Der Tag des Falken

Ladyhawke, US 1985

Community:

7.2

Sehenswert

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Kritiker: 5.5

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Genre
Romanze, Melodram, Märchenfilm
Inhalt

Durch den Fluch des eifersüchtigen Bischofs von Aquila sind die schöne Isabeau d'Anjou und der edle Ritter Etienne Navarre getrennt. Nur für wenige Minuten in der Dämmerung können sich die Liebenden in menschlicher Gestalt begegnen. Am Tage… Mehr

Cast
Ken Hutchison, Michelle Pfeiffer, John Wood, Alfred Molina, Rutger Hauer, Leo McKern, Matthew Broderick Mehr
Regisseure
Richard Donner
Autoren
Edward Khmara, Michael Thomas, Tom Mankiewicz, David Webb Peoples
Laufzeit
121 Minuten

Über diesen Film

Handlung

Die Flucht

Frankreich im 13. Jahrhundert. Der Taschendieb Phillipe Gaston (Matthew Broderick) befindet sich auf der Flucht, nachdem er aus den Kerkern des Bischofs von Aquila (John Wood) ausbrechen konnte. Schon bald wird… Mehr

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Kritiker — Geht so 5.5

Der Film Der Tag des Falken wurde von 6 Kritikern bewertet.

sushi25: movie-fan.de

5.0Geht so

DAMALS ... fand ich den Film im Fantasygenre noch ziemlich gut. Heute muss ich sagen, dass die Musik von Alan Parsons - er eigentlich genial ist - gar nicht mehr geht und eigentlich allein zu einer -10 Bewertung führt. Die Story hat schon den einen und anderen Durchhänger. Schade mit anderem Score und etwas runderer Scriptumsetzung hätte Richard Donner einen großen Film machen können.

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Kommentare — Sehenswert 7.2

Der Film Der Tag des Falken wurde von 261 Mitgliedern bewertet.

Miss Sophie

Bewertung8.5Herausragend

Kann mich nur der Kritik von 8martin anschließen. Ein wunderschöner Märchenfilm, den man immer wieder sehen kann. Als Kind habe ich den wohl allein schon zwanzig Mal mit meinem Papa gesehen. Die Musik paßt natürlich nicht wirklich, trotzdem gehört sie irgendwie dazu. Besonders die Bilder sind sehr gelungen, die Schauplätze sind sehr gut gewählt. Einerseits wirkt der Film dadurch authentisch (z.B. verglichen mit sterilen Disney-Settings a la "Der erste Ritter"), anderseits bleibt er dennoch romantisch (und nicht düster wie z.B. "Der Name der Rose"). Da werden wohl noch einige Sichtungen folgen ;-)

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jlorenz1

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein märchenhafter Fantasiefilm über grenzenlose Liebe, Eifersucht, Zauber, Glaube, Freundschaft, Schuld & Sühne, Verrat & Vergebung. Gekonnt von Richard Donner in Szene gesetzt mit beeindruckenden Bildern und Kameraführung, herrlichen Landschaften, beeindruckenden mittelalterlichen Monumentalbauten, mit einem atemberaubendem Anfang, dessen Spannung nie abreißt, dem Zuschauer ob der zahlreichen Wendungen atemlos folgt.

Die Story entblättert, offenbart sich dem Zuschauer Stück für Stück. Selbst als Mönch Imperius die längst aufgegebene Lösung dieser romantische Liebestragödie findet, haben die Handlungen und Wandlungen des Geschehens noch lange nicht ihr Ende gefunden. Die Dramaturgie und Story ist einfach genial z.B. die Szene, in der der Wolf in Falle des Wolffängers Cezar tappt, von dem Isabeau Etienne Navarre als Wolf noch vorher zu retten versucht oder Etienne Navarre in der Gestalt als ertrinkender Wolf im animalischen Instinkt über Philippe herfällt, obgleich dieser ihm das Leben retten will ...

