Eiskalte Engel
Cruel Intentions (1999), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 26.08.1999
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101 Kommentare
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von Roger Kumble, mit Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillippe
Die Stiefgeschwister Kathryn (Sarah Michelle Gellar) und Sebastian (Ryan Phillippe) wachsen in Eiskalte Engel nahezu ohne elterliche Disziplin, dafür aber mit umso mehr Geld auf. Völlig gewissenlos manipulieren und verführen sie die Menschen in ihrer Umgebung, wie zum Beispiel die naive Cecile (Selma Blair), bis sie eines Tages auf die zurückhaltende Annette (Reese Witherspoon) treffen und eine Wette eingehen, die ihr ganzes Leben verändern wird.
Dieses tatsächlich “eiskalte” Gesellschaftsdrama basiert auf dem französischen Roman “Les Liaisons Dangereuses” von Choderlos de Laclos aus dem Jahr 1782, der nicht zum ersten Mal verfilmt wird. Neu ist allerdings, dass Regisseur Roger Kumble, der mit Eiskalte Engel sein Regie-Debüt feiert, die Geschichte in das New York des 20. Jahrhunderts legt. Da die Gepflogenheiten der Zeit und des Landes dem Zielpublikum bestens vertraut sind, kann Eiskalte Engel sich komplett auf die mitunter starken sexuellen Spannungen zwischen den Charakteren konzentrieren. Produzent Neal H. Moritz holt daher mit Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillipe vorsichtshalber zwei Schauspieler an Bord, die er bereits aus Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast, kennt.
Eiskalte Engel spielte trotz seiner Altersfreigabe ab 16 schließlich weltweit über 75 Millionen US-Dollar ein. Nur ein Jahr später entstand das Prequel Eiskalte Engel 2 und 2004 folgte dann auch der dritte Teil Eiskalte Engel 3, jedoch ohne die urpsüngliche Besetzung.
- DVD
Cast & Crew
-
Roger Kumble
-
Sarah Michelle Gellar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kathryn Merteuil
-
Ryan Phillippe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sebastian Valmont
-
Reese Witherspoon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annette Hargrove
-
Selma Blair
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cecile Caldwell
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Louise Fletcher
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Rosemond
-
Joshua Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blaine Tuttle
Regie
Schauspieler
-
Eric Mabius
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Greg McConnell
-
Sean Patrick Thomas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronald Clifford
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Swoosie Kurtz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Greenbaum
-
Christine Baranski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bunny Caldwell
-
Alaina Reed Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
-
Deborah Offner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Michalak
-
Tara Reid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marci Greenbaum
-
Herta Ware
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Sugarman
-
Hiep Thi Le
-
Charlie O'Connell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Court Reynolds
-
Fred Norris
-
Ginger Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clorissa
-
Drew Snyder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hargrove
-
Roger Kumble
- Genre
- Thriller, Romanze, Psychodrama, Erotikthriller, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1990er Jahre, 1999, Gegenwart
- Ort
- Manhattan, New York City, Schule
- Handlung
- Autounfall, Betrug, Bisexualität, Bruder-Schwester Beziehung, Dekadenz, Drogen, Drogenmissbrauch, Egozentrik, Erotik, Erstes Mal, Falsche Beschuldigung, Femme Fatale, Gewalt, Gewissenskonflikt, High Society, Homosexueller, Intrige, Inzest, Jaguar, Jugendlicher, Jungfrau, Kokain, Lesbischer Kuss, Liebesbrief, Luxus, Lüge, Manipulation, Mann-Frau-Beziehung, Masturbation, Nackte Frau, Narzissmus, Orgasmus, Plan, Plan, Pubertät, Rache, Reichtum, Reue, Sadismus, Sadist, Schlechtes Gewissen, Schwimmbad, Sex, Sexuelle Begierde, Sexuelle Obsession, Tagebuch, Unschuld, Verführung, Verlieben, Verrat, Wette, Wut und Hass, Zyniker, Zynismus
- Stimmung
- Romantisch, Sexy, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Eiskalte Engel
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Trailer zum Film Eiskalte Engel
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Kritiken (3) — Film: Eiskalte Engel
Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenEin scharfsinniges und -züngiges Porträt der berühmt-berüchtigten „Generation X“, welches neben ironischem Witz vor allem mit seinem ikonischen Soundtrack punktet. It’s a bettersweet symphony, this life.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Introduce her to your world of sex, drugs and...what else do you do?" -
Seinerzeit aus Gründen der Ökonomie als weitere Teeniekomödie mit Zielgruppenfokusierung Richtung BravoGirl vermarktet, präsentiert sich "Cruel Intentions" auch heute noch als leicht übersteuerte, aber doch erstaunlich bissige und treffsichere Satire auf Hedonismus und Abgebrühtheit der Epigonen der "Generation Bateman".
