Die Syrische Braut

The Syrian Bride (2004), FR/IL/DE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 17.03.2005

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7.5 Kritiker
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von Eran Riklis, mit Clara Khoury und Hiyam Abbas

Monas Hochzeitstag wird der bewegendste Tag in ihrem Leben sein: sie lebt mit ihrer Familie auf dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen und heiratet auf “die andere Seite der Grenze” nach Syrien. Als Bräutigam hat die Familie ihr einen entfernten Verwandten, den syrischen TV-Star Tallel, ausgesucht. Sobald Mona jedoch einmal nach Syrien eingereist ist, wird sie nie wieder israelisches Territorium betreten können. Das heißt, sie muss sich heute von ihrer geliebten Familie verabschieden.

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Kritiken (1) — Film: Die Syrische Braut

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

[Der Film zeichnet] ein sehr realistisches Bild sehr surrealer Verhältnisse. In denen, da macht das Verhalten des Botschaftsvertreters keine Ausnahme, die Männer trotzig auf ihren Positionen beharren, während die Frauen sanfte, kleine Veränderungen wagen. So gesehen ist "Die syrische Braut" auch ein Emanzipationsfilm, mit Grenzüberschreitungen im realen wie im übertragenen Sinn. Ein bewegendes Werk, das eine klare politische Botschaft hat und sie doch nicht vor sich her trägt wie die Demonstranten im Film.

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Kommentare (3) — Film: Die Syrische Braut

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plattfuss69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film bringt die Surrealität und menschliche Tragik der Situation zwischen Israel und Syrien ziemlich gut rüber. Manchmal möchte man aufstehen und die Sesselfurzer, Bürokraten und Betonköppe auf beiden Seiten kräftig durchschütteln. Vielleicht regt es den einen oder anderen auch an, sich mit den Konflikten, die Israel aufgezwungen wurden (oder die es zum Teil provoziert hat), näher zu befassen. Jedenfalls ein wunderbarer, interessanter und unterhaltsamer Film.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Hier wird das Drama der Bewohner der Golan Höhen an einem Beispiel einer Hochzeit zwischen Vertretern beider Seiten ad absurdum geführt. Nachdem man die komplexen Familienverhältnisse und die Grenzsituation der Betroffenen verstanden hat, beginnt man nicht nur das ganze Ausmaß der Tragödie zu begreifen, sondern auch ihre menschenverachtende, administrative Sturheit, mit der jeder auf sein Recht pocht. Aber es gelingt dem Regisseur auch ironische Elemente einzubauen, die die Handlungsweise der Lächerlichkeit preisgeben. Ebenso finden sich subtile menschliche Beziehungen am Rande, die den Blick etwas weiten und zur Unterhaltung beitragen. Und dann gibt’s noch überraschenderweise eine ganz einfache Lösung, damit die Hochzeit doch stattfinden kann.

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Skyver

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was denn nu? Komödie oder Drama? Also zum Lachen gab es nichts, oder sollte man darüber lachen, wie bescheuert das Leben und die Menschen sein können?
Als Familiendrama ist es einfach zu platt. Ohne Infos, wieso und warum, kann sich kein normaler Europäer da irgendwie hineinversetzen. Höchstens vielleicht ein 90jährige Oma, die mal ein uneheliches Kind hatte.

Es scheint, als ob jemand von aussen etwas beobachtet hat und sich dann ein Drehbuch zusammengereimt hat. Nach 45min habe ich das Experiment abgebrochen meinen 2. Moviepilot Film zu Ende zu sehen...irgendetwas läuft hier schief.

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