Die Hure des Königs

La Putain du roi (1990), AT/IT/GB/FR
Laufzeit 132 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 30.05.1991

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Die Hure des Königs - Bild 1453904
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von Axel Corti, mit Timothy Dalton und Valeria Golino

Piemont, Ende des 17. Jahrhunderts. Die adlige Familie des französischen Herzogs de Luynes ist so verarmt, dass er zwei seiner bildschönen Töchter ins Kloster schicken muss. Mehr Glück hat Jeanne, die jüngste. Alessandro, Graf von Verua, verliebt sich in sie und bittet um ihre Hand. Gemeinsam gehen sie an den Hof von Vittorio Amedeo, König von Piemont, dessen königlicher Kammerherr Alessandro ist. Schon als die hübsche, temperamentvolle Jeanne dem König vorgestellt wird, verschlingt er sie mit den Augen. Noch lässt er ihr Zeit. Jeanne wird schwanger und genießt ihr Ehe- und Mutterglück. Dies ist dem König ein zusätzlicher Stachel, er wird krank vor Eifersucht. Allmählich wird es eng für Jeanne – ihr Alessandro wird in angeblich geheimer Mission nach Spanien geschickt. Seine Familie, ebenso wie die Königin bedrängen sie, dem König zu Diensten zu sein, denn die Leidenschaft des Königs für sie sei zur Staatsaffäre des ganzen Königreichs geworden. Noch wehrt sich Jeanne, doch als sie merkt, dass ihr Mann wegschaut und ihr der kleine Sohn weggenommen wird, gibt sie auf. Sie wird des Königs Geliebte und sie nutzt – tief verletzt – ihre neue Macht zur gnadenlosen Rache an ihrem Mann und dessen gesamter Familie, die sie durch geschickte Intrigen zugrunde richtet. Justament zu dem Zeitpunkt, da Frankreich dem Königreich Piemont den Krieg erklärt, wird Jeanne Opfer der Pockenepidemie. Der König pflegt sie aufopferungsvoll, er weicht nicht von ihrer Seite und vernachlässigt seine Regierungsgeschäfte. So wird Jeanne gesund, der Krieg hingegen ist verloren. Unter den Franzosen, die ins Land kommen, ist auch Charles, Jeannes Bruder. Jeanne will zurück nach Frankreich, sie will noch einmal neu beginnen.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Die Hure des Königs

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Pepilotta

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Bewertung7.0Sehenswert

ganz gut gemacht, zähes, unbefriedigendes Ende

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Titel gibt das Thema vor und man wartet bis es endlich klappt, dass ein absolutistischer König (Timothy Dalton) eine verheiratete Frau (Valeria Golino) zu seiner Maitresse macht. Doch dann entwickelt sich ein Machtkampf zwischen den beiden. Der König wird von ihr beherrscht und gedemütigt. Sie scheint ihr Ziel konsequent zu verfolgen, nutzt die Macht des Bettes, bis sie von der Pest heimgesucht wird. Er pflegt sie gesund und es ist recht interessant zu beobachten, wie sich die gekaufte Zuneigung in Liebe verwandelt. Die menschliche Entwicklung der beiden auf einander zu wird überzeugend geschildert. Ein Degenkampf zwischen König und Ehemann ist vom Feinsten. Es ist ein Historienspektakel mit viel Action und prunkvollen Kostümen. Nur das Ende zieht sich viel zu sehr in die Länge, obwohl es nicht ganz frei von Überraschungen ist. Und für ganz neugierige Symbolisten huscht immer wieder kommentarlos ein Fuchs durchs Bild. Ihm und den Fasanen ergeht es gar nicht gut. Soll das ein Hinweis auf die üble Lage der Frauen im 17. Jahrhundert sein?

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DasSchwein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Leidenschaft die Leiden schafft." ist wohl die Gesamtüberschrift dieses Films.
Macht und Liebe, Menschen und ihre Sehnsüchte.
Alles überzeugend an diesem Film.
Fazit: Schauen!

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