Ein gutes Herz

The Good Heart (2009), DE/DK/FR/IS/US Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 25.11.2010

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6.9
Kritiker
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7.2
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von Dagur Kári, mit Paul Dano und Brian Cox

Jacques (Brian Cox), griesgrämiger Besitzer einer heruntergekommenen New Yorker Bar, kommt in Ein gutes Herz wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus. Er teilt sein Zimmer mit dem jungen obdachlosen Lucas (Paul Dano), der nach einem gescheitertem Selbstmordversuch eingeliefert wurde. Jacques nimmt diesen schließlich unter seine Fittiche, denn er hofft in Lucas einen Nachfolger gefunden zu haben, der die geliebte Bar nach seinem Tod übernimmt. Er quartiert den jungen Mann in der nur von wenigen trinkfreudigen Stammgästen besuchten Bar ein und bringt ihm sein eigenwillig interpretiertes Wirtshandwerk bei. Doch dies geht in Ein gutes Herz nur solange gut, bis Lucas sich in eine junge Frau verliebt, die plötzlich in die Bar geschneit kommt, denn der sture Jacques hat Frauen den Zutritt zu seinem House of Oysters ausdrücklich verboten.

Hintergrund & Infos zu Ein gutes Herz
Ein gutes Herz (OT: The Good Heart) ist der erste englischsprachige Film des isländischen Regisseurs Dagur Kári (Nói albinói, Dark Horse). Neben Brian Cox spielt in Ein gutes Herz der junge Shootingstar Paul Dano, der bereits zahlreiche interessante Rollen vorweisen kann. So spielte er unter anderem in Little Miss Sunshine, There Will Be Blood und in Wo die wilden Kerle wohnen.™

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Kritiken (12) — Film: Ein gutes Herz

Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Wer in der Stimmung für ein düsteres Drama, mit ein wenig trockenem Humor und einer unerwarteten Wendung ist, könnte Ein gutes Herz durchaus befriedigen finden.

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Colin Covert: Minneapolis Star Tribune

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7.0Sehenswert

Leider kommt Ein gutes Herz mit einer unerwarteten und künstlich wirkenden Wendung daher, welche fast wie eine Parodie des Films wirkt. Eine etwas unglückliche Wahl, hat der Film doch genug Substanz, um geistreich […] und witzig zu sein.

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Michelle Orange: Movieline Michelle Orange: Movieline

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6.0Ganz gut

Die grimmige, moderne Erzählung, mit dem verräterischen Titel Ein gutes Herz, ist einfach und leicht nachvollziehbar aufgebaut und versucht nicht durch eine verworrene und undurchschaubare Geschichte etwas Besonderes zu sein.

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Brigitte Preissler: Die Welt Brigitte Preissler: Die Welt

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8.0Ausgezeichnet

Kári erzählt mit großer Liebe zu den Außenseitern einer Stadt, die vage an New York erinnert; dabei funktioniert sein Plot nicht nach den Regeln der Rationalität, sondern nach einer romantischen Märchenlogik. [...] Jacques, der Kneipenwirt, kann schon seine Gäste nicht leiden – wieso gibt er sich mit einem Obdachlosen ab? Und wie hält sich eigentlich ein Lokal, in dem die Gäste nur angeschwiegen oder beleidigt werden? Solche Fragen beantwortet der Regisseur mit einem lakonischen Witz, der manchmal an Kaurismäki erinnert. Mithilfe seiner überzeugenden Darsteller gelingt ihm eine herrlich skurrile, traurige Adventsparabel voller kleiner Wunder und dunkler Straßenzüge.

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Jörn Hetebrügge: fluter Jörn Hetebrügge: fluter

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8.0Ausgezeichnet

"Ein gutes Herz" hat alles, was ein Weihnachtsfilm braucht: einen scheinbar unbelehrbaren Misanthropen, einen naiven Helden und einen leibhaftigen Engel (wenn auch ohne Flügel). Ein allzu bekanntes Personal, könnte man denken, zumal sich auch die Story nicht eben unvorhersehbar entwickelt. Das macht aber alles nichts, denn das Großstadtmärchen vom islandischen Regisseur Dagur Kári verzaubert durch enormen Charme.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Regisseur Dagur Kári besitzt ein untrügliches Gespür dafür, seine Charaktere in die richtige Umgebung einzubetten. Die schmuddelige, düstere Bar, die ein Zufluchtsort für gestrandete Sonderlinge ist, spiegelt hervorragend das Wesen ihres Besitzers wider, für den Brian Cox mit seinen verlebten Gesichtszügen und der ruppigen Aura die perfekte Besetzung ist.