Roger Kumble inszeniert seinen Intrigantenstadl mit gebührender Distanz zu den Protagonisten, aber doch auch mit einem verschmitzten Augenzwinkern und zeitweise soetwas wie Mitleid.
Ähnliches lässt sich über den überraschend guten Cast sagen, der geschickt mit den Vorurteilen gegenüber den Rich-Kids aus Harvard und Co kokettiert, gleichzeitig aber nie in blanke Verachtung abrutscht, sondern es durchweg schafft, eine gewisse Grundsympathie zwischen den Leinwand-Figuren und dem Zuschauer entstehen zu lassen.
Eine rundum gelungene Neuinterpretation des alten Stoffes, die sich vor der wohl bekanntesten Adaption "Dangerous Liaisons" von Stephen Frears nicht zu verstecken braucht.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
philopee 2010/10/20 22:22:09
Antwort löschenDu bist soeben in meinem Ansehen um 8,0 Punkte gesunken!
(Scherz) ;)
Für dich war das wirklich eine Parodie?
Mir kam es eher wie ein "Werk" vor was mal parodiert werden sollte...
Hitmanski 2010/10/20 22:30:09
Antwort löschenAlso ich würde es auf jeden Fall als Satire (Parodie ist ja schon nochmal was anderes...) ansehen. Die Charaktere sind doch ganz offensichtlich als überspitze Klischees angelegt und persiflieren all die Dinge, die man der Welt der Reichen und Schönen so vorwirft, doch fabelhaft: Intrigant, egozentrisch, selbstverliebt, keine wirklichen Probleme abseits ihrer Spielchen und Liebschaften, die Doppelmoral, der versteckte Rassismus.
Doch "Cruel Intentions", funktioniert für mich wirklich ausgezeichnet als Satire. Sozusagen die Teenagervariante von "American Psycho" und einem Hauch "American Beauty".
Und wehe, du behauptest in deinem Kommentar anderes ;)
Alle 4 Antworten zeigen
horro 2010/10/20 22:38:49
Antwort löschenUnd wie das eine Parodie war; abgesehen davon eine recht gute - ist nicht einfach ein Werk des Barock in die Neuzeit umzusetzen und dazu noch zynisch.
philopee 2010/10/21 19:17:45
Antwort löschenMein Kommentar? :D
hehe, ja da müsste ich erstmal Einen schreiben... aber als ich "cruel intentions" sah ging ich mit der Vorstellung hinein, die mir mp aufgrund der sehr verfehlten Genrebezeichnungen gegeben hatte (Thriller, Romanze, Psychodrama, Erwachsenwerden, Erotikthriller) und war natürlich maßlos enttäuscht.
Auf dieses Weise kommt man dazu bei mir als Hassfilm abgestempelt zu werden. Und damit ist cruel intentions nur einer von dreien. :)
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschen"Gefährliche Liebschaften" für die "GZSZ"-Generation, die talentfreies Schauspielern gewöhnt ist.
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Kommentare (98) — Film: Eiskalte Engel
Kommentar schreibenShawnee 2012/01/16 11:51:27
Kommentar löschenAuch noch 1o Jahre später einer meiner Lieblinge. Allen voran Sarah Michelle Gellar die hier gekonnt ihrem Buffy-Image den Pflock ins Herz jagt, um die intrigante Stiefschwester aus dem Nebenzimmer der gehobenen Klasse präsentieren zu können.
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item 2012/01/07 15:01:18
Kommentar löschenSteht man auf intrige Spielchen der Oberklasse, mag man wunderschöne Herrenhäuser und Schlösser, traumhafte Autos und vor allem: Ist man nicht schon in einem «gereiften» Alter? Dann ist es sicher ein «must see». Auch interessant: Der Film zeigt sehr schön, wie reiche Kinder ohne ihr Elternhaus aufwachsen (müssen) und neben Drogen, Sex und Intrige leider wenig mit ihrer Zeit anfangen zu wissen, obwohl sie (so auch hier) unter Umständen sehr intelligent sind.
