werden wohl noch einige Sichtungen folgen ;-)

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jlorenz1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein märchenhafter Fantasiefilm über grenzenlose Liebe, Eifersucht, Zauber, Glaube, Freundschaft, Schuld & Sühne, Verrat & Vergebung. Gekonnt von Richard Donner in Szene gesetzt mit beeindruckenden Bildern und Kameraführung, herrlichen Landschaften, beeindruckenden mittelalterlichen Monumentalbauten, mit einem atemberaubendem Anfang, dessen Spannung nie abreißt, dem Zuschauer ob der zahlreichen Wendungen atemlos folgt.

Die Story entblättert, offenbart sich dem Zuschauer Stück für Stück. Selbst als Mönch Imperius die längst aufgegebene Lösung dieser romantische Liebestragödie findet, haben die Handlungen und Wandlungen des Geschehens noch lange nicht ihr Ende gefunden. Die Dramaturgie und Story ist einfach genial z.B. die Szene, in der der Wolf in Falle des Wolffängers Cezar tappt, von dem Isabeau Etienne Navarre als Wolf noch vorher zu retten versucht oder Etienne Navarre in der Gestalt als ertrinkender Wolf im animalischen Instinkt über Philippe herfällt, obgleich dieser ihm das Leben retten will ...

Es sind nur zwei Dinge, die die Freude am "Der Tag des Falken" ein wenig schmälern. Zum einem ist der Schluss zwar nachvollziehbar, verstrickt sich aber etwas zu sehr darin durch stetige Abänderung den Lauf der Geschichte wieder neu zu bestimmen und wirkt für mich eine Spur zu rührselig. Zum anderen will mir persönlich die schauspielerische Leistung als Ganzes irgendwie nicht abgerundet erscheinen. Matthew Broderick besticht zwar als Philippe Gaston oder die "Maus". Rutger Hauer ist eher als Etienne Navarre durchschnittlich. Ihm gelingen mehr die Kampfszenen als die Darstellung der etwas abrupt aufkommenden und abklingenden Zerrissenheit, Gespaltenheit der Gefühle. Es ist aber John Wood als Bischof von Aquila, mit dem ich so meine Probleme habe. Ich spüre nur einen Hauch jener einschüchternden diabolischen Macht & Grausamkeit. Auch die deutsche Synchronisation des Filmes parodiert schon fast unfreiwillig den Film ...

Besonders jedoch gefallen hat mir die Gestalt Philippe Gaston als "Maus" mit zahlreichen herausgearbeiteten Details wie der Zwiesprache in den Gebeten zu Gott, der fast schon unglaublichen Wendigkeit als Maus in dem Fluchtversuch und in den Kampfszenen. Es gefällt mir auch, dass Isabeau nicht als blasse Gestalt des "zu befreienden Burgfräuleins" verkommt, sondern wie sie am Schluss ihre eigene Rache am Bischof vornimmt, indem sie Falkenhaube und Lederbänder aus ihren Händen und ihm in die Hände gleiten lässt.

Auch ein gewisser Hang zum Symbolismus ist erkennbar. Die Palastwache trägt außen blutrote Gewänder mit einem einem inwändigen Schwarz während Etienne Navarre als verstossener Anführer der Palastwache Schwarz mit einem inwändigen Rot trägt. Auch sein Schwert weist nicht von ungefähr die Ähnlichkeit mit einem Kreuz auf. Ebenso wird die Verlogenheit des Bischofs und seines Klerus deutlich, da sie sich im unschuldigen Weiß kleiden, obwohl sie die schwarzen Bösen sind.

Etwas unverständlich bleibt mir die abwertende Haltung der Kritiker auf moviepilot.de, wurde doch "Der Tag des Falken"
1986 für den Filmpreis Oscar in den Kategorien Bester Ton und Beste Toneffekte nominiert, gewann er 1986 doch den Saturn Award in zwei Kategorien (Bester Fantasy-Film und Beste Kostüme) und wurde er doch in zwei weiteren Kategorien für den Saturn Award (Michelle Pfeiffer, Beste Musik) und für den Hugo Award nominiert. Desgleichen gewann er 1986 den Motion Picture Sound Editors Award in zwei Kategorien und wurde im gleichen Jahr für den Young Artist Award in der Kategorie Bester Abenteuerfilm nominiert.

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JimiHendrix

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Bewertung3.5Schwach

Ohmann die 80er Jahre Nusik versaut den Film komplett!

Da dachte sich der Regisseur wahrscheinlich er würde das fantasy-Mittelalter-Filmgenre revolutionieren indem er in die kampfszenen einfach ein bisschen aktuelle Musik mit einbringt, nette Idee die voll nach hinten ausschlägt.
Das war sowas von nervig und nahm dem Film jegliche Ernsthaftigkeit und Atmosphäre.

Aus der Story hätte man viel mehr rausholen können aber dazu fehlte eindeutig die Tiefe.

Generell stimmte hier irgendwas nicht. Für mich kamen da nur Möchtegernmittelalter-Gefühle auf war auch an den kitschigen Kostümen lag.

Einzig der Vorzeige-Niederländer Rutger Hauer spielt gut.
Michelle Pfeiffer überzeugte eher als fliegender Falke, ihre menschlcihe Darbietung war sehr unüberzeugend.

Tja und mit Matthew Broderick konnte ich eigentlich auch noch nie sonderlich viel anfangen.

Also generell wirkte der ganze Film zu aufgesetzt und kitschig, die Musik gab dem Ganzen dann noch den Rest.

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8martin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wunderschönes Märchen für Erwachsene, nicht nur wegen der bezaubernden Michelle Pfeiffer. Auch ihr liebender Partner, normalerweise eher Rutger – Hau-drauf – Hauer ,gibt hier den gefühlvollen Ritter. Die mittelalterliche Fabel, die ans Herz geht, wird durch magisch-schöne Bilder transportiert. Besonders der Tag-Nacht Wechsel und die Verwandlung Mensch – Tier ist filmisch gelungen. Die Nebenfiguren (u.a. Matthew Broderick) bringen Witz und zusätzliche Action. Und wer kann schon die Botschaft negieren, dass am Ende die große Liebe siegt und alle weltlichen Hindernisse überwindet? Ein sehenswerter Wohlfühl-Film, den man immer wieder gern anschaut.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow! Ein perfekter Fantasy-Film in wunderschönen Bildern gedreht. Rutger Hauer spielt die Rolle perfekt. Das einzige was nicht paßt ist die Musik.

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