Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu

The Brides of Fu Manchu (1966), GB/DE/FR
Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Horrorfilm, Actionfilm, Kinostart 02.09.1966

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von Don Sharp, mit Christopher Lee und Douglas Wilmer

Mit einer neuen, grausamen Wunderwaffe will Fu Man Chu endlich die Weltmacht erlangen. Um die teuflische Erfindung zu vervollkommnen, entführt der Verbrecher die Frauen und Töchter bedeutender Wissenschaftler, um so deren Mitarbeit zu erpressen. Kann Fu Man Chu gestoppt werden?


Cast & Crew


Kommentar — Film: Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu

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Bewertung6.0Ganz gut

Dank Kinowelt kann man jetzt auch wieder eine längere Originalfassung mit besseren Ton und Bild genießen. Der Film hat im Original den weniger reißerischen Titel" The Brides of Fu Manchu", aber ich bin mir sicher, dass in Deutschland die Sklavinnen für den einen oder anderen Besucher mehr gesorgt haben.:-)
Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu erzählt im Grunde eine Variation des ersten Films. Dieses Mal ist es kein Gas, sondern irgendeine Art von tödlicher Energie, was die Weltherrschaft sichern soll. Ansonsten ist der Ablauf sehr ähnlich, Lee spielt wieder Fu Man Chu, Heinz Drache spielt Blacky Fuchsberger:-) und das Ende entspricht ebenfalls dem ersten Teil.
Fu Man Chus Hauptquartier ist seltsamerweise ein alter ägyptischer Tempel (im Atlasgebirge?), der in einigen Bereichen eher wie eine moderner Kelleranlage aussieht. Die "Sklavinnen", obwohl alle hypnotisiert und dem Willen von Fu Man Chu unterworfen, werden trotzdem oftmals ohne erkennbaren Grund gefesselt an irgendwelchen Säulen drapiert. Die Kämpfe sind ähnlich laienhaft wie im ersten Teil inszeniert, der "Endkampf" der Sklavinnen gegen die Wachen ist jenseits jeglicher Beschreibbarkeit und die Masken, die die Guten wie die Bösen anlegen, um nicht erkannt zu werden, sind einfach nur lächerlich.
Trotzdem ist der zweite Teil, meiner Meinung nach, "runder" inszeniert als der erste. Dadurch ist die Spannung, soweit man davon sprechen kann, höher und es stellt sich weniger Langeweile ein. Ähnlich wie die Edgar Wallace-Filme kann man den Film als nostalgischen Rückblick auf eine andere Zeit des Filmemachens genießen.

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