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/12/28 17:18:11
Kommentar löschenWie wurde dieser Film in meiner Jugend vergöttert...
Tolle Schauspieler, gute Story und großartiger Soundtrack.
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Katdamon4 2011/12/07 13:04:58
Kommentar löschenToller Film, liebe solche Filme total :)
Spannend, packend und traurig.
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Iubar 2011/11/15 22:43:25
Kommentar löschenGrundsätzlich mag ich diese Art von Film nicht, aber ich hab mich dann doch irgendwie dazu durchgerungen, vor allem weil ich großer Placebo-Fan bin und diese den Titelsong gespielt haben. Aber ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht. Für mich kein typischer Teenie-Film, sondern ein ernster Film, bei dem man auch merkt, dass sich die Macher etwas dabei gedacht haben. Da auch die Schauspieler gut gespielt haben, fand ich den Film rundum gelungen. Auf jeden Fall wert gesehen zu werden, auch wenn man Genre nicht mag.
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TheDarkSide007 2011/10/24 12:22:41
Kommentar löschenNachdem mir der Film von einer Freundin wärmstens empfohlen wurde, habe ich ihn dann doch mal geschaut. Prinzipiell hab ich ja nichts gegen "Teenie-Filme", der hier war mir allerdings einfach zu blöd.
Den Protagonisten konnte ich überhaupt nichts abgewinnen. Die Story fand ich einfach nur lahm und noch lahmer umgesetzt. Und die schauspielerischen Leistungen einiger Darsteller waren auch nicht gerade das Non-plus-ultra.
Fazit: Jedem das seine, aber ich mag den Film nicht.
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smartyx 2011/10/15 01:35:00
Kommentar löschenDurch den klasse Soundtrack ist dieser Film einer meiner Lieblingsfilme, auch wenn er inhaltlich und schauspielerisch nicht vor Herausforderungen strotzt.
- Spoileranfang -
Der Film ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch ein Film ohne Happy End in die Punkteklasse jenseits der 6 aufsteigen kann.
- Spoilerende -
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Surfer Rosa 2011/09/21 22:28:50
Kommentar löschenArrogant und sorglos ist der Lebenswandel der unmündigen amerikanischen Upper Class. Es wird aufgerissen und verführt, was das Zeug hält. Hier werden Probleme gelöst wie sie entstanden. Im Mittelpunkt des universellen Überflusses, das gefährlich schöne Überbiest Kathryn (Gellar) und, der ihr sexuell verfallene Stiefbruder Sebastian (Phillippe). Beide strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und Eloquenz, strahlen aber berechnende und titelgebene Kälte auf ähnlich ambtionierten Niveau aus. Wobei sich die sexuelle Attraktivität und Attitüde, mit den Eigenschaften der rücksichtslosen, intriganten Yuppies ergänzen. Es ist den unausgereiften Schauspielkünsten zu schulden, dass die Charaktersprünge, zwischen einfühlsam und gefühllos, mehr schizophren anmuten, denn als zweifelhafte Stärken, den Filmfiguren anzurechnen sind. Der lächerliche und kaum nachvollziehbare Gesinnungswandel des männlichen Hauptcharakters schließt sich dem an, ist vielleicht kalkuliert plötzlich inszeniert, aber längst nicht so konsequent beschrieben wie sein vorangegangenes Bild. Clever wäre hier eine Implikation des Wandels in die „Cruel Intentions“ gewesen, welche lediglich dem weiblichen Gegenpart vorbehalten bleibt.
Es scheint ein Wettbewerb zwischen den Raubtieren zu laufen, der erheblich an Reiz verliert, als die Opfer des üblichen Beuteschemas eine zu kleine Herausforderung darstellen. Höhere Ziele sind die Folge und schließlich eine narzisstische Wette, die nur zu gewinnen ist, wenn das große Arsenal jener Niederträchtigkeiten ausgeschöpft wird, die so oft zum Erfolg verhalfen. Der Kampf endet, als Zugeständnis an das Zielpublikum, in wohliger Wärme. Der überraschende Endtwist fördert dagegen weder eine versteckte Moral zu Tage, noch ist er besonders stilvoll, sodass nur eine an den Haaren herbeigezogene Förderung der Dramatik und die Einspielung eines traurigen Popsongs als Motive zu erschließen sind. Der von mir mit Vorschlusslorbeeren bedachte Soundtrack, kann die hohen Erwartungen lediglich im Zuge der Anfangs – und der Schlusssequenz erfüllen. Mit einem guten Placebo - Stück und dem besten und bekanntesten Song der Band „The Verve“, kann man aber nicht besonders viel falsch machen.
