Die Todesfaust des Cheng Li

Tang shan da xiong (1971), HK Laufzeit 100 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Eastern, Kinostart 28.06.1973

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5.7
Kritiker
2 Bewertungen
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6.4
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201 Bewertungen
7 Kommentare
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von Wei Lo, mit Bruce Lee und Maria Yi

Cheng findet heraus, dass sein Boss bei dubiosen Geschäften mitmischt und nimmt den Kampf gegen die Drogenmafia auf. Cheng zieht zurück in seine Heimat, um mit seinem Cousin in einer Eisfabrik zu arbeiten. Durch einen Zufall entdecken zwei von Chengs Cousins Rauschgift auf dem Fabrikgelände und verschwinden auf mysteriöse Weise. Cheng will eine Erklärung und gibt sich nicht mit den fragwürdigen Ausreden seines Chefs Mr. Mi zufrieden. Der Fabrik-Boss und seine Leute versuchen jedoch mit allen Mitteln zu verhindern, dass Cheng die Wahrheit über das Verschwinden der Männer erfährt. Was hat Mr. Mi zu verbergen? Cheng will die dunklen Geheimnisse der Eisfabrik erfahren und begibt sich todesmutig auf die Spurensuche!

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Kommentare (7) — Film: Die Todesfaust des Cheng Li


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Marco Smud

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein sehr langweiliger Film, der nicht einmal mit seinen Kampfszenen überzeugen kann.

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Fineout

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bruce Lee Bluray-Kollektion. Ich habe sie! - der King unter den Martial-Arts Films. Und angefangen habe ich mit "Die Todesfaust des Cheng Li" - das Intro geht los und diese geniale Musik fängt an. Das selbe Bild von "Cheng Li" auf der einen Seite, wechselt die Farbe, blinkt auf, dreht sich wieder und leuchtet in bunten Farben. So muss ein Intro aussehen. Einfach nur Kult pur! - außerdem liebe ich diese total übertriebene Mimik und Gestik im gesamten Film, die Kampfgeräusche und natürlich die Kampfmoves von Bruce Lee. Dann gibt es noch diese kleinen Phasen, in dem man immer wieder die selbe Musik hört, die trotzdem einfach nur wie die Faust auf's Auge passt!- Trotz einer total simplen Story, gibt es Spannung und viel Action, Bääääm!

Außerdem ist die Todesfaust die erste große Hauptrolle von Bruce Lee. Der Held, der seiner Mutter versprochen hat nicht zu kämpfen. Und das scheint ziemlich schwer zu sein. Logischerweise schafft er es auch nicht sein Versprechen einzuhalten. Dieser Moment, kurz bevor Bruce Lee/Cheng Li das erste Mal kämpft, einfach nur genial. Und dann diese Sprüche die er raushaut, ich will jetzt keinen zitieren, aber jeder der ihn kennt, weiß was ich meine. Bruce Lee hat außer kämpfen und Sprüche klopfen auch noch mehr drauf. Er hat es geschafft, mich den gesamten Film über mehrmals zum Lachen zu bringen. In einigen Szenen, in denen er grinst oder besoffen ist zum Beispiel. Die beste ist natürlich kurz vor dem Endkampf, gegen den "Big Boss". Er isst etwas und schafft es gleichzeitig ein paar kleine Rowdies zu verdroschen. Und dann auch noch dieses selbstbewusste Kauen nach dem Dropkick!- einfach nur genial! - zwischendurch natürlich wieder diese Musik. Dieser Bruce Lee und seine Filme, ich liebe sie. Für mich einfach nur die besten Kampffilme und natürlich die besten MA-Films, die es gibt.

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Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit „The Big Boss“ ergatterte Bruce Lee seine erste große Kinohauptrolle und machte sich damit weltweit eine große Fangemeinde. Von Bruceploitation kann man hier noch nicht reden, da Lee mit seinen Filmen eigentlich dieses spezielle Martial-Arts- Genre erst schuf. Aber wenn man es nicht so genau nimmt, dann ist dieser Streifen eine volle Bruceploitation- Granate auf ganzer Linie.

Die Story passt auf einen Bierdeckel, was aber auch nichts zu Sache tut, den bei Martial-Arts- Filmen kommt es eh fast nur auf die Kämpfe und den Spaßfaktor an. Und genau damit kann „The Big Boss“ ordentlich dienen. Bruce Lee liefert ab ca. der Hälfte des Films eine One-Man-Show ab, die seine noch folgenden Streifen auch dominieren sollte. Auf den Deckel gibt’s so einige Schläge, die mit einigen unfreiwillig komischen Szenen gepaart sind (oder auch nicht?) und dabei für den nötigen Charme sorgen, der die Filme ja so unterhaltsam macht. An Brutalität mangelt es auch nicht, auch wenn nicht alles wirklich explizit gezeigt wird. Die nötige funky Musikunterstützung darf natürlich auch nicht fehlen.

Somit ist „The Big Boss“ der Beginn einer Martial-Arts Legende und ein guter Beitrag für das Genre.