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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

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5.5Geht so

Der Isländer Dagur Kári („Nói Albinói“, „Dark Horse“) hat eine märchenhafte Parabel inszeniert, deren Handlungsprämissen nicht in der Realität verwurzelt sind. Die Bar scheint wie aus Zeit und Raum genommen, ein Rückzugsort, ein Fluchtpunkt ohne Vergangenheit, ohne Gegenwart. [...]
Kári hat ein Herz für Außenseiter und Verlierer, für Gestrandete und Obdachlose, doch kann er seinen Figuren kein Leben einhauchen. Sie haben keine Geschichte und keine Sehnsüchte, kein soziales Gefüge und berufliches Umfeld und machen es unmöglich, sich mit ihnen zu identifizieren. Manche Sätze gerinnen zu Kalendersprüchen, und auch einige schräge visuelle Ideen wie jene Weihnachtsgans, die eigentlich geschlachtet werden sollte, nun aber des öfteren auf der Straße eingefangen werden muss, wirken eher neckisch als überzeugend.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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7.5Sehenswert

Der Isländer Dagur Kari erzählt dieses mitunter recht düstere Märchen vom Menschenfeind Jaques und dem notorisch freundlichen Lucas als archaisches Familiendrama. [...]
Eine Tour de Force, die Cox nicht zuletzt deswegen so beeindruckend meistert, weil er sich immer im Griff hat und zu den richtigen Zeitpunkten bewusst zurücknimmt. Unmöglich zu sagen, ob dieser Film mit anderen Hauptdarstellern auch funktioniert hätte.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Zu den in ein bläulich-kaltes Licht getauchten, grauen bis dunkelgrauen Bildern eines verwahrlosten New York gesellen sich Charaktere, die in ihrer skurrilen Liebenswürdigkeit einem Film von Aki Kaurismäki entliehen zu sein scheinen. Brian Cox gestaltet den schroffen, bärbeißigen Alten freilich so einnehmend, dass der Zuschauer ihn sofort ins Herz schließt. Diese Ambivalenz erstreckt sich aber auch auf Lucas, der seinerseits im Laufe der Zeit im Kontakt mit Jacques zunehmend hart und verbittert wird. Ebenso extravagant zeichnet Drehbuchautor und Regisseur Dagur Kári die weiteren Figuren des Films, von der Stewardess mit Flugangst über den geheimnisvollen Gast, der immer in derselben Ecke sitzt, bis zu allen anderen Stammgästen in Jacques’ Bar. Zwar erhalten sie kaum Konturen, aber in ihrer Ansammlung gleichen sie – etwa wenn sie mit Pappmasken im Gesicht und einer Geburtstagstorte auf dem Tresen Jacques eine kleine Feier ausrichten wollen, die der ruppige Wirt natürlich sofort unterbindet – einem Jahrmarkts-Kuriositätenkabinett. Um nicht zu sprechen von der Gans, die immer wieder aus ihrem Verschlag mitten in der Kneipe ausbricht, und eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen wird.

Passend zu solcher Skurrilität zeichnen sich die Dialoge durch einen trockenen, lakonischen Humor aus, wozu auch die von Dagur Káris eigener Band Slowblow beigesteuerte, leicht melancholische Filmmusik entscheidend beiträgt. Die atmosphärisch dichte Inszenierung und die Konzentration auf einen geschlossenen Raum, in dem sich „Ein gutes Herz“ weitestgehend abspielt, verleihen dem Film eine kammerspielartige Anmutung. Dagur Káris Vorliebe für Existenzen am Rande der Gesellschaft beweist eine tiefe Menschlichkeit, die zwar wehmütig macht, aber auch an „ein gutes Herz“ glauben lässt.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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6.5Ganz gut

Auch bei uns tut sich der neuste Film des dänischen Filmemachers schwer. Die Gründe sind schnell gefunden: Was als wunderbar kauzige Männerfreundschaft mit interessanten Bar-Anekdoten beginnt, endet als sentimentales „gutherziges“ Entengequake. Selbst als modernes, urbanes Märchen funktioniert der Film nur bedingt, weil er zu viele lose Elemente in einen Topf wirft ohne konkretes Ziel oder Aussage. Die beiden Charaktere sind im wahrsten Sinne des Wortes das Herz der Geschichte, aber verkommen im Laufe des Films zu einfältigen Marionetten, die vom Regisseur orientierungslos herum gescheucht werden, bis es zum finalen Zusammenstoß kommt und das ohnehin sehr wacklige Kartenhaus in sich zusammen fällt. 