Auf dem schmalen Grat der Satire, der den „Eiskalten Engeln“ durchaus angedichtet werden könnte, wankt der Film doch erheblich. Die hierfür nötigen harten, diskret platzierten Spitzen fehlen gänzlich und die, für eine Verzerrung nötigen, offenkundigen Schwächen der Charaktere, kommen erst spät und wenig authentisch konstruiert zum Vorschein. Auch die dringend nötige Empathie und psychologische Tiefe, welche in der Lage wäre, die Teenager als verstörte Scheidungskinder und Opfer einer verdorbenen, oberflächlichen Welt darzustellen, lässt Regisseur Kumble vermissen und so die Möglichkeit verstreichen, seinem Werk, neben unbestreitbarer Eleganz und Kurzweile, ein vielschichtiges und ambivalentes Antlitz zu verleihen. Kathryns schlussendliche banale Anerkennung von Einsamkeit und emotionaler Ohnmacht, kratzt nicht mal an der Oberfläche des Abziehbildes, dem ihre Figur entspringt. Das übermäßig affektierte Spiel Gelllars verstärkt diesen eindimensionalen Eindruck.
Eine dezente Überspitzung ist der Handlung und dem vermittelten Weltbild dennoch zu entnehmen. Die beiden Pro(An)tagonisten, besitzen alles Erstrebenswerte der traditionellen amerikanischen Konsumgesellschaft: Reichtum, Schönheit, Charisma, angeborene Intelligenz. Jene Attribute sind es auch, mit denen Sebastian seine größte Herausforderung, sein „Meisterstück“, mehr oder minder als unschuldiges, weibliches Abbild seiner Selbst beschreibt.
Annette, Sebastian, Kathryn und, als Bespiel, der vielen unbeteiligten Opfer, die in die rücksichtslosen Machenschaften hineingezogene Cecile - sie sind die perfektionierten Produkte des elitären Genpools, der angloamerikanischen Highsociety - ausgestattet mit unbegrenzter Bewegungsfreiheit, die ein lockeres Pendeln zwischen verschiedenen US -Staaten ermöglicht und damit eine höhere Stufe der Freiheit erreicht, die fast mit der vorherbestimmten Macht der smarten Gesichter vergleichbar ist. Assoziationen mit der seelischen Gewalt und psychischen Unberechenbarkeit des gelangweilten Yuppies, der seine Mitmenschen zu selbstsüchtigen Zwecken leiden lässt, werden aufgedrängt, scheinen aber eher zufällig und dem Aufzeigen erstrebenswerter Seiten eines selbstverliebten Lebensstandards zuträglich.
Das mit Wohlwollen als erotischer Thriller bezeichnete Werk, zeigt ein bemüht bissiges Bild einer verwöhnten, emotional abgestumpften und befremdlichen Jugend, dass seine Banalität, ebenso wie seine Protagonisten, hinter Glamour und schönem Schein verbirgt, spätestens im finalen Teil aber vor dem geblendeten Publikum ausbreitet.
So ist „Eiskalte Engel“ einer braven und bekömmlichen Karikatur der heranwachsenden High Society näher, als einer Satire dieser.
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Sozionaut 2011/09/22 08:38:32
Antwort löschenEin grazil formulierter Kommentar. Habe ich mit Freude gelesen.
Surfer Rosa 2011/09/22 12:32:43
Antwort löschenIch danke dir. :)
Ghost. 2011/09/09 22:44:32
Kommentar löschenIch muss gestehen zu erst hatte ich so gut wie gar keine Erwartungen an den Film da ich mit Kitsch nichts anfangen kann und als ich erfuhr das Sarah Michelle Gellar in einer der Hauptrollen mitspielte war der Film für mich schon abgeschrieben um so mehr war ich positiv begeistert als ich den Film aus Langweile ansah auch wenn man die Story mittlerweile aus tausenden andern Teendramen kennt fand ich diese Umsetzung mit dramatischen ende am aller besten. Sogar Sarah Michelle Geller von der ich nicht viel halte hat mich echt überrascht. Diesen Film muss man gesehen haben.