Es sind nur zwei Dinge, die die Freude am "Der Tag des Falken" ein wenig schmälern. Zum einem ist der Schluss zwar nachvollziehbar, verstrickt sich aber etwas zu sehr darin durch stetige Abänderung den Lauf der Geschichte wieder neu zu bestimmen und wirkt für mich eine Spur zu rührselig. Zum anderen will mir persönlich die schauspielerische Leistung als Ganzes irgendwie nicht abgerundet erscheinen. Matthew Broderick besticht zwar als Philippe Gaston oder die "Maus". Rutger Hauer ist eher als Etienne Navarre durchschnittlich. Ihm gelingen mehr die Kampfszenen als die Darstellung der etwas abrupt aufkommenden und abklingenden Zerrissenheit, Gespaltenheit der Gefühle. Es ist aber John Wood als Bischof von Aquila, mit dem ich so meine Probleme habe. Ich spüre nur einen Hauch jener einschüchternden diabolischen Macht & Grausamkeit. Auch die deutsche Synchronisation des Filmes parodiert schon fast unfreiwillig den Film ...

Besonders jedoch gefallen hat mir die Gestalt Philippe Gaston als "Maus" mit zahlreichen herausgearbeiteten Details wie der Zwiesprache in den Gebeten zu Gott, der fast schon unglaublichen Wendigkeit als Maus in dem Fluchtversuch und in den Kampfszenen. Es gefällt mir auch, dass Isabeau nicht als blasse Gestalt des "zu befreienden Burgfräuleins" verkommt, sondern wie sie am Schluss ihre eigene Rache am Bischof vornimmt, indem sie Falkenhaube und Lederbänder aus ihren Händen und ihm in die Hände gleiten lässt.

Auch ein gewisser Hang zum Symbolismus ist erkennbar. Die Palastwache trägt außen blutrote Gewänder mit einem einem inwändigen Schwarz während Etienne Navarre als verstossener Anführer der Palastwache Schwarz mit einem inwändigen Rot trägt. Auch sein Schwert weist nicht von ungefähr die Ähnlichkeit mit einem Kreuz auf. Ebenso wird die Verlogenheit des Bischofs und seines Klerus deutlich, da sie sich im unschuldigen Weiß kleiden, obwohl sie die schwarzen Bösen sind.

Etwas unverständlich bleibt mir die abwertende Haltung der Kritiker auf moviepilot.de, wurde doch "Der Tag des Falken"
1986 für den Filmpreis Oscar in den Kategorien Bester Ton und Beste Toneffekte nominiert, gewann er 1986 doch den Saturn Award in zwei Kategorien (Bester Fantasy-Film und Beste Kostüme) und wurde er doch in zwei weiteren Kategorien für den Saturn Award (Michelle Pfeiffer, Beste Musik) und für den Hugo Award nominiert. Desgleichen gewann er 1986 den Motion Picture Sound Editors Award in zwei Kategorien und wurde im gleichen Jahr für den Young Artist Award in der Kategorie Bester Abenteuerfilm nominiert.

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JimiHendrix

Bewertung3.5Schwach

Ohmann die 80er Jahre Nusik versaut den Film komplett!

Da dachte sich der Regisseur wahrscheinlich er würde das fantasy-Mittelalter-Filmgenre revolutionieren indem er in die kampfszenen einfach ein bisschen aktuelle Musik mit einbringt, nette Idee die voll nach hinten ausschlägt.
Das war sowas von nervig und nahm dem Film jegliche Ernsthaftigkeit und Atmosphäre.

Aus der Story hätte man viel mehr rausholen können aber dazu fehlte eindeutig die Tiefe.

Generell stimmte hier irgendwas nicht. Für mich kamen da nur Möchtegernmittelalter-Gefühle auf war auch an den kitschigen Kostümen lag.

Einzig der Vorzeige-Niederländer Rutger Hauer spielt gut.
Michelle Pfeiffer überzeugte eher als fliegender Falke, ihre menschlcihe Darbietung war sehr unüberzeugend.

Tja und mit Matthew Broderick konnte ich eigentlich auch noch nie sonderlich viel anfangen.

Also generell wirkte der ganze Film zu aufgesetzt und kitschig, die Musik gab dem Ganzen dann noch den Rest.

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