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Filmkenner77

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Leider der schwächste der 4 "echten" Bruce Lee-Filme.


RoosterCogburn

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Anmerkung:
Die sogenannte Bruceploitation enstand erst nach dem Tod von Lee. Als Imitatoren auftauchten oder Schauspieler Rollen spielten, bei dem die Hauptrolle Bruce hieß. Der bekannteste Nachahmer dieser Leichenflederer war ein Chinese namens Bruce Li.


ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Bruce Lee. Die coole Sau. Da braucht von mir keiner Objektivität erwarten.
Ich hör die ersten Klänge, seh die Titel (warum waren die in den 70ern um sovieles cooler?) und ich bin hin und weg. Das ist es, so will ich das...kein Martial-Arts-Akteur kam bisher für mich an diesen Mann ran. Nicht an seine schnoddrige Art seine Rollen zu interpretieren, nicht an sein Aussehen (und das sag ich als Mann:)) und schon gar niemand kommt nur in die ungefähre Nähe seiner Kampfkunst-Fertigkeiten.
Mit "The big boss" bekam Bruce Lee seine erste Hauptrolle und mit Cheng-Li spielt er einen Charakter, den er so ähnlich danach noch des öfteren spielt. Land-Ei kommt in die Stadt und will gar nix Böses, aber fieser Gangsterschurke unterdrückt den einfachen Mann. Was soll man da machen als Bruce Lee? Richtig! Bäm! Bäm!
Aber selbst ich muss zusgestehen, dass "The big boss" Bruce Lees schwächster Film ist, ausser "Game of death", aber der hat je eh eine Sonderstellung. Unterhalten kann er mich jedoch trotzdem ziemlich gut, da die Geschichte einfach nur ein Vehikel ist, das Bruce Lee von Kampf zu Kampf bringt. Diesen Mann würde ich mir aber auch ohne Story 100 Minuten anschauen.
Es dauert jedoch einige Weile bis Bruce Lee das erste Mal Hand anlegt, lange wird der Konflikt aufgebaut und erklärt. Zwar wird bis dahin auch schon gekämpft, aber in dem Moment, in dem Bruce Lee einschreitet, wird einem bewusst warum die vorangegangenen Fights nicht sonderlich begeistern konnten. Auch wird man hier schon recht durchgängig mit dieser seltsamen, asiatischen Art von Humor penetriert. Diese blitzt zwar in seinen späteren Filmen auch noch ab und an auf, aber nicht in diesem Maße. Peinlicher Höhepunkt ist hier wohl der Gangster, den Bruce Lee durch die Scheunenwand schlägt. Das ist schon sehr nahe am Trash.
Sicherlich ist das nichts für Feingeister und Cineasten, aber schon wenn man Action-Filme mag, sollte man zumindest in seine ersten 4 Filme mal reinschnuppern.
Mag man Kampfsport-Filme, dann sind sie für mich defintiv ein Muss.

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Jam3s

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Bewertung7.0Sehenswert

Seine erste Hauptrolle bestreitet er überraschend gut, die eher lasche Story ist insgesamt doch spannend und der Held wird nicht etwa als unbesiegbarer Hau-Drauf dargestellt, sondern ist sehr wohl auch in der Lage Fehler zu begehen, sich z.B. auch von Alkohol und Frauen ablenken zu lassen. Trotzdem bleibt er natürlich ein exzellenter Kung-Fu Kämpfer. Die FSK 18 ist wohl durch die - für damals - sehr "blutige Gewaltdarstellung" und eine Bettszene zu rechtfertigen.

Anzumängen ist die sehr wackelige Kameraarbeit und der für die damaligen Produktionen übliche Monosound. Zudem lässt die deutsche Synchro die Dialoge meist sehr albern erscheinen, was bei den vielen Toten etwas makaber wirkt. Ich ziehe die englische Fassung vor.

(Mich würde es allerdings wirklich interessieren, ob es die Filme in Deutschland auch in der Originalfassung zu kaufen gibt, falls jemand das hier liest und mehr dazu sagen kann: Bitte antworten, danke!)

Persönlich macht es mir einfach Spaß Bruce Lee beim Kämpfen zuzuschauen, jede Technik sitzt perfekt, trotzdem nimmt er sich niemals komplett ernst, sondern geht seine Filme immer mit einem gewissen Augenzwinkern an.

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Filmkenner77

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Bewertung4.0Uninteressant

Von den großen vier Filmen der Martial Arts Legende der schwächste. Der Film ist teilweise langamtig und der Plot enttäuschend geraten.

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Phryx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag den Film an sich.
ACHTUNG SPOILER!!!

Aber sorry wenn ich mich vertue. Am Ende holt seine Freundin die Polizei und er wird weggeführt, wobei nicht klar ist ob sie ihn einsperren odfer nur helfen. Aber eigentlich hätten sie ihn gleich kalt machen müssen, denn zuvor heißt es das der Fabrikbesitzer ein guter Freund des Polizeichefs ist.

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