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Hauserfritz 2011/09/07 17:44:55
Kommentar löschenIst schon 10 Jahre her als ich mir den Streifen reingezogen habe. War damals aber definitiv einer meiner Lieblingsfilme wobei ich damals auch noch nicht soviele Filme gesehen habe ;) Der Film ist einer der wenigen die mir aus früheren Zeiten gut in Erinnerung blieb !
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fabel 2011/08/12 00:50:56
Kommentar löschenWas auf dem ersten Blick wie ein mit Klischees verseuchtes und an Niveauarmut leidendes Teeniefilmchenn anmutet, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als eine überaus witzige und vielerorts missverstandene Persiflage auf die verwöhnte amerikanische High Society Jugend.
Regisseur Kumble versteht es hierbei wunderbar, die weitverbreiteten Vorurteile – oder Wahrheiten? - über den Nachwuchs der Reichen & Schönen in willkommen
überspitzter Form aufzureihen – und er vergisst nichts. Der obligatorisch beste schwule Freund ist dabei, ebenso wie Geigenunterricht, Reitstunden, teure Klamotten, dicke Autos, dicke Anwesen und zu coole Sonnenbrillen.
Auch die Charaktereigenschaften sind so angelegt, wie unser eins es sich vorstellt: von oben bis unten fies und verabscheuenswürdig. Sie haben einmal zu viel in Arroganz gebadet, leben in ihrer eigenen (Über-) Welt, sie sind was Besseres, der Rest Abschaum, die Welt außerhalb ihres eigenen Horizonts ist uninteressant, erst kommt man selbst, danach erst mal lange gar nichts. Heimtückisch, bösartig, eigenbrötlerisch, hochnäsig, solche Personen muss man hassen – denkste!
Die Krux an „Eiskalte Engel“ ist, dass man das einfach nicht kann. Die Wettgeschichte von Sebastian und Kathryn macht einfach viel zu sehr Spaß, als dass man ihnen die ein
oder andere Schandtat hätte übel nehmen können. Ob das vermeintliche Backgammon-Spiel im Altenheim oder einer der vielen flotten, oftmals nicht netten Sprüche, es ist unmöglich. Im Gegenteil – ich weiß, Schande über mein Haupt - : der Schabernack, den sie mit ihren Mitmenschen betreiben, hätte noch stundenlang weitergehen können, und ich wär nicht gelangweilt gewesen. Diese Tatsache ist vor allem den überaus sympathischen Akteuren um Ryan Phillippe und Sarah Michelle Gellar geschuldet. Sie schaffen es, aus ihren zum Hass verurteilten Figuren irgendwie liebenswerte Charaktere zu machen, von denen man sich gerne auch mal selbst um den Finger wickeln lassen würde.
So geht perfekte Satire: Irgendetwas Fragwürdiges wird hinterfragt, aber bevor diese Kritik in ideologisch begründete Abgründe abdriftet, erzeugt man eine gewisse Neigung zu dem eben noch so scharf Verurteilten. Das schafft Kumble vorzüglich. Man schüttelt den Kopf über das Leben der abgehobenen (sexsüchtigen?) Protagonisten, gleichzeitig findet man aber Gefallen an ihrem extravaganten Lebensstil, ihren äußerst gemeinen Aktionen und den Gestalten persönlich. Brillant!
Auch so brillant ist der nahtlose Übergang von Satire zum spannenden Thriller-Ende.
Das vorher scheinbar so gefühllose Arschloch Sebastian entdeckt etwas, was vorher für die Stiefgeschwister ein absolutes No-Go darstellte: die Liebe!
Damit beginnt nicht nur der unheimlich intelligente Schlussakkord eines unter Wert geschlagenen Animateurs der Lachmuskeln, nein, jetzt startet zugleich ein spannender Liebesthriller, der mit einem überzeugenden und furiosen Finale endet. Das eiskalte Gen der Geschwister Wir-sind-schlechte-Menschen wird durch die für sie bis dato völlige Unbekannte auf eine harte Probe gestellt. Wahre Gesichter und Absichten kommen zum Vorschein, der Streifen nimmt teils dramatische Wendungen. Das macht keinen Spaß mehr, das fesselt, das überrascht!
Ein unterschätztes Meisterwerk der guten Laune und tief greifenden Unterhaltung. Da steckt mehr hinter, als manch einer meint. Reduzieren ist out, „zwischen den Zeilen lesen“ ist angesagt.
Super!