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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de

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7.0Sehenswert

Welche Richtung dieser melancholisch-heitere Film trotz seiner wundervollst gefilmten Tristesse am Ende gehen wird – und das ist sein einziger Makel – das lässt Dagur Kàri schon frühzeitig durchschimmern. Trotzdem kommt der Moment der Auflösung so unvermittelt, dass man sich wünscht, die Sache mit dem guten Herzen würde vielleicht doch nur das Ergebnis eines bösen Traums gewesen sein.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Es hat was ironisches Paul Dano und Brian Cox fast zehn Jahre nach L.I.E. wieder in einem Film zu sehen, wieder in einer verkorksten Vater-Sohn-Beziehung. Geändert hat sich wenig, Cox ist noch immer das brachiale schauspielerische Schwergewicht, der in einer Sekunde ekelhaft und in der nächsten Überraschend anrührend sein kann, Dano spielt den linkisch-unsicheren Typen mit dem goldenen Herzen.
Die beiden spielen gut, die technische Seite dieses Films ist untadelig. Die Nebenrollen sind passend besetzt und die Kameraarbeit und Musik sind eigensinnig, aber passend. Der Schwachpunkt ist leider das Drehbuch, welches eine süssliche Sozialkitsch-Story erzählt die ab Minute 10 absehbar, wenn wir erfahren dass der dauerherzinfarktierende Jaques den obdachlosen jungen Mann bei sich aufnimmt, der gerade einen Organspende-Ausweis ausgefüllt hat. Ich hoffte den ganzen Film lang, dass er nicht diesen offensichtlichen Weg beschreiten würde. Das er mit Erwartungshaltungen spielt um dann geschickt eine Wendung einzubauen, die verblüfft, doch dem ist leider nicht so. Auch wenn die Figuren sympathisch sind und die Schauspieler eine Menge raushauen, ist es unglaublich mit was für einer abgedroschenen Story dieser Film durchzukommen versucht. Schade, sehr schade um zwei tolle Schauspieler.

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Kommentare (16) — Film: Ein gutes Herz


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KimJongDix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein sehr schoener, ergreifender film, der aufzeigt, dass die tragik im leben komik und die komik tragik mit sich bringen. aber der uns eben auch zeigt, dass man das leben so nehmen muss wie es ist, weil es kein zweites gibt. die hauptcharaktere sind außerdem authentisch und sehr gut gespielt.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die beiden Charaktere, die sich hier auf der Krankenstation treffen, können unterschiedlicher nicht sein: Jacques, ein alter, herzkranker, ständig fluchender Barbesitzer (Brian Cox) und Lucas ein junger, mittelloser im Pappkarton schlafender Penner (Paul Dano). Quasi das Weichei und die Kratzbürste! Es gelingt Jacques aus Lucas einen Barkeeper zu machen. Selbst als Lucas von Amors Pfeil in Gestalt von April (Isild Le Besco) getroffen wird, schaffen es die beiden Rabauken mit einander hinzukommen. Es wird überzeugend dargestellt, wie der Alte vielleicht wegen seines Herzfehlers sanfter und der Junge kalt und verbittert wird. So könnte sich ein Happy End anbahnen…wenn das Leben nicht völlig unverhofft von seiner grausamsten Seite zu schlagen würde. Eigentlich wollte Lucas nur die Ente Estragon einfangen… Hier kommt die doppelte Bedeutung des Titels in Spiel. Unkommentiert und ohne Dialoge ziehen Bilder vom OP Saal vorbei. Man ahnt wer das gute Herz spendet und wer es empfängt. Zur leichteren Verarbeitung des finalen Schocks gibt es noch ein paar versöhnlich stimmende, leicht überzuckerte Bilder, die so gar nicht ins Bild passen.
Im Großen und Ganzen aber atmosphärisch stimmig, in dunklen Farben gezeichnet und mit vielen lebhaften Gästen an der Theke, ist das Indie-Produkt recht gefühlvoll inszeniert.