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
fabel 2011/08/12 01:20:09
Antwort löschenAlso ICH konnte ihn entdecken.:P
fabel 2011/08/12 01:21:32
Antwort löschenPS:
Wobei ich deine Abneigung bezüglich des zweiten und dritten Teiles durchaus teilen kann, die waren echt nicht mehr feierlich, geschweige denn nötig.:(
Bandrix 2011/08/12 12:09:33
Antwort löschenIch glaube unsere Prozentzahlen schwinden dahin. ;)
Schön geschrieben, auch wenn ich dir nicht überall zustimmen kann. Mir war das Verhalten der Beiden oftmals einfach zu kindisch.
fabel 2011/08/12 12:14:16
Antwort löschenDas befürchte ich auch (:D), allerdings sind 77% noch recht ordentlich.:)
Und dankeschön.:)
duffy 2011/08/12 12:48:19
Antwort löschenNicht missverstanden, misslungen.
fabel 2011/08/12 13:11:47
Antwort löschenNö.;)
JohnnyKee 2011/08/12 14:34:18
Antwort löschenIch mag den Film ja auch aber Meisterwerk?
Mhm...
fabel 2011/08/12 14:56:38
Antwort löschenDoch, doch.:P
Alle 10 Antworten zeigen
*frenzy_punk<3 2011/08/22 07:14:23
Antwort löschenDer Kommentar ist SUPER!
Einer meiner Lieblinge. Hast du schön zusammengefasst :)
fabel 2011/08/22 11:10:34
Antwort löschenDanke.:*
moviee 2011/08/10 23:55:28
Kommentar löschenAlle drei Hauptdarsteller, Sarah Michelle Gellar (klasse), Ryan Phillippe und Reese Witherspoon haben mir sehr gut gefallen. Jeder verkörpert seine Filmfigur nahezu perfekt. Zwischenzeitlich dachte ich ist der Rest des Filmes ist sehr vorhersehbar, am Ende wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt, sodass dieser Film mit einem sehr überraschenden Finale endet. "The Verve" mit "Bitter Sweet Symphony" passt einfach perfekt zu den letzten Szenen. Eiskalte Engel ist auf keinen Fall nur ein Frauenfilm.
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Wu-Tang-Sven 2011/08/10 22:57:14
Kommentar löschendie Story ist spannend, allerdings meiner Meinung nach zu übertrieben umgesetzt. Besonders gut finde ich (Spoiler?!), dass am Ende das gute Gewissen zu einem tödlichen Preis gewinnt.
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duffy 2011/08/10 21:40:51
Kommentar löschenNa, dann muss ich auch mal kurz.
Strunzbekloppte Teenieschmonzette mit lahmarschiger (und schon weitaus besser umgesetzter) Geschichte und ordentlich Leerlauf. Will auf Teufel komm raus verrucht und lasziv sein, scheitert aber gerade in den Punkten vor allem an den bräsigen Darstellern (alle wie sie da sind).
Nette musikalische Untermalung, die aber auch ohne den Film schon nett war. Stümperhafte Zeitverschwendung.
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten
JohnnyKee 2011/08/10 21:48:20
Antwort löschenGellar als koksendes Miststück fand ich aber überraschenderweise sehr gut. Findest du Gefährliche Liebschaften besser?
duffy 2011/08/10 21:51:02
Antwort löschenUm Welten.
Gerade Gellar geht gar nicht in dieser Rolle. Eigentlich geht die in gar keiner Rolle.
JohnnyKee 2011/08/10 21:55:08
Antwort löschenHab noch keinen anderen Film mit ihr gesehen. Hier fand ich sie aber passend. Muss wahrscheinlich noch ein paar Filme mit ihr sehen um beurteilen zu können ob sie so grausig ist wie du sagst ^^
duffy 2011/08/10 21:58:38
Antwort löschenGuck ne Folge Buffy, dann weißt du es.
JohnnyKee 2011/08/10 22:03:28
Antwort löschenNe, ne! Ich verzichte. Hab's nich so mit Vampir-Dämonen-High School-Serien. Aber ich erinner mich grade sie in Scream 2 gesehen zu haben. Aber da wurde sie ja sofort abgeschlachtet. Irgendwo, irgendwann wird ein Film auftauchen bei dem sie mitspielt der ansprechend ist. Hoff ich doch....
duffy 2011/08/10 22:08:04
Antwort löschenDa halte ich gegen. :D
metal1bob 2011/08/10 23:28:53
Antwort löschenHast du den jetzt erst gesehen? Ich mag den sehr gerne und hab ihn schon oft gesehen und da ist wohl auch viel persönlicher Kultstatus dabei, der den heute auch noch toll wirken lässt.
duffy 2011/08/10 23:31:58
Antwort löschenNene, den kenne ich schon seit Erscheinen und ich fand ihn schon immer beschissen.
Bradbury 2011/08/11 00:12:31
Antwort löschenWord, lasziv geht anders! Die 90er waren einfach unsexy!
slangbanger! 2011/08/11 00:14:46
Antwort löschenPräzise auf den Punkt gebracht! Ich verabscheue generell jeden Film den meine Ex ("Diva") mochte.
Netter Kommentar.
duffy 2011/08/11 01:32:36
Antwort löschenVerständlich. Und dankeschön. :)
@Bradbury:
Oft, aber es gibt auch positive Beispiele.
ihre-herrlichkeit 2011/08/11 08:28:35
Antwort löschenDas mit den 90ern stimmt definitiv! Mich hat mehr das Ende gestört. Diese dämliche Rufmordgeschichte ist einfach zu profan und für die heutige Zeit und einfach nicht mehr so anwendbar wie damals zu Zeiten von Gefährliche Liebschaften. Als Ryan sich dann von der (unerträglich blonden und unerträglich kindchenschemahaftigen) Reese trennen wollte, habe ich aus lauter Fremdscham weggeschaltet.
ihre-herrlichkeit 2011/08/11 08:33:24
Antwort löschenAlso mit Rufmord meinte ich nicht das Ende mit dem Tagebuch, sondern als sie es schafft, ihm die Tussi auszureden.
Jaliju 2011/08/11 16:01:09
Antwort löschenStümperhafte Zeitverschwendung. Das trifft es gut! Ich wurde von einem Freund, dessen absoluter Lieblingsfilm das ist, gezwungen den bis zum Ende zu gucken. Das war dermaßen zum kotzen und langweilig.
stuforcedyou 2011/08/12 01:02:57
Antwort löschenIch hasse diesen Film. Danke duffy
Alle 17 Antworten zeigen
duffy 2011/08/14 16:22:45
Antwort löschenStets zu Diensten. :)
moviereporter 2011/08/26 18:04:16
Antwort löschenNun ganz so schlecht fand ich den Film eigentlich nicht, schon allein wegen der niedlichen Witherspoon :)
aber im tiefsten Grunde hast du irgendwie doch recht - außerhalb der 15 haut der glaub ich keinen vom Hocker...
lukasminus 2011/08/10 21:13:54
Kommentar löschenSchritt 1: Ladet ein hübsches Mädchen zu euch nach Hause ein.
Schritt 2: Schaut zusammen Eiskalte Engel.
Schritt 3: .... hehe.
Ich liebe diesen Film.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
duffy 2011/08/10 21:20:32
Antwort löschenSchritt 3: sie verlässt gelangweilt die Bude.
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lukasminus 2011/08/10 22:43:29
Antwort löschenDas liegt dann aber nicht an den Film, sondern an deinen - wie soll ich es nennen - "Qualitäten" :D
duffy 2011/08/10 22:49:17
Antwort löschenMit diesem Rotzfilm bekommt man gar nicht erst die Chance, irgendwelche Qualitäten unter Beweis stellen zu müssen. ;)
AnniManiac 2011/08/10 18:13:40
Kommentar löschenEiskalte Engel - Einer der hervorstechenden Teenie-Filme aus dem unüberschaubaren Gewuschel des Genres.
Grösstes Manko des Films vorab: Sarah Michelle Gellar. Sie ist für die Rolle der Kathryn ungefähr genauso gut besetzt, wie wenn man Käpt'n Iglo für Jack Sparrow besetzt hätte. Gellar spielt den verführerischen Vamp (heute würde man wohl "IT-Girl" sagen), der im Hintergund der Highschool-Idylle die Fäden kleiner Intrigen nach ihrem Vorteil zieht. OK - eines schafft sie mit Leichtigkeit: Unsympathisch wirken. Aber verführerisch??? Sie versprüht ungefähr soviel Erotik wie eine Klobürste. Da helfen auch zwei Zentimeter Schminke, ein übertrieben roter Lippenstift und "das kleine Schwarze" keine Sekunde drüber weg. Ganz ehrlich, ich habe mir selten von einer Frau etwas mehr gewünscht, als das sie ihre Klamotten anbehält und von mir aus auf Dämonenjagd oder sonstwohin, hauptsache irgendwo anders hin geht.