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schokone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Szene mit dem Brokkoli sollte nochmal erwähnt werden.

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Avantgarde83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein Dank geht an Arte, einen der wenigen Fernsehsender, auf denen man noch mit guter Filmkunst überrascht wird...sehr empfehlenswerter Film, sarkastisch, tiefen-schwarz-humorös und sehr atmosphärisch! Die Stammgäste in der Bar sind einfach der Burner

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provinzpilot

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

nagut. das Ende. Aber grade weils so unrealistisch ist, machts das so lyrisch. das fand ich schön.
wobei mir der Titel dadurch bisschen zu oftdeutig wurde.
Naja, Hut ab vor den beiden Jungs!

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alter.native

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Bewertung6.5Ganz gut

Bisschen zu gut und zu konventionell, nichts was man anderswo auch schon mal gesehen hat wenn's um grantelnde Menschenverachter mit nem weichen Kern geht.

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spanky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die zweite Zusammenkunft des Dreamteams Dano/Cox, die hier als
schicksalbestimmende Begegnung eines grummeligen Misanthropen und eines lebensmüden Naivlings umgesetzt ist. Eine hervorragende Story, die vor Schwarzem Humor und feiner Beaobachtungsgabe nur so sprüht. Leider wirkt das Ende doch ein wenig konstruiert, dafür ist die Geschichte umso liebevoller und bunt geschmückt mit melancholischen, aber charmanten Details.

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Cyrano1619

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Bewertung6.0Ganz gut

berechenbar! ...okok, das war etwas kurz.
Nette Bilder, Charaktere(...sogar Originale), Tom Waits Feeling...aber eine Entwicklung bzw. Ende, welches ebend einfach vorhersehbar ist.

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moviessimo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Falls jemand mal in einer Kneipe mal gearbeitet hat, dann ist der Film Pflichtprogramm. Der wohl dosierte trockene Humor ist umwerfend. Allein deshalb schon die Daumen hoch. Ein schöner, witziger, trauriger... in jedem Fall sehenswerter Film!

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Cyrano1619

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Der Kneipen-Part war das Beste am Film!


stuforcedyou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine herzliche, lakonische Tragikkomödie, die ihren schwarzen Humor plötzlich und zielgenau aus dem Stillen abfeuert und den Film dadurch immer wieder komödiantisch aufbricht. Die tollen Darsteller, das wunderbar verranzte Ambiente und die authentischen Figuren, allesamt herzliche Loser und sympathische Träumer, machen diese liebenswerte Ballade mit traurig-märchenhaften Kern komplett.

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doc_flunder

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Bewertung7.0Sehenswert

etwas repetitiv und nicht immer originell, aber schön inszeniert, witzig, traurig und v.a. gut gespielt - brian cox kann als misanthropischer, frauenfeindlicher, aber im grunde liebenswerter griesgram jacques durchweg begeistern. insgesamt haben mich charaktere und setting sehr an paul auster/wayne wang und jim jarmusch erinnert. und das ist ja nicht die schlechteste referenz...

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beejay2002

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Bewertung7.0Sehenswert

Trotz einfacher Story ein gelungener Film der durch die Interaktion der Hauptcharaktere überzeugt.

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madiss

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Bewertung9.0Herausragend

Witzig und ernst, gefühlvoll und ruppig, traurig und fröhlich. Dieser Film hat eine Menge Facetten und das hat ihn für mich so gut gemacht. Man könnte sicherlich ein paar Dinge wie zB das Ende kritisieren, aber das vernachlässige ich in meiner Bewertung, weil es alles in allem doch ein sehr angenehmes Kinoerlebnis war.

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johannna

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Bewertung9.5Herausragend

absolut sehenswert!! viel gelacht. rührend. kurzweilig

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zenows

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Bewertung9.0Herausragend

Schräge Leute, aber ich mag solche Filme!

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annaberlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein gutes Herz reicht nicht ganz an das Debüt Noi Albinoi heran, spielt er doch im nordamerikanischen Milieu und verliert dadurch ein wenig an Charme. Ganz und gar charmant allerdings - na sagen wir mal anticharmant - sind die beiden erstklassigen Hauptdarsteller Paul Dano und Brian Cox - die beeindruckende Schauspielerleistungen abgeben, sodass Ein gutes Herz allen gefallen dürfte, die auf kleine Geschichten mit starken Darstellern stehen.

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