Zweites Manko: Reese Witherspoon. Sie soll die hübsche aber spröde und keusche Unschuld vom Lande verkörpern und dabei für den Zuschauer sympathisch und genauso auch anziehend und reizvoll wirken. Leider ist sie nicht gerade viel anziehender als Sarah Michelle Gellar. Auch diese Besetzung ist für diese Rolle ein Griff ins Klo.
Sehr gut besetzt ist, wie ich finde, Selma Blair als junges, behütetes Naivchen, das sich den ruchlosen Verführungen der beiden reichen Halbgeschwister hingibt und sichtlich Spaß daran hat. Sie spielt diese Rolle gut und glaubhaft, vorallem wenn man weiss, das sie damals schon 27 Jahre alt und mit Abstand die älteste der jungen Schauspieler war.
Zum Film:
Bedenkt man, das der Film als Teeniefilm mit entsprechend jungem (wohl überwiegend weiblichen) Zielpublikum angelegt ist, ist dabei ein solider, athmosphärisch gut gemachter Film herausgekommen, der zu seiner Zeit dem Zielpublikum neue Welten eröffnet hat. Das große Vorbild des Films ausser acht gelassen, bekommt der geneigte Zuschauer knapp 100 min. gute Unterhaltung durch eine interessante Story, ein dazu passendes Drehbuch und eine gute Regie - trotz (wie gesagt) zwei Fehlbesetzungen in den weiblichen Hauptrollen.
Einer der wenigen brauchbaren, nicht-nervigen Teenie-Filme, denn es wurde hier auf den amerika-üblichen platten Teenie-Klamauk und Fäkal-Humor fast gänzlich verzichtet, und stattdessen hat man dem Film eine schlüssige (wenn auch leicht übertriebene) Story gegönnt, die bis zum Schluss nicht langweilig wird.
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HollyBlue 2011/07/23 13:11:57
Kommentar löschenSuper Film voller Intrigen und Hinterhalt.
Auch wenn der süße Ryan Phillippe anfangs ziemlich verlogen und fies war, berührte mich das Ende doch sehr.
Allesamt super Schauspieler!
Schöne Musik!
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SimaSu 2011/07/09 13:12:07
Kommentar löschenEigentlich nur ein weiterer unnötiger Teeniefilm. Aber der Soundtrack reißts irgendwie doch noch raus.
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angelmoonsoul 2011/07/05 20:13:16
Kommentar löschenDer Film ist total gut.
Top Schauspieler!
Reese Witherspoon und ihr Exmann Ryan Phillippe spielen sehr überzeugend.
Auch Sarah Michelle Gellar spielt sehr gut. Spannender Film, mit einem Enden, mit dem man nicht gerechnet hat!
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dustyOn3 2011/05/31 04:34:14
Kommentar löschenWie fühlt sich "Eiskalte Engel" an? Ungefähr so, wie ein direkter Faustschlag mitten ins Gesicht des Zuschauers. Das hätte dann auch deutlich weniger gekostet. Diese 1 1/2 Stunden waren wirklich pure Verschwendung. Der Film passt irgendwie in das RTL - Nachmittagsprogramm für 14 jährige Teenies, die die Schule schwänzen.
Die Handlung (wenn man das so nennen darf), ist durchtrieben mit lahmen Witzen und anspruchslosem Geschwafel über Beziehungen, Sex und das vorwärts, rückwärts und dann wieder von vorne. Zudem ist die schauspielerische Leistung aller Akteure derart miserabel und der Soundtrack so nervend, dass man die gesamte Crew am liebsten pfählen möchte.
Die Logik lässt einfach zum wünschen übrig. Die Schwester bietet wegen einer bekloppten und kindischen Wette ihrem Bruder also an, dass die beiden zusammen in die Kiste steigen und er findet das auch noch geil? Ziemlich gestört, wenn ihr mich fragt.
Das Wort "Anspruchslosigkeit" bekommt dank diesem Film eine ganz neue Bedeutung.
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dracula007 2011/05/31 15:41:01
Antwort löschenEs ist seine Steifschwester. Moralisch bedenklich aber in der Hinsicht nicht wirklich abartig. *KLUGSCHISS*
dustyOn3 2011/05/31 22:20:20
Antwort löschenJa, du hast Recht. Habe mir die Stelle noch einmal zu Gemüte geführt. Das ändetr trotzdem nichts an der Idiotie des Films.